Arbeitsblatt: Südafrika und die WM 2010
Material-Details
Unser Bild von Afrika (Vorurteile), Geografie Südafrikas
Geographie
Afrika
8. Schuljahr
7 Seiten
Statistik
62382
1085
25
10.06.2010
Autor/in
Michael Nicola
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Südafrika 1 RZ 09/10 Übersicht – Bild von Afrika? 1. 1 3 2. 3. 2 4. 5. 6. 7. 5 4 6 7 8 9 12 10 13 8. 11 9. 10. 14 11. 20 12. 13. WM 10.06.2010 19 15 -1- 14. 15. 16 16. 18 17. 18. 17 19. 20. WM 10.06.2010 -2- Unser Bild von Afrika 1. 8. 2. 9. 3. 10. 4. 11. 5. 12. 6. 13. 7. 14. WM 10.06.2010 -3- Diskutiert in Gruppen, woher das Bild von Afrika in unseren Köpfen kommt, wodurch es geprägt wird und ob dieses Bild der Wirklichkeit gerecht wird. Modul 1 „Lebenswelten Afrika Projektvorschlag 3 „Afrikas soziale Perspektive Aktionsvorschlag 7 Spiel: Aussagen über Afrika Zwei Schüler einer Klasse leiten das Spiel, dass einige grundlegende Informationen über Afrika vermitteln soll. Ziel ist es, Stereotypen über die Länder dieses Kontinents aufzudecken, die bei uns verbreitet sind. • Hängt zwei große Schilder mit den Aufschriften „wahr und „falsch in entgegengesetzte Ecken. Räumt eure Stühle und Tische an den Rand, so dass der Innenraum eurer Klasse frei ist. Alle Schüler stehen im Innenraum. Dann lesen die Spielleiter jede Aussage einmal vor. Sie sollten den Teilnehmern zuvor mitteilen, dass es um 8 Aussagen geht. Schüler, die sich sicher sind, ob die Aussage richtig oder falsch ist, gehen in die entsprechende Ecke. Jeweils einer von ihnen soll erklären, warum sie glauben, dass die Aussage richtig oder falsch ist. Schüler, die sich nicht sicher sind, bleiben in der Mitte des Raumes stehen. Die Spielleiter lesen dann die richtige Antwort vor. Aussagen 1. Mehr als die Hälfte aller Kinder gehen in Afrika nicht zur Schule. Falsch: Mehr als 50 aller afrikanischen Kinder gehen zur Schule. 2. In allen Ländern der Welt, außer in Afrika, ist die Rate der Kindersterblichkeit in den letzten 10 Jahren zurück gegangen. Falsch: In allen Ländern der Welt ist sie zurückgegangen. Auch in Afrika südlich der Sahara von 180 Kindern unter fünf Jahren (auf 1000 Lebendgeburten) auf 172. Im Nahen Osten und Nordafrika ist die Kindersterblichkeit von 76 ‰ auf 62 ‰ gesunken. 3. Die Wasserversorgung in Afrika südlich der Sahara hat sich in den letzten Jahren verbessert. Richtig: Sie stieg zwischen 1990 und 2000 von 48 auf 54 %. 4. Das Risiko einer Frau in Afrika bei der Geburt zu sterben, ist größer als in Südasien. Falsch: In Südasien erhalten nur 30-40 aller Frauen bei der Geburt ihrer Kinder Unterstützung durch eine ausgebildete Gesundheitshelferin, in Afrika südlich der Sahara sind es 60 der Frauen 5. Im Mittleren Osten und Nordafrika haben fast 90% aller Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Richtig 6. Bis auf Somalia haben sich alle afrikanischen Länder verpflichtet, die Rechte der Kinder zu verwirklichen. Richtig: Bis auf Somalia und USA haben alle Länder der Welt die UNKinderrechtskonvention ratifiziert. 7. Die Bundesregierung gibt mehr als 5 des Bruttosozialprodukts für Entwicklungszusammenarbeit in Afrika aus. Falsch: Die Bundesregierung gibt 5 des Bruttonationaleinkommens, d.h. etwa 5.000 Euro pro Kopf für die neuen Bundesländer aus und 0,22 Prozent für alle Kontinente! Sie gibt also für die neuen Bundesländer ca. 20 mal mehr aus als für alle Entwicklungsländer zusammen. 8. Nigeria hat im Jahr 2000 pro Kopf 10 Cents direkte staatliche Entwicklungshilfe aus Deutschland erhalten. Richtig WM 10.06.2010 -4- Quelle der Zahlen: UNICEF-Jahresbericht: Zur Situation der Kinder in der Welt 2002, I0094/04/02 und Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit Bremen 2002 Südafrika wird gerne als „die Welt in einem Land bezeichnet Hier gibt es: • wilde, schneebedeckte Berge und sanfte grüne Hügel • weite Savannen (Grasländer), Wüste, aber auch dichten Regenwald An der südlichsten Spitze des Kontinents, dem Nadelkap oder Kap Agulhas (und nicht am Kap der Guten Hoffnung), treffen die beiden Weltmeere zusammen. Südafrikas Landoberfläche wird häufig mit einem umgestülpten