Arbeitsblatt: Der junge Drache

Material-Details

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Deutsch
Lesefertigkeit
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

96073
597
19
16.03.2012

Autor/in

Martina Soldati


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der junge Drache In einem weit abgelegenen Tal lebte eine Familie von Drachen, die letzten Drachen, die es überhaupt auf der Welt gab. Sie waren die Nachkommen jener prächtigen Feuer speienden und fliegenden Geschöpfe, die einst überall auf der Welt zu finden waren. Aber mit ihren Vorfahren hatten die letzten Drachen nicht mehr viel gemeinsam, von deren Kraft und Schönheit war so gut wie nichts geblieben. Sie hatten sich in Erdhöhlen verkrochen, aus denen sie fast nie ans Tageslicht hervorkamen. Von Fliegen und Feuerspeien ganz zu schweigen. So führten sie ein eintöniges, trübes, furchtsames Leben. Aber da war ein ganz junger Drache, dem wollte es ganz und gar nicht in den Kopf, dass er sich immer nur in einer muffigen und dunklen Höhle verkriechen sollte. Neugierig, aufgeregt und auch ein wenig ängstlich steckte er eines Tages zuerst den Kopf daraus hervor. Es war ein wunderschöner, warmer Sommertag. Er freute sich an den vielen Farben, die das Licht erstrahlen liessen, und er genoss die Wärme. Er ging vorsichtig über die Wiese und staunte über all die verschiedenen Lebewesen und über die Vielfalt der Blumen und Gräser. Und dann all die Gerüche, die um ihn herum waren! Er schnupperte an einer Blume und musste niesen. Und die Grashalme kitzelten ihn an seinem weichen Bauch. Aber das Allerschönste war der Gesang der Vögel. Der kleine Drache lauschte wie verzaubert; etwas Schöneres hatte er noch nie zuvor erlebt. Über all das freute er sich so sehr, dass er begann, mit seinen Flügeln, die er noch nie zuvor benutzt hatte und die nur schlaff und kraftlos herabhingen, zu flattern. Und was dann geschah, erschien dem kleinen Drachen wie ein Wunder: Langsam, anfangs noch ein wenig schwerfällig, erhob er sich vom Boden. Er konnte fliegen, schwebte schwerelos in der Luft. Er war so glücklich, dass er einen lauten Jubelruf ausstiess. Und da geschah das zweite Wunder. Während er jubelte, brach aus seinem Rachen eine tiefrote Flamme hervor. Jubelnd und Feuer speiend flog der kleine Drache über die Berge. Der junge Drache Im linken Text haben sich 17 inhaltliche Fehler eingeschlichen. Deine Aufgabe ist es nun, die Fehler zu suchen, anzustreichen und nebenan jeweils zu verbessern. Auf einem weit abgelegenen hohen Berg lebte eine Familie von Drachen, die letzten Drachen, die es überhaupt auf der Welt gab. Sie waren die Eltern jener prächtigen Feuer speienden und fliegenden Geschöpfe, die einst überall auf der Welt zu finden waren. Mit ihren Vorfahren hatten die letzten Drachen noch sehr viel gemeinsam, von deren Kraft und Schönheit war so gut wie alles geblieben. Sie hatten sich in Erdhöhlen verkrochen, aus denen sie fast nie ans Tageslicht hervorkamen. Von Jagen und Feuerspeien ganz zu schweigen. So führten sie ein eintöniges, trübes, furchtsames Leben. Aber da war ein ganz junger Drache, dem wollte es ganz und gar nicht in den Kopf, dass er sich nicht immer nur in einer muffigen und dunklen Höhle verkriechen sollte. Angeberisch, aufgeregt und auch ein wenig ängstlich steckte er eines Tages zuerst den Kopf daraus hervor. Es war ein wunderschöner, kalter Wintertag. Er freute sich an den vielen Farben, die das Licht erstrahlen liessen, und er genoss die Kälte. Er ging vorsichtig über die Wiese und staunte über all die verschiedenen Lebewesen und über die Vielfalt der Blumen und Gräser. Und dann all die Gerüche, die um ihn herum waren! Er zog an einer Blume und riss sie aus. Und die Grashalme kitzelten ihn an seinem weichen Bauch. Aber das Allerschönste war der Gesang der Kinder. Der kleine Drache lauschte wie verzaubert; etwas Schöneres hatte er noch nie zuvor erlebt. Über all das freute er sich so sehr, dass er begann, mit seinen Flügeln, die er . zuvor immer benutzt hatte und die stark und kraftvoll herabhingen, zu flattern. Und was dann geschah, erschien dem kleinen Drachen wie ein Wunder: Langsam, anfangs noch ein wenig schwerfällig, erhob er sich vom Boden. Er konnte fliegen, schwebte schwerelos in der Luft. Er war so glücklich, dass er zu Weinen begann. Und da geschah das zweite Wunder. Während er weinte, brach aus seinem Rachen eine grünblaue Flamme hervor. Jubelnd und Feuer speiend flog der kleine Drache über die Berge.