Arbeitsblatt: Steinzeitarbeitsmäppchen
Material-Details
Arbeitsmäppchen zur Jungsteinzeit
Geschichte
Urzeit
4. Schuljahr
20 Seiten
Statistik
46285
2329
184
24.09.2009
Autor/in
Jonas Habegger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
ARBEITSMÄPPCHE JUNGSTEINZEIT DIESES HEFT GEHÖRT HISTORIKER M&U PROJEKTARBEIT KLASSE 4A SCHULHAUS LEEACHER 8123 EBMATINGEN INHALTSVERZEICHNIS Seite 3 Lernvertrag Seite 4 Auftrag Mind Map Seite 5 Auftrag Bildvergleich Seite 6 7 Bildseite Altsteinzeit Jungsteinzeit Seite 8/9/10 Auftrag Sesshaftigkeit Seite 11/12 Auftrag Internetrecherche Seite 13 Auftrag Jungsteinzeitspiel erfinden Seite 14 /15 Auftrag Dorfplan Seite 16 17 18/19 Auftrag Hausbau Seite 20/ 21/ 22 Auftrag Erfindungen Seite 23 Auftrag Zeitungsreporter Seite 24 Steinzeitübersicht legen 2Seite LERNVERTRAG Du wirst in den nächsten 2.5 Wochen intensiv am Thema Altsteinzeit arbeiten. Auf jeder Seite dieses Mäppchens findest du einen Auftrag. Diese Aufträge müssen bis am Dienstag 16.6 in zwei Wochen erledigt sein. Du kannst dir die Arbeit selbst einteilen. Es stehen dir in der Schule 14 Lektionen zur Verfügung. Du musst aber auch zuhause arbeiten um fertig zu werden. Dein Mäppchen wird bewertet. Du findest den Bewertungsbogen an der Schülerwand. Wenn du zusätzlich zu den Aufträgen etwas zum Thema machen willst, gehört dies auch in dein Mäppli. Mit deiner und meiner Unterschrift ist dieser Lernvertrag gültig. Unterschrift Herr Habegger: Unterschrift Schüler/In: 3Seite AUFTRAG 1 MIND MAP 1. Hole dir ein A3 Papier bei der Wandtafel vorne. 2. Teile das Blatt in zwei Teile auf: Mind Map Fragen 3. Gestalte ein Mind Map mit deinem Vorwissen über die Altsteinzeit WICHTIG: Lass genug Platz beim Mind Map für neue Einträge. Nimm dir in jeder Lektion und auch nach der Arbeit zuhause 5min Zeit die neuen Erkenntnisse auf dein Mind Map zu übertragen!!!!!!!! 4Seite AUFTRAG BILDVERGLEICH ALTSTEINZEIT JUNGSTEINZEIT 1. Schau dir die Bildseiten 6 (Altsteinzeit) und 7 (Jungsteinzeit) genau an. Betrachte auch die Bildtafeln an der Wandtafel genau. 2. Beschreibe auf mindestens einer halben A4 Seite den Unterschied der beiden Zeiten. Schau besonders auch auf die Details. TIPP: Stelle dein Vergleich in einer Tabelle dar. Altsteinzeit Jungsteinzeit 3. Besprich deine Lösung mit jemandem, der diesen Auftrag auch schon gelöst hat. Ergänze deinen Text wenn nötig. 5Seite BILDSEITE ALTSTEINZEIT 6Seite BILDSEITE JUNGSTEINZEIT 7Seite AUFTRAG SESSHAFTIGKEIT 1. Lies den Text und Fülle die Lücken aus. Lösungswörter: Nutz und Haustiere, Altsteinzeit, Eiszeit, Jäger und Sammler, Wald, Pfahlbauer, Tiere, Wolle, Sees, Jagd 2x Einbaum, Fischerrute, Fischernetz, sumpfig, Brot, Webstuhls, das Feuer Während der waren grosse Teile der heutigen Schweiz und Österreichs ebenso wie Nordeuropa mit Eis (Gletschern) bedeckt. Am Rande der Eiswüsten konnten kleinere Gruppen von Menschen als Jäger und Sammler überleben. Sie waren Sie zogen den Tieren die sie jagten hinterher und blieben nie lange an einem Ort. Als das Klima wärmer entstanden anstelle des Eises grosse Seen und Wälder. Die Steinzeitmenschen blieben länger an einem Ort, da sich ihnen mehr Tiere zur Jagd im Wald wohnten und das Angebot an Beeren und Früchten grösser wurde. Nach und nach verfeinerten sie die Herstellung von Werkzeugen, erfanden das Beil und begannen erste zu zähmen (Hunde) und