Arbeitsblatt: Sonne, Mond und Erde
Material-Details
Tag/Nacht
Mondphasen
Jahreszeiten
Klimadiagramme
Sonnenuhr
Eerde-Mond-Rap
Physik
Astronomie
5. Schuljahr
30 Seiten
Statistik
52908
2252
163
18.01.2010
Autor/in
Atzi (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Sonne, Mond und Erde Einführung in die Astronomie Sonne, Mond und Erde Tag und Nacht Die vier Jahreszeiten Mondlandung Mondphasen Sonnen und Mondfinsternis Dieses Heft gehört: Die Geschichte der Astronomie Seit es Menschen auf dieser Erde gibt, wird der Sternenhimmel beobachtet. Schon in der Steinzeit nutzten die Menschen die Sterne zu ihrer Orientierung. Seit über 5000 Jahren wird von der Erde aus das Geschehen im Weltraum verfolgt, doch nur 390 Jahre davon mit dem Fernrohr. Die ältesten astronomischen Beobachtungen werden überliefert durch Schriften und Zeichnungen alter Lernvikariat 2010 1/33 Kulturvölker. Es gibt chinesische Aufzeichnungen über Sonnenfinsternisse aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Die Wissenschaftler vermuten, dass sogar bereits die Mayavölker in Mittelamerika im 4. Jahrtausend v. Chr. regelmässige Himmelsbeobachtungen durchgeführt haben. Die Astronomen des Altertums und des Mittelalters waren allein auf ihre Augen angewiesen, Teleskope gab es damals noch keine. Einfache Mess- und Visiergeräte waren ihre einzigen Hilfsmittel. Die Gestirne spielen im Altertum die Rolle von Göttern. Hier liegt auch die Wurzel für die Astrologie, der Glaube an den Einfluss der Sterne auf das menschliche Schicksal. Die Menschen jener Zeit verfügten schon über verblüffende mathematische und astronomische Kenntnisse. Viele Dinge, die auch heute noch Gültigkeit haben, entdeckten bereits die Ägypter und Babylonier. So kannte man bereits die exakte länge eines Jahres (365.25 Tage). Auch mit der Gestalt der Erde beschäftigen sich die antiken Astronomen recht ausführlich. Es herrschten viele Vorstellungen über die Form der Erde. Einige Astronomen glaubten daran, die Erde sei eine flache, auf dem Ozean schwimmende Scheibe, andere glaubten, sie sei eine zylindrische Säule. Doch bereits damals gab es weise Leute, die die Idee und sogar Beweise dafür hatten, dass die Erde kugelförmig ist. Diese Männer hiessen Platon (427-347 v. Chr.), Pythagoras (580-500 v. Chr.) und Aristoteles (389-322 v. Chr.). Als Beweis sahen sie die Tatsache, dass auf hoher See zuerst die Mastspitze eines Schiffes zu sehen ist und allmählich erst der Rest des Schiffs, wegen der Erdkrümmung. Lernvikariat 2010 2/33 Kopfzerbrechen machten die Bahnen der Planeten. Irgendwie ging die Idee nicht auf, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist. Ptolemäus (85-100 n. Chr), ein berühmter Astronom ,erfand ein kompliziertes Modell, dass nur wenige Menschen von damals verstanden. Die Welt der Gelehrtenwelt glaubte fast 1300 Jahre an dieses System, bis man merkte, dass es falsch ist. Sein System behauptete, dass alle Planeten und Sterne auf einer kreisförmigen Bahn um die Erde drehen. Bild: Claudius Ptolemäus Im Verlauf der 1300 Jahre entwickelte sich die Mathematik sehr stark und man begann damit, „systematisch allerlei Dinge