Arbeitsblatt: Plastik aus ton

Material-Details

Unterrichtseinheit mit Planungsmodell für 4-8 Lektionen
Bildnerisches Gestalten
Plastik
8. Schuljahr
10 Seiten

Statistik

32170
2123
49
07.01.2009

Autor/in

Anja Schmidt
Friedheimstr. 2b
8608 Bubikon
077 419 77 62
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Bildnerisches Gestalten Bachelorarbeit Unterrichtskonzeption und bildnerische Arbeit zum Thema „Menschenbilder und Menschendarstellungen – Erfahrung des Selbst FS 2008 Studentin: Anja Schmidt Dozentin: Beatrice Schwarz BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt Inhaltsverzeichnis 1. Bedingungen3 2. Mein persönlicher Hintergrund, mein Zugang 3 2.1 Persönliche Beziehung zum Thema.3 2.2 Persönliche Erfahrungen und Kenntnisse 3 3. Sachanalysen 4 3.1 Motiv.4 3.2 Material/Techniken/Verfahren 4 3.3 Formal-bildnerische Mittel 5 3.4 Umwelt- und Kunstbezüge .5 4. Didaktische Analyse.7 4.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsvorhaben7 4.2 Lernvoraussetzungen.7 5. Grundanliegen, Ziele7 6. Ausleuchten didaktischer Möglichkeiten 8 7. Strukturierung der Unterrichtseinheit nach dem 4 Phasenmodell 9 8. Quellen 12 -2- BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt 1. Bedingungen In meiner Unterrichtseinheit gehe ich von einer zweiten Sekundarklasse Niveau A/B aus. Idealerweise sind es 21 Schülerinnen und Schüler. Nach Möglichkeit stehen der Informatikraum sowie etwa sieben Digitalkameras zur Verfügung. Es können auch Kameras und Handykameras der Schülerinnen und Schüler benutzt werden. Gebraucht werden ebenfalls Ton und Skizzenblätter. Die Unterrichtseinheit findet bestenfalls im Frühling oder Sommer statt, so dass draussen fotografiert werden kann. 2. Mein persönlicher Hintergrund, mein Zugang 2.1 Persönliche Beziehung zum Thema Was mich am Thema Menschenbilder und Menschendarstellung interessiert sind die philosophischen Themen „Bewegung und „soziale Beziehungen – soziales Gefüge. Spannend sind für mich, wie Menschen in Gruppen zwar auftreten, aber nicht unbedingt miteinander interagieren. So sehe ich das täglich, wenn ich auf dem Weg nach Luzern auf den Zug warte, umsteige oder durch die Strassen in Luzern laufe. Es gibt verschiedene Konstellationen, bei denen Menschen in Zweier- oder Dreiergruppen aneinander vorbei laufen oder sich dann treffen, ohne miteinander zu interagieren. Zum Beispiel passiert das, wenn verschiedene Gruppen zusammen warten müssen, wenn sie an einer Ampel über die Strasse wollen. Die Arbeit mit Ton finde ich insofern spannend, da ich selber noch wenig mit Ton gearbeitet habe. So entstehen freistehende Körper, die in neuen Konstellationen zueinander aufgebaut werden können. 2.2 Persönliche Erfahrungen und Kenntnisse Mit Ton habe ich bereits im Ateliersemester eigene Personen modelliert. Hier muss ich noch ausprobieren, wie gross die Figuren werden sollen und wie sie am besten stehen können. Auch werde ich verschiedene Konstellationen von Gruppen ausprobieren, so dass eine neue Aussage entsteht, vielleicht sogar auch eine Geschichte. -3- BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt 3. Sachanalysen Motiv Haltung soziale Beziehung Bildnerisch formal Figuren neu zueinander in Beziehung setzen Individualisieren anonymisieren Bildnerisch technisch Ton Plastik Fotographie 3.1 Motiv A. Soziale Beziehungen: Soziale Beziehungen können verschieden aussehen. Dies geht von Bekanntschaften, was eine eher schwache oder flüchtige soziale Beziehung darstellt, über Verwandtschaft, Freundschaft und Partnerschaft. Im Gegensatz zur Bekanntschaft stellt letzteres eine eher enge, geschlossene Form einer sozialen Beziehung dar. Gemeinsam all diesen Formen sozialer Beziehungen ist, dass es sich um mehrere Personen handelt und dass sie miteinander Interagieren. B. Szene