Arbeitsblatt: AIDS
Material-Details
AIDS Werkstatt
zur Broschüre AIDS - Steck dich nicht an! Infoschrift von Erziehungs- und Gesundheitsdirektion Kt. Bern
Lebenskunde
Sexualerziehung
8. Schuljahr
36 Seiten
Statistik
51640
2627
139
14.04.2011
Autor/in
Marmei (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Steck dich nicht an! DAS IMMUNSYSTEM Vorgehen: Lies die Seiten 10 und 11 in der Broschüre durch. Bringe die verschiedenen Bilder auf dem Reinblatt in die richtige Reihenfolge, indem du sie mit farbigen Linien verbindest und nummerierst. Kontrolliere deine Lösung selber (Seiten 12 14 in der Broschüre). Material: Broschüre Reinblatt zu Posten 1 Schreibzeug POSTEN 1 sk/99 Steck dich nicht an! KEINE ANSTECKUNG BEI . (MEMORY) Aufgabe: Lege die Karten im beiliegenden Couvert verdeckt auf den Tisch und suche Bild und dazu passenden Text. Es gelten die üblichen Memoryregeln. Eventuell musst du dich auf den Seiten 19 bis 21 in der Broschüre informieren. Wichtig: Nach Spielende unbedingt alle Karten zurück ins Couvert! Material: Couvert mit Memory-Karten Broschüre (Seite 19 21) POSTEN 2 sk/99 Steck dich nicht an! ANSTECKUNGSWEGE Vorgehen: Höre dir die Tonbandkassette Persönliche Meinungen an. Darauf erzählen drei Personen über ihre persönlichen Erfahrungen mit AIDS. Mache dir Notizen nach folgendem Schema. Mirjam Peter Regine Alter Wie angesteckt? Seit wann HIVpositiv? Ängste, Probleme, . Meine persönliche Meinung zu dieser Person. uf ea l be Ta t! lat s ne g ei Vergleiche deine Notizen mit zwei weiteren Personen aus der Klasse und rede über die Unterschiede. Lies in der Broschüre das Kapitel Grosses Ansteckungsrisiko auf Seite 17 und 18 durch. Wichtig: Spule die Kassette am Schluss zurück! Material: Tonbandkassette Persönliche Meinungen Walkman Broschüre Kariertes Blatt (Reinblatt) Schreibzeug POSTEN 3 sk/99 Steck dich nicht an! WAS HEISST DAS? Aufgabe: BEGRIFFE KLÄREN Ziehe eine Karte, lies den Begriff oder die Frage deinem Partner oder deiner Partnerin vor. Die Partnerin oder der Partner versucht, den Begriff zu erklären. Kontrolliere, ob der Begriff oder die Frage richtig erklärt wurde. Danach wird gewechselt. du erklärst jetzt einen Begriff oder eine Frage. Setzt das Spiel so lange fort, bis ihr die Begriffe problemlos erklären könnt. Wichtig: Nachher unbedingt alle Karten zurück ins Couvert! Material: Couvert mit Karteikarten. POSTEN 4 sk/99 Steck dich nicht an! ÜBERTRAGUNG BEIM GESCHLECHTSVERKEHR Vorgehen: Schaue dir die Dias mit dem dazu gehörenden Tonbandkommentar an. Jeweils bei einem Pfeifton auf der Kassette musst du ein Dia weiter schalten. Beantworte anschliessend den Fragebogen. Wichtig: Bitte bringe die Dia-Reihenfolge nicht durcheinander! Material: Dias im Rechen. Diaprojektor Tonbandkassette Dia-Kommentar Walkman Fragebogen Übertragung Notizpapier Schreibzeug POSTEN 5 sk/99 Steck dich nicht an! AIDS-WERBUNG Du hast jetzt schon einige Informationen zum Thema AIDS und AIDS-Verhütung gesehen und gelesen. Vorgehen: Du sollst die jungen Leute von Ruswil auf die Risiken im Zusammenhang mit AIDS aufmerksam machen, sie informieren. Gestalte zu diesem Thema ein Plakat, welches die wichtigsten Punkte beinhaltet. Das Plakat soll über die wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit AIDS informieren. Material: Zeichenpapier (A3 oder 2x A3) Wasserfarben, Pinsel, Becher eventuell Leim, Schere, . eventuell alte Zeitschriften, Zeitungen Als Informationsquelle: Broschüre . POSTEN 6 sk/99 Steck dich nicht an! PRÄSERVATIVE KONDOME Präservative sind ein wirksamer Schutz vor AIDS. Der Schutz ist allerdings nur gewährleistet, wenn das Präservativ auch korrekt angewendet wird. In jeder Präservativ-Packung findest du eine Gebrauchsanweisung ähnlich derjenigen auf dem beigelegten Blatt. Vorgehen: Lies eine Gebrauchsanweisung für ein Präservativ und beantworte danach folgende Fragen: 1. Wann soll das Präservativ angezogen werden? 2. Wie oft darf das selbe Präservativ verwendet werden? 3. Wovor schützt ein korrekt angewendetes Präservativ? 4. Nenne die wichtigsten Punkte, welche bei der Verwendung eines Präservativs beachtet werden müssen. Material: Gebrauchsanweisung für ein Präservativ Papier Schreibzeug POSTEN 7 sk/99 Steck dich nicht an! BETROFFEN GETROFFEN Vorgehen: Lies den Brief von Florians Mutter auf Seite 75 in der Broschüre. Stell dir folgendes vor: Florian ist dein bester Freund in der Klasse. Eines Tages kommt er zu dir und erzählt von seiner Krankheit. Zu Hause angelangt, entscheidest du dich, ihm einen Brief zu schreiben. Vielleicht bist du nicht fähig, deine Gedanken zu einem Brief zu ordnen, deshalb findest du es besser, deine Gedanken dazu in einer Zeichnung auszudrücken. Material: Broschüre Zeichenpapier oder Schreibpapier Schreibzeug eventuell Farbe und Pinsel POSTEN 8 sk/99 Steck dich nicht an! DER HIV-ANTIKÖRPERTEST Vorgehen: Lies die Informationen negativ positiv auf dem beiliegenden Blatt durch. Versuche nun herauszufinden, ob dieser Test in den Beispielen nötig ist oder nicht. Vergleiche deine Lösung mit derjenigen auf Seite 29 in der Broschüre. Lies zum Schluss die Seiten 29 bis 32 in der Broschüre durch. Material: Textblatt zum Posten Broschüre Notizpapier Schreibzeug POSTEN 9 sk/99 Steck dich nicht an! LIEBE UND SEXUALITÄT Vorgehen: Lies die Seiten 43 bis 47 in der Broschüre durch. Lies die kursiv gedruckten Aussagen von Jugendlichen. Nimm zu dem Zitat, das dir am besten gefällt, in fünf bis zehn Sätzen Stellung. Material: Broschüre Schreibpapier Schreibzeug POSTEN 10 sk/99 Steck dich nicht an! EINE KRANKHEITSGESCHICHTE BETREUUNG Vorgehen: In jedem Couvert hat es verschiedene Textausschnitte, welche nummeriert sind. Jeder nimmt ein Couvert. Die Texte werden einander abwechslungsweise entsprechend der Nummerierung vorgelesen. Lies als Ergänzung dazu das Interview mit Dr. B. Bürki auf den Seiten 72 bis 74 in der Broschüre. Wichtig: Lege nachher die Textausschnitte unbedingt ins richtige Couvert zurück. Material: Couvert 1 und 2 Broschüre POSTEN 11 sk/99 Steck dich nicht an! DROGEN UND AIDS Vorgehen: Lies das Kapitel AIDS und Drogen auf den Seiten 58 bis 61 in der Broschüre. Kursiv gedruckt findest du dort Meinungen einiger Jugendlichen. Nimm selber zu folgenden Punkten Stellung (ca. 10 Sätze). 