Arbeitsblatt: Einstieg Weltreligionen, Christentum
Material-Details
Was ist Religion, wozu dient Religion? Einstieg ins Thema Weltreligionen. Einige wichtige Fakten zum Christentum
Lebenskunde
Ethik / Moral
8. Schuljahr
4 Seiten
Statistik
69557
1320
87
19.10.2010
Autor/in
Marec (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die 5 Weltreligionen Was ist Religion? Wofür haben die Menschen eine Religion? Lies den Lückentext und füge das entsprechende Wort ein. In allender Erde werden unzählige Geschichten aus früheren Zeiten überliefert; Geschichten von Göttern und Helden, von und großen Religionsführern, von frohen Begebenheiten wie einer wundersamen Geburt oder von Katastrophen wie der Grossen. Solche Geschichten sind sehr wertvoll, sie ermöglichen uns, unsere Vergangenheit und uns selber besser kennen zu lernen. Die Völker der Erde sind zwar durch Grenzen getrennt und gehören unterschiedlichenan. Und doch weisen ihre alten Erzählungen überraschendeauf. Alle stellen sie Gefühle und Werte wie, Toleranz, Brüderlichkeit in den Mittelpunkt. Die Religion hilft dem Menschen durch das ganze Leben. Schon als Kind lernt er bestimmte Regeln, die das Zusammenleben mit anderen Menschen erleichtern. Die Religionen versuchen auch, Antworten auf Fragen nach dem des Lebens zu geben. Die Menschen fragen sich: Weshalb sind wir auf der? Woher kommen wir und wohin gehen wir nach dem ? Was ist richtig und falsch im Leben? Können wir unser Leben selber bestimmen oder werden wir von jemandem wie Marionetten geführt? Trotzdem gibt es einige wichtige Unterschiede zwischen den verschiedenen Religionen auf der Welt. Leider streiten sich die Menschen manchmal wegen ihrer Religion und es werden sogar geführt. Dabei sollten alle dafür sorgen, dass wir in Frieden miteinander leben und jeder den haben darf, den er richtig findet. Tod Glauben Propheten Sinn Religionen Welt Kriege Ähnlichkeiten Völkern Nächstenliebe Sintflut Das Christentum Der Name Christentum hängt mit Jesus Christus zusammen. Christen glauben, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Jesus Christus wurde um das Jahr 0 als Jude geboren. An seine Geburt im Stall von Bethlehem erinnern sich die Christen an Weihnachten. Schon als junger Mann zog er durchs Land und predigte überall Frieden und Gerechtigkeit. Das lebte er selber vor, indem er den Armen und Kranken half und die Ausgestoßenen nicht verachtete. Viele hassten ihn deswegen, er wurde zum Tod verurteilt und gekreuzigt. Die Christen glauben, dass er drei Tage nach dem Tod wieder auferstanden ist. Sie feiern deshalb jedes Jahr das Osterfest, an dem sie sich daran erinnern. Jesus hat ihnen versprochen, dass auch sie nach ihrem Tod ein ewiges Leben bei Gott haben werden. Glaubensrichtungen bei den Christen Es gibt bei den Christen drei große Glaubensrichtungen: Die römischkatholische Kirche. Sie ist die älteste und größte christliche Kirche. Ihr Oberhaupt ist der Papst Sein Sitz ist im Vatikan; das ist ein kleines Land mitten in Rom, der Hauptstadt von Italien. Katholische Priester dürfen nicht heiraten und Frauen können nicht zu Priestern geweiht werden. Die reformierte (protestantische oder evangelische Kirche. Vor 500 Jahren protestierten einige Christen gegen die Kirche und den Papst. Ihr Anführer hieß Martin Luther Sie wollten die katholische Kirche erneuern ( reformieren). Sie spalteten sich von der katholischen Kirche ab. Die orthodoxe Kirche. Orthodoxen Christen gibt es vor allem in Osteuropa und in Russland. In ihren Kirchen haben sie viele Bilder, die man Ikonen nennt. Daneben gibt es, vor allem in Amerika, viele kleinere christliche Gemeinschaften, zum Beispiel die Baptisten, die Mormonen oder die Methodisten. Der Glaube der Christen Dreifaltiger Gott Die Christen glauben an einen einzigen Gott. Dieser ist dreiteilig, nämlich gleichzeitig Gott Vater der die Welt erschaffen hat Gott Sohn, Jesus Christus, der Mensch geworden ist. Heiliger Geist der als Geist Gottes in allen Menschen ist. Glaube Christen sollen die anderen Menschen und sich selber lieben. Alle sollen glücklich sein auf der Welt und es sollte allen gut gehen. Sie versuchen, Ungerechtigkeit und Kriege zu vermeiden. Dazu gibt es zehn Gebote, die gleich sind wie bei den Juden und zum Teil wie im Islam, denn sie stammen aus dem Alten Testament. Die zehn Gebote Das erste Gebot Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Das zweite Gebot Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen. Das dritte Gebot Du sollst den Feiertag heiligen. Das vierte Gebot Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Das fünfte Gebot Du sollst nicht töten. Das sechste Gebot Du sollst nicht ehebrechen. Das siebte Gebot Du sollst nicht stehlen. Das achte Gebot Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Das neunte Gebot Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Das zehnte Gebot Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.