Arbeitsblatt: Feuer-Benjamin Flambus

Material-Details

14 Kurzgeschichten zum Thema Feuer, die zu dazu passenden Lektionen einladen. Ursprünglich sind sie für die Adventszeit geschrieben worden, können aber auch schnell und leicht abgeändert werden. Die Symbolfigur Benjamin Flambus hat die Geschichten erzählt.
Physik
Wärmelehre
Vorschule / Grundstufe
14 Seiten

Statistik

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2311
25
06.02.2008

Autor/in

Doris Kyburz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Zündhölzer Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, war es düster und sehr neblig. Er machte sich aber trotzdem auf den Weg und verlor bald die Orientierung. Er ging trotzdem weiter und der Untergrund auf dem er ging, wurde immer steiniger und kälter. Weil er etwas Angst bekam wollte er umkehren, doch ganz in seiner Nähe hörte er ein schleifendes Geräusch. Er näherte sich und sah zwei Halbriesen auf zwei grossen Steinen sitzen. Einer hielt einen langen Ast in ein Loch, der andere zog an einer Schnur, die daran befestigt war. Diese Drehbewegung machte dieses kratzende Geräusch. Aus dem Loch kam ab und an ein Funken, doch dieser erlosch immer wieder. Die beiden Halbriesen begannen zu stöhnen und ächzen, der eine sagte: „Das kann ja wohl nicht wahr sein, wir sitzen hier schon seit Sonnenaufgang und es will kein Feuer entstehen. Was sollen wir nur tun?. Der andere Halbriese schüttelte den Kopf und zuckte mit den Achseln, doch da bemerkte er Benjamin. „Hey, schau mal wer da steht, rief der Riese, „das ist ja eine Flamme, die kommt wie gerufen. Er stand auf und ging auf Flambus zu. Dieser hielt die Hände vors Gesicht, weil er sich nicht ausmalen wollte, was nun mit ihm geschehen würde. Doch da fiel ihm etwas ein, er packte aus seiner Tasche ein Hölzchen, streckte es dem Halbriesen unter die Nase und sagte: „Mich könnt ihr nur einmal gebrauchen, darum zeige ich euch, wie ihr immer wieder Feuer machen könnt! Er nahm das Hölzchen rieb es mit Sand ein und zog es schnell über einen Stein, es entstand eine Flamme und das Holz, welches bereit lag, begann zu brennen. Die Halbriesen hatten den Mund geöffnet, sie waren sehr erstaunt und dankten Benjamin herzlich. Doch Flambus war bereits weggelaufen, da der Nebel wieder lockerer wurde und er seinen Heimweg finden konnte. Was Benjamin aber nicht wusste war, dass er soeben das Streichholz erfunden hatte. Erste Hilfe Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, schlenderte er über die verschneiten Wiesen bis hin zu den Schlossmauern. Er wusste, dass in ihrem Inneren ein König mit Prinz und Prinzessin lebte. Benjamin war aber noch nie auf dem Schlossgelände, denn der Eingang war mit Wachposten versehen. Flambus hatte aber vor einiger Zeit ein Loch in der Mauer entdeckt, wodurch er das Geschehen im Garten beobachten konnte. Als er heute wieder dort hineinspähte sah er die Prinzessin und den Prinzen. Sie sassen nahe dem Loch auf einer Bank. Als die Prinzessin aufsah entdeckte sie den Zaungast, sie winkte ihm und sagte dem Prinzen er soll Benjamin durch die Lücke helfen. Flambus war etwas schüchtern, aber da er schon immer gern wissen wollte, wie es im Inneren des Schlossparkes aussah liess er sich hinein ziehen. Als er drin war, begann der Prinz von einem Bein auf das andere zu hüpfen und die Hand schütteln, mit der er Flambus ins Schlossgelände geholfen hatte. Die Prinzessin eilte zu ihm und sagte: „Was hast du nur?. Der Prinz stöhnte und quiekte und stiess dazwischen das Wort „verbrannt aus. Die Prinzessin packte dessen Hand und tauchte sie tief in den Schlossteich, der Prinz stöhnte