Arbeitsblatt: Lernen lernen

Material-Details

Unterrichtseinheit zum Thema Lerntechniken (Mind Map), Hausaufgaben, Optimale Lernzeit, Konzentration, Entspannungspausen, Prüfungsvorbereitung
Administration / Methodik
Hilfen
5. Schuljahr
28 Seiten

Statistik

44449
2579
345
20.08.2009

Autor/in

ShoutOutLoud (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Lernen lernen Mensch Umwelt, 5. Klasse September 2009 Inhalte des Themas • • • • • Warum lernen wir? Lerntypen Optimale Arbeitszeit Hausaufgaben Konzentration • Lerntechniken – Das Mind Map • Prüfungsvorbereitung Lernziele zum Thema „Lernen lernen • • • • • • • • • • • • • • • Ich denke über das Lernen nach. Ich kenne Gründe, weshalb der Mensch lernen muss. Ich weiss, welcher Lerntyp ich bin. Ich weiss, wie ich mit meinem Lerntypen am besten lernen kann. Ich kann auch anderen Lerntypen Tipps geben. Ich kann erklären, was „optimale Arbeitszeit bedeutet. Ich kenne die durchschnittliche Leistungskurve und weiss, wie ich damit umgehen kann. Ich weiss, weshalb die Leistung während des Tages zu- und abnimmt. Ich weiss, was der Mensch benötigt, damit er während dem Tag viel leisten kann. Ich weiss, was beim Lösen der Hausaufgaben behilflich ist. Ich weiss, wie ich Pausen einsetzen muss, damit sie das Lernen fördern. Ich weiss, was die Konzentration fördert und was sie stören kann. Ich kenne 2 Entspannungs- oder Konzentrationsübungen und kann diese anderen erklären. Ich weiss, was ein Mind Map ist. Ich kann ein Thema mit Hilfe eines Mind Maps darstellen. Ich wende die Tipps zur Prüfungsvorbereitung an. Übersicht – Lehrerkommentar Lektion Inhalt Material Vorgängi Hausaufgabentagebuch Die Schülerinnen und Schüler führen während 1-2 Wochen ein Hausaufgabentagebuch. Einstieg ins Thema: Warum lernen wir? In PA Notizen machen Auswertung im Plenum AB Hausaufgabentagebuch Wir lernen nicht nur f. gute Noten, wir tun es die ganze Zeit, ohne es manchmal zu merken. „Fürs Leben lernen Alles was wir machen, haben wir gelernt. (Folie 1 im Plenum lesen) AB „Ich kann schon vieles! 1 Folie 1 „Darum lernen wir Lernziele AB „Ich kann schon vieles! in EA lösen 2 Gründe, Inhalte und Ziele des Themas „Lernen lernen erläutern. Lernziele austeilen Lerntypen-Test Sch. lösen Lerntypen Test (AB „Lerntypentest) Testauswertung (AB „Welcher Lerntyp bin ich?) AB „Lerntypentest AB „Welcher Lerntyp bin ich? Sch. in Gruppen m. gleichem Lerntyp einteilen. Wie lernen wir am besten? Gruppe schreibt Tipps auf kleines Plakat. (LP gibt den Gruppen Inputs) Sch. stellen ihren Lerntyp in Klasse vor Alle sollen die verschiedenen Tipps hören, denn umso mehr Zugänge man einsetzt, desto besser lernt man. HA: Reinschrift der Tipps auf Blatt (Im Unterricht kurz mit Bleistift vorschreiben) Die Leistungskurve Besprechung im Plenum: Zu welcher Tageszeit lerne/ arbeite ich am Besten? LP zeichnet Leistungskurve an WT (evtl. auch Folie), Sch. zeichnen sie ab. Besprechen: Weshalb sieht die Leistungskurve bei 3 AB „Leistungskurve Evtl. AB „Nicht Ohne Frühstück in den Tag starten (Radioaufnahme: str den meisten Menschen so aus? Gründe auf AB schreiben. Hausaufgabenzeit und Schulzeit in Kurve eintragen. Aufzeigen, was geschieht, wenn kein Morgenessen bzw. Zwischenmahlzeiten gegessen werden. Leistungskurve ist generell tiefer. Austausch Nfellmann) (Evtl. kurzer Radioausschnitt hören (00:54 min) Expertin sagt, weshalb das Frühstück wichtig ist. Dazu: AB „Nicht ohne Frühstück in den Tag starten. Anmerkung: Es sind nur Originalaussagen auf Aufnahme. Der Rest kann z.B. von der LP vorgelesen werden.) HA: Frühstück essen! Hausaufgaben In PA: Auswertung des Hausaufgabentagebuchs 1) Was ging bei den Hausaufgaben gut? 2) Welche Hausaufgabentipps kann ich geben? 