Suppenteller verglichen. Das Zentralplateau im Binnenland mit Höhen zwischen 900 und 2 000 Metern senkt sich nach Norden allmählich zum Kalahari-Becken und nach Nordosten zur Limpopo-Senke. Zu den Küsten hin bricht das Land steil zur sogenannten Großen Randstufe ab. Die Drakensberge, rund 1 000 Kilometer lang, bilden das östliche En-de des Zentralplateaus und durchziehen das Land von Nord nach Süd. Höchster Punkt Südafrikas ist der Njesuthi mit 3 446 Metern. Auch die meisten Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen. Oranje heißt der längste Fluss. Er fließt westwärts, bildet an seinem Unterlauf die Grenze zu Namibia und mündet schließlich in den Atlantischen Ozean. Die weitaus meisten Flüsse fließen aber Richtung Osten, dem Indischen Ozean zu. WM 10.06.2010 -5- Die Republik Südafrika grenzt im Norden an Namibia, Botsuana und Simbabwe, im Nordosten liegen die Nachbarstaaten Mosambik und Swasiland. Das Königreich Lesotho befindet sich als Gebirgsenklave innerhalb der Grenzen Südafrikas. Der größte Ballungsraum des Landes ist Johannesburg mit über 7,3 Millionen Einwohnern, gefolgt von Kapstadt an der Südwestküste (4,7 Mio.) und Durban an der Ostküste (3,3 Mio.). Wer von Johannesburg nach Kapstadt muss, der hat eine Reise von rund 1 400 Kilometern vor sich. Hauptstadt Südafrikas ist Pretoria (2,2 Mio. Einwohner), nördlich von Johannesburg gelegen. Das Verwaltungsgebiet, in dem die Stadt Pretoria liegt, wurde vor einiger Zeit umbenannt in Tshwane. Südafrika wird gerne als „die Welt in einem Land bezeichnet nicht ohne Grund: Hier gibt es wilde, schneebedeckte Berge, sanfte grüne Hügel, weite Savannen, Wüste, aber auch dichten Regenwald. Das Land umfasst die gesamte Südspitze des afrikanischen Kontinents. 1,2 Millionen Quadratkilometer mehr als die dreifache Fläche Deutschlands liegen zwischen dem Atlantischen Ozean im Westen und dem Indischen Ozean im Osten. An der südlichsten Spitze des Kontinents, dem Nadelkap oder Kap Agulhas (und nicht am Kap der Guten Hoffnung), treffen die beiden Weltmeere zusammen. Südafrikas Landoberfläche wird häufig mit einem umgestülpten Suppenteller verglichen. Das Zentralplateau im Binnenland mit Höhen zwischen 900 und 2 000 Metern senkt sich nach Norden allmählich zum Kalahari-Becken und nach Nordosten zur Limpopo-Senke. Zu den Küsten hin bricht das Land steil zur sogenannten Großen Randstufe ab. Die Drakensberge, rund 1 000 Kilometer lang, bilden das östliche En-de des Zentralplateaus und durchziehen das Land von Nord nach Süd. Höchster Punkt Südafrikas ist der Njesuthi mit 3 446 Metern. Auch die meisten Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen. Oranje heißt der längste Fluss. Er fließt westwärts, bildet an seinem Unterlauf die Grenze zu Namibia und mündet schließlich in den Atlantischen Ozean. Die weitaus meisten Flüsse fließen aber Richtung Osten, dem Indischen Ozean zu. Die Republik Südafrika grenzt im Norden an Namibia, Botsuana und Simbabwe, im Nordosten liegen die Nachbarstaaten Mosambik und Swasiland. Das Königreich Lesotho befindet sich als Gebirgsenklave innerhalb der Grenzen Südafrikas. Der größte Ballungsraum des Landes ist Johannesburg mit über 7,3 Millionen Einwohnern, gefolgt von Kapstadt an der Südwestküste (4,7 Mio.) und Durban an der Ostküste (3,3 Mio.). Wer von Johannesburg nach Kapstadt muss, der hat eine Reise von rund 1 400 Kilometern vor sich. Hauptstadt Südafrikas ist Pretoria (2,2 Mio. Einwohner), nördlich von Johannesburg gelegen. Das Verwaltungsgebiet, in dem die Stadt Pretoria liegt, wurde vor einiger Zeit umbenannt in Tshwane. Der größte Ballungsraum des Landes ist Johannesburg mit über 7,3 Millionen Einwohnern, gefolgt von Kapstadt an der Südwestküste (4,7 Mio.) und Durban an der Ostküste (3,3 Mio.). Wer von Johannesburg nach Kapstadt muss, der hat eine Reise von rund 1 400 Kilometern vor sich. Hauptstadt Südafrikas ist Pretoria (2,2 Mio.), nördlich von Johannesburg gelegen. Das Verwaltungsgebiet, in dem die Stadt Preto-ria liegt, wurde vor einiger Zeit umbenannt in Tshwane. WM 10.06.2010 -6- WM 10.06.2010 -7- WM 10.06.2010 -8-