zwar auf aber sein Jammern wurde immer schwächer, bis er endlich wieder etwas sagen konnte. „Ach du kleine Flamme, ich hätte verbrennen können!!! Benjamin stand da und liess den Kopf hängen, es war nicht seine Absicht jemandem weh zu tun, doch er war nun mal eine Flamme und Menschen können Flammen nicht ohne weiteres anfassen. Er entschuldigte sich kleinlaut. Es bestand aber kein Grund zur Sorge, die Prinzessin war ganz nett und sagte: „Das ist doch nicht schlimm, Prinz Goldimund hätte auch aufpassen können. Zum Glück hat mir mein Vater in der letzten Woche gezeigt, was man bei Verbrennungen tun muss!!! Benjamin war beruhigt und spielte noch eine Weile mit den Geschwistern, dann verabschiedete er sich und kletterte, diesmal alleine, aus dem Loch. Auf dem Heimweg dachte er nach und beschloss, seine Mutter zu fragen, was man bei Verbrennungen tun müsse, denn er wusste es nicht. Feuer machen Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, machte er sich auf den Weg um Dinge zu sammeln. Alles, was er fand stopfte er in seine Taschen. Er fand allerlei: Dosen, Flaschen und Löffel. Er hob rostige Metallteile und liegen gebliebene Plastikteller auf. Als er sich bückte um ein zusammengeknülltes Zeitungspapier einzustecken, sah er, wie der Förster dabei war ein Vogelhaus an einem Baum zu befestigen. Benjamin traute sich nicht näher hinzugehen, denn er hatte etwas Angst vor diesem grossen Mann, der einen Bart trug. Dieser hatte ihm nämlich einmal gesagt, er soll aus dem Wald verschwinden, da er schon so viele Dinge entflammt hätte. Aber Flambus war sich sicher, dass der Förster ihn verwechselt hatte, er hatte nie böse Absichten. Also versteckte sich Benjamin Flambus hinter einer Birke und wartete bis der Förster weg war. Es ging nicht lange, da hörte er tatsächlich den Motor des wegbrausenden Autos. Benjamin ging darum zum Vogelhaus um diese neue Bauwerk zu betrachten. Unter dem „Vogelhausbaum lag da auch noch ein Nagel, den der Förster vergessen haben musste. Flambus steckte auch diesen ein und machte sich langsam wieder auf den nach Hause weg. Beim Feuer angelangt, wollte er alle Fundgegenstände auspacken, doch nur noch die Dosen, Löffel und der Nagel waren zu finden, von der Flasche war eine zerschmolzene Masse übrig geblieben, die Zeitung war nun schwarz und der Stoff überhaupt nicht mehr zu finden. Flambus merkte nun, dass er Förster wohl doch nicht so Unrecht hatte, als er ihn aus dem Wald vertrieben hatte. Tatsächlich verbrannten einige Dinge in seiner Nähe. Er hatte ein schlechtes Gewissen, dass er schon wieder im Wald war, aber in dem Moment ergoss sich über ihm und den nahe gelegenen Bäumen ein Platzregen. Benjamin war erleichtert, denn die Nässe löschte ja alle Feuer, er war nun beruhigt und sprang zurück in die Flammen seiner Eltern. Darauf folgte eine Lektion bei der wir verschiedene Dinge entzündeten(im Sandkasten). Die Kinder sagten zuvor, was ihrer Meinung nach brennt und was nicht. Feuermusik Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, hörte er nach einiger Zeit ein ganz wunderbares Lied. Er war so fasziniert von dieser Musik, dass er ihr folgte. Er kam in einen Wald, es war kein üblicher Wald, sondern ein Wald, der aus lauter weissen Bäumen bestand. Die Musik wurde immer lauter und schöner. Er hörte Glocken, Melodien und auch verschiedene andere Instrumente, die er in diesem Moment nicht zu beschreiben vermochte. Als er auf einer Lichtung ankam, sah er wunderschöne Gestalten, die mit verschiedenen Instrumenten spielten und dazu sangen. Er sah ein weisses Pferd, das an einem dieser weissen Bäume leckte. Es war aber kein übliches