Arbeitsblatt: Wasserlebewesen
Material-Details
Wasserlebewesen und biologische Wassergüte
Biologie
Tiere
8. Schuljahr
8 Seiten
Statistik
96763
766
4
30.03.2012
Autor/in
Thomas Egli
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Lidmückenlarve Lidmücke STeinfliegenlarve Eintagsfliegenlarve Mückenlarve Mückenpupe Köcherfliegenlarve Metamorphose Biologische Wassergüte Die biologische Beurteilung der Gewässergüte beruht darauf, dass mit der Abnahme des Sauerstoffgehaltes bestimmte Tiere und Pflanzen (Leitorganismen) in diesem Fließgewässerabschnitt nicht mehr lebensfähig sind. Finden sich mehrere der genannten Arten im Fließgewässer, gehört es der entsprechenden Güteklasse (I, II, III, IV) an, die in Gewässerkarten farbig dargestellt werden. Wenn die Leitorganismen einer besseren Güteklasse fehlen, muss eine schlechtere Einstufung vorgenommen werden. Güteklasse - Sehr gering belastet hohe Sauerstoffsättigung Nährstoffarmut artenreiche aber individuenarme Besiedelung Güteklasse II Mäßig belastet gute Sauerstoffversorgung ausreichender Nährstoffgehalt großer Arten- und Individuenreichtum optimale Lebensbedingungen für alle Wasserlebenwesen. Güteklasse III Stark verschmutzt starke Schwankungen im Sauerstoffgehalt starke organische Belastung Trübung des Wassers Faulschlammbildungen im Stillwasserbereich die Steinunterseiten sind schwarzfleckig nur robuste Fischarten, Fischsterben möglich Güteklasse IV Übermäßig verschmutzt Sauerstoff nur in niedrigen Konzentrationen oder fehlend starke Trübung des Wassers Faulschlammbildung und Dunkelfärbung der Steine Schwefelwasserstoffgeruch (faule Eier!) keine Fische