Arbeitsblatt: Weihnachtswerkstatt: Advent

Material-Details

Werkstatt in mehreren Teilen: Vorweihnachtszeit verschiedene vorweihnachtliche Feste/Bräuche aus verschiedenen Religionen
Lebenskunde
Feste / Traditionen
4. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

90275
1418
74
27.11.2011

Autor/in

Simone Gisiger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Weihnachtswerkstatt Advent Ziele: Du weisst, warum der Advent gefeiert wird. Du kannst erklären was typische Adventsbräuche sind. Du kannst sagen, wie sich die Bräuche mit der Zeit immer mehr verändert haben. Aufgabe: Bearbeite zuerst A1, danach A2. Auf jedem Blatt findest du auf der Vorderseite einen Infotext, auf der Rückseite einen Auftrag. Beim Lesen der Texte und der anschliessenden Bearbeitungen der Aufträge, lernst du etwas darüber, wie der Advent entstanden ist und welche Bräuche es gibt. Du wirst auch bemerken, dass wir heutzutage den Advent ganz anders feiern, als die Menschen vor 100 Jahren. Weihnachtswerkstatt Advent A1 Infotext: Wie der Advent entstanden ist Die Adventszeit hat ihren Namen von dem lateinischen Wort adventus ( Ankunft). Sie ist die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Christen denken dabei an die Ankunft Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Zugleich lenkt die Adventszeit den Blick in die Zukunft auf die Wiederkehr Jesu am Ende der Zeit. Für den Advent von grosser Bedeutung sind die vier Sonntage vor Weihnachten. Wie du bestimmt weisst, ist es ein reger Brauch an jedem Sonntag eine neue Kerze im Adventskranz anzuzünden. Jeder Sonntag hat für gläubige Christen eine eigene Bedeutung und steht unter einem bestimmten Thema. So steht der erste Adventssonntag für „den kommenden Herrn. Der zweite Adventssonntag hat das Thema „der kommende Erlöser. Hier wird verdeutlicht, dass Jeus kommen wird, um den Menschen zu helfen. Der dritte Adventssontag hat als einziger keinen direkten Bezug zur Person von Jesus, sondern thematisiert eine weitere wichtige Person: Johannes, der Täufer. Johannes war ein Mann in der Zeit Jesu, welcher das Kommen eines Erlösers vorausgesagte. Johannes war der Mann, der Jesus getauft hatte. Deswegen auch sein Name. So ist also das Thema des dritten Sonntags „der Vorläufer des Herrn. Der vierte Adventssonntag hat als Thema „die nahende Freude. Da es der letzte Sonntag vor Weihnachten ist, steht die Geburt von Jesus kurz bevor. Durch die Geburt von Jesus ist der Advent beendet und wird durch die Weihnachtsfeier abgelöst. Doch warum gerade vier Sonntage und nicht mehr oder weniger? Auch die Zahl vier hat eine kirchliche Bedeutung. Sie steht symbolisch für die 400 Jahre, welche die Christen auf die Ankunft Jesus warten mussten. So viel Zeit ist, laut der Kirche, zwischen der Vertreibung aus dem Paradies bis zur Geburt Jesus vergangen. Verständnisfragen: 1. Woher stammt das Wort Advent und was bedeutet es? 2. Wann wird der Advent gefeiert? 3. Beschreibe dir Adventssonntage. Was wird gefeiert? 1. Advent 2. Advent 4. Erkläre wofür die Zahl vier steht. 3. Advent 4. Advent Weihnachtswerkstatt Advent A2 Infotext: Adventsbräuche Während der Adventszeit, kommen zwei Bräuche auf, die du bestimmt kennst. Das eine ist der Adventskranz, bei dem jeden Sonntag eine Kerze mehr angezündet wird und das andere ist der Adventskalender. Letzterer ist besonders schön für alle Kinder, die so die Vorfreude bis zum Weihnachtsfest richtig ausleben können. Hier erfährst du einige wichtige Dinge über diese beiden Bräuche. Der Adventskranz: Vor über 150 Jahren gab es in der Nähe von Hamburg einen Pfarrer, der hiess Johann Hinrich Wichern und war ein netter Mensch. Er gab Kindern und Jugendlichen, um die sich sonst niemand richtig kümmerte, ein Heim und sorgte für sie. Mit einfachen Mitteln erzeugte er eine schöne, weihnachtliche Stimmung: Er nahm einen riesigen Holzreifen, befestigte 24 Kerzen daran und hängte ihn auf. Vom 1. Dezember an durften die Heimkinder jeden Tag eine Kerze mehr anzünden; sie hörten Weihnachtsgeschichten und sangen Lieder. Am Weihnachtsabend brannten alle Kerzen. Das Licht soll an das Licht erinnern, welches Jesus auf die Erde gebracht hat. Weil die Idee vielen Leuten gefiel, gab es bald bei immer mehr Familien solche Adventskränze zu Hause. Im Laufe der Zeit veränderte sich der Kranz: Er wurde mit Tannengrün geschmückt, es gab nur noch vier anstatt 24 Kerzen (warum das so ist, hast du auf Blatt A1 gelernt). Er wurde auch meist nicht mehr aufgehängt, sondern aufgestellt. Und so kennen wir ihn immer noch. Der Adventskalender: Der Adventskalender wurde erfunden, um die Tage bis Weihnachten abzuzählen. Vor 200 Jahren hatten die Kinder noch keine schönen Kalender mit Geschenken drin. Ihr Kalender sah so aus, dass sie auf eine Türe 24 Kreidestriche malten und jeden Tag einen Strich wegwischen durften. Den Kalender, wie wir ihn heute kennen, wurde von einem Pfarrer erfunden, der zunächst hinter den 24 Törchen Bilder aus der Bibel versteckte. Die Idee wandelte sich und aus den Bildern wurden Schokolade oder sonstige kleine Geschenke. 1. Zeichne den Adventskranz, den Johann Hinrich Wichern erfunden hat. Wie stellst du ihn dir vor? (Benutze deine Farbstifte.) 2. Sage zu den untenstehenden Kalendern etwas, das die daran gefällt und etwas, das dir nicht gefällt. Kalender gefällt mir Striche an der Türe Kalender mit Schokolade gefällt mir nicht 3. Hast du zu Hause noch einen anderen Brauch, den ihr im Advent immer durchführt?