Pferd, nein, es war ein Einhorn. Er stand neben einem Baum, machte den Finger etwas feucht und kostete vom Baumstamm. Dieser Baum war aus Zucker! Das musste das Paradies sein Benjamin nahm allen Mut zusammen und fragte, woher dieser wunderschöne Platz sei. Da verstummte die Musik und die Wesen lösten sich in Luft auf. Auch der Wald war auf einmal verschwunden. Zurück blieb nur eine kleine Botschaft für Flambus. Auf dem Papier stand, dass er im Land der Träume war und nun wieder zu seinem Feuer gehen soll. Benjamin war sehr nachdenklich als er sich auf den Rückweg machte Er hatte noch nie etwas so schönes gesehen und wenn er richtig hinhorchte, dann hörte er die Musik noch immer, bis er wieder in sein Feuer stieg um sich schlafen zu legen Flamme entzünden und löschen Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, war es neblig und düster, obwohl es bereits vier Uhr nachmittags war. Benjamin hatte etwas Respekt vor dieser Stimmung und setzte sich darum unweit von seinem Feuer auf einen Baumstrunk. Auf einmal hörte er Schritte und es stand plötzlich ein Kobold mit einer grünen Mütze und hässlichen Kleidern vor ihm. Flambus schreckte zurück, doch der Wicht regte sich nicht und sagte leise aber bestimmt: „wenn du wieder heil zurück in dein Feuer möchtest, musst du mir dein Geheimnis verraten!. Benjamin hatte keine Ahnung wovon dieser Kobold sprach, doch er hatte Angst zu fragen und sass still da. Der kleine Mann wurde ungeduldig, zerrte an Benjamin und befahl: „Sag mir wie man Feuer macht!. Benjamin wusste nicht, wie er es dem Wicht beibringen soll, und sagte darum nur „Ich weiss es nicht. Der Kobold begann von einem Fuss auf den anderen zu springen und zu quengeln: „Ich will es aber wissen und sonst nimm ich dich mit! Du hast bis heute Abend Zeit, dann komm ich wieder und lasse dich nur laufen, wenn du es mir sagst. Benjamin hatte einmal etwas von Zundhölzern gehört und suchte diese am Boden, doch er konnte nichts finden und setzte sich darum wieder auf seinen Strunk. Doch als er da sass und vor sich hin studierte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, er nahm einen dünnen Ast und hielt sich diesen in die Haare, als er den Ast wieder entfernte, brannte dieser. „Logisch, ich bin selbst eine Flamme und kann darum mit mir Feuer machen., dachte Benjamin Flambus und erschrak umso mehr, als der Kobold wieder vor ihm stand. Es war nämlich ohne, dass er es merkte dunkel und Abend geworden. Flambus hatte einen Plan, er zeigte dem Kobold seine Erkenntnis und sprang, bevor dieser Wicht es auch versuchen konnte in das Feuer zurück. Im Schutz der Elternflammen, konnte Falmbus noch ein stöhnen und ächzen hören. Der Wicht hatte sich beim Versuch, nach Benjamin zu fassen die Hand verbrannt. Darum hat ihn Benjamin nie wieder gesehen. Lichtertanz Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, war es bereits am Eindunkeln. Er schlenderte den Bergen entgegen, die in der Abendsonne rot schienen und dachte nach. Er merkte, dass er keinen richtigen Freund hat und wurde darum traurig. Seine Augen waren voll mit Tränen, als er zu einer Waldlichtung kam. Die Sonne war verschwunden und man konnte nur noch Umrisse erkennen. Benjamin sah auf der Lichtung viele winzige Lichter, die im Kreis aufgestellt waren. Er trat näher und wurde plötzlich am Arm gezogen. „Was willst du da? Du störst unseren Tanz! Verschwinde! eine kleine, wunderschöne Fee stand neben ihm und schaute ihn funkelnd aus ihren grossen Augen an. Da Benjamin etwas schüchtern war, bewegte er sich rückwärts und stellte sich hinter einen Baumstamm, hier beobachtete er das Geschehen der vielen