Arbeitsblatt: Musiktheorie

Material-Details

Musiktheorie, Solmisation, Noten, Rhythmus... Zusammenfassung mit Übungen der Theorie nach dem Oberstufenlehrmittel
Musik
Gemischte Themen
7. Schuljahr
14 Seiten

Statistik

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2171
50
31.08.2010

Autor/in

Gaby Bär
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

DO RE MI FA SO LA TI DŌ Handzeichen Relative Tonhöhe Mit einfachen Handzeichen können Tonhöhen dargestellt werden. Sie bezeichnen Stufen innerhalb einer (Dur) Tonleiter und beziehen sich immer auf einen angenommenen Grundton. Es sind daher relative Tonhöhen. Die Tonfolge DOMISO wird auch DurDreiklang genannt. Solmisationstraining Notennamen Absolute Tonhöhen Mit Buchstaben werden physikalisch genau bestimmte Tonhöhen benannt. Die Höhe des Tones ist durch internationale Vereinbarungen mit 440 Schwingungen pro Sekunde festgelegt. Übung 1 Übung 2 1 Oktaveinteilung Damit die Tonhöhe nicht nur innerhalb einer Oktave absolut benannt werden können, unterscheidet man die verschiedenen Oktavbereiche durch eine Zusatzinformation, einen Strich oder auch eine Zahl, z. B. zweigestrichenes oder a2 oder 2 Die wichtigsten Zeichen der Notenschrift Töne werden in der Regel in einem System von 5 Linien und 4 Zwischenräumen notiert. Zum Notieren höherer und tieferer Noten verwendet man Hilfslinien, das heisst abgekürzte Notenlinien. Die meisten Zeichen der Notenschrift sind Angaben über Tonhöhe, Tondauer und Tonstärke. Andere Zeichen orientieren über den „Leseweg; es sind Wegweiser im Musikstück. Notenwerte und Pausenwerte Ein Punkt hinter einer Note (oder einer Pause) verlängert diese um die Hälfte ihres Wertes. Die Notenschlüssel Der Notenschlüssel legt einen bestimmten Ton am Anfang eines Notensystems fest. Heute sind hauptsächlich 2 Schlüssel in Gebrauch. Der Violinschlüssel legt die Tonhöhe auf der zweiten Notenlinie fest. Er heisst daher auch GSchlüssel. Der BassSchlüssel legt die Tonhöhe auf der vierten Notenlinie fest. Er heisst daher auch FSchlüssel. 3 Rhythmus – Takt Metrum Metrum Metrum bedeutet Mass, ursprünglich Versmass, aber auch Mass der Zeit. Metrum bezeichnet den einer Musik zugrunde liegenden regelmässigen Schlag, aber auch den regelmässigen Wechsel zwischen „schwer und „leicht innerhalb dieses Grundschlages. Durch die Zahl der Metrumschläge pro Minute wird das Tempo der Musik bestimmt. (Metrum/Beat gleichmässige Schläge) Takt Durch regelmässigen Wechsel von betonten und unbetonten Grundschlägen entstehen hörbar Gruppierungen; man nennt sie Takte. Die erste Zählzeit im Takt erhält besonderes Gewicht. Die Handbewegung (Auf/Ab) des Dirigenten als Kontrolle und Koordinationsmittel hat sich in der Musiknotation als 4 Taktstrich niedergeschlagen. Ein unvollständiger Takt am Anfang eines Stückes heisst Auftakt. Er ergibt zusammen mit dem Schlusstakt einen vollen Takt. Beim Abzählen der Takte wird der Auftakt nicht mitgezählt. Der erste volle Takt gilt als Takt 1. Taktübungen 1. Übt zuerst die Schrittfolge. 2. Wählt vier verschieden Instrumente aus. Ihr könnt auch mit eurem Körper Musik machen, z. B. Fingerschnippen, Klatschen, mit der Zunge schnalzen etc. 3. 