3) Was lief nicht so gut? 4) Woran könnte es liegen, dass es manchmal nicht so gut läuft? 4 -Im Plenum HA-Tipps und Probleme besprechen. Tipps auf separatem Blatt rein schreiben lassen. -Mit Folie „Ein Lernablauf – Zur Nachahmung empfohlen ergänzen. -Sinnvolle Pausen bei Hausaufgaben besprechen, Belohnungen ausdenken, Störfaktoren bei Hausaufgaben evaluieren, etc. AB „Hausaufgabenplan besprechen AB „Hausaufgabentagebuc Folie „Ein Lernablauf – Zur Nachahmung empfohlen AB „Hausaufgabenplan HA: AB „Hausaufgabenplan 5 Konzentration Hausaufgabenplan besprechen. Was sind die Vorteile/ Nachteile? Etc. Zum Einstieg ein Spiel, welches Konzentration erfordert. (z.B.: das Spiel „Namenstausch siehe Anhang) In Plenum besprechen, was es für dieses Spiel braucht Konzentration Zu zweit besprechen, was Konzentration ist. Im Plenum austauschen AB Was stört die Konzentration? Sch. darauf aufmerksam machen, dass sie sich – auch wenn sie bspw. keine Angst vor ihren Eltern AB „Was stört die Konzentration? AB von Spick AB „Mach Mal Pause haben, sich überlegen sollen, wie es wäre, WENN sie es hätten. 6 Entspannungs- und Konzentrationsübungen: Entweder in Klasse lesen und durchführen od. kleinere Gruppe bilden die die Entspannungsübungen vorbereiten und in anderen U-Stunden zur Entspannung durchführen. (2 Seiten von Spick, AB „Mach‘ Mal Pause) Lerntechniken – Das Mind Map Spiel zum Trainieren von Ober- und Unterbegriffen ( Sch. sollen lernen, wie sich Ober- und Unterbegriffe unterscheiden. Dies ist zentral für das Mind Mapping und wird häufig unterschätzt.) Spiel zu Ober- und Unterbegriffen Vorlage „Mind Map Leere A4-Blätter Entweder: Gruppen von 3-4 Sch. (Spiel und Spielbeschreibung siehe Anhang) Oder: Klasse wird in 4 Gruppen geteilt. Sch. erhalten viele verschiedene Begriffe, welche sie in der Gruppe nun so schnell wie möglich versuchen müssen, zuzuordnen. Die LP zeigt den Sch. ein Beispiel vor, damit diese wissen, worum es geht. Die Gruppe welche zuerst fertig ist, streckt, und die LP kontrolliert. Danach werden die Begriffe in der Klasse besprochen. (Begriffe ebenfalls im Anhang) LP bespricht mit Sch. das Spiel: War es einfach, die Ober- und Unterbegriffe zu finden? Die Frage, was ein Mind Map ist, soll im Plenum beantwortet werden (Engl. „Gedächtnis-Karte). LP zeichnet mit Sch. ein Mind Map an WT und erklärt gleichzeitig, wie ein Mind Map funktioniert ( Siehe Anhang „Mind Map) Sch. zeichnen dieses ab. Sch. stellen in EA ein Mind Map her. Entweder gibt LP das Thema vor, oder Sch. dürfen es selbst wählen. Sch. legen ihr Mind Map auf das Pult und die Sch. gehen mit einem Stift im Schulzimmer umher und schauen die Mind Maps an, welche sie zudem ergänzen dürfen. 7 Prüfungsvorbereitung Theorieblatt an Sch. austeilen und im Plenum lesen AB „Die Prüfungsvorbereitung Tipps für die Prüfungsvorbereitung ausprobieren. Selbst Prüfung mit möglichen Fragen zusammenstellen Schwierige Sachen noch einmal aufschreiben AB „Die Prüfungsvorbereitung Einander abfragen Wie kann mir ein Spick auf legalem Weg helfen? 8 Sch. lernen individuell für die Lernkontrolle Lernkontrolle Vor der LK mit den Sch. besprechen, was bei Prüfung wichtig ist. (Dazu kann das Blatt „Während der Prüfung gebraucht werden) LK durchführen Für LP: „Während der Prüfung Lernkontrolle Hausaufgabentagebuch Tag Montag, 13. 