darstellen/ Geschichte erzählen: Bewegungen darzustellen ist eher schwierig, deshalb gehe ich hier vom einfrieren der Bewegung aus und somit dem darstellen und festhalten von Haltungen. Die Körperhaltung im spezifischen kann auch als Ausdruck nonverbaler Kommunikation angesehen werden. Stellt man die Körperhaltung nun neu in Beziehung zu anderen Figuren, so kann die Aussage der Körperhaltung wie auch die der ganzen Szene verändert werden. Geschichten entstehen, wenn die Figuren immer wieder neu angeordnet und die Szenen einzeln festgehalten werden. Auch diese selber können eine andere Aussage erhalten, stellt man ihnen diese oder eine andere Szene voran oder nach. 3.2 Material/Techniken/Verfahren A. Ton/Plastik: Beim Material Ton ist es wichtig, diesen stets frisch und feucht zu halten. Probleme beim nachmodellieren der Haltungen ist die Statik. Wie kann die Figur stehen? Je nach dem benötigt man hier Hilfsmittel wie Stäbe, Draht, Vergrösserung der Füsse als Hilfe der Stabilität, usw. Zudem sollte die Figur nicht zu gross geraten, da die Stabilität bei grösseren Figuren noch schwieriger ist, da sie schwerer sind. Zu beachten gilt hier, dass eine Plastik rund um betrachtbar ist. B. Festhalten der Resultate (Skizze, Fotograie, nachstellen): Zunächst ist es wichtig, die Haltung an sich festzuhalten. Dies kann mit der Skizze mit Strichmännchen vereinfacht werden, bevor man diese mit Ton darstellt. Hier ist die Frage wichtig, was ist wichtig um die Haltung wieder zu erkennen. -4- BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt Mit der Fotografie werden die neuen Szenen festgehalten. Dies kann eher einfach gehalten werden und mit der Handykamera der Schülerinnen und Schüler gemacht werden, oder auch mit Digitalkameras, je nach dem, was zur Verfügung steht. Das Nachstellen einzelner Szenen kann eine Interaktion der Schülerinnen und Schüler hervorrufen. Hier können soziale Konflikte eine Gefahr darstellen, wenn sich die Schülerinnen und Schüler untereinander nicht gut verstehen. 3.3 Formal-bildnerische Mittel A. Individualisieren – Anonymisieren: Hier geht es darum, dass die Figuren, welche mit Ton nachgestellt werden, entweder anonymisiert oder individualisiert werden können. Das Anonymisieren geht von der Massengesellschaft aus, in welcher die Menschen teilweise nicht erkennbar, weil uniform, sind. Hierbei spielt nur der Ausdruck der Haltung eine wichtige Rolle. Dies ist eher eine „oberflächliche Umsetzung des Menschen, da der Einzelne nicht mehr ausmachbar ist. Beim Umsetzen in die Tonfigur steht also die Haltung im Vordergrund, es ist nicht wichtig, ob diese männlich oder weiblich ist. Mit dem Individualisieren geht man eher auf die Details ein, wie die Körperform und –eigenheit (schlank – dick, weiblich – männlich). B. Plastik: Eine Plastik ist der Oberbegriff für dreidimensionale Kunstwerke. Dabei unterscheidet man grob die Begriffe Plastik, Skulptur und Objekt. Von Skulptur spricht man, wenn der Arbeitsvorgang das Abtragen bildet, bei der Plastik ist es das Antragen. Das Arbeiten mit Ton ist eine Mischform, zudem kommt das Umformen des Tons hinzu. Man kann verschiedene Plastiken aufbauen: Sockelplastiken stehen auf einem Sockel, dient zum Schutz und der Überhöhung der Plastik und ihrer Wertigkeit Bodenplastiken, auch Bodenskulpturen, hier befindet sich der Betrachter auf gleicher Ebene Baugebundene Plastiken sind oft direkt mit dem Gebäude verbunden und sind speziell für dieses hergestellt. 