Arbeitsblatt: Jugendsprache und Musik
Material-Details
Lektion zum Thema Jugendsprache und Musik.
Musik
Musikgschichte
7. Schuljahr
6 Seiten
Statistik
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09.08.2010
Autor/in
ripcurlgirl (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Jugendsprache und Musik Rapper als Vorbilder? Oder Sprachverfall und Gewaltauslöser? Dossier Teil 2 Name: Fragen zum Video AB1 1. Teil Täter von Schmitten waren Fans von Was denkst du, fasziniert diese Jugendliche an diesem Künstler? 2. Teil: Meinung eines Rappers Denkst du, dass die Eltern /Lehrer verantwortlich sind, diese Texte zu vermitteln? Dossier Jugendsprache Musik 2 Aufträge Zeitungsartikel „ Versaute Jugend AB2 Gruppe Gegner von pornographischer Gewaltverherrlichung in der Musik 1. Lies den Text gut durch. 2. Unterstreiche alle Argumente, welche gegen die Musik von Sido, Bushido etc. stehen. 3. Besprich die Argumente mit jemandem aus der Gruppe. 4. Geht dann in die gesamte Gruppe und schreibt alle Argumente, welche ihr als Gegner gefunden habt, auf. Wichtig: Ihr seid nachher in der Diskussion klare Gegner dieser Art von Musik und müsst dies begründen können. Sucht so viele Argumente wie möglich. Überlegt euch aber auch, was die andere Gruppe für Argumente bringen könnte. Macht euch Notizen, damit ihr bei der Diskussion eine Hilfe habt. Jede Person von euch schlüpft in eine Rolle, welche sie zieht (Kärtchen). Dossier Jugendsprache Musik 3 Bei der Eröffnung der Diskussion stellt sich jede Person kurz vor, z.B. so: Ich bin Frau Müller, Mutter eines 15. jährigen Mädchens, welches ein grosser Fan von Bushido ist. Du musst dich voll und ganz in deine Rolle versetzen und diese Person dann auch spielen! Montag, 20. Oktober 2008 16:20 Versaute Jugend Deutsche Jugendschutzexperten sind darüber empört, daß Justiz und Politiker nicht gegen pornographische Gewaltverherrlichung vorgehen. Von Hubert Hecker. Die Webseite von „Scheiße in Dein Ohr (kreuz.net) Der meistverkaufte Buchtitel der letzten Septemberwoche war laut Bestsellerlisten in der Sparte Sachbücher das Büchlein „Bushido von Bushido und Lars Amend. Bushido ist ein deutsch-tunesischer Gewaltporno-Rapper aus Berlin. In einem Interview für die Jugendverführungszeitschrift ‘bravo bekannte er schon im Jahre 2006: „Ich habe 500 Frauen gehabt. Dossier Jugendsprache Musik 4 Bushidos Erfolgsstück „Gang Bang verherrlicht die empathielose Vergewaltigung von Mädchen durch eine Jungen-Gang. Einige seiner Sprechgesanglieder sind von der ‘Bundesprüfstelle für jugendgefährdenden Medien wegen verrohender Wirkung indiziert. Das ist für die Internet-Generation allerdings ein stumpfes Mittel – vielleicht sogar ein Anreiz zur Besorgung der Titel. Scheiße in dein Ohr Bushidos größter Konkurrent in der Hip-Hop-Szene heißt Sido. Der Name ‘Sido ist eine Abkürzung für „Scheiße in dein Ohr. Sidos bekanntester Hit ist der ‘Arschficksong. Darin besingt er, wie er ein kleines Mädchen, die Katrin, anal vergewaltigt wird. „Katrin hat geschrieen vor Schmerz. Mir hats gefallen „Was sagen Sie zu dem Vorwurf, Ihre Musik würde die Jugend versauen? – wird der Rapper von der Tageszeitung ‘Frankfurter Neue Presse gefragt. Sido entrüstet sich: „Die Jugend ist schon versaut. Alle wollen Sex. Die Kids werden immer jünger, wenn sie das erste Mal poppen, die ganze Gesellschaft