10.09 Zeit 17.05-17.20 Uhr Fach Auftrag De Verben anstreichen von: Wie es mir gelaufen ist Ich hatte Mühe mich zu konzentrieren. Fand Aufgabe schwierig. Darum lernen wir 1. Man hört nie auf zu lernen Ein Kind kommt als ein hilfloses Geschöpf auf die Welt. Während seiner ersten Lebensjahre ist es völlig von der Betreuung durch andere Menschen abhängig. Es muss alles, was das Überlegen ermöglicht, erst erlernen. Nach der Schule und der Berufsausbildung hört das Lernen jedoch nicht auf. Auch die Erwachsenen lernen immer wieder neue Dinge, welche es für das Leben braucht. Wer aber früh lernt, wie man lernen muss, dem fällt das Weiterlernen nicht schwer. 2. Wissbegierde Kleine Kinder fragen dauernd: „Was ist das? Warum ist das so? Auf diese Weise lernen sie die Welt kennen. Wenn du etwas Unbekanntes siehst, hörst oder erlebst, dann möchtest du auch wissen, was das ist und warum dies so ist. Ohne Neugierde und Wissbegierde gibt es kein Lernen. Verlerne nie das Fragen! Und dies ist wichtig für das Lernen: Lehrer – Schüler Das Lernen hängt auch davon ab, wie wohl du dich in deiner Klasse und zu Hause fühlst. Je besser das Verhältnis zwischen den Lehrerinnen, Lehrern und den Schülerinnen und Schülern zueinander ist, desto lieber und leichter lernt man. Zu einer guten Stimmung in der Klasse müssen alle etwas beitragen. Lob und Kritik Sicher freust du dich, wenn du gelobt wirst. Ein Lob spornt dazu an, sich noch mehr anzustrengen. Man kann sich auch selber loben, wenn man etwas gut gemacht hat. Kritik ist aber ebenfalls nötig und hilfreich. Kritik muss aber ermutigend ausgesprochen werden. Sie darf nicht bewirken, dass man sich nichts mehr zutraut und einem die Arbeit verleidet. Ich kann schon vieles! Nicht nur in der Schule lernt man. Du hast schon, bevor du in den Kindergarten kamst, viele wichtige Dinge für dein Leben gelernt. Du kannst selber essen und trinken, deinen Pullover anziehen, mit der Schere schneiden und Velo fahren. Sicher findest du noch viele andere Dinge heraus, die du auch schon gut beherrschst. Versuche, die ABC-Tabelle mit Sachen zu füllen, die du kannst. B D F H J L N P R T V X Z Du hast Dinge ganz verschieden gelernt. Schreibe auf jede Linie 1 bis 2 Wörter aus der oberen Tabelle dort ein, wo du denkst, dass sie hinpassen. Durch viel Üben Durch Nachmachen Durch Ausprobieren Durch Überlegen Die Leistungskurve Wie alle Menschen bist auch du zu bestimmten Tageszeiten „besonders gut drauf, zu anderen Tageszeiten fühlst du dich schlapp und müde. Wenn du dich gut fühlst und dich gut konzentrieren kannst, ist dies die so genannte „optimale Arbeitszeit – du kannst dann am besten arbeiten. Unten siehst du die Leistungskurve eines Durchschnittsmenschen. Lies aus der Darstellung heraus, welches die Leistungshöhepunkte (bzw. die optimalen Arbeitszeiten) sind. Vielleicht weicht deine persönliche Leistungskurve von der unten gezeigten etwas ab. Gründe für die Unterschiede in der Leistungskurve: Die Leistungskurve Lösung Wie alle Menschen bist auch du zu bestimmten Tageszeiten „besonders gut drauf, zu anderen Tageszeiten fühlst du dich schlapp und müde. Wenn du dich gut fühlst und dich gut konzentrieren kannst, ist dies die so genannte „optimale Arbeitszeit – du kannst dann am besten arbeiten. Unten siehst du die Leistungskurve eines Durchschnittsmenschen. Lies aus der Darstellung heraus, welches die Leistungshöhepunkte (bzw. die