Feen. Sie tanzen einen wunderschönen Lichtertanz und man sah die kleinen Flammen ab und zu aufflackern. Die schöne Musik, die von verzauberten Harfen kam, unterstütze die schönen Bewegungen. Als der Tanz fertig war, trat die grösste aller Feen in den Kreis und sprach: „Wir brauchen einen wunderbaren und speziellen Schluss Die Feen sahen sich an und begannen zu tuscheln. Plötzlich streckte eine Fee den Finger in die Richtung des Baumes, hinter dem Flambus stand und sagte: „Du da, komm mal nach vorne. Benjamin wurde etwas rot, da er wahrscheinlich nicht hätte zuschauen dürfen. Die grosse Fee aber, die noch immer in der Mitte stand, sagte: „Das ist was wir brauchen Dein Auftritt ist am Schluss inmitten unserer Kerzen. Während dem Tanz stehst du möglichst ruhig in unserer Mitte und bist mit Moos bedeckt, zum Schluss schüttelst du Dich und erstrahlst im schönsten Glanz, einverstanden? Benjamin wurde froh und machte, was von ihm verlangt wurde. Bei den Feen durfte er am Weihnachtsfest vor allen Tieren des Waldes mittanzen und freute sich sehr darüber. Auch nach Weihnachten besuchte er die Feen sehr oft und sie wurden dicke Freunde. Für den Tanz liess ich mich vom Kerzentanz im Buch „Heisse Füsse, Zaubergrüsse inspirieren. Mit Kohle malen Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, sah er am Boden ganz viele schwarze Stäbchen liegen. Er bückte sich und hob eines auf. Als er es in seinen Händen betrachtete, merkte er, wie sich diese langsam schwarz färbten. Er hatte schon einmal etwas von diesem Material gehört, darum dachte er streng nach und als er einige Minuten studiert hatte, wusste er, dass dies Kohle sein musste. Sein Vater hatte schon einmal davon gesprochen und gesagt, dass man damit malen könne. Benjamin steckte darum einige Kohlestifte ein und begann alles anzumalen, was dazu geeignet schien. Er bemalte Blätter, Steine, Bäume und sogar einen Schuh Doch als er fertig war und schaute, wem dieser Schuh wohl gehört, merkte er, dass er vor einer buckeligen Hexe kniete und ihren Schuh angemalt hatte. Er wollte so schnell es ging weglaufen, doch als er sich drehte, schnappte ihn die Hexe und hielt ihn zurück. Er strampelte und zerrte und kam tatsächlich los, doch als er lief, so schnell er nur konnte, stolperte er über eine Baumwurzel und fiel hin. Die Hexe packte ihn und hob ihn auf ihre Schulter. „Du kommst mit Kleiner wer in mein Reich eindringt, muss auch mit mir mitkommen. Benjamin zitterte vor Angst, er hatte einmal einen Hasenfreund, der ihm von dieser Hexe erzählte, sie müsse die Schlimmste sein Er überlegte sich, was er tun könnte, denn er merkte, dass strampeln und boxen nichts nützte. Da fielen seine Gedanken auf die Kohlestifte in seiner Tasche. Er nahm sie hervor und begann das Gesicht der Hexe zu bemalen, sie sah lustig aus und er musste lachen, er malte und malte und als er immer mehr lachte wurde die Hexe immer schwächer. Als sie schliesslich am Boden lag und keine Kraft mehr hatte, konnte Flambus von ihr wegrennen und sich in Sicherheit bringen. Er lief so schnell er konnte, doch er hatte nicht zu befürchten, dass die Hexe ihm folge, denn die Hexe konnte nur durch Freude und Lachen besiegt werden, da ihr Herz aus Stein war und kein Humor leiden konnte. Benjamin ging dennoch nie mehr in diese Richtung, obwohl er von den Waldtieren hörte, die Hexe sei verschwunden. Weihnachtsgeschenk Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, hatte er ein klares Ziel vor Augen. Heute musste er ein Weihnachtsgeschenk für seine Eltern finden, er hatte sich schon viele Dinge überlegt, doch nichts entsprach seinen Vorstellungen. Er dachte