ist ja irgendwie ein einziger Porno geworden. Meine Musik bildet diese Entwicklung ab. Sido macht mit seinen Gewalt- und Pornoliedern gute Geschäfte. Sein Arschficksong wurde zeitweise 10.000 Mal pro Monat verkauft. Bei einem Konzert in Frankfurt ließ er sich seine Schweinereien für 24,50 Euro pro Karte abkaufen. Lukrative Vergewaltigungsphantasien Eine Steigerung dieser Perversionen will Vincento de Marcos (28) aus Berlin-Tempelhof bringen. Er produziert unter dem Namen „Frauenarzt Albträume von Gewaltpornographie. Mit seinen ins Mikrophon gebrüllten Vergewaltigungsphantasien füllt er ebenfalls die Hallen und seinen Geldbeutel. Was ist von der These zu halten, Gewaltpornosongs wären ein Aggressionsventil, die den Konsumenten das Bedürfnis nach sexuellen Gewalttätigkeiten nimmt? „Die Katharsis-These ist widerlegt, antwortet der Aachener Psychiater Klaus Mathiak. „Wir wissen: Gewaltpornos und Gewaltpornosongs wirken eindeutig verstärkend. Gewaltsex und Gang-Bang-Szenen in Filmen und Liedern zerstören das EmpathieEmpfinden. Sie lassen die Gefühle verrohen und enthemmen die Jugendlichen. Scham und Ekel kennen die jugendlichen Fans von ‘Sido und ‘Frauenarzt nicht mehr. Zärtlichkeit und Liebe sind für sie fremde Welten. Ihre Beziehungen werden roh und brutal. Sie verwahrlosen sexuell. Nicht nur Jugendschutzexperten sind empört darüber, daß die Staatsanwaltschaft gegen Sido-Pornos und Bushido-Gewaltverherrlichung nicht eingreift. Eigentlich bestimmt Paragraph 130 des deutschen Strafgesetzbuches seit 1960, daß Haßtiraden und Angriffe auf die Menschenwürde strafbar sind. Dossier Jugendsprache Musik 5 In Paragraph 184 verpflichtet sich der Staat, jene mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe zu belegen, die Personen unter 18 Jahren pornographische Schriften anbieten, überlassen oder zugänglich machen. Doch Jugendschutz-Aktivistin Beate Krafft-Schöning ist entsetzt darüber, wie wenig Bildungs- und Familienpolitiker sowie staatliche Jugendschutzeinrichtungen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor der Sturzflut von Pornographie, Gewalt und Pädophilie machen: „Nach meiner Auffassung haben hier sämtliche Institutionen versagt, – so Frau KraftSchöning. Auch die Schulen tun zu wenig gegen die Gewaltpornopropagandisten, obwohl das Fach „Medienkritik mehrfach auf dem Lehrplan steht. Die Lehrer sollten die Schüler anleiten, für ihre Mediennutzung einen inneren Schmutz-Filter aufzubauen, mit dem sie die sexualisierten Medien ausfiltern und abhalten können. Statt dessen werden die Schüler in manchen schulischen Lehrmitteln durch Ermunterung eines ungezügelten Sex noch dazu gebracht, pornographische Medien zu konsumieren. Aufträge Zeitungsartikel Rap macht keine Gangster AB2 Gruppe Befürworter von Rapmusik von Bushido, Sido etc. 1. Lies den Text gut durch. 2. Unterstreiche alle Argumente, welche für die Musik von Sido, Bushido etc. stehen. 3. Besprich die Argumente mit jemandem aus der Gruppe. 