optimalen Arbeitszeiten) sind. Vielleicht weicht deine persönliche Leistungskurve von der unten gezeigten etwas ab. Gründe für die Unterschiede in der Leistungskurve: Wenn es draussen hell wird, erwacht auch der Körper langsam. Das Morgenessen gibt genug Energie, damit die Leistung noch mehr gesteigert werden kann. Nach dem Mittagessen muss der Magen das Essen verdauen – die Energie wird nun dafür gebraucht. Nachdem das Essen verdaut ist, nimmt die Leistung wieder etwas zu. Am Abend wird der Körper müde und muss sich erholen. Lerntypentest Auf welchem Weg behältst du am meisten? Versuche, möglichst viele der zehn Begriffe zu merken! hören sehen 1. 2. 1. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Punkte: Punkte: lesen handeln 1. 1. 2. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Punkte: Punkte: Lerntypentest Lösung Auf welchem Weg behältst du am meisten? Versuche, möglichst viele der zehn Begriffe zu merken! hören sehen 1. Himmel 2. See 1. Couvert 3. Berg 4. Velo 5. Fenster 6. Hammer 7. Zug 8. Turm 9. Glas 10. Zelt 2. Schlüssel 3. Bleistift 4. Kreide 5. CD 6. Locher 7. Kerze 8. Würfel 9. Leim 10. Schnur Punkte: Punkte: lesen handeln 1. Mond 1. hüpfen 2. winken 2. Stuhl 3. Käse 4. Baum 5. Hund 6. Nuss 7. Haus 8. Ring 9. Auto 10. Burg 3. Stuhl auf Pult stellen 4. Hand geben 5. Namen nennen 6. Auf 10 zählen 7. schnipsen 8. klatschen 9. stampfen 10. Hampelmann Punkte: Punkte: Welcher Lerntyp bin ich? Testauswertung: 1. hören: 3. lesen: Punkte Punkte 2. sehen: Punkte 4. handeln: Punkte Trage die Werte auf der untenstehenden Grafik ein. Mache dazu bei der erreichten Punktzahl ein Kreuz. Verbinde daraufhin diese Kreuze so, dass sich ein Viereck ergibt. Jetzt kannst du erkennen, zu welcher Lernform du wie stark neigst! Nicht ohne Frühstück in den Tag starten! Ausschnitt aus einer Radiosendung Na, wie hat bei Ihnen das Frühstück heute Morgen ausgesehen? Gemütlich zu Hause mit Brötchen, Obst und Joghurt? Keine Zeit dafür? Also wieder mal nur zwischen Tür und Angel? Oder etwa überhaupt nicht? Da sind Sie nicht allein. „Wenn ich morgens aus dem Haus gehe um sieben, hab ich keine Zeit. „Zu Hause gibt nix, weil es gilt um dreiviertel fünf aufzustehen. Da ist keine Zeit, da geht erst mal auf Arbeit. „Gibt bei mir gar nix. „Hab ich keine Zeit. „Kann ich morgens nicht. „Ich kann morgens nichts essen. Kaffee trinken, und los. „Um neun in der Arbeit bei der Frühstückspause. „Keinen Hunger morgens. „Zeit ja, aber keinen Hunger. Erst Mittagessen dann. „Zwei Tassen Kaffee. Das ist alles eigentlich. Mehr als die Hälfte aller Deutschen (und Schweizer) frühstückt selten oder nie zu Hause, so eine neue Studie. Fast jede zehnte Person isst vor dem Mittagessen überhaupt nichts. Ernährungsberaterin Hanna Ritter sagt, dass ein ausgewogenes Frühstück gut für die Leistungsfähigkeit ist. „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Denn der Körper braucht ausreichend Energie, um leistungsfähig zu sein. Über Nacht werden die ganzen Reserven im Körper aufgebraucht, und die müssen morgens einfach gefüllt werden, dass man fit in den Tag starten kann. Die Ernährungsberater empfehlen: Das geht am besten mit der richtigen Kombination aus Milchprodukten, Getreide, Früchten und genügend zu trinken. „Wenn Sie ein totaler Frühstücksmuffel sind, morgens noch überhaupt keinen Bissen runter bringen, wär ganz sinnlos, sich zum Essen zu zwingen. Trinken Sie am besten ein Glas Fruchtsaft. Das versorgt Sie