1. Was hälst du generell vom Konsumieren von Drogen? 2. Was denkst du über die Gratis-Abgabe von sauberen Spritzen an Drogenabhängige? Material: Broschüre Schreibpapier Schreibzeug POSTEN 12 sk/99 AIDS-Werkstatt Zu Posten 1 DIE IMMUNABWEHR hre h i pezia li zelle r e e tät ist ten. aufzu n e s, von spü etzt Kra ren und K ö p kzu e ernic h- heitsder Krank Tschaltund ie Nach Aus gebe enfalls eb e rr g r di enzellen, nd, Supressor terstellt si bferzellen un den T-Hel zum Rückzug der en des un rg so das Zeich nt und zur wehrkräfte es eb ew Die T-Helferzellen Die Kill - e erz elle f r e in ll den n c Kam i k en pf. T- schlagen Alarm. Die taug lic vermeh hen B.Zellen te ren sich ile und verw und sich in las andeln die Aufg mazellen. Dies haben ab passend e, so rasch wie möglich des An Antikörper zum greifers herzuste rlegen einzuse llen und tzen. rreger nich einem sUm sich vo al überraschen zu la TsM ein zweite spezielle der Körpe ächted sen, statte ne len mit ei ch und B-Zel en noch na iese könn nis aus. früheren Erreger wie Jahren eine und auf der Stelle un ist ne en pe rk ör re de Der machen: schädlich worden. ge un im kro Ma afür nnd u gen er . Blu sor rreg ngen im ebe itse ndri ten ew he ei zy G rank rper i ö Mo agen ine en ph ss ke in da merk be Sie mobilisier en speziell au sgewählte T- und BZellen. Antikörp er, ger einge die auch ihren Erreste ihn und llt sind, heften si ch an achen ih wehrlo s. Makr versc phagen ko mme heits lingen n zu ie bei rreger sa erlegten ilfe und mt erde Kran nti unter stütz sie von körper. t. -Helf erzell en Auch die BLymphozyten werden so rg fä lti au sg es uc ht M ak ro phagen präs entieren ihne den Erreger. Zum Einsatz kom men nur BZellen, dere Antikörpe genau auf den Erreger passen. Wenn ie einen Eindring greifen, führen ling aufie zellen or. Dies ihn den T-Helfe re sind E in a tz uch fü der Awehrk ö rp re den räfte ve ig enen rantwort lich. AIDS-Werkstatt Zu Posten 2 AIDS-Werkstatt Zu Posten 2 Bluttransfusion Heute ist in der Schweiz das Risiko, durch eine Bluttransfusion mit AIDS angesteckt zu werden, so gut wie ausgeschlossen. Eine gewisse Gefahr besteht in Entwicklungsländern, wenn die Blutkonserven nur mangelhaft überprüft sind. Küsse Es gibt trockene und feuchte Küsse. Eine Übertragung des AIDS-Virus durch trockene Wangen- oder Lippenküsse ist nicht möglich. Unterschiedlich wird das Risiko beim feuchten Küssen beurteilt. Will man mit Sicherheit jedem Restrisiko einer Ansteckung ausweichen, so ist von tiefen, lang andauernden Zungenküssen mit Partnern, die möglicherweise Virusträger sind, abzusehen. Petting Unter Petting versteht man Zärtlichkeiten, bei denen auch die Geschlechtsteile des Partners mit Händen, Mund oder Zunge berührt werden. Petting ist nach dem bisher Bekannten gefahrlos, wenn man darauf achtet, dass Samen- oder Scheidenflüssigkeit nicht auf Schleimhäute gelangen. Akkupunktur, Tatoo, Ohrlöcher, Piercing Es besteht kein Risiko, sofern die Nadeln vorschriftsgemäss desinfiziert wurden. AIDS-Werkstatt Zu Posten 2 Rasierklingen, Zahnbürsten Das gemeinsame Benützen oder der Austausch von Rasierklingen, Zahnbürsten und anderen Gegenständen, die der Körperpflege dienen, ist nicht wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr mit dem Aidsvirus, sondern aus Gründen der normalen Hygiene zu unterlassen. Toiletten, Waschräume Das Aidsvirus wird nicht übertragen, wenn Toiletten, Waschräume oder Bäder gemeinsam von Gesunden und Virusträgern benutzt werden. Auch der Kontakt mit Urin und Stuhl gilt als risikolos. Schwimmbad, Sauna, Sportplatz Die Benutzung solcher Einrichtungen ist gefahrlos. Arzt, Zahnarzt Es besteht kein Risiko, da bei uns die Hygienevorschriften streng beachtet werden. AIDS-Werkstatt Zu Posten 2 Übertragung durch die Luft Durch Anniesen oder Anhusten wird das Aidsvirus nicht übertragen. Familienleben, Gemeinschaftsleben Niemand steckt sich an, nur weil er mit einem Virusträger oder einem Aidskranken in einer Gemeinschaft lebt oder mit ihm zusammen arbeitet. Geschirr, Kleidung, Wäsche Das gemeinsame Benützen von Essgeschirr ist gefahrlos. Die Kleidung von Virusträgern und Aidskranken muss nicht gesondert gewaschen werden. Körperkontakte Bei Hautkontakten, Händeschütteln, körperlicher Nähe, Zärtlichkeiten, Wangen- und Lippenküssen besteht keine Gefahr. Eine Infektion durch die unverletzte Haut ist unmöglich. AIDS-Werkstatt Zu Posten 2 Insektenstiche Es sind keine Fälle bekannt, bei denen das Aidsvirus durch Insektenstiche übertragen worden wären. Enthaltsam leben Es gibt verheiratete und nicht verheiratete Erwachsene, die keine geschlechtlichen Beziehungen mit anderen haben. Sie leben enthaltsam und können sich somit nicht durch Geschlechtsverkehr anstekken. Es gibt aber auch junge Menschen, die auf Geschlechtsverkehr vor der Ehe bewusst verzichten. Treu sein, treu bleiben Ehegatten, die einander treu sind, haben eine Ansteckung mit dem Aidsvirus beim Geschlechtsverkehr nicht zu befürchten, sofern sie sich früher nie einer Risikosituation ausgesetzt haben. Das selbe gilt selbstverständlich für Paare, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zusammen leben. AIDS-Werkstatt Zu Posten 4 AIDS-Werkstatt Zu Posten 4 Prostitution Geschlechtskrankheiten Frauen oder Männer stellen sich gegen Geld für den Geschlechtsverkehr zur Verfügung. Diese käufliche Liebe (ältestes Gewerbe) birgt zunehmend erhöhte Ansteckungsgefahr, wenn der Geschlechtsverkehr ungeschützt, also ohne Präservativ, stattfindet. Denn diese Frauen und Männer sind natürlich wegen ihrer hohen Anzahl Sexualkontakte einer stärkeren Gefährdung ausgesetzt. Unter den Drogenabhängigen findet man besonders viele Prostituierte beiderlei Geschlechts, welche aus Gründen der Mittelbeschaffung für ihren Stoff auf den Beschaffungsstrich (Drogenstrich) gehen. Eine aktuelle Studie sagt, dass in der Schweiz täglich rund 450 ungeschützte Sexualkontakte mit Prostituierten stattfinden. Jeder einzelne dieser Kontakte stellt ein grosses