Pflanzen zu züchten. Die ersten Siedlungen entstanden. Aus den einfachen Hütten aus Holz entstanden immer bessere Holzhäuser. Oft bauten sie ihre Häuser in der Nähe eines, da man dort zusätzlich zur_ auch noch fischen konnte. Sie erfanden dafür den die und das Die Häuser bauten sie auf Pfählen, da das Gebiet oft sehr war. Man nennt sie deshalb Die Pfahlbauer pflanzten Wildgetreide und Gemüse auf Feldern an. Aus dem Getreide backten sie . Die Pfahlbauer assen auch wild wachsende Früchte, Beeren und Nüsse, die sie wie ihre Vorfahren sammelten. Sie gingen auch noch auf die. Um die Anbau und Weideflächen zu vergrössern und um ihre Häuser zu bauen, rodeten die Pfahlbauer den . Durch Rodung entstanden mehr und mehr Wiesen. 8Seite Erst wenn diese Wiesen nach ein paar Jahren nicht mehr als Weide oder Acker zu gebrauchen waren zogen sie weiter und bauten ihr Dorf an einer anderen Stelle wieder auf. UrRinder, Wildschafe, Bergziegen, Wildschweine, Wölfe und Wildpferde wurden gezähmt und als gehalten. Kühe und Ziegen gaben Milch. Etwa zur gleichen Zeit begann man zu Kleidern zu verarbeiten und erfand eine Vorform des. Ein wichtiger Bestandteil des Lebens blieb . Man kannte jedoch bereits mehrere Methoden um ein Feuer aus eigener Kraft zu entzünden, als in der. Neu erfanden die Pfahlbauer die Technik um Tontöpfe zu brennen und so widerstandsfähiger zu machen. Sie dienten zur Aufbewahrung von Getreide und anderen Nahrungsmitteln. Beantworte die folgenden Fragen Wieso konnten es sich die Jungsteizeitmenschen erlauben nicht mehr ständig den Tierherden hinterherziehen? Warum nennt man sie auch Pfahlbauer? Zähle möglichst alle Erfindungen auf die in der Jungsteinzeit gemacht wurden. 9Seite 10 S i e Unsere heutigen Haustiere wurden aus diesen Tieren herausgezüchtet: Wolf Urochse Mufflon Bergziege Wildschwein Bison Schreibe nun die folgenden Tiere mit dem richtigen UrNamen an 11 S i e AUFTRAG INTERNETRECHERCHE 1. Du brauchst einen Laptop. 2. Besuche folgende Seiten: Allgemeine Infos Allgemeine Infos ab zweiter Hälfte (Titel Jungsteinzeit) Infos über Ackerbau Infos über Dorfaufbau Allgemeine Infos sehr gute Seite auf die Bilder klicken mehr Infos 3. Schreibe dir die wichtigsten Informationen in die Zeilen auf der nächsten Seite. Falls der Platz nicht reicht, nimm ein Extrablatt! Nimm dir ca 45min Zeit für alles! 12 S i e Wohnen Essen/ Nahrung Werkzeuge Sonstiges 13 S i e AUFTRAG JUNGSTEINZEITSPIEL 1. Such dir zwei Partner/Innen 2. Lest die Erklärung für den Grund dieses Postens genau durch. ERKLÄRUNG Die Kinder in der Altsteinzeit besassen weder Lego noch Playstation oder einen Fernseher. Nicht einmal aufblasbare Plastikbälle gab es oder Velos. Kurz und gut: Es gab gar nichts, was aus Plastik oder Metall, Stoff oder Gummi gemacht ist.Alles Spielzeug bestand aus Holz, Knochen, Steinen, Blättern, Nüssen und Erde.Auch gab es keine Spielzeugläden. Vielleicht hatte ab und zu ein Erwachsener Zeit, für die Kinder ein Spielzeug zu basteln. Oft spielten die Kinder deshalb mit Dingen, die sie selbst rund um ihren Wohnort fanden. 