mit der Hilfe von Mathematik zu untersuchen. Ein kluger Mann namens Kopernikus 1473 – 1543 brachte die Idee von Ptolemäus nach 1300 Jahren zum fallen. Er konnte beweisen, dass die Sonne in Zentrum unseres Sonnensystems steht, und nicht die Erde. Wenige Jahrzehnte später wurde das Fernrohr erfunden. So wurde es möglich, die Gestirne genauer in Augenschein zu nehmen. Dabei wurden gleich zu Beginn erstaunliche Entdeckungen gemacht. Es ist Galilei, der als erster Naturwissenschaftler im Teleskop die rauhe Oberfläche des Mondes sieht. Das 19. Jahrhundert bringt auch entscheidende Fortschritte für die Beobachtungstechnik. Die Qualität der Fernrohe wird ständig verbessert. Eine ganz wichtige Erfindung für die Astronomie war die Photografie. Sie machte es möglich, Himmelskörper sichtbar zu machen, die Beobachtung sonst für immer unzugänglich gewesen wäre. In Verbindung damit kommt die Zeit der grossen Spiegelteleskope, die am Anfang unsere Jahrhunderts vor allem in den USA aufgestellt wurden. Mit der Landung von Menschen auf dem Mond (erstmals die Amerikaner Neil Amstrong und Edwin Aldrin von Apollo 11 am 20. Juli 1969) geht nicht nur ein alter Wunschtraum der Menschheit in Erfüllung, sondern es wird auch die Gelegenheit geschaffen, Proben von einem anderen Himmelskörper auf die Erde zu bringen. Die Viking-Missionen mit weicher Landung von zwei Gerätekapseln am 20.9.1976 auf dem Mars und die Vorbeiflüge der Voyager-Sonden an den Planeten Jupiter und Saturn 1979, 1980 und 1981 sowie der Voyager-2-Sonde an den Planeten Uranus (1986) und Neptun (1989) lieferten weiteres Material zum besseren Verständnis unseres Sonnensystems. Lernvikariat 2010 3/33 Auftrag 1: Stell dir vor du würdest um 1200 n. Chr. leben und möchtest als Kapitän die Welt umsegeln, um dabei eventuell neue und kostbare Gewürze zu entdecken. Wie könntest du die misstrauischen Matrosen davon überzeugen, dass die Welt keine Scheibe ist, von der man mit dem Schiff ins „Nichts herunterfallen kann? (verwende für deine Begründung auch Skizzen!) Auftrag 2: Nummeriere die Tierkeiszeichen entsprechend iher Abfolge während eines Jahres. Beginne mit dem Wassermann. Auftrag 3: Nummeriere die Planeten entsprechend ihrer Entfernung zur Sonne Lernvikariat 2010 4/33 Aufrag 4: Betrachte den Satz: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Was fällt dir auf? Antwort:_ Unser Sonnensystem Seitwissen wir, dass die im Zentrum unseres Sonnensystems steht. Sie ist ein selbstleuchtender Himmelskörper, ein Acht (Planet Sternumkreiser) (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) umkreisen auf leicht Bahnen die Sonne. Lernvikariat 2010 Pluto Bis im Jahre 2006 galt Pluto als neunter Planet. EineGruppe Wissenschaft ler hat nun beschlossen, Pluto nicht als Planet, sondern als Zwergplanet zu bezeichnen. 