Arbeitsblatt: Lektion zu Karte und Kompass
Material-Details
Tafel possessive pronouns
Geographie
Kartographie / Gradnetz
7. Schuljahr
10 Seiten
Statistik
93767
1140
9
03.02.2012
Autor/in
Sven Dietrich
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Mit Karte und Kompass Kartenkunde Was ist eine Karte? • Karten sind verkleinerte, vereinfachte (generalisierte), inhaltlich ergänzte (z. B. Grenzen), erläuterte (z. B. Namen) Grundrissbilder (von Teilen) der Erdoberfläche. Der Kartenmassstab • Der Kartenmassstab ist das Mass der Verkleinerung von der Wirklichkeit zum Kartenbild. D. h. das Verhältnis zwischen der abgebildeten Strecke auf der Karte zur natürlichen Strecke. 1 Massstabszahl Kartenstrecke Naturstrecke • Beispiel: Maßstab 1: 50 000 1 cm auf der Karte 50.000 cm 500 in der Natur. Oder 1 km in der Natur entsprechen 2 cm auf der Karte. • Merke: Streicht man von der Maßzahl in Gedanken 2 Stellen ab, dann erhält man jeweils die Meter der Natur, die 1 cm der Karte entsprechen. Der Kartenmassstab • Die Grösse des Massstabes bezieht sich nicht auf die Massstabszahl, sondern auf die Grösse der Abbildung, die er wiedergibt: Grossmassstäbige Karten stellen ein Gebiet gross und inhaltsreich dar. Die Massstabszahl ist klein (z. B. 1:5000). Kleinmassstäbige Karten stellen ein Gebiet klein und stark generalisiert dar. Die Massstabszahl ist gross (z. B. 1:1000 00). • Die Wahl des Massstabes ist abhängig vom Zweck der Karte. Der Massstab bestimmt Inhalt und Detailgenauigkeit und dadurch den Charakter der Karte. Kartentypen • Nach dem Inhalt lassen sich zwei Typen von Karten unterscheiden: • Topographische Karten Sie zeigen die Situation auf der Erdoberfläche (Gewässer, Ortschaften, Geländeformen, Vegetation, Verkehrsnetz, ) Kartentypen • Thematische Karten Sie zeigen Erscheinungen und Sachverhalte zu einem bestimmten Thema, um dies verständlicher zu machen (Geologie, Klima, Bevölkerung, ) Der Kompass Geschichte des Kompass • Vor rund 400 Jahren entdeckten die Chinesen die magnetische Wirkung mancher Steine. • Aus dem Magneteisenstein fertigten sie den ersten Kompass, den so genannten Sinan. • Arabische Händler brachten den Kompass, der aufgrund des Magnetfelds der Erde funktioniert, schließlich nach Europa. Wie funktioniert ein Kompass? • Im Innern der Erde befindet sich ein riesiger Magnet. • «Oben» ist der Nordpol und «unten» ist der Südpol dieses Magneten. • Wenn wir nun eine ebenfalls magnetisierte Nadel so lagern, dass sie sich frei drehen kann, wird sie sich so ausrichten, dass der Südpol der Nadel nach Norden zeigt und der Nordpol nach Süden. Die Deklination • Dummerweise liegt der riesige «Erdmagnet» leicht schief in der Kugel. • Die Abweichung vom geographischen Nordpol zum magnetischen Nordpol nennt man Deklination. Sie beträgt ungefähr 11.5 • Die Deklination verändert sich. Der aktuelle Wert ist jeweils auf den Landeskarten am unteren Rand angegeben. Wie entsteht der Magnetismus in der Erde? • Man vermutet im Erdkern eine Art Dynamo, der durch Rotation ein Magnetfeld produziert • Die Rotationachse dieses Dynamos ist gegenüber der Erdachse um 11.5 geneigt • daher entsteht die Abweichung zwischen geographischem und magnetischem Nordpol Einteilung des Kompass • Herkömmlich: 360 ungenau • Frz. Revolution: 400 Neugrad, unlogisch • Verbreitet: 6400 A‰ (Arilleriepromille) Artilleriepromille A‰ • Wenn man um eine Kanone einen Kreis mit dem Durchmesser von 1 km zieht, so entspricht eine Drehung des Geschützes um ein A‰ der Verschiebung des Treffers um 1 auf der Kreislinie. • Den Winkel der Nordabweichung nennt man Azimut • Gemessen wird der Winkel im Uhrzeigersinn Postenlauf • Gruppenbildung • Gebt eurer Gruppe einen Namen • 15 Minuten pro Posten • Postenverteilung