Ansteckungsrisiko dar. Infektionskrankheiten, die durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Am bekanntesten sind: Syphilis und Tripper (Gonorrhöe). Die meisten Geschlechtskrankheiten sind gut behandelbar, können unbehandelt aber auch schwer wiegende Folgen haben wie zum Beispiel die Unfruchtbarkeit. Präservative bieten einen guten Schutz gegen Geschlechtskrankheiten, wenn sie richtig angewendet werden. Wunden (Ist es gefährlich, einem Verunglückten oder Verletzten zu helfen? Abwehrsystem (Wie wirkt es? Warum versagt es bei AIDS?) Nein, bei Beachtung der normalen Hygieneregeln ist keinerlei Gefahr zu fürchten. Einem verunglückten Menschen, vor allem einem stark blutenden, soll man nach allen Regeln der Samariterkunst helfen. Denn es ist weltweit noch kein einziger Fall bekannt, bei dem Helfer, Ärzte oder Krankenschwestern bei der ersten Hilfe mit AIDS infiziert wurden. Seltene Ausnahme sind Personen, die sich mit einer Spritze infizieren, mit der zuvor einem AIDS-Träger Blut entnommen wurde. Krankenhauspersonal hat hier ganz besondere Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Das menschliche Abwehrsystem weisse Blutkörperchen spielen dabei eine wichtige Rolle hat die Aufgabe, fremde Eindringlinge wie Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze und jeden anderen Stoff und Organismus, der unsere Gesundheit bedroht, zu erkennen, anzugreifen und zu zerstören. Normalerweise bildet unser Immunsystem relativ schnell Antikörper (Abwehrstoffe) zum Schutz gegen Infektionen. Dies passiert auch im Falle einer AIDS-Infektion. Aber seltsamerweise können diese Antikörper den AIDS-Viren praktisch nichts anhaben, sie also nicht zerstören. Diese Eigenschaft gehört zu den Gründen, warum die Wissenschaft so enorme Schwierigkeiten hat, einen Impfstoff gegen AIDS zu entwickeln. Heilung (Ist sie bei AIDS möglich?) AZT Bei AIDS handelt es sich um eine Störung im Abwehrsystem des Körpers. Als Folge können allgemeine Infektionen nicht mehr ausreichend bekämpft werden. Dieser Zustand wird zunehmend lebensbedrohlich und führt nachdem die Krankheit voll ausgebrochen ist bis heute immer zum Tod. Eine Heilung ist also im Moment nicht möglich. Die einzige Hilfe ist deshalb Vorbeugung, da sich das Virus weltweit immer weiter ausbreitet. Azidothymidin: Medikament, das die Virusvermehrung verhindert und die Lebenserwartung von AIDS-Patienten verlängern kann. Über seine längerfristigen Erfolgschancen und Nebenwirkungen ist aber noch zu wenig bekannt. AZT kann AIDS nicht heilen! Promiskuität (Was bedeutet das?) Impfung (Gibt es eine AIDS-Impfung?) Geschlechtsverkehr mit verschiedenen Partnerinnen Partnern. Unklares Schlagwort, das im Zusammenhang mit AIDSmehr schadet, als nützt, weil alle Sexualkontakte ausserhalb absoluter Monogamie ein Ansteckungsrisiko bergen können, und weil sich niemand selbst als promiskuitiv betrachtet. Es gibt gegenwärtig weder Heilmittel für AIDS, noch Impfstoffe zur Verhütung von AIDS. Trotzdem kann und muss die Verbreitung von AIDS eingedämmt werden. Jeder einzelne Mensch hat darum die Pflicht, sich über AIDS zu informieren und die notwendigen Verhaltensänderungen oder Vorsichtsmassnahmen vorzunehmen. AIDS-Werkstatt Zu Posten 4 Inzest (Was ist das?) Oralverkehr (Was ist das eigentlich?) Geschlechtsverkehr zwischen nahen Verwandten, zum Beispiel Bruder und Schwester, zwischen einem Kind und einem Elternteil. Inzest ist strafbar! Sexualkontakte, bei denen die Geschlechtsteile mit dem Mund des Partners oder der Partnerin in Berührung kommen. (Oral zum Mund gehörend, mündlich, den Mund betreffend.) Das AIDS-Übertragungsrisiko ist relativ klein; zu vermeiden ist aber besonders, dass Sperma (Samenflüssigkeit) in den Mund genommen wird. Oraler Kontakt mit weiblichen Geschlechtsteilen: Cunnilingus. Oraler Kontakt mit Penis: Fellatio. AHS Aids-Hilfe Schweiz (Was ist das?) Tiere (Können Tiere AIDS übertragen?) Die AIDS-Hilfe Schweiz (AHS) ist ein privater Verein. Sie ist die Dachorganisation der in verschiedenen Städten der Schweiz tätigen Regionalstellen. Adresse: Postfach 7660, 8023 Zürich. Bei der AIDS-Hilfe Schweiz sind kostenlos weitere Informationen, Merkblätter, Broschüren sowie Listen der Beratungsstellen in allen Kantonen erhältlich. Haustiere und Tiere ganz allgemein, ausser Menschenaffen, können mit AIDS nicht angesteckt werden und kommen deshalb auch für eine Übertragung des Virus nicht in Frage. Antikörper Coming-Out (Was heisst das) Antikörper haben in unserem Immunsystem (Abwehrsystem) die Aufgabe, eingedrungene Krankheitserreger zu markieren, und so ihre Zerstörung zu ermöglichen. Leider sind die AIDS-Antikörper den AIDSViren gegenüber machtlos. Beim AIDS-Antikörpertest zeigt jedoch ihr Vorhandensein an, dass der Untersuchte das Virus in sich trägt, also HIV-positiv ist. Das öffentliche Bekenntnis zu seiner homosexuellen Veranlagung. Für homosexuelle Menschen häufig ein schwieriger und schmerzvoller Prozess, der begleitet ist von der Angst, abgelehnt, zurückgewiesen und missverstanden zu werden. Anfixen (Was heisst das?) Lungenentzündung (Weist sie auf AIDS hin?) Wo sich die Jugend trifft, sind oft auch Dealer (Drogenhändler) nicht weit. Um sich neue Kundinnen und Kunden zu beschaffen, offerieren sie oft einen ersten Schuss gratis, ja drängen ihn jungen Mädchen und Burschen geradezu auf. Dabei besteht für die Angefixten nicht nur die Gefahr, süchtig und damit Drogenabhängig zu werden, sondern, weil es sich in solchen Fällen sehr oft um gebrauchte Spritzen handelt, eine grosse AIDSAnsteckungsgefahr. Also: Vorsicht auf Parties und an Festen, in Discos, . Aids Gefahr besteht schon beim ersten Schuss!!! Eine besondere Art von Lungenentzündung gehört zwar zum AIDSKrankheitsbild. Aber eine Lungenentzündung kann vielerlei andere Ursachen haben. Auf jeden Fall ist bei einer Lungenentzündung ein Arzt zu konsultieren, weil sie ohne ärztliche Behandlung gefährlich sein kann. AIDS-Werkstatt Zu Posten 4 Spritzentausch (Warum ist er so gefährlich?) Masturbation (Was ist das?) Der Spritzentausch kommt bei Fixern häufig vor, weil das eigene Werkzeug häufig fehlt, oder weil man