5/33 Die Sonne ist die Mitte unseres Sonnensystems und die acht Planeten kreisen alle um die Sonne herum. Ihre Umlaufbahnen liegen mit Ausnahme derjenigen von Pluto in einer Ebene. Weiter haben alle Planeten ausser Merkur und Venus mindestens einen. Mond bedeutete früher Erdbegleiter, bis man entdeckte, dass es noch mehr Monde gab. Daneben gibt es noch ca. 30 00 „kleinere Planeten (_). Auftrag 5: Schreibe die Wörter in die richtigen Lücken: Stern, Planeten, Mond, Sonne Asteroiden, Kopernikus, elliptischen Der Lauf der Planeten wird durch die bestimmt, welche die Sonne auf sie ausübt. Dieses Gleichgewicht bewahrt die Planeten davor, entweder in die Unendlichkeit des Alls hinaus zu fliegen oder aber in die Glut der Sonne zu stürzen. Auch die Monde werden von der festgehalten und gezwungen, die Planeten zu umlaufen. Die Sonne ist mit über Durchmesser, der mit Abstand grösster Himmelskörper unseres Sonnensystems. Die Erde gehört zu den kleineren Planeten. Ihre zur Sonne, das Vorhandensein von und ermöglichen darauf . Ob die Erde wirklich der einzige Ort im Universum ist, auf dem sich Leben entwickeln kann ist bis heute unbeantwortet geblieben. Lernvikariat 2010 6/33 Entfernungen Die Sonne ist ungefähr 150 Millionen km von der Erde entfernt. (Der Mond ist von der Erde 384 00 km entfernt.) Diese Distanz ist sehr gross. Die ist dafür ein praktisches Mittel, um die Strecke im Universum auszudrücken. Die Geschwindigkeit des Lichtes ist sehr gross: ca.. Das heisst: pro Sekunde „fliegt ein Lichtstrahl 300 00 km weit. Das sind ca. pro Sekunde um die Erde. Auftrag 6: Schreibe die Wörter in die richtigen Lücken: Lichtgeschwindigkeit Wasser, 7 mal, Leben Anziehungskraft der Erde Anziehungskraft, 1.4 Millionen km, Entfernung, einer Atmosphäre, Sauerstoff 300 00 km/s Auftrag für Schnelle: Wie lange bracht das Licht, das der Mond reflektiert bis zu uns auf der Erde? Unsere Erde Die Erde ist wahrscheinlich aus einer riesigen Wolke aus Staub und Gasen entstanden. Nach vielen Millionen Jahren wurde daraus eine Kugel aus flüssigem Gestein. Langsam kühlte die Oberfläche ab und es bildete sich eine harte Kruste. Heute besteht die Erde aus mehreren Schichten Gestein und Metallen. Einige Schichten sind fest, doch andere sind so heiss, dass sie geschmolzen und flüssig sind. Der Erdkern besteht aus Metall. Der äußere Kern ist glutheiss und flüssig, doch der innere Kern ist wahrscheinlich fest. Noch vor vielen Jahren glaubte man, die Erde sei Mittelpunkt des Weltalls. Erst der polnische Astronom behauptete, dass die Sonne im Mittelpunkt des Universums stehe. Jahre später unterstützte Galileo Galilei seine Ideen. Lernvikariat 2010 7/33 Doch erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden ihre Meinung ( Theorie) anerkannt, als Astronomen Beweise vorlegten, dass alle Planeten und daher auch die Erde um die Sonne kreisen. Auftrag 7: Beschrifte die Erde mit: Nordpol, Südpol, Äquator, Nordhalbkugel und Südhalbkugel. Wer kreist um wen? Lernvikariat 2010 8/33 Wie lange braucht die Erde für eine Umdrehung um sich selbst? Wie lange braucht der Mond für eine Runde um die Erde? Wie lange braucht die Erde für eine Runde um die Sonne? Lernvikariat 2010 9/33 Die Planeten unseres Sonnensystems Lernvikariat 2010 10/33 Wie entstehen Tag und Nacht Die dreht sich in 24 Stunden einmal um sich selbst. Dadurch bescheint die . immer nur einen Teil der Erde. Dort wo die Sonnenstrahlen auf die Erde treffen ist Der restliche Teil der Erde