4. Gehe dann in die gesamte Gruppe und schreibt dort alle Argumente, welche ihr als Befürworter gefunden habt, auf. Wichtig: Ihr seid nachher in der Diskussion klare Befürworter dieser Art von Musik und müsst dies begründen können. Sucht so viele Argumente wie möglich. Überlegt euch aber auch, was die andere Gruppe für Argumente bringen könnte. Macht euch Notizen, damit ihr bei der Diskussion eine Hilfe habt. Dossier Jugendsprache Musik 6 Jede Person von euch schlüpft in eine Rolle, welche sie zieht (Kärtchen). Bei der Eröffnung der Diskussion stellt sich jede Person kurz vor, z.B. so: Ich bin Frau Müller, Mutter eines 15. jährigen Mädchens, welches ein grosser Fan von Bushido ist. Du musst dich voll und ganz in deine Rolle versetzen und diese Person dann auch spielen! HIP HOP Rap macht keine Gangster Diskussionsveranstaltung über Jugendgewalt Das Fazit: Wegen Hip Hop wird niemand zu Schläger. VON NORMAN SEIBERT Viel Ehre für Machorapper: Bushido erhält den MTV European Music Award Foto: AP Wäre Koch ein Jugendlicher wäre er Gangster-Rapper. Mit dieser provokanten These eröffnete der Berliner Ethnologe Wolfgang Kaschuba von der Humboldt Universität die Diskussion. Gibt es eine neue Form von Jugendgewalt, welche Rolle Dossier Jugendsprache Musik 7 spielt dabei gewaltverherrlichender, menschenverachtender Hip Hop? Zu einer Podiumsveranstaltung mit diesem Titel hatte am Montag Abend die Fraktion der Grünen ins Abgeordnetenhaus geladen. Vor etwa 60 Zuhörern diskutierte Kaschuba unter der Moderation von taz-Redakteur Daniel Bax mit der jugendpolitischen Sprecherin der Grünen, Clara Herrmann, einem Schulleiter, einem Streetworker und einer Vertreterin der Initiative Schule ohne Rassismus. Einig waren sich die Teilnehmer: Wegen Hip Hop wird niemand zu Schläger. Und: Die Gründe für die derzeit viel diskutierte Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen sind in ihrem sozialen Umfeld zu suchen. Und: Man muss die schwulenfeindlichen, sexistischen, rassistischen und gewaltverherrlichenden Texte von sogenannten Gangster-Rappern wie Bushido ablehnen. Anzeige Schließlich lenkte Streetworker Olad Aden von der Initiative Gangway das Gespräch auf die Bedeutung des Raps für Berliner Jugendliche lenken. Rap ist die Sprache, die Berliner Jugendliche aus den Kiezen sich als Ausdruckform ausgewählt haben, um miteinander zu kommunizieren. Das gilt gleichermaßen für Türken, Araber und Deutsche. Das verbindet auch. Und hierin liegt die Chance des Raps. Es gebe im Rap viele Richtungen und nicht nur den Gangster-Rap. Aber Bands wie Freundeskreis aus Stuttgart, die in ihren politischen Texten für Gleichberechtigung und internationale Verständigung stehen, würden in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Der Grund dafür: Die Plattenindustrie hat gemerkt, dass mit Gangster-Rap mehr zu verdienen ist, so Aden. Damit fördert die Industrie, dass junge, talentierte Rapper aus Berlin auf Gangster-Rap setzen, um mit der Musik Kohle zu machen. Dass unsere Jugendliche immer gewaltbereiter werden, ist auch falsch, warf Sanem Kleff vom Projekt Schule ohne Rassismus ein. Warum glauben wir gerade bei Thema Jugendgewalt nicht den Polizeistatistiken? Für sie ist die Diskussion um den Zusammenhang von Rap und Gewalt ein Problem des Bildungsbürgertums, das gerne über bildungsferne Kinder spreche. Aber dass Migranten durch den Rap zum ersten Mal in der deutschen Geschichte eine Ausdrucksform gefunden haben, mit der sie die Öffentlichkeit erreichen, darüber spricht niemand. Zwei interessante Meinungen in einer eher faden Diskussion. Und in der, noch dazu, wenig Neues gesagt wurde: Schließlich hat die Jugend immer schon durch Musik, Klamotten und Sprache provozieren