in Gesellschaft quasi der Reihe nach fixt. Ist ein HIV-positiver Mensch dabei (mehr als die Hälfte aller Fixer sind HIV-positiv) ist die Ansteckung für die nächsten Benützer der gebrauchten Spritze wahrscheinlich. Denn es ist üblich, die Spritzen mit Blut auszuwaschen. Das heisst: nach dem Injizieren des Stoffes in die Blutbahn wird Blut in die Spritze zurückgezogen, um alles Rauschgift herauszuwaschen. Masturbation wird die sexuelle Befriedigung durch Reizung der eigenen Geschlechtsorgane genannt. Mutuelle Masturbation: Gegenseitige sexuelle Befriedigung durch Reizung der Geschlechtsorgane. Masturbation wird von Männern und Frauen ausgeübt und ist häufig die erste Form sexuellen Erlebens, die Mennschen in ihrem Leben erfahren. Petting (Was ist das? Ist das gefährlich?) Risikoverhalten (Gibt es besondere Risikogruppen?) Petting, das heisst, das gegenseitige Streicheln und Reizen der Geschlechtsorgane bis zum Höhepunkt (Orgasmus) ist ungefährlich, solange kein Sperma (Samenflüssigkeit) eines HIV-positiven Mannes mit Schleimhäuten des Partners oder der Partnerin in Kontakt kommt. Statt von Risikogruppen spricht man heute nur noch von Risikosituationen oder Risikoverhalten. Zu den Risikogruppen rechnete man in den Anfängen der AIDS-Entwicklung homosexuelle Männer und Drogenfixer. Heute weiss man, dass AIDS diese abgegrenzten Kreise längst überschritten hat und für weitere Bevölkerungskreise, vor allem die sexuell Aktiven, eine zunehmende Bedrohung darstellt. Bisexuell (Was heisst das?) Heterosexuell (Was heisst das?) Bisexuelle Menschen sind Menschen, die beide Neigungen in sich vereinen: homosexuelle, auf das eigene Geschlecht bezogene, und heterosexuelle, auf das andere Geschlecht bezogene Neigungen. Solche Menschen verhalten sich also bisexuell, zweigeschlechtlich: sie können verheiratet sein, Kinder haben, aber auch noch in einer Liebesbeziehung zu einem gleichgeschlechtlichen Partner sexuell aktiv sein. Menschen, die ausschliesslich mit Partnern des jeweils anderen Geschlechts Sexualkontakte haben (Mann Frau). Wo kann der AIDS-Test durchgeführt werden? Kinder (Sind Kinder besonders stark gefährdet?) Jeder Arzt hat die Möglichkeit, die wenigen ccm Mlut aus der Vene zu entnehmen und dem entsprechenden Speziallabor zur Testdurchführung einzusenden. Der Test kann auch anonym durchgeführt werden, beispielsweise bei einer Teststelle eines Spitals. (Weitere Adressen erhälst du bei der AHS) Nein, ausser Kinder von HIV-positiven Müttern, die während der Schwangerschaft angesteckt werden können. Es ist auch mindestens ein Kind bekannt, das offenbar das AIDS-Virus durch die Muttermilch beim Stillen bekommen hat. Jedoch ist kein Fall bekannt, bei dem Kinder beim normalen Umgang zum Beispiel in der Schule mit dem AIDS-Virus angesteckt worden wären. Auch Verhaltensweisen in der Pubertät wie Schmusen, Streicheln oder sogar Petting sind nicht gefährlich, sofern niemals Sperma oder Scheidenflüssigkeit eines HIV-positiven Jugendlichen mit den Schleimhäuten eines Nicht-Infizierten in Berührung kommt. AIDS-Werkstatt Was kann bei der Verwendung eines Kondoms falsch gemacht werden? Die feine Gummihaut wird beim Auspacken und beim Abrollen über das erigigerte Glied beschädigt oder reisst. Also Vorsicht bei scharfen, spitzen oder langen Fingernägeln, bei Fingerringen, . Der Gummi wird nicht richtig angezogen, nicht auf die ganze Länge abgerollt. Der Gummi wird zu spät angezogen oder das Glied wird nach dem Geschlechtsverkehr nicht zurückgezogen, solange der Gummi noch satt sitzt, so dass Samenflüssigkeit mit der Scheide in Kontakt kommen kann. Zu Posten 4 Virus (Was ist das eigentlich?) Ein Virus ist kein eigentliches Lebewesen. Virus heisst eigentlich Gift. Es ist so klein, dass man es selbst durch ein normales Mikroskop überhaupt nicht sieht. Viren sind noch viel kleiner als Bakterien (Einzeller). Es ist kein Lebewesen mit Stoffwechsel, es kann sich nicht selber fortbewegen, also weder selber wandern, schwimmen, hüpfen oder fliegen. Es ist eigentlich nur ein grosses Eiweiss-Molekül und vollkommen auf eine lebende Zelle angewiesen. Das HI-Virus nistet sich in Körperzellen ein, und zwar in den so genannten T-Helferzellen, das sind weisse Blutkörperchen. Dort kann es teilweise jahrelang völlig ruhig liegenbleiben; der angesteckte Mensch fühlt sich wohl, kann arbeiten, normal leben und lieben aber: Er ist HIV-positiv, also ansteckend! Und: Er wird es ein Leben lang bleiben. Wird das Virus aktiv, so bricht die AIDS-Krankheit aus. Lymphozyten (Was ist das?) Beschaffungsstrich (Was ist das?) Lymphozyten (weisse Blutkörperchen) spielen eine grosse Rolle im Abwehrsystem unseres Körpers. Das AIDS-Virus greift nicht irgent eine Zelle im menschlichen Organismus an, sondern ausgerechnet die so genannten T-Lymphozyten (oder T-Helferzellen) und trifft somit den Kern unseren menschlichen Immunsystems. Das Abwehrsystem kann so seine Aufgabe nicht mehr genügend erfüllen. Sonst harmlose Krankheiten können gefährlich werden. Das tückische am AIDS-Virus: Es zwingt die befallenen Zellen, vom Virus unzählige Kopien herzustellen, welche wiederum andere T-Helferzellen befallen und lahm legen: das Abwehrsystem funktioniert zum Schluss überhaupt nicht mehr. Als Beschaffungsstrich bezeichnet man das sich Anbieten Jugendlicher beriderlei Geschlechts für Geschlechtsverkehr gegen Bezahlung. Drogenabhängige brauchen viel Geld für ihren Stoff. Billigsex und Babystrich (Prostitution Minderjähriger) sind für Drogenabhängige eine verbreitete Form der Geldbeschaffung. Wo wurde der AIDS-Erreger identifiziert? Woher kommt das HI-Virus? Das Human Immunodeficiency Virus (HIV) wurde erstmals 1983 am Pasteur-Institut in Paris identifiziert. Im Jahre 1984 wurde im National Cancer Institut (USA) ein ausführlicher Bericht über dieses neu entdeckte Virus veröffentlicht. Darüber sind viele Hypothesen (Vermutungen) aufgestellt worden; aber mit wissenschaftlicher Genauigkeit kann die geographische oder biologische Herkunft nicht belegt werden. Es ist anzunehmen, dass das Virus vor weniger als zwanzig Jahren erstmals in Menschen eingedrungen ist. Es gibt