liegt im Dunkeln. Dort ist Auftrag: Von welcher Seite kommt das Sonnenlicht? Zeichne Pfeile! Aufgaben: 1. Zeichne unseren Versuchsaufbau. Beschrifte ihn mit einer Legende. Lernvikariat 2010 11/33 Findet ihr die richtige Lösung Dreht die Erde so, dass Giovanni in Italien Mittag hat. Welche Tageszeit ist dann bei Sarah auf Hawaii? Morgen Mittag Abend Nacht Pablo steht morgens in Kuba gerade auf. Welche Tageszeit ist jetzt bei Indira in Indien? Morgen Mittag Abend Nacht Bei Bob aus Alaska ist jetzt Abend. Er geht ins Bett. Welche Tageszeit ist bei AlberCelina in Südafrika? Morgen Mittag Abend Nacht Bei Jenny in Australien ist Nacht. Welche Tageszeit ist nun bei Maria in Brasilien? Morgen Mittag Abend Nacht Auftrag 7: Stellt euch vor, ihr müsstet einem Bewohner eines weit entfernten Planeten erklären, wie bei euch Tag und Nacht entsteht. Wie würdet ihr dies tun? Erklärt es euch gegenseitig! Lernvikariat 2010 12/33 Wir bauen eine Sonnenuhr Welche Zeit zeigt die Sonnenuhr auf dem Bild an? Lernvikariat 2010 13/33 Die vier Jahreszeiten Auftrag 8: Wie entstehen die vier Jahreszeiten bei uns in Europa? Schreibe deine Vermutung auf die Rückseite dieses Blattes. Lernvikariat 2010 14/33 Die vier Jahreszeiten Lernvikariat 2010 15/33 Der Klimagürtel Legende: 1._ 2._ 3._ 4._ 5._ Polarzonen: Lernvikariat 2010 Gemässigte Zone: 16/33 Diagramme vergleichen Ich vergleiche dass Klimadiagramm von Mit dem Klimadiagramm von Zürich: Temperatur-Höchstert Monat [C] Temperatur-Tiefstwert Monat [C] Zürich Zürich Der heisseste Monat in ist . Der kälteste Monat ist . Weshalb ist es in im Jahresdurchschnitt wärmer oder kälter als in Zürich? Antwort: Was ist deine Vermutung dazu?: Mach einige weitere Vergleiche der beiden Klimatabellen. Vergleiche auch die Niederschlagsmenge und die Nachttemperaturen. Lernvikariat 2010 17/33 Lernvikariat 2010 18/33 Lernvikariat 2010 19/33 Projektarbeit zu einem selbst gewählten Thema Ziel Ihr entscheidet euch für eine Frage zum Thema, die euch interessiert Ihr sucht selbständig nach der Antwort (Internet, Bücher, Lehrperson, DVDs, etc.) Ihr gestaltet dazu ein Plakat oder Modell zu dem, was ihr herausgefunden habt Präsentation Ihr präsentiert das Ergebnis der Klasse Hochdeutsch, frei gesprochen, mit Spickzettel Ihr beantwortet Fragen der Klasse Inhalt der Präsentation Es muss klar sein, wie die Frage lautete und wie ihr vorgegangen seid Die Antwort muss deinen Mitschülern verständlich sein Plakat/Obejkt Grösse A3 (von Hand und mit dem Computer) Zeichnungen/Collage/Fotos Modell aus Holz, Kleister, Karton, etc. Fotos, Text Inhalt Plakat Frage Die Antwort und auf was ihr onst noch interessantes gestossen seid Das Plakat sollte zum Lesen „verführen Zeitplan Wer macht was? Bis wann? Präsentation: Gruppenarbeit – Unser Klassenzimmer wird zum Weltall! Lernvikariat 2010 20/33 „Ich würd euch gerne auf eine Entdeckungsreise mit ins All nehmen, nur leider ist das In Zweiergruppen: 1. Entscheidet euch für ein spannendes Thema, welches mit dem Weltall zu tun hat und über welches ihr Informationen finden könnt. Es sollte sich nachbauen und im Schulzimmer aufstellen lassen. Hier sind nur