wollen. Das war in den 60ern nicht anders als heute. Für einen jungen Hip-Hoper aus dem Saal war das Ergebnis der Diskussion dann auch ernüchternd: Für mich haben diese Diskussionen etwas von einem DVD-Player. Drückt man auf Play, kommt immer wieder die gleiche Leier. Norman Seibert Mutter: Bushido spricht Jugendlichen aus der Seele Christian ist 16 und großer Bushido-Fan. Seine Mutter Dagmar Horn lässt sich davon nicht provozieren und hört die Musik des Berliners inzwischen sogar selbst. Dossier Jugendsprache Musik 8 S. Prager Mutter Dagmar Horn versteht den Musikgeschmack ihres16-jährigen Sohnes Christian: „Bushido spricht die Sprache der Kinder, findet sie. FOCUS-SCHULE: Sie begleiten ihren Sohn auf Bushido-Konzerte. Warum? Dagmar Horn: Ganz einfach, weil mir mittlerweile die Musik selbst sehr gut gefällt. Vor allem die ruhigeren Lieder von Bushido sind sehr tiefgründig. Am Anfang habe ich wie viele andere gedacht: „Das ist unterste Schublade! Aber je länger ich mich mit der Musik beschäftige, desto besser gefällt sie mir. FOCUS-SCHULE: Was halten Sie denn von den Texten? Horn: Ach, mir geht es eigentlich weniger um die Texte und die Titel, sondern mehr um die Musik. Die ganz schlimmen Texte kenne ich gar nicht, weil ich eher die neueren Alben höre. Natürlich ist die Sprache manchmal ziemlich brutal, aber so sprechen eben die Jugendlichen von heute. Und genau deshalb finden sie Bushido auch toll: Er spricht ihnen aus der Seele. FOCUS-SCHULE: Bushido rappt von Prostituierten, Drogen und dem Leben im Ghetto. Haben diese Texte denn etwas mit der Realität Ihres Sohnes zu tun? Horn: Nein, wir leben nicht im Ghetto, sondern in einer Kleinstadt. Aber genau das ist ja der Punkt: Die Rapsongs sind nicht dazu gedacht, sie eins zu eins umzusetzen. Man muss das im übertragenen Sinn verstehen. Gesprächsregeln für die Diskussion AB3 Was denkst du, welche Regeln braucht es für eine pro- und contra Diskussion? Schreibe deine Ideen auf: Dossier Jugendsprache Musik 9 In einem 2. Schritt besprichst du deine Lösungen mit deinem Pultnachbarn /deiner Pultnachbarin. Gesprächsregeln Diskussion AB4 Dies sind die Regeln für unsere anschliessende Diskussion. Gesprächsregeln 1. Gut zuhören, wenn andere reden! 2. Sich melden, wenn man etwas sagen will! 3. Meinungen und Behauptungen begründen! 4. Laut und deutlich sprechen! 5. Keine Nebengespräche! 6. Beim Thema bleiben! 7. Niemanden herabsetzen oder auslachen! 8. Nebengeräusche und sonstige Störungen vermeiden! 9. Nicht einfach nachplappern! 10. Auf Vorredner Bezug nehmen! Dossier Jugendsprache Musik 10 Beobachtungsfragen während der Diskussion 1.Wer in deiner Gruppe meldet sich häufig? 2. Wer in deiner Gruppe meldet sich selten? 3. Halten sich alle an die Gesprächsregeln? Dossier Jugendsprache Musik 11 4. Wer bringt die besten Argumente? 5. Was fällt dir sonst noch auf? Rollenkarten Gegner Gegner 1: Rapper aus der Schweiz, 25 j. Du bist gegen Gewalt in Musik Kannst die Sprache von Bushido nicht akzeptieren (Vorbildfunktion) Rap soll gegen Gewalt sein solche Texte sind eine Schande! Eigene Ideen: Gegner 45 j. Gegner 2: 3: Politiker 4: Vater 55 Pfarrer 40/Politikerin j.j. DieseMusik Liederist sollen hier auch verboten -Seine -Diese Tochter hört einesolchen Schande Rap. für Möchte unsere an werden. Versauen unsere Jugendlichen. die Konzerte. Welt, ein WerkErvom verbietet Teufel.es. Wer Grund: sie hört, -sündigt. Solche Musiker dürfen nicht reden mehr auch Schlimme Sprache, ihre hier Kollegen auftreten. -so, Unsere sie fängt Jugendlichen auch an, so werden zu reden, dadurch möchte noch die -verdorbener. sehr frauenfeindliche Texte. etc. Er hat gleichen Tatoos wie Bushido Dossier Jugendsprache Musik Angst, sie finde so keine Lehrstelle. 