Arbeitsblatt: Landart
Material-Details
Hintergrundinfos zum Thema
Bildnerisches Gestalten
Aktion / Spiel
5. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
20339
3551
137
26.05.2008
Autor/in
Anboar (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Landart Fantastische Kunstwerke in und mit der Natur Hast du schon einmal eine Sandburg oder einen Schneemann gebaut, oder mit Gänseblümchen einen Kopfschmuck geflochten? Wenn ja, dann warst du schon einmal ein Landart-Künstler oder eine Landart-Künstlerin. Landart ist die Kunst, in der das Gestalten mit der Natur und in der Natur eine wesentliche Rolle spielt. Es wird nur mit natürlichen Materialien gearbeitet, wie zum Beispiel: Steine, Sand, Laub, Äste und Wurzeln, Lehm, Blüten, Gräser, Schnee, usw. Die Vielfalt der Materialien und Farben, die zu jeder Jahreszeit in der Natur zu finden sind, regt zu immer neuen Ideen an. Hier: Einige Beispiele: Landart spricht alle Sinne an, weckt die Fantasie und hilft das Schöne der Natur wahrzunehmen. Das Errichten eines fertigen Kunstwerkes steht nicht im Vordergrund, sondern es ist wichtig, mit dem zu bauen, was die Natur uns bietet. Früher oder später wird das Kunstwerk wieder von der Natur übernommen. Wichtig: Vorwiegend unbelebte Materialien verwenden. Benötigen wir dennoch lebende Pflanzen(-teile), nur so viele nehmen, wie wir für unser Kunstwerk wirklich benötigen! Andy Goldsworthy ein berühmter Landartkünstler Andy Goldsworthy (sprich: Ändi Gooldswörssi) stammt aus Schottland; das liegt im Norden Großbritanniens, im nördlichen Teil der Nordsee. Da kann man schon ahnen, dass das Wetter dort nicht immer sehr schön ist: im Sommer wird es selten wärmer als 20, im Herbst und im Winter ist es häufig nasskalt. In solchen Gegenden sind die Menschen aber oft stark mit der Natur verbunden – genau wie Andy Goldsworthy. Seit über 20 Jahren arbeitet er nun schon fast ausschließlich mit Materialien, die er in der Natur vorfindet: Schnee, Eis, Blätter, Löwenzahnblüten, Zweige, Steine, Sand, Rinde. und stets ohne „vom Menschen erschaffene Hilfsmittel Zum Befestigen von Blättern und Ästen benutzt er nur Dornen und Stöckchen oder Grasfasern und dokumentiert seine teils oft zerbrechlichen Kunstwerke mit Fotografien. Seine Kunstwerke sind vergänglich, das heißt: sie bleiben nicht lange so, wie der Künstler sie gestaltet hat. Deshalb ist Fotografieren ein ganz wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Andy Goldsworthy arbeitet an den verschiedensten Orten auf der Erde, so z. B. in Schottland oder England, in Japan oder am Nordpol. Im Jahr 2000 macht er etwas ziemlich Verrücktes: Genau zum Sommeranfang stellt er 13 riesige Schneebälle (alle sind mit verschiedenen Materialien ‚gefüllt) mitten in die Innenstadt von London (Hauptstadt von Großbritannien) und fotografiert nicht nur das Schmelzen des Schnees, sondern auch die Leute, die vorüber gehen. Die können natürlich überhaupt nicht fassen, was da passiert. Die Schneebälle hat er im Winter davor in Schottland hergestellt, anschließend in einem Kühlhaus eingefroren und am 21. Juni mit Kühlwagen nach London transportiert. Einige seiner Arbeiten