3.4 Umwelt- und Kunstbezüge Plastiken können verschiedene Funktionen in Kultur und Gesellschaft einnehmen. Es werden hier Profanplastiken und skalare Plastiken unterschieden. Profanplastiken sind seit der Antike bekannt und wurden durch die Renaissance wieder neu entdeckt. Sie stellen alltägliche, weltliche Figuren (Tiere, Herrscher/ Szenen) dar und werden häufig in Anlagen oder Plätzen aufgestellt. Hingegen dienen skalare Plastiken als Darstellung religöser Themen und sind in Kirchen, Moscheen, Tempeln, usw. zu finden. Künstler, welche sich mit der Plastik beschäftig(t)en: Germaine Richier: Sie schafft abstrahierte Menschen-, Tier- und Mischfiguren, die teilweise von Drähten gefesselt oder in Drahtnetzen gefangen sind. Sind eher anonyme Darstellungen von Menschen Alberto Giacometti: Figuren (z.B. auf der CH 100er Note), anonyme Figuren August Rodin: „Der Denker, individuelle, ausgearbeitete Figur Michelangelo: Bekannteste Darstellung einer einzelnen Figur ist der David -5- BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt Giacomettifiguren Der Denker von Auguste Rodin Skulptur von Germaine Richier Michelangelos David Diese Kunstwerke würden sich gut als Vergleich eignen, um anonymisieren vs. individualisieren zu thematisieren. -6- BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt 4. Didaktische Analyse 4.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsvorhaben Gegenwartsbezug: Die Schülerinnen und Schüler sind immer in einer Interaktion mit anderen Jugendlichen. Durch die neue Anordnung von Figuren, die sie auf Grund eigener Erfahrungen modellieren, sehen sie, wie Situationen, Szenen und Körperhaltungen eine neue Aussage erhalten können. Zukunftsbedeutung: Die Schülerinnen und Schüler achten sich (hoffentlich) in Zukunft mehr auf Konstellationen bei der Interaktion mit anderen, gleichaltrigen Freunden und Bekannten. Sie wissen, dass eine Haltung oder Geste neu und anders interpretiert werden kann, wenn von aussen die Szene angeschaut werden kann. Exemplarität: Das Thema kann auch Anstoss für Themen der Lebenskunde sein, wie die Aussenseiterthematik oder die Interaktionen in der Gruppe oder Klasse. 4.2 Lernvoraussetzungen Hier gehe ich davon aus, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Fotografieren mit Digital- oder Handykamera auskennen und es kein Problem ist, die entstandenen Bilder auch auszudrucken. Zudem wurde bereits mit Ton gearbeitet. 5. Grundanliegen, Ziele Richtziel Grafik: 3. Figuren und Gegenstände aufgrund von Beobachtungen darstellen SCH können eine Haltung mit Strichmännchen festhalten, so dass sie erkennbar ist SCH können eine Haltung selber nach einer Fotografie nachstellen Richtziel Collage/ Montage: 24. Alltägliche Gegenstände durch Kombinationen und/oder Veränderung in einen neuen Bedeutungszusammenhang bringen. SCH können ihre Figuren um einen Alltagsgegenstand platzieren, so dass eine neue Aussage des Gegenstandes sowie der Figurenkonstellation entsteht. Richtziel Aktion/Spiel: 35. Eine Szene unter Einbezug verschiedener visueller Mittel darstellen SCH können eine Szene aus der Fotoserie nachstellen und einfrieren, so dass die Mitschüler erkennen, welche Szene gemeint ist. Weitere Ziele: SCH können eine Haltung von zwei Personen mit Ton nachmodellieren SCH können zwischen individualisierender und anonymisierender Darstellung unterscheiden SCH können in einer Gruppe eine Fotoserie, mit ihren Figuren, herstellen SCH können Figuren immer wieder neu anordnen, so dass sich die Aussage der Figurengruppe sich ändert -7- BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt 6. Ausleuchten didaktischer Möglichkeiten 1. Lernprozess initiieren: Hier gibt es zum Thema Gruppe und soziales Gefüge verschiedene Möglichkeiten. Damit sich die Schülerinnen und Schüler an der Lebenswelt orientieren können, gehe ich davon aus, dass sie selber in ihrer Umwelt nach Möglichkeiten und Szenen suchen, in welchen Gruppen aufeinander treffen. Sie sollen sich selber Fotografieren lassen, wenn sie sich mit anderen Schülerinnen und Schüler treffen, sich auf dem Schulweg befinden usw. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Schülerinnen und Schüler in Printmedien verschiedene Bilder zum Thema Bewegung und Sport suchen. Die Frage nach dem emotionalen Bezug ist hier jedoch nicht unbedingt beantwortet. Danach werden die Bewegungen vom Partner nachgestellt und der Schüler selber skizziert kurz mit Strichmännchen die Haltung nach. Eine Möglichkeit wäre hier zum Beispiel die Zündhölzermännchen, wie Peter Jenny die Strichmännchen macht. So treten die Schülerinnen und Schüler selber in Aktion. 2. Eigene Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln: Durch die Kunstbetrachtung der oben genannten Objekte der Künstler erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass die Darstellung von Figuren auf verschiedene Art und Weise geschehen kann. Man könnte hier auch noch weiter ausholen mit einer kunstgeschichtlichen Entwicklung der Plastik, was aber eher weniger das Erkennen von Unterschieden von individualisierter und anonymisierter Darstellung aufzeigen würde. Danach formen die Schülerinnen und Schüler selber eine individualisierte und eine anonymisierte Figur mit Ton nach. Grundlage bieten hier die in Phase 1. gemachten Skizzen der Körperhaltungen. 3. Erfahrungen aus 1. und 2. integrieren und erweitern: Eine Art wäre, die Tonfiguren auszuarbeiten oder auf eine andere Substanz oder Materie zu übertragen. Zum Beispiel das nachmodellieren mit Draht. Ich gehe hier nun lieber auf eine Interaktion mit den Mitschülern ein, da mich auch die Gruppenkonstellationen, die mit den Figuren machbar sind, interessieren. Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Figuren zusammen, so dass verschiedene Aussagen entstehen. Sie selber können das Bild interpretieren, und geben ihm so eine Bedeutung. Durch verändern der Szene entstehen neune Aussagen zum Gruppenbild. Die einzelnen Szenen können zum einen fotografisch oder zum anderen zeichnerisch festgehalten werden. So können Geschichten rund um die Figuren entstehen, die die Gruppe selber erfindet oder nachspielt. 4. Lernprozess beenden und abschliessen: Die Geschichten können den anderen Schülerinnen und Schüler mit einer Art Bilderbuch erzählt werden. Oder die einzelnen Bilder, die in Phase 3. gemacht wurden, werden von den Mitschülern interpretiert und die Aussagen auf Papier festgehalten. Ich entscheide mich für eine andere Variante, nämlich dass die Schülerinnen und Schüler sich in Gruppen für ein Bild einer anderen Gruppe entscheiden und dieses nachstellt. Die Gruppe, welcher das Bild gehört, erzählt, wie die Szene vorher aussieht und bzw. wie die nachher. -8- 7. Strukturierung der Unterrichtseinheit nach dem 4 Phasenmodell Grobziele welche in den einzelnen Phasen abgedeckt werden: Phase 1: GZ 3 Figuren und Gegenstände aufgrund von Beobachtungen darstellen Phase 2: GZ Phase 3: GZ 24 Alltägliche Gegenstände durch Kombinationenen und/oder Veränderung in einen neuen Bedeutungszusammenhang bringen. Phase 4: GZ 35 Eine Szene unter Einbezug verschiedener Visueller mittel darstellen Durch Kunstbetrachtung den Unterschied zwischen Individualität und Anonymität erkennen und diesen Plastisch umsetzen Zeit Phase Inhalte 1L 1 Lernprozess initiieren: Lernziel Aktivitäten LP Soz. Aktivitäten Lerngruppe Erteilen der HA EA Vorstellungen anregen, bilden ca. zwei Wochen erweitern: zuvor Vorbereitende Hausaufgabe: Die SCH sammeln oder machen Bilder von Menschengruppen/ Schülergruppen, bei denen auch sie dabei sind. Wichtig ist, dass die ganze Person sicht- sinnlich wahrnehmen Gezieltes Beobachten Material SCH können eine Haltung mit bar ist. Die Fotos können auf dem Schulweg, in der Strichmännchen festhalten, so dass Pause, in der Freizeit usw. gemacht sein. Für ein Thema motivieren: sie erkennbar ist Einstieg in ein Motiv SCH können eine Haltung selber