ein paar Ideen: Spaceshuttle, Apollo 11, Sputnik, Mondgefährt, Meteoriten, Satelliten, Mond, Erde, Landekapsel, Astronaut, Ariane, Raketen der Zukunft, Mondstationen, Raumstationen, Mars-Buggy, etc. 2. Macht eine Skizze davon, wie ihr euch vorstellt, das Objekt nachzubauen. (Welches Material ihr dafür verwenden möchtet, welche Farben etc. sollte man in der Skizze sehen können). Zeigt die Skizze, wenn sie fertig ist, der Lehrperson. Zuhause sammelt ihr das benötigte Material um das Objekt zu bauen. Leim, Kleister, Zeitungen und Farben hat es natürlich in der Schule. 3. Baut euer Weltraumobjekt und kaschiert es mit Kleister und Zeitung. Lässt es anschliessend trocknen. In der Zwischenzeit macht ihr ein Foto von eurem Gesicht und lädt es auf den Computer. Wir brauchen das Foto später eine Fotomontage (Astronaut). 4. Ist das Objekt trocken? Dann könnt ihr es anmalen. Natürlich möglichst in den Originalfarben! Ihr könnt auch Flaggen, Zeichen, etc. aus dem Internet ausdrucken und aufkleben. Lernvikariat 2010 21/33 5. Bereitet eine kleine Präsentation eures Objekts vor. Dazu müsst ihr euch natürlich noch einmal genau darüber informieren. Am besten macht ihr euch ein paar Notizen dazu und spricht ab, wer was sagt. 6. Präsentation: max 2 Minuten Am Schluss werden die Modelle im Schulzimmer ausgestellt! Lernvikariat 2010 22/33 Unser Mond Er ist der einzige natürliche „Satellit der Erde. Über die Entstehung sind sich die Wissenschaftler nicht sicher. Die wahrscheinlichste Theorie ist, dass ein Himmelskörper von der Grösse des Marses auf die Erde prallte. Aus dem Gestein welches herausgeschleudert wurde, bildete sich dann der Mond. Sein Durchmesser beträgt 3476 km, was ca. 1/4 des Erddurchmessers entspricht. Die Anziehungskraft ist auf dem Mond sechsmal kleiner als auf der Erde. Die Oberfläche des Mondes ist mit tiefen Kratern übersäht. Sie entstanden durch Einschläge von Meteoriten. Das Gestein ist viel Eisen-, Titan- und Magnesium haltiger als das auf der Erde. Der innere Aufbau des Mondes besteht wie bei der Erde aus Kruste, Mantel und Kern. Im Innern des Mondes befindet sich der eisenhaltige 200-400 km grosse flüssige Kern. Die Entfernung von der Erde beträgt im Durchschnitt 380000 km, die zur Sonne 149,22 Millionen km. Der Abstand des Mondes zur Sonne entspricht somit 393-Mal der Entfernung Erde-Mond. Die Temperatur beträgt auf der Sonnseite ca. 140C und auf der Schattseite ca. -150C. Der Mond braucht für eine Drehung um die eigene Achse gleichviel Zeit wie für einen Umlauf um die Erde, dies sind 27,3 Tage. Aus diesem Grund ist der Erde immer die gleiche Seite zugewandt. Am 21 Juli 1969 landete die erste amerikanische Raumfähre, die Eagle, auf dem Mond (Apollo 11 Mission). Der erste Mensch der den Mond betrat war Neil Armstrong. Da der Mond keine Atmosphäre besitzt, ist ein normales Leben nicht möglich. Seit der Entstehung hat sich auf dem Mond nicht mehr viel verändert. Es fanden daher nach den Apolloflügen auch keine weiteren bemannten Flüge zum Mond mehr statt. Die Mondlandung im Jahre 1969 Sonntag, 20. Juli 1969. Um etwa 21 Uhr 15 Minuten mitteleuropäischer Zeit meldet die