Arbeitsblatt: Wohnen in der Wüste
Material-Details
Posten Beduinen
Geographie
Asien
8. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
97253
912
6
12.04.2012
Autor/in
Michèle Diethelm
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Posten 2 – Wohnen in der Wüste Einzelarbeit 20 Minuten Du solltest den Posten 1 bereits bearbeitet haben. Bei diesem Posten gibt es einen Zusatzauftrag (). Entscheide selbst, ob du diesen lösen möchtest. Du kannst die Wohnsituation der Beduinen von früher und von heute beschreiben und erklären. Das Leben in der Wüste stellt die Menschen in allen Bereichen vor grosse Herausforderungen. In diesem Posten geht es darum, dass du dich mit dem Wohnen in der Wüste auseinandersetzt. Welchen Ansprüchen muss eine Behausung in der Wüste genügen? Wie stellst du dir die Wohnungen der Beduinen vor? 1. Notiere sämtliche Ideen und Gedanken zu der Behausung der Beduinen auf ein Blatt. 2. Drehe dieses Blatt um und lies den Text über die Wohnsituation der Beduinen. 3. Vergleiche deine Vorstellungen mit dem Text. Markiere deine Gedanken mit folgenden Farben: übereinstimmende Vorstellungen: abweichende Vorstellungen: blau rot 4. Schreibe auf den orangen Zettel dein wichtigstes Fazit. Was hat dich erstaunt? Was hast du Neues gelernt? 5. Hefte den Zettel an die markierte Wandtafel. 6. Lies die Fazite deiner Mitschülerinnen und Mitschüler durch. 7. Vergleiche die Wohnsituation der Beduinen von früher und heute. Wo siehst du Vorteile und Nachteile der jeweiligen Behausung? Trage deine Überlegungen in die Tabelle ein. Zelt – nomadische Lebensweise Vorteile Nachteile Behausung – sesshafte Lebensweise Vorteile Nachteile Vom Zelt ins Haus Für das Leben als Nomaden in der Wüste war das Zelt für Beduinen sehr lange Zeit eine optimale Wohngelegenheit. Ein Zelt kann über weite Strecken transportiert werden und relativ schnell überall auf- und abgebaut werden. Die Zelte der Beduinen bestanden meist aus dem schwarzen Ziegenhaar. Die schwarze Farbe kann die Hitze des Tages gut speichern und so konnten die Beduinen in den kalten Wüstennächten von dieser Wärme profitieren. Ziegenhaar isoliert gut, das bedeutet, dass es auch in kalten Winternächten die Wärme im Zelt hält. Heute sieht man das traditionelle Zelt nur noch für Touristenanlässe. Bereits seit den 50er Jahren wurde das Ziegenhaar immer seltener und darum teurer. Die Beduinen begannen, im Sommer in Zelten aus Jutesäcken zu wohnen und sparten die guten Ziegenhaarzelte für den Winter auf. Da die Lebensweise der Beduinen sich sehr verändert hat und die meisten unter ihnen nicht mehr umherziehen, hat sich auch das Zelt diesen Umständen angepasst. Fest im Boden verankerte Balken haben die Zeltstangen abgelöst, der Boden ist häufig zementiert und die Trennwände im Zelt bestehen aus Holz. Heute leben die meisten Beduinen in Hütten und einfachen Häusern in festen Siedlungen. 1 Textquelle: Biasio, E. (1998). Beduinen im Negev. Vom Zelt ins Haus. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung. Bildquellen: 1 2 /10835235.jpg?redirect_counter2&stts&ir1 2