mit Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralstoffen. Ein Müsli oder ein belegtes Brot können Sie dann später am Vormittag essen. Mein Hausaufgabenplan Wenn du mehrere Dinge zu tun hast, dann mach dir einen Plan für die Hausaufgaben: Heute habe ich folgende Hausaufgaben: Ich fange um Uhr an. Ich schätze, dass ich bis um Uhr zu tun habe. Ich fange an mit Nachher mache ich Ich mache eine kurze Pause, wenn ich es nötig finde. (Es empfiehlt sich nach ca. 30-45 Minuten) Dann werde ich etwas essen, etwas trinken mich bewegen, herumlaufen frische Luft schnappen Wenn ich mit den Hausaufgaben fertig bin, belohne ich mich mit Kontrolle: Wie ist es mir gegangen? Möchte ich das nächste Mal etwas anders machen? Ein anderes Mal schreibst du dir deinen Plan auf kleine Zettel. Jedes Mal, wenn eine Aufgabe vorbei ist, schmeisst du den Zettel lustvoll in den Papierkorb. Konzentrationsspiel „Guten Morgen Ablauf: Die Schülerinnen und Schüler gehen im Schulzimmer umher und geben der Person, welche sie antreffen die Hand, wünschen einen „guten Morgen und stellen sich vor. Z.B: „Guten Morgen, ich bin Daniel – „Guten Morgen, ich bin Sarah. Nachdem sie dies gemacht haben, haben sich die Namen vertauscht. D.h. Daniel heisst nun Sarah und stellt sich auch als diese dem nächsten Kind vor und Sarah ist Daniel. Nachdem sie sich wieder vorgestellt haben, haben sie wieder einen anderen Namen angenommen. Ziel: Entweder ist das Ziel möglichst viele Schülerinnen und Schüler in der Zeit zu begrüssen, ohne dass zwei Kinder je den gleichen Namen haben, oder das Ziel ist, wieder seinen Namen zu finden. Das Kind welches, den Namen gefunden hat, setzt sich hin. Zeit: 5-10 Minuten Was stört die Konzentration? 1. Kreuze bei der folgenden Tabelle an, was die Konzentration wie stark stört. Wenn du möchtest, kannst du die Tabelle noch mit weiteren Dingen ergänzen. Störung durch viel ankreuzen wenig nicht Radio Fernsehen Musik Strassenlärm Telefon Gespräche Angst vor Eltern Angst vor Kameraden Angst vor Noten Träumereien Hobbys Abmachungen mit Kollegen Unübersichtlicher Arbeitsplatz Übermale: Innere Ursachen Äussere Ursachen rot 2. Was stört meine Konzentration am meisten? blau 3. Was habe ich gelernt? Was kann ich dagegen tun? Mach Mal Pause Spiel zu Ober- und Unterbegriffen Anz. Spieler: 3-4 Zeit: ca. 10 Minuten Spielbeschreibung: Die Begriffkarten werden vermischt und gleichmässig unter den Mitspielern aufgeteilt. Die Spieler halten die Karten auf einem Stapel, so dass sie jeweils nur die oberste Karte sehen können. Der jüngste Spieler beginnt. Er legt seine oberste Begriffskarte auf das Feld „Oberbegriff oder das Feld „Unterbegriff. Der nächste Spieler muss nun entscheiden, ob seine oberste Karte mit der vorher hingelegten Karte verwandt ist. (Z.B. „Baum – „Eiche, „Baum – „Forelle) Der nächste Spieler darf seine oberste Karte ebenfalls hinlegen, wenn er das Gefühl hat, dass seine Karte zu der vorhergehenden passt. Z.B. „Baum – „Eiche. (Nicht passen würde demnach „Baum – „Forelle) Wenn die Karten verwandt sind, d.h. wenn es sich um einen Ober- oder Unterbegriff handelt, legt der zweite Spieler den Begriff nun in das Feld „Unterbegriff oder wechselt die beiden Karten, indem er die liegende Karte auf das Feld „Unterbegriff schiebt und seine auf das Feld „Oberbegriff legt. