Arbeitsblatt: Leben ohne Abfall

Material-Details

Video Quiz 10 vor 10
Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
Gemischte Themen
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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882
12
25.02.2012

Autor/in

Ro Ca
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Abfall Recycling Abfall nichts als Abfall Das Schweizer Fernsehen brachte die Nachrichtensendung ‚10vor10 am 4. August 2009 zum Thema ‚Weggeworfene Lebensmittel. In diesem Fernsehbeitrag ging es um Nahrungsmittel. Das ist nur ein kleiner Teil, was wir im Leben brauchen. Vieles wird in dieser Sendung aber als gutes Beispiel für Abfall allgemein gezeigt. Es ist fast unmöglich zu leben, ohne Abfall zu machen: Isst du einen Apfel, bleibt der Stiel übrig, bei der Banane ist es die Schale. Trinken wir Milch, ist es die Plastikflasche oder die Kartonverpackung, beim Süssgetränk die Aludose oder die PETFlasche. Elektronische Geräte sind in Styropor verpackt, damit sie nicht kaputt gehen. Beim Einkaufen braucht man noch eine Plastiktasche für die Lebensmittel. Auftrag 1 Fülle die Lücken „Abfall nichts als Abfall während des Filmes korrekt aus: Abfall Recycling Abfall nichts als Abfall Wer um fünf vor halb sieben am Abend in einen Laden geht, hat immer noch die Qual der Wahl. Selten sind die Tomaten ausverkauft oder die Brotgestelle leer. Für dich als Käufer ist das natürlich toll, aber für die Umwelt hat es auch Jeden Tag werden Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen, weil das Ablaufdatum abläuft. Nicht nur in Läden werden Esswaren weggeschmissen, sondern auch bei dir zuhause. Ein Verkäufer eines Ladens erklärt: „Wenn du eine Tomate kaufst, schaust du, ob sie auch wirklich schön ist. Wenn sie nicht mehr so schön ist und zum Beispiel eine Quetschung hat, kann ich sie nicht mehr verkaufen. Der Laden wirft sie also weg. Was wir also nicht verkaufen können, nehmen wir weg. Coop und Migros geben solche Esswaren armen Leuten. „ ist eine Organisation, die dann solche nicht mehr allzu schöne Esswaren erhält. Diese freuen sich dann sehr über solche Lebensmittel, die sonst im Abfallcontainer gelandet wären. Trotzdem fallen bei diesen Läden pro Jahr Tonnen Lebensmittel (Früchte, Gemüse, Brot) im Abfall. Ein Teil dieses Abfalls wird zu vergärt. 11 Lastwagen fahren dann mit diesem Treibstoff. Nur ein kleiner Teil davon, etwas Tonnen, geht in die Verbrennungsanlagen. Es sind vor allem Produkte, die sehr aufwendig verpackt sind oder viel Plastik haben. Diese Produkte kann man nicht in die Vergärungsanlagen geben. Esswaren landen im Müll. Die Läden versuchen möglichst wenig wegzuwerfen. Doch die Leute zuhause werfen leider noch immer sehr viel weg. Was wir zu viel einkaufen, wandert in den Abfall. Pro Jahr werfen die Schweizer Tonnen organische Abfälle (Esswaren) weg. Das ist mehr als ein Viertel des Abfall Recycling gesamten Abfalls. Würden wir diesen Abfall in VierzigtönnerLastwagen abfüllen, bräuchte es ungefähr 19 000 solche Lastwagen, um ihn zu transportieren. Aneinandergereiht ergäben diese Lastwagen eine Strecke von 286 km. Die Wagenkolonne reichte von bis nach Das BAFU (Bundesamt für Umwelt) findet es schlimm, dass so viele Lebensmittel achtlos im Abfall landen. Sie finden: „Wir sind sehr reich in der Schweiz, haben ein gutes Leben und genügend Esswaren. Wir essen viel Fleisch. Viele Lebensmittel, die wir essen, holen wir aus anderen Ländern. Diese Transportwege sind ebenfalls nicht gut für die Umwelt. Abfall entsteht Wie du oben gelesen hast, ist es leider nicht möglich, kein Abfall zu machen. Man könnte noch viel mehr Beispiele aufzählen, wo wir überall Abfall machen. Das Bundesamt für Umwelt schreibt: Früher oder später landet jedes Produkt im Müll.