schon an Springseile und Mokasins, aber das konnten seine Eltern nicht gebrauchen. Er machte sich also auf den Weg zu seinem Freund Raitschu, dies war ein Drache, der ihm bei solchen Problemen oft helfen konnte. Als Benjamin vor der Drachenhöhle angekommen war, hörte er bereits ein grosser Krach, er klopfte drei Mal an die Tür, doch es wurde nicht geöffnet, also entschied er sich, hinein zu gehen, da er ja seinen Freund besuchte. Kaum hatte Flambus die Tür geöffnet musste er lauthals lachen. Das Bild das sich ihm bot, war so lustig, dass er sich den Baum halten musste vor lauter kichern. Raitschu stand mit dem Rücken zur Tür, er hatte eine Küchenschürze um seinen dicken Baum gewickelt und Keksteig klebte sogar an seiner Schwanzspitze. Als er sich wegen des Lachens umdrehte, musste Benjamin noch mehr lachen, der ganze Mund war verschmiert mit Schokoladensauce, die Raitschu zum Überziehen der Kekse brauchte. Der Drache war nämlich am Backen von Weihnachtskeksen Benjamin Flambus konnte seinen Lachanfall bei einer heissen Tasse Tee wieder bändigen und konnte das schwierige Thema des Weihnachtsgeschenkes anschneiden. Raitschu überlegte, er drehte den Kopf, ging im Raum umher und machte sogar den Kopfstand, da plötzlich sah man ein Lachen auf seinem grossen Mund. „Du bist das grösste Geschenk für deine Eltern, du selbst, nicht wahr? Flambus überlegte und sagte: „Ja, tatsächlich, meine Eltern wären sehr unglücklich, wenn ich nicht da wäre- „Also, sprach Raitschu, „dann musst du ihnen dich schenken. Ich habe hier ein grosses Drachenei, das ich zum Backen brauchte, nimm es und stelle es am Weihnachtsabend in das Wohnzimmer, du musst dich dann nur noch darin verstecken und springst heraus, wenn deine Eltern den Raum betreten. „Das ist eine super Idee! Vielen Dank!, Flambus verabschiedete sich und rannte mit dem Ei so schnell er konnte nach Hause, bald war nämlich Bescherung angesagt Es wurde tatsächlich eine tolle Überraschung und den Eltern standen sogar einige Tränen in den Augen, als sie ihren kleinen Benjamin aus dem Ei springen sahen. Das Weihnachtsgeschenk waren dünne Plastiksäckchen und als Deckblatt ein Dinosaurierei aus weissem Papier, wo das Foto des Kindes raus schaut, dieses Blatt wurde laminiert. Experimente Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, dachte er darüber nach, was seine Mutter heute zu ihm gesagt hatte. Sie hatte ihn nämlich vor Wasser gewarnt, sie sagte, dass Wasser für Flammen sehr gefährlich sind. Er konnte dies nicht so gut glauben. Darum suchte er den Bach auf und begann zuerst am Rand mit seinem Fuss hinein zu stehen. Er spürte nichts, nur etwas kühles. Er berührte dann mit den Fingern und Händen das Wasser und es zischte leise, aber es geschah nichts. Er dachte also, dass er auch hinein stehen könne, doch dies war gar keine gute Idee. Es kam nämlich eine kleine Welle, die aber reichte, ihn mitzureissen. Er wurde an Steinen und Ästen vorbei gespült und merkte, dass nur noch der obere Teil seiner Flamme brannte. Er bekam es mit der Angst zu tun und versuchte aus dem Bach zu entkommen. Es gelang ihm aber nicht, das Wasser war zu stark. Als Flambus bereits ans Aufgeben gedacht hatte, fiel er in einen schönen Schlaf. Er träumt von einer Fee, die ihn aus dem Wasser rettet und ihn wieder auf das Land setzt. Sie gab ihm auch noch einen Abschiedskuss auf die Wange und deckte ihn mit einem weichen Blatt zu Als Benjamin wieder zu sich kam, sass er genau an demselben Platz wie im Traum und er hatte auch ein weiches Blatt auf seinen Schultern. Er zog es etwas mehr über sich und entdeckte auf dem Stein gegenüber seine Mutter. Sie