Arbeitsblatt: Abfall

Material-Details

Arbeitsblatt Abfall, zu Lektion Nr. 6
Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
Ökologie
7. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

49041
1741
50
16.11.2009

Autor/in

nanazola (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Abfall Begrenzte Rohstoffe und wachsende Abfallberge zwingen uns zum Nachdenken und Handeln Unser Abfallberg steigt dauernd an. Die Zahl ist erschreckend: Jeder Schweizer, jede Schweizerin produziert mehr als ein Kilo Abfall pro Tag! Dieser Abfall löst sich nicht in Luft auf sondern belastet unsere Gewässer, die Wälder, die Luft und auch Mensch und Tier. Wie kann dem entgegengewirkt werden? Abfall vermeiden Abfall vermindern Abfall trennen Abfall wiederverwenden Abfall entsorgen 1. Schreibe zu jedem der obigen Punkte zwei Ideen auf. (Extrablatt) Bsp: Abfall trennen: Ich werfe Karton nicht in den Abfall sondern sammle ihn getrennt. Abfallverbrennung Nicht verwertbare Abfälle werden in Kehrichtverbrennungsanlagen bei hohen Temperaturen verbrannt. Dabei entsteht Energie, welche in Form von heissem Dampf (Fernwärme oder Elektrizität) genutzt wird. Etwa 20 des Kehrichtvolumens fällt nach der Verbrennung als Schlacke wieder an und muss deponiert werden! Bild: Kamine der Kehrichtverbrennungsanlage in Zuchwil Kompostieren Die Natur kennt keine Abfälle!! Alle Stoffe der Natur sind in kleinere oder grössere Kreisläufe eingegliedert. Ein riesiges Heer von Mikroorganismen und Kleintieren sorgt dafür, dass die abgestorbenen Substanzen fortwährend in Humus umgewandelt werden. Humus ist die Voraussetzung für fruchtbaren Boden und gesunde Pflanzen. Kompostiert werden kann alles, was die Kleinlebewesen verarbeiten (d.h. verdauen) können. 1. Was eignet sich zur Kompostierung? Zähle auf: Aus Küche und Haushalt: Aus dem Garten: Nicht kompostierbar sind: Recycling Sammle während der nächsten Woche alle Recyclingssignete auf Verpackungen, die du finden kannst. Du kannst sie ausschneiden und auf dieses Blatt kleben. Die Signete unten auf dem Bild sind nicht vollständig, es gibt noch viele andere! Wir werden sie uns nächste Woche anschauen. Und zum Schluss noch dies: Wenn alle Erdenbewohner so lebten wie ein durchschnittlicher Schweizer oder eine durchschnittliche Schweizerin, so bräuchte es 2,6 Planeten von der Grösse der Erde, um den Bedarf zu decken. Doch woher sollen wir die nehmen? Der weltweite Vergleich zeigt frappante Unterschiede: Wäre der weltweite Lebensstandard so hoch wie in Bangladesch, so bräuchte es nur 0,3 Planeten. Wäre er so hoch wie in China, wären es 0,9 Planeten, mit dem Standard der USA fast 6 Planeten. Der Länderdurchschnitt liegt bei 1,35 Planeten (WWF 2006). Die entscheidenden Verbrauchsfaktoren sind: -Mobilität (v.a.Autofahren und Fliegen), -Konsum (Güter und Nahrungsmittel) und -Wohnkomfort (Heizen,Warmwasser, Haushaltgeräte). Sieh doch mal nach unter: www.footprint.ch oder www.myfootprint.org.