Mondfähre «Eagle» der US-amerikani-schen Raumfahrtsbehörde NASA folgende Worte: «Wir sehen da draussen unsere Schatten, wirbeln Staub auf. Okay, Triebwerk steht!» Endlich fallen die von den 528 Millionen Fernsehzuschauern auf der Erde so sehnlichst Lernvikariat 2010 23/33 erwarteten Worte: «Der Adler ist gelandet!» An Bord befinden sich die Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin. Die Vorbereitungszeit für den Ausstieg zieht sich länger hin, als ursprünglich angenommen. Die Astronauten sind 40 Minuten hinter dem Zeitplan zurück. Schliesslich ist es soweit: Armstrong öffnet die Luke der Mondfähre, klettert auf die Plattform hinaus und sieht sich um. Vorsichtig nimmt er Sprosse für Sprosse. Aldrin filmt seinen Kameraden. Das Bild kommt fabelhaft auf der Erde an. «Ich bin am Fuss der Leiter», sagt Armstrong. «Die Oberfläche erscheint sehr feinkörnig. Fast wie Pulver!» Und nach einem Augenblick: «Ich steige jetzt hinunter!» Man sieht, wie er mit der Spitze des linken Fusses vorsichtig den Mondboden abtastet, um schliesslich den entscheidenden Schritt zu wagen. In diesem Moment hört man aus dem Mund des 39-jährigen Armstrong den Satz: «Dies ist ein kleiner Schritt für einen Mann, aber ein grosser Sprung vorwärts für die Menschheit!» Am 21. Juli, um 3 Uhr 56 Minuten betritt der erste Mensch den Mond. «Ich sinke nur wenig in die Oberfläche ein, vielleicht drei Zentimeter!» meldet er wenig später. Nun kommt auch Aldrin die Leiter herunter und auf die Mondoberfläche hinaus. «Es ist wunderschön!» sagt er, und Armstrong fügt hinzu: «Macht das einen Spass!» (Die Astronauten bewegten sich auf dem Mond nur hüpfend vorwärts, weil die Anziehungskraft 6 mal kleiner als auf der Erde ist. Die Zeit vergeht wie im Flug. Die beiden Astronauten kontrollieren die Mondfähre und führen während der nächsten Stunden zahlreiche Experimente durch. Nachdem sie etliche Gesteinsproben genommen haben, verlassen sie um 6 Uhr 16 Minuten die Mondoberfläche. Lernvikariat 2010 24/33 Nach zwei Stunden kehrten sie in ihre Raumfähre zurück und am 24. Juli um 11.50 landeten sie im Pazifik, wo bereits Schiffe warteten, um die Helden zu bergen. Die ersten, die sich an die Erkundung des Mondes machten, waren die Russen. Sie schickten unbemannte Sonden zum Mond, die ihnen viele Nahaufnahmen von der Mondoberfläche sendeten. Dann begannen die Amerikaner mit dem grossen Monderforschungsprogramm, welches unglaublich viel kostete. Bald kam es zu einem Wettlauf zwischen den beiden Supermächten Russland und Amerika. Beide wollten zuerst auf den Mond um der Welt zu beweisen, welche Nation moderner und stärker wäre. Fragen zur Mondlandung Kreuze an, ob die Behauptungen mit dem Text übereinstimmen (ja) oder nicht (nein)! 