hatte die Stirn in Runzeln gelegt und schaute ihn enttäuscht an. Flambus sprang auf und rannte zu seiner Mutter, er war überglücklich sie zu sehen und setzte sich auf ihren Schoss. Seine Mutter schloss ihn auch in ihre Arme aber sie musste ihm natürlich auch noch etwas sagen: „Benjamin ich bin enttäuscht von dir! Du hast gehört was ich gesagt habe, du sollst dem Wasser fern bleiben! Es hätte dein Ende sein können, versprich mir, dass du nie mehr so nah ans Wasser gehst! Er nickte und versprach ihr, dass er sich nie mehr so nah ans Wasser begäbe. Er hatte nämlich Angst vor dem Wasser bekommen, was für eine Flamme auch nötig ist. Er schloss die Augen und schlief in den Armen seiner Mutter ein. Er war glücklich, dass er wieder bei ihr war und wurde ins Feuer zurück getragen. Feuerfresserchen Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, ging er zum Fluss, dort wartete er jeweils, bis die Sonne unterging. Er liebte das Plätschern des Baches und das sanfte Rascheln der grossen Eiche, die am Ufer stand. Benjamin sass eine Zeitlang da und lauschte den Geräuschen, als er auf einmal hinter sich ein knacken und pfeifen hörte. Er wendete sich um und sah, den schlimmsten Feind für eine Flamme, auf sich zukommen. Es war ein Feuerfresserchen. Dieses erblickte Flambus in demselben Moment und rannte auf ihn zu. Man muss wissen, dass Feuerfresserchen jede Flamme die sie finden im Nu verschlingen, was man aber auch wissen muss, ist dass ein Feuerfresserchen weder fliegen noch klettern, sondern nur laufen kann. Benjamin wusste dies natürlich und stürmte auf die grosse Eiche. Das Feuerfresserchen rief von unten hinauf. „Komm runter und lass dich fressen!, doch Flambus liess sich nicht erweichen. Er sagte zum Feuerfresserchen: „Ach bitte du liebes Ding, lass mich am Leben. Es ist im Moment Adventszeit und du solltest dich in der Nähe der Stadt aufhalten, dort wirst du viel eher gebraucht als hier am Fluss! Das Feuerfresserchen hörte ihm still zu und sagte dann: „Du hast Recht, vor allem gibt es bei den Menschen viel mehr Möglichkeiten Flammen zu fressen als hier. Ich werde wieder kommen und dir davon erzählen!. Es drehte sich um und bevor Benjamin Flambus noch etwas sagen konnte, war es bereits verschwunden. Er atmete aus, kletterte vorsichtig vom Baum hinunter und machte sich auf den Heimweg. Das Feuerfresserchen kam nicht mehr zurück, Flambus hörte aber von den Vögeln, dass es ihm sehr gut gefalle bei den Menschen und dass diese grossen Gebrauch von ihm machen. Wir bastelten dann eine Art Becher mit Alufolie und Bierdeckeln. Dieses Feuerfresserchen konnten die Kinder dann nach Hause nehmen. Feuerschlucker Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, trat er in das sanfte Schimmern der Morgensonne. Er war noch etwas müde und ging darum langsam zum nahe gelegenen Wald, wo er die Tiere in ihrer Morgenstimmung beobachten wollte. Als er sich hinter die Futterkrippe gestellt hatte, ging es nicht lange, bis einige Tiere aus dem Wald zum Fressen kamen. Es war ein schöner Anblick und Flambus geriet ins Träumen. Auf einmal schreckte er aus seinen Gedanken auf, vor ihm stand ein Riese. Dieser war mindestens zehn Mal so gross wie er selbst, der Riese begann zu sprechen: „Du bist also der kleine Flambus, dein Vater hat mich geschickt, ich soll dich einmal ausprobieren Benjamin verstand nicht was dieser Mann meinte und ehe er etwas hätte sagen können, wurde er von diesem Koloss gepackt und in den Mund gesteckt. Es war Dunkel hier drin und es roch nach alten Esswaren, Benjamin musste sich die Nase zuhalten. Er lief etwas wacklig auf der Zunge, bis er an ihrem Spitz