Arbeitsblatt: Lichtobjekt

Material-Details

Detaillierte Planung für eine Lampe
Werken / Handarbeit
Metall
8. Schuljahr
6 Seiten

Statistik

27090
2559
42
16.10.2008

Autor/in

Regula Kunz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

TECHNISCHES GESTALTEN Unterrichtsplanung Lichtobjekt R. Kunz SL05 Fachinhalt: Lichtobjekt mit Schweissdraht und Papierbespannung Lernziele: Funktion: Für das Lichtobjekt lernen sie mit dem Verfahren des Hartlötens die Schweissdrähte zu einem dreidimensionalen, statisch sicheren Gestell zusammen zu fügen. Die SchülerInnen entwerfen eine stabile, statisch korrekte Stehlampe aus Schweissdraht. Gestaltung: Die SchülerInnen erfinden aus weissem Seidenpapier verschiedene Oberflächenstrukturen. Sie skizzieren und entwerfen verschiedene Formen und Proportionen von Stehlampen. Material Verfahren: Die SchülerInnen lernen das Verfahren des Hartlötens kennen und wenden es zuerst an Probestücken, dann am Lichtobjekt fachgerecht an. Die SchülerInnen bespannen das hartgelötete Drahtgestell des Lichtobjektes mit Seidenpapier. Grobplanung Anz. Lekt. Phase Inhalt: Sozialform Material Plenum Powerpoint mit Fotos von Lichtojekten Kontakt mit dem Thema 2-3 Verschiedene Lichtobjekte betrachten, vergleichen nach folgenden Analyse Kriterien: EA Evtl. Fertige Stehlampen zum Betrachten und Vergleichen. Funktion (Standfestigkeit, Wärmezufuhr, Lichtstreuung) Gestaltung (Lichtdurchlässigkeit Struktur der Bespannung, Proportion) Material und Verfahren (Hartlöten, Technik des Bespannens, Elektrifizierung) Mit Seidenpapier experimentieren, verschiedene Oberflächenstrukturen erfinden PA Seidenpapier Kleister, Schere, Japanmesser Plastikunterlage Einführung ins Hartlöten 4-5 In Kleingruppen führt LP das Hartlöten ein GP Kleine Probestücke werden hartgelötet PA Jede Schülerin/ jeder Schüler lötet 4 Quadrate zu je 15x15cm EA Schweissdrähte Planung Seidenpapier zum Bespannen Jede Schülerin/ jeder Schüler gestaltet 4 verschiedene Seidenpapier- EA Oberflächen und bespannen/kleben sie an die Drahtquadrate. Planen des eigenen Lichtobjektes Jede Schülerin/ jeder Schüler skizziert sein eigenes Lichtobjekt Stehlampe (Höchstmass 50cm, da zu hohe Lampen eine zu grosse Herausforderung betr. Standfestigkeit, Fixierung der Schweissdrahtes, etc. sind), beschriftet die Skizze mit den Massen und notiert das Vorgehen der persönlichen Durchführung. (ACHTUNG: Errichtung für Lampenfassung nicht vergessen) EA Seidenpapier Schere/ Japanmesser Plastikunterlage Kleister Erstellen des Drahtgestells 5-6 Jede Schülerin/ jeder Schüler erstellt zusammen mit einer Partnerin/ einem PA Schweissdrähte EA Seidenpapier Schere/ Japanmesser Plastikunterlage Kleister Partner sein persönlich entworfenes Drahtgestell (zuschneiden, hartlöten) Durchführung Seidenpapier zum Bespannen Jede Schülerin/ jeder Schüler gestaltet die gewählte SeidenpapierOberfläche und schneidet sie in den Massen (entsprechend dem eigenen Lichtobjekt) zu Jede Schülerin/ jeder Schüler bespannen/kleben das erstellte Seidenpapier EA oder an das eigene Drahtgestell. PA Fertigstellung Jede Schülerin/ jeder Schüler bekommt ein fertiges Lampenset und befestigt es an der eigenen Stehlampe. Ausstellung und Evaluation der Tischlampen Alle Lichtobjekte werden im Schulzimmer ausgestellt. Sie werden von den Schülern auf Funktion, Gestaltung und Material Reflexion 1-2 Verfahren geprüft. Funktion (Standfestigkeit, Wärmezufuhr, Lichtstreuung) Gestaltung (Lichtdurchlässigkeit Struktur der Bespannung, Proportion) Material und Verfahren (Hartlöten, Technik des Bespannens, Elektrifizierung) Die SchülerInnen geben ein Feedback über ihre Arbeit und die Erreichung der Ziele ab. Plenum Lichtobjekte 1 Vorgang der Oberlächegestaltung 2 mehrer Schichten Seidenpapierstücke gekleistert 3 Papier geflochten 4 mehrer Schichten Seidenpapierstücke gekleistert 5 Seidenpapier-Streifen überlappend 6 Seidenpapier geknistert 7 Seidenpapier mit Nähmaschine (ohne Faden) genäht 8 Bespannen des Drahtgestells mit Seidenpapier Reflexion zur eigenen Herstellung eines Lichtobjektes Zusammen mit Marcel Iten plante ich eine Stehlampe im Format 100x40x40cm und stellte sie in einzelnen aufgeteilten Schritten her. Aufgeteilte Arbeitsschritte: Skizze Zuschneiden der Drähte Hartlöten des Drahtgestells Hartlöten der Errichtung für die Lampenfassung Zuschneiden der Seidenpapierflächen *Bespannen und ankleben des Seidenpapiers Regula Kunz Regula Kunz beide Marcel Iten Regula Kunz beide Rückblick mit Merkpunkten: Ich musste die Skizze ändern, da ich eine zu grosse Stehlampe herstellen wollte. Schweissdrähte sind 100cm! Diese Länge nicht überschreiten, da der Aufwand für das geradlinige Zusammenfügen von Schweissdrähten zu aufwändig wäre. Ich überlegte mir zu wenig, wie wo die Birne festgemacht werden sollte. Lichtwirkung beachten (wo soll es am meisten scheinen?) Überlegen, wo das Kabel durchlaufen wird und nicht durch die Hitze der Birne zu heiss wird Brandgefahr (Funktion) Um das Drahtgestell statisch korrekt hartzulöten, brauchten wir vier Hände Untersätze mit Steinen erstellen, so dass die Drähte gut aufgelegt werden können. Senkrecht-Stab von einer zweiten Person halten lassen, dass man in einem genauen 90-Grad-Winkel hartlöten kann Seidenpapier zuschneiden Seidenpapier ist sehr rissfreudig. Für grosse Flächen braucht es besonders sanfte Hände! Im Allgemeinen war es für mich anfangs eine Herausforderung. Ich hatte grossen Respekt vor dem Hartlöten, versuchte aber möglichst viel selber an dieses Vorgehen zu gehen, um die nötige Übung zu erlangen. Dies erwies sich sehr schnell und ich bekam richtig Freude daran. Logisches Denken war bei der Erstellung des Drahtgestells gefragt, was mich besonders anspornte! Für die Schüler würde ich sicherlich ein Höchstmass vorgeben, da das grosse Drahtgestell und das Zuschneiden (und sicherlich auch das Bespannen) des Seidenpapiers eine besondere Herausforderung war. Meine persönlichen Ziele (Angstabbau betr. Hartlöten) habe ich sicherlich erreicht. Ich weiss jedoch, dass dies kontinuierliche Übung braucht. Ich hatte vor 3 Jahren einen Metallkurs besucht und merkte, dass von diesem erlernten Wissen nicht mehr viel übrig war. zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemacht