Arbeitsblatt: Piraten 2 - Berühmte Piraten
Material-Details
Skript
Lebenskunde
Gemischte Themen
6. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
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583
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08.03.2012
Autor/in
pm (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Berühmte Piraten Teil 2 Ein berühmter Pirat war Francis Drake, der im 16. Jahrhundert lebte. Der gefürchtete Seeräuber überfiel spanische Schiffe, die mit Schätzen aus Amerika befrachtet waren. In fast drei Jahren schaffte er es als erster Engländer, die Welt zu umsegeln. Von Queen Elisabeth I., der damaligen Königin von England, wurde er sogar zum Ritter geschlagen: Sir Francis Drake kämpfte von nun an im Auftrag der englischen Krone gegen die spanische Flotte. Ein besonders berüchtigter und grausamer Seeräuber war der Engländer Blackbeard (bedeutet: Schwarzbart), der Anfang des 18. Jahrhunderts das Karibische Meer unsicher machte. Auch er wurde schließlich enthauptet, und seinen Kopf hingen seine Gegner am Schiffsbug auf. Gemäß der Legende vollbrachte auch Blackbeard nach seinem Tod ein Wunder: Sein Körper soll noch mehrere Runden um das Schiff geschwommen sein, bevor er hinabsank. Das Schiff des berühmten Freibeuters wurde 1996 in North Carolina entdeckt und kann als Touristenattraktion bewundert werden. Angeblich hat sich der Piratenkapitän den Namen Klaus Störtebeker (aus dem Niederdeutschen von „Stürz den Becher) wegen seiner Trinkfestigkeit als Spitznamen verdient. So soll er der Sage nach einen 4-Liter-Humpen (einen ellenhohen Becher, entspricht der Größe eines Unterarmes) Bier ohne abzusetzen in einem Zug leer getrunken haben. Störtebeker war ein deutscher Freibeuter bzw. Pirat (auch Seeräuber genannt), der die offizielle Erlaubnis hatte, gegnerische Schiffe und Häfen anzugreifen und zu plündern. König Albrecht von Schweden setzte die Freibeutertruppe unter Störtebeker in seinem Kampf gegen Königin Margarethe I. von Dänemark ein. Henry Morgan war einer der bekanntesten englischen Piraten des 17. Jahrhunderts. Ab 1665 war er an Kaperfahrten englischer Freibeuter, die von Jamaika aus gegen spanische Schiffe und Niederlassungen in der Karibik segelten beteiligt. Klüger als die meisten Piraten, verprasste er seine Beute nicht in Kneipen und mit Frauen, sondern sparte, was er bei seinen Raubzügen gewonnen hatte. Im Januar 1671 zog er als selbsternannter Chefadmiral aller Bukaniersflotten und Generalissimo der vereinigten Freibeuter von Amerika mit rund 2000 Mann auf 36 Schiffen gegen Panama. Die Piraten schlugen eine beachtliche Überzahl spanischer Soldaten in die Flucht und besetzten die Stadt. Morgan kehrte als sehr reicher Mann nach Jamaika zurück, wurde verhaftet und nach England gebracht, weil der englische König inzwischen einen Friedensvertrag mit Spanien geschlossen hatte. 1674 wurde er begnadigt, in den Adelsstand erhoben und zum Lieutenant-Governor von Jamaika ernannt. Auf diesem Posten machte sich Sir Henry Morgan einen Namen als unerbittlicher Widersacher der Piraten und lies so manchen seiner ehemaligen Raubgenossen zur Strecke bringen. William Kidd, bekannt als Captain Kidd, angloamerikanischer Pirat. 1695 ging er nach England, wo er auf die Fürsprache des Earl of Bellamont hin den Auftrag bekam, auf Kaperfahrt gegen Piraten vorzugehen. Im darauf folgenden Jahr segelte er als Kapitän der Adventure nach Madagaskar, und in England kam das Gerücht auf, er sei selbst Pirat geworden. 1697 und 1698 kaperte er vor der Ostküste Afrikas mehrere Schiffe, u. a. auch ein reich beladenes armenisches Handelsschiff. 1699, inzwischen auf den Westindischen Inseln, erfuhr Kidd, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er segelte nach Boston, wo sein ehemaliger Gönner Bellamont inzwischen Gouverneur geworden war, und versuchte, seine Taten zu rechtfertigen. Bellamont schickte Kidd nach England; dort wurde ihm der Prozess gemacht, er wurde wegen Freibeuterei verurteilt und am 23. Mai 1701 gehängt. Zwei Stricke reißen, der dritte hält. Zur Abschreckung wird sein Leichnam in einem Käfig über die Themse gehängt.