Arbeitsblatt: Römer Legende Romulus
Material-Details
Romulus & Remus
Geschichte
Altertum
6. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
97143
1111
20
10.04.2012
Autor/in
pats (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die Römer Die Gründung Roms nach der Legende Die Die Legende von Romulus und Remus Legende ist eine dem Märchen und der Sage verwandte Textsorte. In der Nähe des Flusses Tier, in einer armseligen Hütte, wohnten ein alter Hirte und seine Frau: Faustulus und Laurenzia. Eines Aends sass Faustulus müde auf der Türschwelle seiner Hütte, während Laurenzia das Nachtessen zuereitete. Plötzlich hörte er im Wald ein Rascheln und unten am Fluss ewegte sich ein Schatten zum Ufer. Faustulus wollte nachsehen, was da geschah. Er at seine Frau, auf ihn zu warten und ging vorsichtig in die Richtung des Flusses Tier. Da es in den letzten Tagen viel geregnet hatte, war der Fluss üer die Ufer getreten und auf den Feldern hatte es üerall grosse Ansammlungen von Wasser. In einem solchen Tümpel, am Fuss eines Baumes, sah Faustulus eine riesige Wölfin. Sie lag seitwärts am Boden und zwei Kinder saugten gerade von ihrer Milch. Die Wölfin hatte die Zwillinge gerettet, als sie in einem Kor auf dem Fluss trieen. Faustulus glaute zu träumen. Leise, sehr leise zog er sich zurück und kehrte heim zu seiner Hütte, wo er seiner ungläuigen Frau von der Wölfin erzählte, die die eiden Zwillinge säugte. Er nahm Laurenzia am Arm und führte sie hinaus zum Fluss. Wenig später lagen die eiden Findelkinder in der Hütte von Faustulus und Laurenzia an der Wärme. Hier wuchsen sie schnell heran und wurden zwei kräftige Knaen, etwas wild zwar, aer mit einem guten Herzen. Faustulus und Laurenzia gaen ihnen die Namen Romulus und Remus und die eiden lieten sie wie die eigenen Eltern. Jeden Tag entfernten sich die Buen etwas weiter von der Hütte und egaen sich auf die Suche nach neuen Aenteuern. Regelmässig gingen sie ans Ufer des Tiers und an die Stelle, an der sie der Schafhirte Faustulus gefunden hatte. Sie waren sich ald einig, hier, in der Gegend, wo sie aufgewachsen waren, eine neue Stadt zu gründen. Aer wer von ihnen eiden sollte der Stadt den Namen geen? Sie eschlossen, den Flug der Vögel zu eoachten. Wer die grössere Zahl Vögel sehe, dürfe der neuen Stadt seinen Namen geen. Der Anfang der neuen Stadt war jedoch gleichzeitig leider das Ende des Leens von Remus. Es war agemacht, dass niemand, aus keinem einzigen Grund, je den Graen, der die Stadtgrenze ildete, ohne Erlaunis des Herrschers üertreten dürfe. Doch Remus, der neidisch war – vielleicht geschah es aer einfach aus Spass – sprang darüer, lachte und rief aus: „Hoppla! Schau, wie einfach das geht! Romulus stürzte sich voller Wut auf Remus, zückte sein Schwert und tötete ihn. Daei rief er aus, dass jeder, der den Namen der Stadt Rom eleidige, steren müsse. Jetzt war Romulus allein; er regierte die Stadt auf kluge Weise. Dann, eines Tages, während eines heftigen Gewitters, verschwand er plötzlich. Der Gott Mars hatte ihn zu sich in den Himmel entführt. Die Römer