Arbeitsblatt: Hören

Material-Details

Die Anatomie des menschlichen Gehörs, die Beschreibung des Hörvorgangs, die Grenzen des Hörens, Tinnitus...
Biologie
Anatomie / Physiologie
8. Schuljahr
18 Seiten

Statistik

95870
755
21
15.03.2012

Autor/in

Roland Peter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Ohrmuschel Hören Das sichtbare Außenohr besteht aus der Ohrmuschel und dem äußeren Gehörgang. Der Gehörgang Hören Aussenoh Das sichtbare Außenohr besteht aus der Ohrmuschel und dem äußeren Gehörgang. Der ankommende Schall wird durch die Ohrmuschel gebündelt wie durch einen Trichter und in den äußeren Gehörgang geleitet. Das Trommelfell Hören Aussenoh Das Mittelohr ist ein mit Luft gefüllter Raum, der vom äußeren Gehörgang durch das Trommelfell getrennt ist. Das Trommelfell ist eine dünne Membran, die zu schwingen beginnt, wenn eine Schallwelle auf sie auftrifft. Die Gehörknöchelchen Hören Aussenoh Einblick in das Mittelohr (1) langer Ambossschenkel (2) Hammergriff (3) Steigbügelfußplatte (5) Sehne des Steigbügelmuskels Diese Schwingung des Trommelfells wird auf die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel übertragen. Die Gehörknöchelchen Hören Aussenoh Mittelohr Diese Schwingung des Trommelfells wird auf die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel übertragen. Das letzte der drei Gehörknöchelchen, der Steigbügel, drückt wie ein Stempel in das mit einer Flüssigkeit gefüllte Innenohr. Die Gehörschnecke Hören Aussenoh Mittelohr Das letzte der drei Gehörknöchelchen, der Steigbügel, drückt wie ein Stempel in das mit einer Flüssigkeit gefüllte Innenohr. Dadurch wird die Schallwelle auf das Innenohr übertragen. Das eigentliche Hörorgan hier wird als Schnecke (lateinisch: Cochlea) bezeichnet. Die Gehörschnecke Hören Aussenoh Mittelohr Dadurch wird die Schallwelle auf das Innenohr übertragen. Das eigentliche Hörorgan hier wird als Schnecke (lateinisch: Cochlea) bezeichnet. In der Schnecke sind kleine Zellen, die an ihrer Oberfläche Millionen feiner Haare tragen und daher Haarzellen genannt werden. Die Haarzellen Hören Aussenoh Mittelohr Intakte Haarzelle Defekte Haarzelle In der Schnecke sind kleine Zellen, die an ihrer Oberfläche Millionen feiner Haare tragen und daher Haarzellen genannt werden. Diese Zellen wandeln die eintreffende Schallwelle in ein elektrisches Signal um, das dann über den Hörnerv zum Gehirn weitergeleitet werden kann. Die Haarzelle Hören Aussenoh Mittelohr Weitere Folgen der Lärmbelastung sind: Schlafstörungen, Lernstörungen in der Schule, Fehler bei der Arbeit, Missverständnisse durch Verständigungsprobleme, Stress, Unfallgefahr, Herz/Kreislaufprobleme durch Stress, ca. 2.000 lärmbedingte Herzinfarkte pro Jahr, vorzeitige Berufs- und Arbeitsunfähigkeit durch Hörschäden und Unfälle, und nicht zuletzt spürbare Einbußen in der Lebensqualität der Betroffenen. Innenohr Dauerhafter Lärm kann die Hörsinneszellen (Haarzellen) beschädigen oder verkümmern, sodass diese akustische Reize nicht mehr im vollen Umfang übertragen oder gar einen unlöschbaren Dauerton (Tinnitus) produzieren. Die Tonhöhen Hören Aussenoh Mittelohr Die Wahrnehmung der verschiedenen Tonhöhen geschieht ebenfalls in der Gehörschnecke. Tiefe Frequenzen werden im innersten Teil, hohe Frequenzen am „Eingang der Schnecke durch die Hörsinneszellen „verarbeitet. Der Hörnerv Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Nachdem in der Schnecke die Bewegungsenergie in elektrochemische Energie umgewandelt wurde, gelangt diese über die Hörnerven als Impuls an die Hörzentren des Gehirns. Dort erst entsteht der eigentliche Höreindruck. Die Bogengänge Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Die Bogengänge geben dem Menschen die Möglichkeit, sich im Gleichgewicht zu halten. Die Bogengänge Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Die Bogengänge geben dem Menschen die Möglichkeit, sich im Gleichgewicht zu halten. Haarzellen in den Gängen registrieren und messen Bewegungen und Beschleunigungen. Diese Daten werden ans Nervensystem gesendet, wo ausbalancierende Reaktionen und Reflexe erzeugt werden. Das Hören in Zahlen Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Die Hörfähigkeit nimmt beim Menschen wie auch bei allen anderen Lebewesen mit zunehmendem Alter ab. Das Hören in Zahlen Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Die Hörfähigkeit nimmt beim Menschen wie auch bei allen anderen Lebewesen mit zunehmendem Alter ab. Der Lebenswandel, die Hörgewohnheit also, spielt allerdings bei dieser Entwicklung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Hören in Zahlen Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Der Lebenswandel, die Hörgewohnheit also, spielt allerdings bei dieser Entwicklung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Über Stunden und Tage andauernde „Lärmbelastungen im Bereich von über 73 dB (A) werden als gesundheitsschädlich bezeichnet. Das Hören in Zahlen Hören Aussenoh Mittelohr Innenohr Über Stunden und Tage andauernde „Lärmbelastungen im Bereich von über 73 dB (A) werden als gesundheitsschädlich bezeichnet. Die Auslöser für den Tinnitus betreffen aber nicht nur den messbaren Lärm. Hören Deshalb