Arbeitsblatt: Fachbegriffe Netzwerk
Material-Details
Einige Bezeichnungen
Informatik
Anderes Thema
klassenübergreifend
5 Seiten
Statistik
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1325
7
14.12.2008
Autor/in
Sabrina Peters
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Bedeutung von Computerbegriffe Cluster (Computer), ein Computercluster als ein Verbund von Computern zur Steigerung der Rechenleistung oder Ausfallsicherheit Attribute unter den Dateiattributen versteht man verschiedene Angaben über eine Computerdatei, die nicht direkt zu den eigentlichen Inhalten der Datei gehören. Andere Bezeichnungen für Dateiattribute sind Dateieigenschaften oder Dateisystemmetadaten. MFT (Master File Table ist die Hauptdatei, in dieser Datei befinden sich die Einträge, welche Blöcke zu welcher Datei gehören, die Zugriffsberechtigungen und die Attribute. Jede Eigenschaft einer Datei ist unter NTFS ein Attribut, auch der eigentliche Dateiinhalt. Metadaten als Metadaten oder Metainformationen bezeichnet man allgemein Daten, die Informationen über andere Daten enthalten. Bei den beschriebenen Daten handelt es sich oft um größere Datensammlungen (Dokumente) wie Bücher, Datenbanken oder Dateien. So werden auch Angaben von Eigenschaften eines Objektes (beispielsweise Personennamen) als Metadaten bezeichnet. Während der Begriff „Metadaten relativ neu ist, ist sein Prinzip unter anderem jahrhunderte lange bibliothekarische Praxis. -EFS steht für Encrypting File System und kennzeichnet ein System der Dateiverschlüsselung auf NTFSDatenträgern unter Windows NT-basierten Betriebssystemen wie Windows 2000, Windows XP und Windows Vista.Diese Erweiterung ermöglicht es, dass selbst wenn fremde Personen Zugriff zu Dateien erhalten – deren Zugriffsrechte z. B. ungenügend gesetzt, oder überlistet worden sind, oder im Falle des Diebstahls von Datenträgern – diese Dateien ohne den passenden Schlüssel nicht entschlüsselt gelesen werden können. -Kontingent ist allgemein eine im Vorhinein definierte Menge, aus der sich Teile (Tranchen) einzeln entnehmen lassen ein Kontingent ist erschöpft, wenn die enthaltene Restmenge Null ist. -CP/M ist eine Reihe von Betriebssystemen, die ab etwa 1974 von Digital Research Inc. unter Gary Kildall entwickelt wurden. CP/M war (neben dem für leistungsstärkere Rechner konzipierten Unix) das erste plattformunabhängige Betriebssystem. Eine Multiuser-Variante wurde unter dem Namen MP/M entwickelt. Mit dem Aufkommen von MS-DOS verlor CP/M seine Bedeutung.CP/M ohne nähere Bezeichnung steht meist für CP/M-80, die ursprüngliche, ab 1974 entwickelte Version für die Mikroprozessoren Intel 8080 und Zilog Z80. Die letzte Version von CP/M-80 wurde CP/M-Plus genannt. CP/M-86 war eine Portierung auf die Prozessoren Intel 8086/8088. Mit CP/M-68K folgte eine wenig erfolgreiche Variante für den Motorola 68000.Das Akronym CP/M bedeutete ursprünglich Control Program/Monitor (d. h. Steuerungsprogramm/Monitor), wurde später jedoch als Control Program for Microcomputers umgedeutet. -Mainboard (auch Motherboard genannt) mit der Hauptplatine sind die einzelnen Bauteile des Computers verbunden. Auf ihr befindet sich etwa die Steckplätze für den Hauptprozessor und die Grafikkarte sowie das BIOS und die Anschlüsse für Laufwerke. Die Chip-Baugruppe, die alle Elemente miteinander verbinden, werden als Northbridge und Southbridge bezeichnet. Sockel AM2, AM2 (Prozessorsteckplatz) Der Mitte 2006 eingeführte Sockel AM2 ist ein Prozessorsteckplatz für AMD–Prozessoren, der sich für Modelle der