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Wenn er ebenfalls einen passenden Unterbegriff legen kann, tut er dies, ansonsten muss er auf die nächste Runde warten. Sind alle Unterbegriffe hingelegt worden, darf ein neues Begriffsthema angefangen werden. Der Spieler, welcher als erstes keine Begriffskarten mehr besitzt, hat gewonnen. Oberbegriff Oberbegriff Oberbegriff Oberbegriff Unterbegriffe Unterbegriffe Unterbegriffe Unterbegriffe Schule Familie Natur Haus Zeugnis Eltern Bach Tür Hefte Grosseltern See Bett Bücher Verwandte Meer Esstisch Schüler Schwester Teich Lampe Lehrerin Bruder Sumpf Regal Pause Haustiere Tiere Sofa Vorlage Mind Map Mit Zeichnungen ergänzen Evtl. weitere Verästelungen 6. Schritt 5. Schritt Nebenäste an Hauptast zeichnen und Unterbegriff hinschreiben 4. Schritt 1. Schritt Das Mind Map 2. Schritt 3. Schritt Thema bestimmen Thema in die Mitte des Blattes schreiben und einkreisen Hauptast zeichnen und erster Oberbegriff hinschreiben Die Prüfungsvorbereitun Der Ausgang einer Prüfung hängt wesentlich von der Vorbereitung ab. Je besser du dich vorbereitet hast, desto sicherer fühlst du dich. Das Ergebnis wird dann nicht nur eine Glückssache sein. Die wichtigste Regel lautet: Fange frühzeitig mit der Vorbereitung an und nicht erst in der allerletzten Minute. Die fünf Schritte der Prüfungsvorbereitung: 1. Mache dir bewusst, welches genau der Prüfungsstoff ist, damit du nicht am Thema vorbei lernst. (Dazu Lernziele zur Hand nehmen, wenn solche vorhanden sind). 2. Überlege dir, wie die Prüfungsfragen lauten könnten und ob du deren Lösung wüsstest. 3. Stelle fest, was du bereits weisst oder kannst bzw. wo dir noch etwas unklar ist, was du noch nicht kannst. 4. Lerne das, was du noch nicht weiss, was du noch nicht kannst. Notiere auf einem Blatt, welchen Stoff du lernen musst und in welcher Reihenfolge du das tun willst. Ergänze deinen Stoffplan mit den Lernzeiten, die du dir für diesen Stoff reservierst. 5. Lerne überlegt: Wenn du etwas nicht verstanden hast, suche Hilfe. Oft sind Mitschüler und Mitschülerinnen besser im Erklären als Erwachsene, da sie diesen Stoff ebenfalls in der Schule mit dir gelernt haben. Wie immer beim Lernen gilt auch hier: Lerne mit Pausen und schaue dir den Stoff immer wieder an, so dass er sich dem Gedächtnis einprägt. Das, was du noch in allerletzter Minute vor der Prüfung gelernt hast, kann dir für die Prüfung zwar nützlich sein, doch du wirst es rasch wieder vergessen. Du wirst nicht darauf aufbauen können. Und denke daran: Nimm die Prüfungen zwar ernst, aber habe keine Angst vor ihnen. Ist die Angst nämlich zu gross, so kann es sein, dass du trotz guter Vorbereitung blockiert bist und plötzlich gar nichts mehr weisst. Während der Prüfung Lies die gestellten Aufgaben mehrmals aufmerksam durch. Ist dir eine Aufgabe unklar, so frage den Lehrer oder die Lehrerin – sofern dies erlaubt ist. Löse die Aufgaben in der Reihenfolge: Vom Einfachen zum Schwierigen. Wenn du eine Aufgabe nicht gleich lösen kannst, gehe zur nächsten über und kehre erst später zu ihr zurück. Bleibe nie zu lange bei Unlösbarem hängen. Hast du eine Aufgabe gelöst, kontrolliere nochmals das Resultat. Schreibe sauber und übersichtlich, um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden. Diese können dich nämlich viele Punkte kosten. Evtl. hilft dir ein separates Notizblatt. Lege bei grossen Arbeiten – mit geschlossenen Augen – eine Entspannungspause ein. Bist du vorzeitig fertig, schaue dir alles nochmals in Ruhe an. Gib deine Arbeit nicht zu früh ab, wenn du früher fertig bist als andere. Denke positiv: „Ich mache das, was ich kann. und nicht: „Das kann ich sicher nicht.