angekommen war, da viel er unter die Zunge und spürte, wie der Riese etwas Flüssiges in sein Mund fliessen liess. Benjamin wurde auf einmal aus dem Mund geschleudert und flog mit der Flüssigkeit aus dem Mund des Kolosses. Er schwebte durch die Luft und dies nicht alleine, sondern mit vielen anderen Flammen. Als er am Boden landete, waren die anderen Funken verschwunden. Benjamin schüttelte die kalte Flüssigkeit ab und schaute zum Riesen auf. Dieser schüttelte den Kopf und brummte: „Du bist nicht geeignet um Feuer zu spucken, du bist noch zu klein. Benjamin war froh als der Feuerschlucker weg war und noch glücklicher war er, dass er noch zu klein für das Feuerspucken war, denn er mochte dieses Wirbeln durch die Luft nicht besonders. Er schwor sich auf dem Nachhauseweg, dass er nicht mehr wachsen wollte. Dazu kann die Geschichte vom „kleinen Augustin von Max Bolliger erzählt werden. Hirtengeschichte Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, ging er schnurgerade zum grossen Hügel. Dort war er in den letzten Tagen stets, denn dort oben lagen vier Lichter. Die Kerzen brannten nicht, aber komischerweise entfernte sie niemand. Benjamin wollte heute wieder schauen gehen, ob die Lichter noch immer dort waren. Er machte sich also daran den kleinen Berg hochzusteigen. Als er oben war, sah er die Lichter von weit weg bereits dort stehen. Noch immer standen sie am selben Ort, wie vor 3 Wochen, als sie zum ersten Mal da waren. Flambus näherte sich vorsichtig, denn er dachte sich, dass irgendetwas mit den Lichtern nicht stimmen konnte. Aber es geschah auch nichts als er ganz dicht bei ihnen stand. Er bückte sich um in diese Laternen zu schauen, als er sich so tief hinunter gebeugt hatte, entflammte das Kerzchen im Inneren. Benjamin erschrak und wollte weglaufen, doch niemand hatte ihn gesehen, es war ja kein Mensch weit und breit Also zündete er auch die anderen Kerzen noch an. Als er die vierte Kerze auch angezündet hatte, erschien wie aus dem Nichts ein junger Hirte. Benjamin nahm einen Satz und versteckte sich hinter dem Baum, der in der Nähe stand. Der Hirte näherte sich dem Stamm und sprach mit netter und ruhiger Stimme: „Vielen Dank Benjamin, du hast mir geholfen, auf diese Laterne werde ich Acht geben, sie wird mir bestimmt eines Tages sehr nützlich sein, eines Tages, wenn die Schafe meine Hilfe brauchen. Vielen Dank, ich werde immer an dich denken. Der Hirte wandte sich um und verschwand genauso plötzlich wie er erschienen war. Flambus musste tief durchatmen um sich von diesem Schreck zu erholen. Als er sich langsam wieder beruhigt hatte, sah er, dass anstelle der Laterne nun eine Kerze stand, darunter lag ein kleiner Zettel worauf stand: „Dieses Licht soll dich begleiten. Benjamin lächelte und trug die Kerze vorsichtig zu seinem Elternfeuer, er verschwand mit einem entspannten Lächeln in den Flammen. Dazu erzählte ich die Geschichte „die vier Lichter des Hirt Simon Mathematik zu Feuer Als Benjamin Flambus eines Tages wieder einmal zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, sah er auf dem Platz neben dem Feuer ganz viele Kerzen liegen. Er begann sie zu zählen. Es waren 35 Kerzen. Er sammelte sie zusammen und machte mit ihnen einen Kreis, er holte noch Steine und Äste und es entstand ein wunderbares Mandala. Mit seiner Flamme entzündete er die Kerzen und es sah wie ein wunderbares Adventsmandala aus. Also Benjamin da stand und sein Werk mit grossem Stolz betrachtete, hörte er Schritte. Es waren keine gewöhnlichen Schritte, sondern schwere und laute. Er sah in die Richtung, aus der die Geräusche zu kommen schienen und sah den Riesen