3. Sucht um das Schulhaus herum oder zu Hause Material zusammen, die es in der Natur gibt.Erfindet selbst ein Spiel, das man mit diesen Materialien spielen kann. Zeichnet und schreibt auf das Blatt, wie euer Spiel aussieht und wie es funktioniert. Plant eine ganze Lektion für diese Arbeit ein. 4. Zeigt eure schriftliche Spielanleitung eurem Lehrer 14 S i e AUFTRAG DORFPLAN 1. Lies die Erklärung ERKLÄRUNG Das Bild auf der nächsten Seite eines jungsteinzeitlichen Dorfes ist in einen grossen Fels im Norden Italiens eingeritzt. Es zeigt den Plan eines ganzen Dorfes aus der Vogelschau. Man kann aus dieser Skizze den Aufbau eines Dorfes sehr genau ablesen. 2. Schau dir die Felsskizze genau an. Überlege dir folgendes: Was wird hier dargestellt? Was spielt sich in dieser Dorfszene alles ab? 3. Schreibe deine Überlegungen auf ein Linienblatt. 4. Erstelle eine Nummernlegende zu diesem Bild. Bezeichne alle Dinge, die du zu erkennen kannst mit einer Nummer und schreibe auf dem Linienpapier die Erklärung zur Nummer. Tipps: Wo weidet das Vieh? Wo wurde das Gemüse, wo das Obst angepflanzt? Gab es Obstbäume? Wo sind die Häuser? Was machen die Menschen? Woher kam das Wasser? Gab es Wege? Was siehst du Besonderes? 5. Zeige deine Legende einem Kollegen/In und besprich deine Lösung. 15 S i e 6. Zeige deine Endlösung deinem Lehrer 16 S i e AUFTRAG HAUSBAU 1. Lies den Text zum Hausbau auf der nächsten Seite aufmerksam durch. 2. Schneide die Bilder auf der übernächsten Seite aus und klebe sie in der richtigen Reihenfolge auf ein Linienpapier. 3. Schreibe zu jedem Bild eine kurzen Bildbeschrieb. 4. Beantworte die Fragen auf Seite 18 5. Vergleiche deinen Text und Antworten mit den Lösungen und ergänze wo nötig. 17 S i e In einem solchen Haus der Jungsteinzeit wohnte jeweils eine Großfamilie. Dazu zählten die Großeltern, Eltern und Kinder sowie die nächsten Verwandten mit ihren Familien. Im Vergleich zur Horde der Jäger aus der Eiszeit waren es weniger Personen. In der Familie gab es eine neue Verteilung der Aufgaben. Die Frauen machten alle Hausarbeiten. Die Männer waren im Bereich der landwirtschaftlichen Arbeiten tätig, übernahmen die körperlich schweren Arbeiten und gingen zur Jagd. Das Haus war in einen Wohnbereich für die Menschen, in einen Speicherraum für die Vorräte und einen Arbeitsplatz aufgeteilt. Die Tiere lebten meist im Freien, da das Klima milder war als heute. Im Giebel des Hauses war eine Öffnung. Hier zog der Rauch des Feuers ab, das im Haus zum Kochen und Wärmen brannte. Während der Nacht wurde der Eingang mit einer Bastmatte oder einem Tierfell verhängt. Siehe auch: Der Bau eines Dorfes Die Menschen der Jungsteinzeit suchen sich für ihr Dorf flache Uferzonen an einem See mit weichem Boden und wenig Bäumen. Alle helfen am Bau des ersten Hauses mit. Die Männer fällen die Bäume mit Steinäxten und die Frauen und Kinder räumen inzwischen Steine und kleine Sträucher vom Bauplatz weg. Weil der Boden sehr weich und oft auch sumpfig ist, werden zuerst Stützpfähle in den Boden gerammt, damit das Haus gestützt wird und nicht absinkt. Dann werden die Firstständer im Boden verankert, sie tragen das Dach und müssen besonders stark sein. Danach kommen die Wandpfosten an die Reihe. Die schwierigste Arbeit ist das Setzen des Firstbalkens, er wird mit Seilen hochgezogen und an den Firstständern festgebunden. Zwischen die Wandpfosten werden kleinere Stäbe gesteckt und Frauen und Kinder flechten Ruten dazwischen. Anschliessend suchen sie Lehm und bestreichen den Boden und auch die Innenwände damit, um das Haus gegen die Feuchtigkeit abzudichten. Dann wird das Dach gedeckt. Man verwendet dazu Rindenstücke, Stroh oder Schilf. Am Schluss spalten die Männer aus einem dicken Tannenstamm eine Tür heraus, die mit Schnüren oder Lederbändern am Türrahmen befestigt wird. Das Haus besitzt keine Fenster. Erst zuletzt wird in der Mitte des Hauses eine Feuerstelle eingerichtet. 