Auftrag erteilen, PA nach einer Fotographie nachstellen Auswahl der Einstieg Die SCH wählen nun ein Bild aus, und daraus zwei Bilder der SCH, Skizzenpa- Bilder begründen Personen. Der Partner stellt nun die Haltungen der lassen Personen nach, währenddem der SCH diese kurz mit schreiber. Zeiteinteilung einem Strichmännchen festhält. Danach wird ge- -Austausch orga- wechselt. nisieren KU Kurzer Austausch mit den Mitschülern: Welche Haltungen waren spannend? Welche weniger? Was kann welche Haltung aussagen? pier, Bleistift oder Kugel- BG Bachelorarbeit FS 2008 1L 2 Eigene Erfahrungen Er- Anja Schmidt SCH können zwischen individualisie- Gruppeneintei- kenntnisse sammeln: render und anonymisierender Darstel- lung Erproben lung unterscheiden gen Üben Fragen zur sammeln, bildnerische Lösun- Die SCH erhalten verschiedene Bilder von Figu- Kunstbilder ren/Plastiken von Rodin, Giacometti, Michelangelo Bilder bereitle- Untersuchen (Erkenntnisse zu Technik GA und Germaine Richier. Auftrag: Zuordnen der verschiedenen Plastiken zueinander, welche würdet ihr zusammenlegen? Bildbetrachtung Begründung der Entscheidung? Formulieren Wo sind unterschiede zwischen den Plastiken? Wo gen entdecken.) Gemeinsamkeiten? Festhalten der Ergebnisse und kurze Präsentation in der Klasse SCH können eine Haltung von zwei Beratung bei 4L Personen mit Ton nachmodellieren EA Problemen Die SCH modellieren nun die Skizzierten Personen mit Ton nach. Eine Figur soll eher anonymisiert sein, Skizzen vom letzten mal so dass nicht erkennbar ist, ob es sich nun um eine Ton Frau oder einen Mann handelt, jedoch ist wichtig zu sehen, welche Haltung sie einnimmt. Die zweite Figur erhält eine individualisierte Ausarbeitung mit Haaren und Gestalt (eher dick oder dünn?). 6L 4L 3 Erfahrungen aus Phasen 1& SCH können ihre Figuren um einen Erteilung des GA Zu dritt gehen die SCH zusammen, so haben sie nun 2 integrieren und erweitern: Alltagsgegenstand platzieren, so dass Auftrages 6 Figuren. Sie suchen sich einen Ort im oder ausser- Umsetzen eine neue Aussage des Gegenstandes Organisation halb des Schulhauses und stellen ihre Figuren zu- Gestalten sowie der Figurenkonstellation ent- der Gruppe sammen. Sie verändern die Positionen der Figuren Fantasieren steht. immer wieder und halten dies mit einer Kamera fest. Beobachtung SCH können in einer Gruppe eine des Gestaltungs- Die Gemachten Bilder werden ausgedruckt und die Fotoserie, mit ihren Figuren, herstellen prozesses Gruppe versucht nun eine Geschichte dazu zu erfin- SCH können Figuren immer wieder den. Je nach dem müssen sie neue Fotos machen, 10 Figuren, Fotokameras, PC, Drucker BG Bachelorarbeit FS 2008 Anja Schmidt neu anordnen, so dass die Aussage oder erneut ausdrucken. Sie können auch Figuren der Figurengruppe sich ändert weglassen und später einbauen. Die Geschichte wird nun in dreifacher Ausführung zusammengefügt 2L 4 Lernprozess beenden SCH können eine Szene aus der Auftragerteilung KU Die Gruppen vom letzten mal entscheiden sich für ein abschliessen: Fotoserie nachstellen und einfrie- Foto ihrer Serie/Geschichte und stellen dieses aus. Präsentieren ren, so dass die Mitschüler erken- Nun gehen jeweils zwei Gruppen zusammen und Auswerten nen, welche Szene gemeint ist suchen sich ein Foto einer dritten Gruppe. Im Plenum Wertschätzen wird nun die Szene auf dem Foto von der 6er Gruppe Beurteilen nach Kriterien nachgestellt. Die Gruppe, welche die Szene fotografiert hat erzählt kurz, was vor und was nach dieser Szene in ihrer Geschichte passiert. 11 Fotos 8. Quellen Duden (2005). Kunst. Basiswissen Schule. Berlin: Duden pAE TECC GmbH. S. 266-284 Jenny P. (2001). Notizen zur Figuration. 22 Übungen zur archetypischen Darstellung des Menschen. Mainz: Universitätsdruckerei H. Schmidt 20.5.2008 22.5.2008 22.5.2008