Arbeitsblatt: Der Igel

Material-Details

Zusammenfassung zum Igel
Biologie
Tiere
4. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

97181
892
6
11.04.2012

Autor/in

David Reusser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Igel Körpermerkmale Igel gehören zu den Säugetieren und ihre Körpertemperatur beträgt normalerweise 35 Celsius. Ein ausgewachsener Igel wiegt zwischen 700 und 1000 Gramm und ist ca. 30 cm lang. Hauptkennzeichen des Igels ist sein Stachelkleid, welches aus rund 16000 Stacheln besteht. Sinne Der Igel hat einen feinen Geruchssinn, ein gutes Gehör und lange Tasthaare an der Schnauze. Somit kann er sich auch bei Dunkelheit sehr gut orientieren. Hingegen ist das Sehvermögen relativ gering. Auf kleinste Erschütterungen reagiert der Igel und rollt sich zusammen. Nahrung Als Nahrung dienen dem Igel: Insekten, Würmer und Schnecken. Achtung: Milch führt bei Igeln zu Verdauungsstörungen! Lebensraum Igel benötigen Unterschlupfmöglichkeiten wie zum Beispiel das Unterholz, bewachsene Waldränder oder Büsche. Seine Nestmulden, in denen er den Tag und den Winter verschläft, polstert er mit Laub, Moos und Gräsern aus. Feinde Gegen den Fuchs, Katzen, Uhu und streunende Hunde kann sich der Igel einrollen. Nur gegen die Autos hat das „Einigeln keine Wirkung. Verhalten im Winter Der Igel frisst sich bis zum Herbst eine dicke Fettschicht an, die ihm als Nahrungsreserve und Wärmeschutz dient. Fällt die Aussentemperatur dauerhaft unter 15 Celsius, fällt er in den Winterschlaf. Sein Herz schlägt langsamer, er atmet weniger und lebt von dem gespeicherten Körperfett. Sinkt die Temperatur im Nest unter 0 Celsius, wacht der Igel auf und bewegt sich. Somit erfiert er nicht! Was mache ich, wenn ich einen kleinen Igel im Spätherbst finde? Igel erreichen das Mindestgewicht von 600 zur Überwinterung manchmal nicht. Wenn bereits kaltes Spätherbstwetter herrscht, sollten wir Menschen uns um solche Igel kümmern. Falls der Igel beim Wägen aber 600 erreicht, so muss man ihn möglichst schnell wieder an den Fundort zurückbringen! Falls der Igel doch zu leicht ist, so müssen folgende Punkte beachtet werden: Die Behausung besteht dann aus einer grossen Kartonschachtel, welche mit Zeitung ausgelegt ist. Zusätzlich hat es in der grossen Kartonschachtel eine kleine Schachtel als Häuschen. Dieses ist mit Zeitungsstückchen gefüllt. Gefüttert wird er mit Hunde-oder Katzenfutter und zum Trinken gibt man ihm Wasser. Die Portionen sollten für einen Jungigel 70 und für einen ausgewachsenen Igel 40 betragen! Ende April kann man den Igel bei Dämmerung wieder in die Natur bringen.