Arbeitsblatt: Piraten 5 - Piratenschiffe und Waffen

Material-Details

Skript
Geschichte
Gemischte Themen
6. Schuljahr
5 Seiten

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742
11
08.03.2012

Autor/in

pm (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Piratenschiffe und Waffen Teil 5 Klar zum Entern – Piratenschiffe und Enterhaken Um die großen und schwerbeladenen Segelschiffe auf den Handelslinien einzuholen, benötigten die Piraten schnelle und wendige Boote. Die Wikinger hatten ihre Lang- oder Drachenschiffe. Mit denen konnten sie sogar über die Flüsse bin ins Landesinnere vordringen. Die späteren Seeräuber benutzten zweimastige Segelschiffe, wie der Schoner oder im 19. Jahrhundert einen Klipper. Schoner Klipper Die Korsaren an der Küste Nordafrikas bevorzugten lange Ruderboote oder Galeeren. Galeere Wenig seetüchtiges Ruderschiff des Mittelalters. Von 200 bis 500 Ruderern angetrieben. Heutzutage sind Piraten mit Schnellbooten unterwegs und zwingen die großen Schiffe gewaltsam zum Stopp. Die Waffen der Piraten Viele Piratenschiffe waren mit Kanonen ausgerüstet. Sie kamen jedoch nur zum Einsatz, wenn es die Situation erforderte, zum Beispiel um sich zu verteidigen. Schließlich wollten die Seeräuber die Ladung nicht beschädigen. Die wichtigsten Werkzeuge und Waffen der Seeräuber waren die Axt, der Enterhaken, das kurze Entermesser und Musketen oder Pistolen. Heute sind Piraten noch stärker bewaffnet. Sie haben die Pistolen durch Schnellfeuerwaffen ersetzt und treiben vor allem im Südchinesischen Meer, an der Westküste Afrikas und in Teilen Südamerikas ihr Unwesen. Im Jahr 2005 wurden etwa 440 Seeleute von Piraten gekidnappt und gegen Lösegeld wieder freigelassen. Piraten auf hoher See Damit die Piraten wussten wo sie sich auf dem Meeren befanden, setzten sie zur Positionsbestimmung auch ein Astrolab oder einen Jakobstab ein. Dabei wurde dann die Höhe eines Sterns oder der Sonne gemessen Durch das häufige Sehen in die Sonne erblindeten viele Seefahrer auf einem Auge und mussten so eine Augenklappe tragen! Alles was glänzt – Piraten und ihre Schätze Eine Truhe voller Gold und Silber, Edelsteinen und Schmuck, das ist ein wahrer Piratenschatz. Je nach Region, Zeitalter und Handelslinie bestanden die Schätze tatsächlich daraus. Allerdings war der unermessliche Reichtum auch für Piraten nur eine Sage. Sie mussten sich oftmals mit viel weniger zufrieden geben. Bestand die „Prise, also die Ladung des Handelsschiffes nur aus sperrigen Möbeln oder Holz, hatten sie Pech gehabt. Die Seeräuber der Moderne sind längst nicht mehr an der Ladung interessiert. Sie hoffen auf eine fette Prise Bargeld im Schiffssafe oder Lösegeld. Zu Wasser, in der Luft und an Land – Piraten gibt es viele So wie es Seepiraten auf dem Wasser gibt, gibt es auch Luftpiraten am Himmel. Sie entführen gewaltsam Flugzeuge um die Passagiere als Geiseln zu nehmen oder von einem Ort zum anderen zu gelangen. An Land gibt es ebenfalls Piraten, zumindest werden sie oftmals so bezeichnet: Musikpiraten laden kostenlos Musikstücke aus dem Internet auf ihre Rechner, vervielfältigen sie und stellen sie anderen zur Verfügung.Das ist strafbar, denn die Musikproduzenten und die Künstler leben vom Verkauf der CDs und Platten. Netzpiraten rauben Informationen aus dem Internet und verändern Daten und Programme auf Großrechnern und PCs. Sie verschicken Emailwürmer oder sogenannte Trojanerprogramme. Produktpiraten leben davon, Markenware nachzuahmen und täuschen dem Käufer vor, die Ware sei echt.