1 Neil Armstrong betrat den Mond am 20. Juli 1969. Ja Nein 2 Die Astronauten sammelten auf dem Mond Gesteinsproben. Ja Nein 3 Die Astronauten konnten den vorgegebenen Zeitplan einhalten. Ja Nein 4 Der Bildempfang auf der Erde war sehr gut. Ja Nein 5 Die Raumfahrer sanken ca. 10 cm in die Mondoberfläche ein. Ja Nein 6 Armstrong befand sich etwa 9 Stunden ausserhalb der Mondfähre. Ja Nein 7 Aldrin sagte: «Macht das einen Spass!» Ja Nein 8 Die Mondlandung war ein Projekt der USA. Ja Nein 9 Armstrong hielt die historischen Momente mit der Filmkamera fest. Ja Nein Lernvikariat 2010 25/33 10 Zum Zeitpunkt der Landung war Armstrong 39 Jahre alt. Ja Nein 11 Von der Plattform der Fähre führte eine Treppe nach unten. Ja Nein 12 Die Männer verliessen die Raumfähre durch eine Luke. Ja Nein 13 Die Mondoberfläche war grobkörnig. Fast wie Pulver. Ja Nein 14 Die Mondlandung wurde auf der Erde aufmerksam mitverfolgt. Ja Nein 15 Die Männer trugen einen dicken, dunklen Weltraumanzug. Ja Nein 15 Der Erde – Mond Rap Erde Bin die blaue Erde, flieg mit dem Mond durchs All. Mache meine Runden und bleib fest auf der Bahn. Immer um die Sonne, einmal rum in einem Jahr. Bleibt noch zu erklären, ich bin ganz wunderbar. Lernvikariat 2010 26/33 Mond Was? – Ich sag‘ was? – Was? – Was sagst du? Was ist los, wenn ich nicht wär? Mein Platz am Himmel wäre leer. Dass sich die Nacht ganz ohne Mond auf der Erde gar nicht lohnt. Das weiss doch jedes Kind! Das weiss doch jedes Kind! Mond Was ist los, wenn ich nicht wär? Mein Platz am Himmel wäre leer. Dass sich die Nacht ganz ohne Mond auf der Erde gar nicht lohnt. Erde Was du alles redest, ist ja ganz schön und gut. Was ich jetzt verstehe, ist deine grosse Wut. Eines muss ich sagen: Manchmal, da freu ich mich, wenn du abends aufgehst, und dann sehe ich dich. Mond Aha! – Hmhm! – Soso! – Soso! – Soso! Lernvikariat 2010 27/33 Ich muss sagen, was du jetzt sagst – ich muss sagen, dass du mich magst – ich muss sagen, wenn du mich fragst – du musst fragen, ob ich dich mag. Ob ich dich mag? Da muss ich denken – muss in mich gehen, mein Hirn verrenken – muss in mich gehen und dich verstehen – sag – wie kann das gehen? Denk ich nach, wird mir ganz klar: Die Antwort, die heisst: Na klar. Erde und Mond Wir gehören zusammen, das ist völlig klar. Solange wir zusammen sind, kann überhaupt nichts passieren. Die Mondphasen Lernvikariat 2010 28/33 Mondfinsternis Lernvikariat 2010 29/33 Vollmond – Gedicht: Lernvikariat 2010 30/33 Mondphasen Auftrag für Schnelle: Lies den Comic. Was denkst du zu der Aussage „Die Sonne leuchtet nur, wenn es sowieso hell ist? Lernvikariat Jan 2010 Werkstatt Sonnenfinsternis Posten: „Wie kann der kleine Mond die grosse Sonne verdecken? Auch im Weltall können Objekte einen Schatten Werfen. Doch wie ist es möglich, dass bei einer Sonnenfinsternis der „kleine Mond die Erde verdecken kann? Versucht zu zweit folgendes Experiment: Auf was musstet ihr achten, dass der Schatten des Kopfes grösser wurde als der Kopf? Posten: „Wie oft gibt es totale Sonnenfinsternisse auf der Erde? Lest den Text über Sonnenfinsternisse. Wenn ihr Fragen zum Text habt, schreibt sie in euer Heft. Beantwortet anschliessend die Fragen: Wie oft gibt es eine Totale Sonnenfinsternis auf der Erde? Wann werden wir in der Schweiz die nächste, totale Sonnenfinsternis erleben? Posten: „Schatten ist nicht gleich Schatten Erkenntnisse: Posten: „Lumigirl Lumimax Geht auf: ihr dürft das Spiel ausprobieren. Alle sollten einmal spielen können. Lernvikariat Jan 2010 Lernvikariat Jan 2010