Hinweise dafür, dass dies in Afrika der Fall war und dass das Virus von dort in die Karibik, in die USA und nach Europa gelangte. Hier verbreitete es sich rasch unter Homosexuellen und Fixern. Niesen, Husten (Besteht dabei Ansteckungsgefahr?) AIDS (Was bedeutet diese Abkürzung?) Nein. Das AIDS-Virus kann zwar auch im Speichel oder in Tränen festgestellt werden, aber in so geringer Menge, dass eine Übertragung selbst durch Zungenküsse nicht stattfinden kann. Sie steht für Aquired Immune Deficiency Syndrome, was auf deutsch etwa Erworbene Menschliche Immunschwäche-Krankheit heisst. AIDS-Werkstatt Schwangerschaft (Warum kann ein Ungeborenes Kind mit dem AIDS-Virus infiziert werden?) Das ist nur möglich, wenn die Mutter bereits vor der Schwangerschaft HIV-positiv war, oder sich während der Schwangerschaft mit dem AIDSVirus infiziert. Die Übertragung auf das Kind kann während der Schwangerschaft, während der Geburt oder möglicherweise auch während des Stillens erfolgen. Es ist aber nicht in jedem Fall so, das das neu geborene Kind einer HIV-positiven Mutter zwingend auch HIV-positiv sein muss. Es gibt heute sogar ein Medikament, das die Ansteckungswahrscheinlichkeit erheblich senkt. Zu Posten 4 Verbreitung von AIDS (Wie viele Menschen sind HIV-positiv?) 1981 1983 1985 1987 1998 1998 1999 . Erste AIDS-Fälle in den USA festgestellt. Die Krankheit kann vorerst nicht erklärt werden. Das AIDS-Virus wird entdeckt. Entwicklung des HIV-Antikörper-Testes. Weltweit über 50000 AIDS-Tote, über 100000 AIDS-Kranke und schätzungsweise 5 bis 10 Millionen HIV-Positive. Schweiz: 22000 HIV-Positive. Statistisch weist die Schweiz die höchste AIDS-Rate innerhalb Europas auf. Neu infizierte Personen: 5.8 Millionen. Todesfälle durch AIDS: 2.5 Millionen Menschen. Weltweit über 35 Millionen HIV-Positive. Zungenkuss (Ist dieser enge Kontakt wirklich ungefährlich?) Mücken (Können Mücken AIDS übertragen?) Ja. Es trifft zu, dass im Speichel schon AIDS-Viren gefunden wurden. Dies allerdings in sehr geringer Menge. Eine Übertragung des Virus durch Zungenküsse erfolgt nicht. Nein! Der beste Beweis dafür sind afrikanische Staaten mit mit relativ grosser HIV-Häufigkeit und vielen krankheitsübertragenden Stechmükken (Beispiel Malaria). Dort wird AIDS durch Stechmücken nicht übertragen. Eine Übertragung durch Insekten (Stechmücken) kann also ausgeschlossen werden. Meldepflicht (Müssen HIV-Positive den Behörden gemeldet werden?) Diskriminierung Es besteht lediglich eine so genannte anonyme Meldepflicht, das heisst die Ärzte melden den AIDS-Fall, nicht aber die Personalien. Die Meldung von HIV-Positiven ist als Trendmeldung wichtig; auch hier sind Personendaten nicht nötig. Eine weitergehende Meldepflicht wäre nicht zu verantworten. Es wäre sonst nicht ausgeschlossen, dass HIV-Positive diskriminiert würden. Als diskriminierend gilt, wer anderen Menschen oder Menschengruppen durch unzutreffende und unwahre Äusserungen und Behauptungen an Ruf und Ansehen schadet und oder sie durch unterschiedliche Behandlung zurücksetzt oder benachteiligt auf Grund von Herkunft, Geschlecht, Rassenzugehörigkeit, sexueller Orientierung, Religion oder der Tatsache, dass er oder sie zum Beispiel HIV-positiv oder AIDS-krank ist. IV-Drovensüchtige (Was heisst das?) Ansteckungswege für HIV Drogenabhängige, die sich den Stoff intravenös, das heisst mit einer Spritze direkt in eine Vene, einspritzen. Umgangssprachlich: Fixer. Grosse Gefahr: Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau Mann und Mann. Drogenspritzen, welche getauscht werden. Übertragung von einer infizierten Mutter während der Schwangerschaft oder während der Geburt auf das Kind. Weitere Ansteckungsrisiken, welche aber seltener sind: Durch Bluttransfusion (Seit 1985 sehr unwahrscheinlich). Durch Organ- oder Samenspende (sämtliche Spender werden getestet). Durch Injektion von Blut im medizinischen Bereich (sehr unwahrscheinlich). AIDS-Werkstatt Zu Posten 4 Blutspenden (Ist das gefährlich?) Safer Sex (Was ist das?) Nein, in keiner Weise. Denn die Blutentnahme erfolgt durch medizinisches Fachpersonal und mit absolut sterilen Hilfsmitteln. Blut spenden sollte nur, wer gesund ist, weder Gelbsucht hatte noch an akuten Infektionen leidet. Wer den Verdacht hat, HIV-positiv zu sein, oder Personen mit Risikoverhalten, sollten unter allen Umständen auf die Blutspende verzichten. Wer über das Blut spenden zu einem billigen HIV-Antikörpertest kommen will, gefährdet dadurch andere Menschen. Bitte unbedingt einen Arzt oder ein Spital aufsuchen, dort werden die Tests auch anonym durchgeführt. Englisch: sicherer Sex. Safer Sex bezeichnet ein Sexualverhalten, das ein HIV-Ansteckungsrisiko weitestgehend ausschliesst: Absolute Treue, sonst immer Präservative, keine riskanten Sexualpraktiken. Analverkehr (Was ist das?) Zahnarzt, Arzt, Kosmetikerin, Coiffeur, . (Besteht ein Ansteckungsrisiko?) Das Glies des Mannes wird nicht in die Scheide eingeführt, sondern durch den After in den Darm von Frau oder Mann. Im Gegensatz zur Scheide kann der Darm die Gleitfähigkeit des Gliedes nicht durch eine besondere Flüssigkeit verbessern. Dadurch können leicht kleinere Verletzungen entstehen. Auf diesem Weg werden kleine Mengen Blut ausgetauscht, was ein grosses Ansteckungsrisiko bedeutet. Safer Sex bedeutet aber auch ein Sexualverhalten, bei der Liebe und Zärtlichkeit mehr bedeutet, als möglichst rasch zum Geschlechtsverkehr zu kommen. Nein! Bai Behandlungen durch Mediziner, Zahnarzt, Massage, Ohrloch stechen, Akkupunktur, Tatoo usw. besteht kein Ansteckungsrisiko, wenn alle mit Blut in Berührung gekommenen Geräte desinfiziert werden. Diese Desinfektion sollte auch allein aus Gründen der normalen Hygiene selbstverständlich sein. Was heisst eigentlich Homosexuell? Geschlechtsverkehr ohne Risiko gibt es das? Homosexualität (schwul lesbisch) nennt man die Liebe zwischen Menschen gleichen Geschlechts. Homosexuelle Männer werden auch Schwule, Homos usw. genannt; homosexuelle Frauen Lesben, Lesbierennen, . Über die Ursachen von Homosexualität kann man nicht viel sagen; sicher kann man sagen, dass es sich dabei bestimmt