12 Gegner 5: Frauenrechtlerin 60j. -Du setzt dich für die Rechte der Frau ein. Diese Lieder sind frauenverachtend und unglaublich frauenfeindlich! Die Frau ist kein Mensch sondern ein Fahrgestell. Diese Rapper sind totale Machos, die nichts überlegen! Gegner 6: Jugendliche /Jugendlicher 18 j. Viele Jugendliche nehmen sich solche Rapper als Vorbild. Sie denken, sie seien cool mit dieser Sprache, diesem Verhalten. -Diese Musik löst sicher Gewalt aus! Dossier Jugendsprache Musik 13 Gegner 7: Anwalt /Anwältin 35j. -Zwischen Gewalttaten und dieser Musik besteht sicher ein Zusammenhang! -Es muss ein Gesetz geben, welches diese Lieder verbietet! Chef der Gegner /Chefin Du verteilst deiner Gruppe die Zettel. Jede Person liest seinen Zettel durch und ergänzt mit Ideen. Dann lest ihr in der Gruppe die Zettel einander vor, damit ihr wisst, wer welche Rolle hat. Während der Diskussion bist du Beobachter/In und gibst nachher eine Rückmeldung. Rolllenkarten Befürworter Befürworter 1: Rapper 30j. Diese Musik ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft. Die Sprache ist eine Lebensphilosophie. Es ist auch die Sprache der Jugend! Und die braucht Vorbilder! Ein Gesetz ist lächerlich, was verboten wird, wird noch interessanter! Befürworter 2: Mutter 52j. Mein Kind braucht Vorbilder, die provozierend sind. Es redet ja auch so, wie diese Rapper, ist doch nicht so schlimm, in der Lehre redet es sicher nicht mehr so. Ich höre nun auch dieseDossier Musik! Jugendsprache Musik 14 Befürworter 3: Psychologe/Psychologin 40j. Es besteht kein Zusammenhang zwischen Gewalt und dieser Musik. Es gibt keine Forschungsergebnisse darüber. Diese Musik spiegelt unsere Jugendlichen wieder. Befürworter 4: Jugendlicher/Jugendliche 15 j. Diese Musik gibt mir und meinen Kollegen ein Gruppengefühl. Oder wenn ich mich nerve über meine Eltern, höre ich sie. Wegen dem bin ich aber nicht gewalttätig oder verwende diese Sprache! Befürworter 5: Lehrperson 33j. Jugendliche brauchen ihre Vorbilder, welche meistens sehr provokant sind. Sie verwenden ihre Sprache ja nicht während dem Unterricht, sondern in ihrer Gruppe (Freizeit etc.). Befürworter 6: Jugendarbeiter/ arbeiterin 45j. -In der Pubertät müssen sich Jugendliche klar abgrenzen. Deshalb hören sie auch solche Musik. Es geht um Protest, Abgrenzung. Und ausserdem reden sie sowieso schon so. Dossier Jugendsprache Musik 15 Befürworter 7: Musiker /Musikerin 32j. Musik ist Kunst. Und über Kunst lässt sich nicht streiten. Auch nicht über die verwendete Sprache! Und so schlimm sind diese Texte nun auch nicht. Die Eltern können ja eingreifen, wenn sie es schlimm finden! Chef /In der Befürworter Du verteilst deiner Gruppe die Zettel. Jede Person liest seinen Zettel durch und ergänzt mit Ideen. Dann lest ihr in der Gruppe die Zettel einander vor, damit ihr wisst, wer welche Rolle hat. Während der Diskussion bist du Beobachter/In und gibst nachher eine Rückmeldung. Dossier Jugendsprache Musik 16