4. Erfindet eine einfache Beatbox. Jeder überlegt sich eine Geräusch, das er mit seinem Mund machen kann. Jedem Geräusch wird ein bestimmter Rhythmus zugeteilt. Ihr werdet eure Beatbox dann der Klasse vorstellen. Rhythmus „Rhythmus ist die Ordnung der Bewegung (Plato) Rhythmus ordnet die Bewegung von Schritten und Gesten (Tanz), von Silben (Verse) und von Tönen (Musik). Sogar da, wo sich scheinbar nichts bewegt, spricht man von Rhythmus: Die rhythmische Gliederung von Gegenständen in einem Bild, von Objekten in einem Raum oder von Fenstern, Türen und Säulen an einer Gebäudefassade. Als Rhythmus im engeren Sinn bezeichnet man in der Musik die Gliederung eines Bewegungsablaufs; er umfasst die zeitliche Länge der Einzeltöne im Verhältnis zueinander (langkurz) und den Wechsel der Betonung. Innerhalb eines Metrums (innerhalb von Takten) 5 sind unzählige rhythmische Bildungen möglich. Rhythmusübungen 1. Jede Linie mindestens zweimal sprechen oder und klatschen spielen. 2. Alle Linien nacheinander durchmusizieren. 3. Alle Linien einer Übung im Kanon (zwei bis vierstimmig) einsetzen lassen. 4. Alle Rhythmen auch auf Schlaginstrumenten (auch Klatschen, Schnippen, Patschen, Stampfen). 5. Pausen ersetzen durch Bewegungen (Schlaginstrumente). 1. 2. 3. 4. 5. 6. 6 7. 8. 9. 10. 11. Erhält eine Taktzählzeit, die normalerweise unbetont ist, eine Betonung, so sprechen wir von einer Synkope. Schreibübungen Die ganze Pause hängt im 3. Zwischenraum. Die halbe Pause liegt im 3. Zwischenraum. Die Viertelpause steht auf der 2. Notenlinie. Die Achtelpause hängt an der 4. Notenlinie. 7 Setze die Pausen Schreibe die Taktsprache unter die Noten. Ordne die Buchstaben einem Rhythmus zu Tonsysteme Die DurTonleiter Damit diese Anordnung eingehalten wird, müssen bei anderen Grundtönen als die Stammtöne erhöht, resp. erniedrigt werden. Die europäischen Tonsysteme beruhen auf der Unterteilung der Oktave in 12 Halbtonschritte. Verschiedene DurTonleiter 8 Damit die richtige Folge von Ganz und Halbtonschritten erhalten bleibt müssen Vorsetzungszeichen gesetzt werden. Quintenzirkel MollTonleiter Verwandtschaft von MollTonleitern Dur und Moll Aus jeder DurTonart lässt sich eine parallele MollTonart ableiten. Ihr Grundton liegt eine kleine Terz ( 11/2 Tonschritte) tiefer als derjenige der DurLeiter. Diese parallele MollTonleiter verwendet die gleichen Töne wie die 9 DurTonleiter. Sie wird als reines oder natürliches Moll bezeichnet. DurTonart und MollParallele haben gleiche Vorzeichen. Harmonisches Moll Durch Erhöhung der siebten Stufe (Einführung eines Leittons) entsteht die harmonische MollTonleiter. Melodisches Moll Die 6. und 7. Stufe werden aufwärts erhöht (Vermeidung des 11/2Tonschrittes in einer Melodie). Abwärts sind beide Stufen wieder erniedrigt (wie im natürlichen Moll). Chromatische Tonleiter Unterteilung der Oktave in 12 Halbtonschritte Pentatonik Charakteristisch ist das Fehlen von Halbtonschritten. Dadurch wird die Tonreihe nicht auf einen bestimmten Grundton bezogen, was einen schwebenden Klangsausdruck ergibt. Pentatonische Reihen gehören zu den ältesten Musizierformen, sie sind auch heute noch international von Ostasien bis Afrika verbreitet. Pentatonische Reihen lassen sich aus fünf (griechisch: penta) übereinanderliegenden Quinten ableiten. 10 Musik