nicht um ein Krankheit handelt, sondern um eine Verhaltensweise, die in allen Kulturen zu jeder Zeit anzutreffen war und ist. Viele Leute haben in der Kindheit und der Pubertät enge (spielerische) Kontakte zu Menschen gleichen Geschlechts, ohne dass sie deswegen homosexuell sind. Die Weichenstellung erfolgt meistens in der Pubertät. Ein gesellschaftliches Problem ist noch immer die Diskriminierung von Homosexuellen. Zunächst: Treue ist die beste Garantie! Dann: Wer nicht sicher ist, ob der Partner oder die Partnerin HIV-positiv ist, soll beim Geschlechtsverkehr immer ein Präservativ benützen. Wer nicht sicher ist, ob der Partner die Partnerin schon Risiken eingegangen ist, sollte Mundkontakt mit Sperma vermeiden. Ebenso sind alle sexuellen Praktiken mit Vorsicht auszuüben oder zu meiden, die feine Risse auf der Oberfläche von Darm, Vagina oder Penis verursachen können (Einführen von Fingern mirt scharfen Nägeln oder anderen Objekten in Scheide oder Darm). Denn über diese kleinsten Verletzungen finden allfällige Viren direkten Zugang in die Blutbahnen. Einmal ist keinmal gilt nicht! Mädchen sollten wissen, dass eine Schwangerschaft, aber auch die Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie AIDS schon beim ersten Geschlechtsverkehr passieren kann. Sie sollten deshalb spontanen Sex mit unbekannten Partnern unbedingt ablehnen. Ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Prostituierten weiblichen und männlichen Geschlechts unbedingt vermeiden. Enthaltsamkeit, Treue, Liebe ohne Geschlechtsverkehr sind die sichersten Wege, sich vor AIDS zu schützen. Im Zweifelsfall immer Präservative benützen (und richtig anwenden!!!). Weshalb sind Jugendliche besonders durch AIDS gefährdet? Was kann ein HIV-Antikörper-Test aussagen? Gegenwärtig sind die weitaus meisten AIDS-Opfer unter 45. Das hängt damit zusammen, dass die jungen Erwachsenen zu den sexuell aktivsten Menschen gehören. Uns sexuell Aktive, die auch spontanen Geschlechtsverkehr und Abwechslung bei den Partnerinnen oder Partnern mögen, sind naturgemäss am stärksten gefährdet. Lösung: Ungeschützten Geschlechtsverkehr von Anfang an und konsequent ablehnen. dass intravenös gespritzte Drogen (z.B. Heroin) vor allem von Jugendlichen verwendet werden. Darum: Hände weg von Drogen, vor allem aber vom Spritzentausch! Der HIV-Antikörper-Test (oft fälschlicherweise als AIDS-Test bezeichnet) kann nicht feststellen, ob ein menschlicher Körper an AIDS erkrankt ist, sondern lediglich ob der menschliche Organismus HIV-Antikörper produziert oder nicht. Mit dem Test werden Eiweisskörper bei jenen Menschen nachgewiesen, bei denen AIDS-Viren in den Körper eingedrungen sind. Die Antikörper verraten zwar die Infektion, sie können den Organismus aber leider nicht vom HI-Virus befreien. AIDS-Werkstatt Zu Posten 4 Was bedeutet ein negatives Testresultat? Was heisst ein positives Testresultat? Im Blut der untersuchten Person haben sich keine AIDS-Antikörper gebildet. Das heisst, dass bis etwa 12 Wochen vor der Blutentnahme mit Sicherheit keine AIDS-Ansteckung erfolgt war. In der Zwischenzeit hätte aber eine solche Ansteckung durchaus eintreten können, denn der Nachweis von Antikörpern gelingt erst zwischen der 3. und 12. Woche nach erfolgter Infektion. Ein einigermassen sicheres Resultat kann deshalb frühestens in der 12. Woche nach der letzten Risikosituation erzielt werden. Im Blut der untersuchten Person haben sich AIDS-Antikörper gebildet, was auf eine HIV-Infektion schliessen lässt. Ein HIV-positiver Mensch muss aber nach heutigem Wissensstand nicht unbedingt an AIDS erkranken; er wird aber sein Leben lang ansteckend bleiben und muss deshalb als ansteckend bezeichnet werden. Denn sein Blut und Sperma (Mann) beziehungsweise die Scheidenflüssigkeit (Frau) enthalten HIV und mit HIV infizierte weisse Blutkörperchen. Schützen Präservative absolut sicher vor AIDS? Weshalb sind Drogenabhängige besonders gefährdet? Einwandfreie Präservative dind undurchlässig für AIDS-Viren. Diese Tatsache stützt sich auf klare Resultate aus Laborexperimenten. Die Erklärung liegt auf der Hand: Wassermoleküle sind wesentlich kleiner als Viren. Einwandfreie Präservative sind wassserdicht, also sind sie auch für HI-Viren und Spermien undurchlässig. Es heisst immer wieder, dass es auch bei Präservativen eine so genannte Versagerquote von 0.4 bis 1.4 gibt. Diese sind aber ausschliesslich auf Anwendungsfehler zurückzuführen. Ist das Präservativ geprüft (OK-Gütesiegel) und wird es korrekt verwendet, kann eine Ansteckung fast gänzlich ausgeschlossen werden. Aber wie bei fast allem im Leben, gibt es auch hier keine absolute Sicherheit. Der Hauptgrund liegt im gegenseitigen Austauschen von gebrauchten Spritzen. An den gebrauchten Spritzen haften Reste von Blut. Auf diesem Weg kann das HI-Virus übertragen werden. Warum haben so viele Homosexuelle AIDS? Der bei Homosexuellen häufig praktizierte Analverkehr bringt ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, weil der Darm die Gleitfähigkeit des Gliedes nicht wie die Scheide mit einer Flüssigkeit verbessern kann. Dadurch können kleinste Verletzungen sowohl am Darm, aber auch am Glied entstehen. AIDS-Viren gelangen durch diese Verletzungen direkt in die Blutbahnen. Weil Homosexuelle in der Gesellschaft schlecht akzeptiert sind, ist es für sie sehr schwierig, in einer festen Partnerschaft zu leben. Viele von ihnen haben deshalb häufig wechselnde Sexualpartner. Dadurch kann sich das AIDS-Virus unter Homosexuellen einfacher ausbreiten. Besondere, doppelte Gefahr: Viele Drogenabhängige beschaffen sich ihr Geld für den Stoff auf dem sogenannten Drogenstrich. Viele Kunden der Prostituierten haben die lebensgefährliche Unsitte, auf Geschlechtsverkehr ohne Präservativ zu bestehen. Dadurch bringen sie alle Beteiligten in allerhöchste Ansteckungsgefahr. AIDS-Werkstatt Zu Posten 5 ÜBERTRAGUNG BEIM GESCHLECHTSVERKEHR Beantworte folgende Fragen. Vergleiche nachher deine Lösung mit demLösungsblatt. 1. An welchen Korperstellen kann AIDS übertragen werden? 