HuffPuff vom Nachbarsland kommen. Flambus hatte keine Angst vor HuffPuff, denn er war ein sehr netter Riese, doch als dieser die Kerzen sah, begann er wie wild darauf zuzulaufen und sie zu löschen. Das Mandala wurde unter seinen grossen Füssen zerstört. HuffPuff sah erst jetzt, dass Flambus da sass und still vor sich hin schluchzte. Auch HuffPuff machte auf einmal eine betrübte Miene und brummte: „Entschuldige Kleiner, ich wollte dein Werk nicht zerstören, aber ich habe nicht gesehen, dass du beim Feuer bist. Ich dachte es sei unbeaufsichtigtes Feuer und das muss man löschen! Benjamin nickte betrübt und stierte auf sein kaputtes Werk. Da hörte er ein Klingeln und Singen, er schaute zum Himmel und sah eine Elfe, wie sie vor ihn hinschwebte. „Ich bin Desmeralda, hallo Benjamin, sei nicht traurig, ich habe dein Werk vom Himmel aus bewundert. HuffPuff hat aber Recht, dass Feuer auf der Erde gefährlich sein kann. Darum schicke ich die 35 Kerzen zum Himmel, damit sie als Sternen jeden Abend, ohne einen Schaden anzurichten auf dich hinunterschauen können, bist du einverstanden?. Flambus war überwältigt von der Schönheit dieser Elfe und stimmte zu. Desmeralda schwang ihren Stab und die Kerzen zündeten sich wie von selbst an. Sie machte eine kleine Bewegung mit dem Zauberstab und die Lichter flogen eins nach dem anderen an das Himmelszelt, wo bereits andere Sterne standen. Von diesem Abend an, haben 35 Sterne mehr vom Himmel auf die Erde geschaut und immer wenn Benjamin zum Himmel schaute, zwinkerten sie ihm zu. Schattenspiele Als Benjamin Flambus eines Tags wieder zu seinem Spaziergang aus dem Feuer stieg, war es immer noch dunkel draussen. Er machte sich aber trotzdem auf den Weg. Er kam an leeren Feldern und Wiesen vorbei und hin zu einer alten Burgruine. Er schlenderte ihren Mauern entlang und hörte auf einmal ein rascheln. Er drehte sich um und merkte, dass er alleine war. Plötzlich sah er auf der Burgmauer einen Schatten, es war ein grosser Schatten und es sah aus, als stehe eine grosse Gestalt hinter ihm. Er hatte Angst und wollte sich nicht umdrehen, da er ja sonst noch weniger Zeit zum fliehen gehabt hätte. Also rannte er, so schnell, wie er in seinem Leben noch nie gerannt ist. Doch der Schatten verfolgte ihn. Inzwischen war die Sonne hinter den Bergen hervor gekommen. Aber es schauderte Flambus trotzdem. Der Schatten verfolgte ihn noch immer, da konnte er sich endlich hinter einem Felsvorsprung verstecken. Er traute kaum zu atmen und war ausser sich vor Angst. Doch er hörte nichts. Kein Atem und keine Schritte einfach nichts. Erst jetzt ist ihm aufgefallen, dass er auch vorhin keine Geräusche hörte. Er konnte sich nicht vorstellen, von was er verfolgt wurde und nahm darum all seinen Mut zusammen und schaute nach vorne. Es herrschte Stille und nichts war zu sehen doch, da bewegte sich etwas, er sah auf der Mauer eine riesige Maus, er sah sie aber nur auf der Mauer Was war das nur für eine verkehrte Welt? Er hörte ein Rascheln und sah eine winzige Maus, die sich hinter einem Grasbüschel versteckte. Es schaute zur Mauer und sah nichts mehr. „Was ist hier nur los?, fragte er halblaut vor sich hin und stand ganz nahe zur Wand um sie abzutasten. Da sah er seinen Schatten ganz nah bei sich. Er entfernte sich langsam von der Wand und sein Schatten wurde immer grösser. Benjamin musste ab sich selbst lachen, wie konnte er nur so albern sein? Er selbst hat sich verfolgt Denn die Sonne schien so direkt auf die Mauer, dass sein Schatten darauf projiziert wurde. Benjamin Flambus atmete die frische Morgenluft tief ein und machte sich auf den Rückweg zu seinem Feuer.