Arbeitsblatt: Im Kloster
Material-Details
Text über das mittelalterliche Leben im Kloster mit einfachen Fragen dazu
Geschichte
Mittelalter
5. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
93899
1558
15
05.02.2012
Autor/in
Corinne Gloor
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Im Kloster Die Klöster wurden gegründet, um in Abgeschiedenheit von der übrigen Welt Gott zu loben und ihm zu dienen. Zu einem Kloster gehörten die Klosteranlage (Kirche, Kreuzgang, Brunnen, Schlaf- und Esssäle, Werkstätten, Küche, Bibliothek, Klostermauern usw.) sowie das umliegende Land. Das Kloster war also auch Grundherr wie die Adeligen auf der Burg. Im Kloster lebten Mönche mit dem Abt als Oberhaupt/Klostervorsteher. Sie gehörten zum Klerus (geistlicher Adel) und standen somit über dem Volk. Es gab verschiedene Orden (religiöse Gemeinschaften) mit unterschiedlichen Regeln. Neben reichen Orden gab es auch Bettelorden (z.B. Franziskaner), die Reichtum aus Überzeugung ablehnten. Es gab auch Frauenklöster, in denen Nonnen mit ihrer Vorsteherin ( Äbtissin) lebten. Im Kloster wurden verschiedene Arbeiten verrichtet: Es wurde gelernt, gelesen, geschrieben (Buchdruck gab es noch nicht), gesungen, gebetet, geforscht, Handwerk und Landwirtschaft betrieben. Bei der Landwirtschaft und beim Handwerk durften die Menschen aus dem Volk mitarbeiten. Alle anderen Arbeiten durften nur die Mönche verrichten. Die Mönche waren gebildet und lehrten anderen Adligen ihr Wissen. Deshalb nennt man den Klerus auch geistlichen Adel oder Lehrstand. Beantworte die folgenden Fragen in ganzen Sätzen: 1) Wie nennt man den Klostervorsteher in einem Männerkloster auch noch? 2) Was gehörte ausser der Klosteranlage auch noch zu einem Kloster? 3) Welche Arbeiten wurden in einem Kloster verrichtet? 4) Was versteht man unter einem Orden? 5) Wie heisst die Gruppe/der Stand zu der Mönche und Nonnen gehörten?