2. Welche Behauptungen treffen zu? (Durchstreiche die falschen Behauptungen.) a) b) c) Wer Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern hat, setzt sich und andere einem wesentlich erhöhten AIDS-Ansteckungsrisiko aus. Bei einem einzigen ungeschützten Sexualkontakt kann man sich nicht anstecken. AIDS ist nicht sofort tödlich. Zwischen Ansteckung und Tod können Jahre vergehen. 3. Wie kann man sich gegen AIDS schützen? 4. In welchen Fällen sollte man ein Präservativ als AIDS-Prävention benutzen? Durchstreiche die Fälle, bei denen du ein Präservativ nicht nötig findest.) a) b) Zwei nicht süchtige Jugendlichen wollen zusammen schlafen. Für beide ist es das erste Mal. Paul ist mit Sabine schon seit einem halben Jahr zusammnen. Sie wollen nun miteinander schlafen. Beide hatten vorher schon Sexualkontakte mit anderen Partnern. Toni und seine Freundin sind beide drogenabhängig. Sandra und Bernd sind seit fünf Wochen ein Paar. Vorher war Bernd in einer anderen intensiven Beziehung. Beide machen den AIDS-Antikörpertest. Bei beiden ist das Resultat negativ. Sie entschliessen sich, in der nächsten Nacht zusammen zu schlafen. c) d) AIDS-Werkstatt Zu Posten 5 ÜBERTRAGUNG BEIM GESCHLECHTSVERKEHR Beantworte folgende Fragen. Vergleiche nachher deine Lösung mit demLösungsblatt. An welchen Korperstellen kann AIDS übertragen werden? Lö un Lö su ng 1. Gefährdet für eine AIDS-Übertragung sind folgende Körperstellen, wenn sie mit Samenoder Scheidenflüssigkeit in Berührung kommen: Penis, Scheide, Anus, Mund 2. Welche Behauptungen treffen zu? (Durchstreiche die falschen Behauptungen.) a) b) c) Wer Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern hat, setzt sich und andere einem wesentlich erhöhten AIDS-Ansteckungsrisiko aus. Stimmt, wenn Sexualkontakte ungeschützt stattfinden. Bei einem einzigen ungeschützten Sexualkontakt kann man sich nicht anstecken. AIDS ist nicht sofort tödlich. Zwischen Ansteckung und Tod können Jahre vergehen. 3. Wie kann man sich gegen AIDS schützen? Präservative benutzen, wenn nicht jedes Risiko ausgeschlossen werden kann. Offen mit dem Partner oder der Partnerin über die Vergangenheit sprechen. keine gefährlichen Sexualpraktiken ausüben. Treue innerhalb einer Beziehung. Häufiger Partnerwechsel steigert das Risiko. 4. In welchen Fällen sollte man ein Präservativ als AIDS-Prävention benutzen? (Durchstreiche die Fälle, bei denen du ein Präservativ nicht nötig findest.) a) b) Zwei nicht süchtige Jugendlichen wollen zusammen schlafen. Für beide ist es das erste Mal. Paul ist mit Sabine schon seit einem halben Jahr zusammnen. Sie wollen nun miteinander schlafen. Beide hatten vorher schon Sexualkontakte mit anderen Partnern. Toni und seine Freundin sind beide drogenabhängig. Sandra und Bernd sind seit fünf Wochen ein Paar. Vorher war Bernd in einer anderen intensiven Beziehung. Beide machen den AIDS-Antikörpertest. Bei beiden ist das Resultat negativ. Sie entschliessen sich, in der nächsten Nacht zusammen zu schlafen. c) d) a) b) c) d) Kein Risiko. Ein Präservativ empfiehlt sich aber zur Schwangerschaftsverhütung. Keiner ist sicher, nicht von einerm früheren Partner angesteckt worden zu sein. Drogenabhängig heisst nicht HIV-positiv, aber das Risiko ist deutlich erhöht. Der Test sagt nur, dass vor 3 Monaten keiner der beiden angesteckt war. Sie müssten länger warten. AIDS-Werkstatt Zu Posten 7 AIDS-Werkstatt Zu Posten 7 AIDS-Werkstatt Zu Posten 9 NEGATIV POSITIV Der HIV-Antikörper-Test Antikörper-negativ (testnegativ) sind Menschen, in deren Blut keine oder noch keine HIV-Antikörper nachgewiesen wurden. Das bedeutet im einen Falle, dass der betreffende Mensch noch nie mit dem Aidsvirus in Kontakt gekommen ist, also nicht angesteckt ist (HIVnegativ). Im anderen Falle ist der betreffende Mensch wohl angesteckt (HIV-positiv), zur Zeit des Testes sind in seinem Blut jedoch noch keine HIV-Antikörper nachweisbar. Das bedeutet: Ein negativer Antikörpertest schliesst eine Infektion mit dem Aidsvirus nicht sicher aus, weil eine Ansteckung, die erst kurze Zeit vor dem Test erfolgt ist, nicht erkannt wird. Natürlich schützt ein negativer Antikörpertest nicht vor einer Ansteckung. Ein Antikörper-positives Testresultat (testpositiv) ist ein sicherer Hinweis auf eine Infektion mit dem Aidsvirus. Ausgenommen sind Neugeborene von HIV-positiven Müttern, die von diesen regelmässig die Antikörper, nicht aber immer auch das Aidsvirus übertragen erhielten. Heute sind Testverfahren bekannt, die das Aidsvirus oder Bestandteile des Virus direkt erfassen. Vor kurzem wurde eine Methode entwickelt, die es sogar ermöglicht, das Viruserbgut in der Wirtszelle aufzuspüren. Wohl kann mit diesen neuen Testverfahren eine Aidsinfektion sicher und früher festgestellt werden als mit dem Antikörpertest, doch sind diese Methoden gegenwärtig noch so aufwendig und teuer, dass sie erst in ganz bestimmten Fällen angewendet werden. Entscheide bei folgenden Beispielen, ob ein AIDS-Atikörper-Test sinnvoll ist oder nicht: Beispiel 1 Beispiel 2 Ein 19-jähriger Jugendlicher findet heraus, dass seine neue Freundin früher Kontakt mit der Drogenszene hatte und sich Heroin spritzte. Er hat zwei Mal mit ihr geschlafen. Zwei junge Leute haben seit drei Jahren eine feste Freundschaft. Für beide war es die erste sexuelle Beziehung. Seit einem Jahr schlafen sie regelmässig miteinander. Beide haben nie sexuelle Kontakte ausserhalb dieser Freundschaft gehabt. Beispiel 3 Eine junge Frau hatte mehrere Male mit einem Mann Geschlechtsverkehr. Nach einer gewissen Zeit stellt sich heraus, dass der Mann auch sexuellen Kontakt zu Männern hat. Beispiel 4 Eine 17-jährige Schülerin hatte in den letzten Jahren zwei verschiedene Freundschaften mit Mitschülern. Die körperlichen Kontakte beschränkten sich auf Schmusen, Küssen und Petting. Zu einem Geschlechtsverkehr ist es nie gekommen. AIDS-Werkstatt Zu Posten 11 Oktober 1987 Auf der Beratungsstelle der Aids-Hilfe Bern meldet sich ein Student. Marius ist seit zwei Jahren positiv. Bis vor drei Monaten fühlte er sich gesund und konnte mit seinem Positivsein recht gut umgehen. Von einer schweren Grippe kann er sich nun einfach nicht erholen, die Blutwerte haben sich verschlechtert: Er hat Angst. Seine Familie, seine nahen Freunde sind in Chur. Hier hat er noch kein tragfähiges Beziehungsnetz geknüpft seine Kollegen wissen nicht, dass er Virusträger ist. Der Berater der Aids-Hilfe Bern geht die Liste der Betreuerinnen und Betreuer durch. Er denkt an Brigitte, eine junge Lehrerin, die ähnliche Interessen hat wie Marius, 50% arbeitet, Zeit hat, spontan, warmherzig und fröhlich ist. Die beiden lernen sich am sich am wöchentlichen Treffen kennen und sich sich gleich sympathisch. Ein guter Anfang. Januar 1988 Brigitte meldet, dass es Marius nicht gut geht. Die verschiedenen körperlichen Symptome machen ihm zu schaffen und verschlechtern seinen Gemütszustand. Brigitte verbringt viel Zeit mit ihm. In der Selbsthilfegruppe hat er Leute kennen gelernt, die ihn verstehen und die wie er von AIDS betroffen sind. Juni 1988 Brigitte hat Schwierigkeiten. Es tut ihr weh, zu sehen, wie die Krankheit fortschreitet. Zwischen ihr und Marius hat sich in den letzten Monaten eine enge Beziehung entwickelt. Gemeinsam haben sie sich mit Aids auseinandergesetzt, vieles gelesen, mit Fachleuten gesprochen, Therapien geprüft. Sehr bewegt hat sie beide die Produktion: Zu wissen, dass unsere Zeit begrenzt ist . von Marc Philippe Meystre und Gabriela Kaegi. Ein Satz ist besonders hängen geblieben: Überleben wäre eigentlich ein Fulltimejob! Er ist zum Motto für Marius geworden. Noch lebt er und er lebt intensiv, denn die Zeit ist kostbar geworden. Brigitte begleitet ihn auf seinem Weg. Dezember 1988 Marius kann sein Studium nicht weiter führen. Er ist sehr schwach. Brigitte organisiert den Haushalt gemeinsam mit anderen Betreuerinnen und Betreuern. Die Mutter von Marius kommt jede Woche einen Tag nach Bern, und die Freunde aus der Selbsthilfegruppe besuchen ihn häufig, begleiten ihn zum Arzt, helfen in der Pflege mit. Brigitte ist oft erschöpft und hat Angst, dass ihre Kräfte nicht ausreichen werden. Die Nächte sind immer häufiger durch lange Telefongespräche mit Marius unterbrochen. Sie weiss, dass sie langsam versuchen muss, Marius innerlich loszulassen. Er mag nicht mehr kämpfen. Sie ist froh, dass die Zeit seiner Aggressionen, die sie voll getroffen haben, vorbei ist. Gemeinsam fern sehen, vorlesen, reden, schweigen, Abschied nehmen . Februar 1989 Marius ist tot. Brigitte verarbeitet gemeinsam mit den anderen Betreuerinnen und Betreuern und Freunden ihren Schmerz über den Verlust und ihre Erleichterung darüber, dass das Leiden beendet ist. Zusammen werden sie ein Stoffbild mit dem Namen Marius für den Quilt anfertigen. Die Trauerarbeit hat begonnen. AIDS-Werkstatt Materialien Beschriftungen Posten 1 Arbeitsblatt Nimm dir ein Arbeitsblatt aus dem Mäppchen und löse die Aufgabe gemäss Anweisung auf dem Postenblatt Posten 2 Memory Memorykärtchen zum Thema Keine Ansteckung bei . Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Posten 2 Posten 2 Memory Memory Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Posten 2 Posten 2 Memorykärtchen zum Thema Keine Ansteckung bei . Memorykärtchen zum Thema Keine Ansteckung bei . Memory Memory Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Posten 4 Posten 4 Was heisst das? Was heisst das? Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Memorykärtchen zum Thema Keine Ansteckung bei . Begriffe klären. Anweisungen auf dem Postenblatt. Memorykärtchen zum Thema Keine Ansteckung bei . Begriffe klären. Anweisungen auf dem Postenblatt. AIDS-Werkstatt Materialien Beschriftungen Posten 4 Posten 4 Was heisst das? Was heisst das? Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Posten 4 Posten 5 Begriffe klären. Anweisungen auf dem Postenblatt. Was heisst das? Begriffe klären. Anweisungen auf dem Postenblatt. Wichtig: Lege unbedingt alle Kärtchen wieder in dieses Couvert zurück! Begriffe klären. Anweisungen auf dem Postenblatt. Übertragung beim Geschlechtsverkehr Frageblatt Nimm ein Blatt aus dem Mäppchen und beantworte die Fragen Posten 5 Posten 7 Übertragung beim Geschlechtsverkehr Präservative Kondome Lösungsblatt Kontrolliere deine Antworten mit diesem Lösungsblatt. (Lösungsblatt bleibt hier!) Posten 9 negativ positiv Gebrauchsanleitung Nimm ein Blatt aus dem Mäppchen, lies beide Seiten durch, und beantworte nachher die Fragen auf dem Postenblatt auf ein separates Blatt. Das Blatt mit den Gebrauchsanleitungen legst du zu deinen Unterlagen. Posten 11 Eine Krankheitsgeschichte Textblatt Textausschnitte Couvert 1 (Text 1, 3, 5) Nimm ein Blatt aus dem Mäppchen, lies es durch und bearbeite es gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Das Textblatt legst du zu deinen Unterlagen. Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! AIDS-Werkstatt Materialien Beschriftungen Posten 11 Eine Krankheitsgeschichte Posten 11 Eine Krankheitsgeschichte Textausschnitte Couvert 1 (Text 1, 3, 5) Textausschnitte Couvert 1 (Text 1, 3, 5) Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Posten 11 Posten 11 Eine Krankheitsgeschichte Eine Krankheitsgeschichte Textausschnitte Couvert 1 (Text 1, 3, 5) Textausschnitte Couvert 2 (Text 2, 4) Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Posten 11 Posten 11 Eine Krankheitsgeschichte Eine Krankheitsgeschichte Textausschnitte Couvert 2 (Text 2, 4) Textausschnitte Couvert 2 (Text 2, 4) Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Posten 11 Eine Krankheitsgeschichte Textausschnitte Couvert 2 (Text 2, 4) Bearbeite die Textausschnitte gemäss den Anweisungen auf dem Postenblatt. Wichtig: lege nachher alle Textausschnitte wieder ins richtige Couvert zurück! Steck dich nicht an! Die einzelnen Posten dauern zwischen 20 und 45 Minuten. Nimm dir bitte die nötige Zeit, es lohnt sich. KONTROLLBLATT UND ÜBERSICHT 1 Das Immunsystem Wissen 2 Keine Ansteckung bei . Memory 3 Ansteckungswege Tonband 4 Was heisst das? 5 Übertragung beim Geschlechtsverkehr Dias 6 AIDS-Werbung Plakat 7 Präservative Kondome Wissen 8 Betroffen Getroffen Zeichnen 9 Der HIV-Antikörper-Test Wissen 10 Liebe und Sexualität Deine Meinung 11 Eine Krankheitsgeschichte Betreuung Lesen 12 Drogen und AIDS Deine Meinung Begriffe klären Wissen NAME: sk/99