Athlon-64-, Phenom- und Sempron-Familie eignet. Der Sockel AM2 ist der Nachfolger der Steckplätze 754 und 939. Mit einigen Verbesserungen wurde 2007 der Sockel AM2 als Nachfolger des AM2 eingeführt. Prozessoren für diese Steckplätze sind ab- und aufwärtskompatibel – passen also auf beide Sockel. -Sockel 775 Intel löste mit dem Sockel 775 den Steckplatz 478 ab, um höhere Taktfrequenzen zu erreichen. Die sogenannten LGA-Prozessoren verfügen nicht mehr über Kontaktpins, sondern über Kontaktflächen. Der Sockel ist für die Intel-Prozessoren-Typen Pentium 4, Pentium D, Celeron, Celeron D, Core 2 Duo, Core 2 Quad und Core 2 Extreme geeignet. -Box, Boxed (Prozessor inklusive Kühler) Moderne Prozessoren erzeugen bei der Arbeit viel Wärme. Damit der Rechenchip nicht überhitzt und einen Defekt erleidet, sind Kühlkörper sowie Wärmeleitpaste oder Wärmeleitpad notwendig. Bauen Sie Ihren PC selbst zusammen, sollten Sie beim Prozessorkauf auf die Bezeichnung Box oder Boxed achten. So stellen Sie sicher, dass ein ausreichend leistungsstarker Kühler zum Lieferumfang gehört. Intel vergibt zudem auf Boxed-Prozessoren drei Jahre Garantie. Für die Tray-Variante (ohne Kühler) besteht der Service dagegen nur ein halbes Jahr. -Wärmeleitpaste (WLP) Wärmeleitmittel wie Wärmeleitpasten oder Wärmeleitpads gleichen feinste Unebenheiten zwischen Prozessor und Kühlkörper aus und verhindern so einen Wärmestau. Häufige Einsatzgebiet sind Haupt- und Grafikprozessoren sowie Bauteile der Leistungselektronik. Wichtig: Tragen Sie zu viel Wärmeleitmittel auf, wird der optimale Wärmeübergang nicht erreicht. -ATX Advanced Technology EXtended bezeichnet einen Standard für Hauptplatinen (Mainboards) und Netzteile, der 1996 von Intel eingeführt wurde. ATX-Hauptplatinen (305x244 mm) werden in den meisten aktuellen PCs verwendet. Sie sind kompakter und bieten mehr Anschlüsse als ältere AT-Modelle. Neben dem Hauptstandard ATX existieren noch weitere Formate wie EATX (305x330 mm) oder BTX (325x267 mm). BTX war als ATX-Nachfolger geplant, konnte sich aber bisher nicht als neuer Standard durchsetzen. -RAM (Arbeitsspeicher) Der Arbeitsspeicher (Random Access Memory) oder Hauptspeicher ist der Speicher eines Computers, in dem Programme und Daten abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden können. Dies geschieht schneller als von einer Festplatte. Beim Ausschalten des Rechners werden die gespeicherten Informationen automatisch gelöscht. -DDR, DDR2, DDR3, DDR4 Arbeitsspeicher gibt es in diversen Ausführungen. Im Einsatz sind aktuell die technischen Standards DDR1, DDR2, DDR3 und DDR4. Die Abkürzung DDR steht für Double Data Rate (doppelte Datenrate) und bezeichnet Arbeitsspeicher, der pro Taktsignal zwei Datenpakete überträgt. DDR2 und DDR3 wird aktuell in Computern, DDR4 auf Grafikkarten eingesetzt. -Dual-Channel-Modus Unterstützt Ihr PC beziehungsweise Ihre Hauptplatine Dual-Channel (zwei Kanäle)? Dann sollten Sie zwei Arbeitsspeicher-Bausteine gleicher Kapazität verwenden. Der Dual-ChannelModus ist eine Technik, bei der der Prozessor zwei Kanäle zur Verfügung hat, um Daten in den Arbeitsspeicher zu schicken. Dual-Channel ist schneller und benötigt mindestens zwei, möglichst identische Speichermodule. Nicht alle Prozessoren oder Mainboards (Hauptplatinen) unterstützen diese Technik. -HDD (Festplatte) Die Festplatte (kurz HDD: Hard Disk Drive) ist der wichtigste Datenspeicher im Computer. Bei den meisten Festplatten sind eine oder zwei Magnetscheiben eingebaut, die von beiden Seiten beschrieben werden. Ein Lesekopf tastet diese Informationen später ab. Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher eines Computers gehen die Daten nicht verloren, wenn Sie den Computer abschalten. -EIDE Über einen EIDE-Anschluss schließen Sie Festplatten und optische Laufwerke an. Die Abkürzung steht für Enhanced Integrated Drive Electronics. Die meisten Rechner haben zwei EIDE-Anschlüsse, an denen Sie jeweils maximal zwei Geräte anschließen können. Der EIDE-Anschluss mit der Bezeichnung UDMA-133 überträgt Daten mit maximal 133 Megabyte pro Sekunde. -S-ATA Serial Advanced Technology Attachment dient hauptsächlich zum Datenaustausch zwischen Hauptplatine und Festplatten. Gegenüber dem älteren ATA-Standard (EIDE) besitzt S-ATA drei Hauptvorteile: höhere Datentransferrate, vereinfachte Kabelführung und die Fähigkeit zum Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb. -NT (Netzteil) Das Computer-Netzteil, kurz NT, verteilt im PC den Strom an die Komponenten. Ein Teil der Energie verpufft in Form von Wärme. Daher enthalten die meisten Netzteile eingebaute Lüfter, die zur Kühlung dienen. Besonders stromsparende Netzteile enthalten das Ökosiegel „80. Bedeutet: Mehr als 80 Prozent der Energie werden tatsächlich genutzt und nicht verheizt. -DVI Über den DVI-Anschluss (DVI steht für Digital Video Interface) werden Bildinformationen digital, also verlustfrei, etwa von einer Grafikkarte zu einem PC-Monitor oder Videoprojektor übertragen. Ein DVI-I-Anschluss überträgt zusätzlich analoge Videosignale nach VGA-Norm. Ein DVI-D-Anschluss überträgt nur digitale Daten. -WLAN Abkürzung für Wireless Local Area Network; kabelloses lokales Netzwerk, das üblicherweise Computer miteinander und mit dem Internet verbindet. Nach dem aktuellen Entwurf des WLAN-nStandards (IEEE 802.11n) werden Daten mit bis zu 300 Mbit/s übertragen. -LAN Ein Local Area Network ist ein lokales Netz, in dem Computer miteinander verbunden sind. Ein Heimnetzwerk, in dem mehrere Rechner miteinander auf einen Internetanschluss zugreifen, ist üblicherweise ein LAN. Eine Verbindung stellen Sie per Kabel oder kabellos (WLAN) her. -Bluetooth Bluetooth ermöglicht die Vernetzung verschiedener Geräte per Funk und ist der Standard für Datenübertragung per Kurzstreckenfunk. Es wird benutzt, um Computer, Zusatzgeräte und Handys drahtlos miteinander zu verbinden. Es gibt verschiedene Geräteklassen, die eine Datenübertragung auf bis zu 100 Meter ermöglichen. -PCIe (PCI-Express) Abkürzung für Peripheral Component Interconnect Express; häufig kurz PCIe: eine Erweiterung des PCI-Standards, hauptsächlich als Nachfolger des AGPSteckplatzes im Bereich PC-Grafikkarten im Einsatz. Alte Steckkarten können nicht auf den schnelleren PCI-ExpressSteckplätzen verwendet werden. Bei Notebooks ist der Steckplatz PCI-Express-Mini der Nachfolger der Mini-PCI-Karten. -GPU (Grafikprozessor) Auf den meisten Grafikkarten kommen Grafikprozessoren (kurz GPU, englisch Graphics Processing Unit) von Nvidia und ATI zum Einsatz. Die GPU (ein Chip) steuert die Bildschirmausgabe auf Computern und Spielekonsolen. Sie befindet sich entweder auf einer Grafikkarte oder direkt auf der Hauptplatine („Onboard). -CPU (Hauptprozessor) Synonyme CPU, Hauptprozessor der Hauptprozessor, kurz CPU (Central Processing Unit), ist die Rechenzentrale des Computers. Darin bearbeiten Millionen kleiner Schaltungen die Befehle des Betriebssystems und andere gestarteter Software. Je höher die Prozessorleistung, desto schneller arbeitet der Computer. Ein Hinweis auf die Leistung ist eine hohe Taktfrequenz (in Hertz angegeben)