18 S i e 19 S i e Die Menschen der Jungsteinzeit siedelten sich oft am Ufer eines Sees an. Nenne einige mögliche Gründe dafür: • • • • Beschrifte mit eigenen Begriffen 1. 5 3 2. 3. 4. 4 6 20 S i e 5. 1 2 21 S i e 7 6. AUFTRAG ERFINDUNGEN 1. Beschrifte die Werkzeuge und Erfindungen auf der nächsten Seite mit dem richtigen Namen. 2. Beschreibe auf einem Linienblatt zu jeder Erfindung vier Dinge auf: Aus welchem Material wird sie gefertigt Für was wird sie gebraucht Was gibt es heute ähnliches Findest du ähnliche Werkzeuge auf den Bildern zur Altsteinzeit an der Wandtafel 3. Zeige deine Lösung deinem Lehrer 4. Lies die Erklärung ERKLÄRUNG Die neue sesshafte Lebensweise brauchte auch angepasste Werkzeuge. Zwar jagten die Leute in der Jungsteinzeit immer noch wilde Tiere. Dazu brauchten sie verbesserte Speere und Pfeil und Bogen. Auch sammelten sie Beeren und essbare Pflanzen. Diese wurden in Tontöpfen aufbewahrt. Beim Ackerbau speilte der Pflug eine wichtige Rolle. Anfangs zogen die Menschen den Pflug noch von Hand, erst später wurden dafür Tiere gebraucht. Auch Hacken wurden zur Auflockerung des Bodens gebraucht. Auf den Äckern wuchs Getreide, dass man von Hand mit der Steinsichel erntete. Die Körner mahlte man auf einem Mahlstein zu Mehl, aus dem man später Brot backte. Einen Teil des Getreides musste man sparen, damit man nach dem Winter wieder neues Getreide anpflanzen konnte. Auch beim Hausbau waren sie auf neue Werkzeuge angewiesen. Die Steinaxt erleichterte das Fällen von Bäumen und das Zuschlagen von Stämmen. Auch beim Bauen eines Einbaumbootes war die Steinaxt sehr wichtig. Mit dem Fischernetz und der Harpune gingen die Pfahlbauer auf Fischfang. Mit dem Steinbohrer konnte man relativ schnell Löcher in Steine bohren. Die Jungsteinzeitmenschen benutzten in um Schmuck anzufertigen oder um Beschwerungssteine für den Webstuhl oder das Fischernetz anzufertigen. Ein feines Messer diente zum Zerschneiden von gejagten Tieren und deren Fellen, die sie für Kleidung benutzten. 22 S i e 23 S i e 24 S i e AUFTRAG ZEITUNGSREPORTER 1. Du weisst jetzt bereits eine ganze Menge über die Altsteinzeit. Schau nochmals auf das Klassenmindmap und gehe nochmals deine Arbeitsblätter in deinem Steinzeitmäppchen durch. 2. Mach eine Gedankenreise zurück in die Steinzeit. Versuche aus der Sicht des Steinzeitzeitungsreporters . ein besonderes Ereignis zu beschreiben Schreibe in ganzen Sätzen Schreib lebendig, so dass man das Gefühl bekommt mittendrin zu sein, wenn man deine Zeitungsartikel Nimm spannende Ereignisse (Jagd, Unfall bei Steinzeitarbeiten, Höhlenzeichnungen, .) Nomen und Satzanfänge gross Schreibe mindestens eine halbe A4 Seite Finde einen passenden Titel 3. Zeige deinen Zeitungsartikel deinem Lehrer. 25 S i e AUFTRAG STEINZEITÜBERSICHT 1. Suche dir einen Partner aus der Altsteinzeitgruppe 2. Hol dir ein nummeriertes Couvert bei deinem Lehrer. 3. Lege die Kärtchen auf den Boden 4. Versucht die Kärtchen richtig ins vorgegebene Raster zu legen Benutzt als Hilfe euer Bildmaterial und euer Wissen aus dem schwarzen Mäppchen 5. Zeigt euer fertiges Raster eurer Lehrperson 26 S i e