Arbeitsblatt: Einführung Computer

Material-Details

Einführung in Computer (Hardware und Software)
Informatik
Anderes Thema
4. Schuljahr
21 Seiten

Statistik

97348
1064
79
14.04.2012

Autor/in

Peter K. Weber


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Fit am Computer Projektwoche der Schule Schlossrued 2012 Computersysteme bestehen grundsätzlich aus Hardware und Software. 1. Hardware 1.1 Rechner Der Rechner ist der eigentliche Computer. Er leistet die Arbeit. Die Gehäuse können ganz verschieden aussehen. Bei einem Laptop (oder Notebook) sind sogar Tastatur, Bildschirm und Rechner in einem einzigen Gerät zusammengebaut. Es gibt auch Rechner, die in den Bildschirm eingebaut sind (all-in-one – Geräte) Auf der Rückseite sind die Anschlüsse für die verschiedenen Geräte. Im Inneren sieht ein Computer etwa so aus: Die wichtigsten Bauteile sind 1.1.1 Das Motherboard Am Motherboard sind alle Teile des Computers eingesteckt. Diese Teile verbindet das Motherboard miteinander. Dazu dienen die vielen Leiterbahnen auf der Rückseite. 1.1.2 Der Prozessor Der Prozessor ist das Gehirn des Computers. In ihm wird gerechnet. 1.1.3 Hauptspeicher Der Hauptspeicher ist das Gedächtnis des Computers. Allerdings vergisst dieses Gedächtnis alles, sobald der Strom abgestellt wird. 1.1.4 Festplatte Auf der Festplatte werden die Daten magnetisch aufgeschrieben, so dass der Computer nicht alles vergisst. Auf diesem Bild sieht man ins Innere der Festplatte. Das ist sonst nicht so, die Festplatte ist ganz dicht verpackt. 1.1.5 Steckkarten Zusätzlich können auf das Motherboard ganz verschiedene Steckkarten für Erweiterungen aufgesteckt werden. Zum Beispiel zum Anschluss eines Bildschirms, für den Anschluss an ein Netzwerk, für bessere Tonqualität, fürs Schauen von Fernsehen gibt es solche Karten. 1.1.6 CD DVD – Laufwerk Mit dem DVD – Laufwerk können Daten in den Computer eingelesen werden. Das können Programme sein, aber auch Texte, Filme oder Musik. 1.2 Die Tastatur 2. Software Damit der Rechner weiss, was er arbeiten muss, braucht er Befehle. Diese Befehle kommen aus Programmen, die die richtigen Anweisungen erteilen. Diese Programme nennt man die Software. 2.1. Das Betriebssystem Es gibt sehr viele verschiedene Betriebssysteme. Das weitaus am häufigsten eingesetzte ist Windows, zur Zeit aktuell ist Windows 7. Daneben sind die Mac – Systeme und die Linux – Systeme bekannt. Alle Betriebssysteme stellen die Grundfunktionen für die Verwendung (den Betrieb) eines Computers bereit. Sie verwalten Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuern die Ausführung von Programmen. Diese Systeme machen zwar alle das Gleiche, sehen aber unterschiedlich aus und sind auch etwas unterschiedlich zu bedienen. Desktop Windows 7 OS 10.7 Desktop Linux (Ubuntu) Desktop Mit allen Betriebssystemen kann einwandfrei gearbeitet werden. Der grösste Unterschied ist, dass die Linux – Systeme weitgehend gratis sind, während die anderen Systeme kostenpflichtig sind. Du wirst diese Woche mit Windows- und Linux – Systemen arbeiten. 2.1.1 Starten eines Programmes Windows Der Desktop ist der Anfangsbildschirm ohne geöffnete Programme oder Dateien. Man sieht normalerweise verschiedene Symbole (engl. „Icons). Der Hintergrund kann sehr unterschiedlich gestaltet sein, einfarbig (wie hier) oder mit einer Grafik oder einem persönlichen Foto. Möchtest Du ein Programm öffnen, so doppelklicke einfach auf das entsprechende Symbol (rechte Hand Zeigefinger). Bei neueren Windowsversionen kann das Programmsymbol auch unten in der Schnellstart-leiste stehen. Da genügt einfaches Klicken und das Programm startet. Wenn Du ein Programm suchst, das auf dem Desktop nicht zu sehen ist, klicke auf das „WindowsSymbol Start unten links. In dem dann geöffneten Fenster klicke auf „Alle Programme und suche weiter. Hast Du das Programm gefunden, das Du suchst, so öffne es mit einem einfachen Klick. Ubuntu Wenn das Programmsymbol auf dem Desktop steht, kannst du auch bei Ubuntu mit einem Doppelklick das Programm öffnen. Links ist auch eine Art Schnellstartleiste. Diese Programme kannst du mit einem einfachen Klick starten. Andere Programme findest Du, wenn du auf den obersten Knopf klickst. 2.1.2 Schliessen, Verkleinern und Verstecken von Programmen Windows Jedes Windows Fenster hat oben rechts diese 3 Knöpfe (Buttons). Verstecken Verkleinern Schliessen Beim Verstecken wird das Programm nicht geschlossen. Unten in der Schnellstartleiste erscheint eine Fläche, über die das Programm wieder gross gemacht werden kann. Beim Verkleinern kann anschliessend das Fenster an den Rändern gepackt werden (es tauchen dann Pfeile auf) und beliebig verkleinert und vergrössert werden. Wenn du noch einmal auf dieses Symbol klickst, wird das Fenster wieder maximal gross. Mit dem roten Knopf kannst du das Programm schliessen. Wenn du noch ungeöffnete Dateien hast, wird dich das Programm fragen, ob du zuerst abspeichern willst. Ubuntu Bei Ubuntu sind die gleichen Knöpfe vorhanden. Neu allerdings auf der linken Seite (wie übrigens auf Mac – Rechnern). 3. Mit dem Computer arbeiten 3.1 Betriebssystemarbeiten Auf den verschiedenen Betriebssysteme unterschieden sich diese Aufgaben. Allerdings gibt es einige grundsätzliche Überlegungen, die für alle Systeme gelten. Zudem sind die Unterschiede dann auch wieder nicht so riesig. Du wirst das entdecken. 3.1.1 In Ordnern Ordnung halten Wie in einer Hängeregistratur werden die Dateien im Computer auch in Ordnern und Unterordnern abgelegt. Um Deine eigenen Dateien schnell wieder zu finden, gehören sie in das extra dafür vorgesehene Verzeichnis: Eigene Dateien oder Dokumente. Du findest es im Explorer unter: C:\ Benutzer eigene Dateien Das ist das Standardverzeichnis. Man kann auch ganz andere Verzeichnisse zum Abspeichern einrichten oder andere Orte auf der Festplatte (zum Beispiel einen „Bereich oder E) oder sogar eine andere Festplatte auswählen. Wichtig ist, dass du auch in Eigene Dateien Unterverzeichnisse anlegst. Ein Unterverzeichnis musst Du als Neuer Ordner selbst anlegen. Auch das dient der Übersichtlichkeit Eigene Dateien Briefe Texte Rechnungen Schule . 3.1.2 In Ordner abspeichern Wenn du irgend ein Dokument bearbeitet hast, musst du es auf der Festplatte (oder einem anderen Speichermedium) abspeichern. Wenn du das vergisst, ist das Dokument nach dem Ausschalten des Gerätes verschwunden. Du hast zum Beispiel einen fertigen Text. Jetzt möchtest Du den Text nicht verlieren. Du musst ihn speichern. Auf der Menüleiste unter Menüreiter Datei findest Du zwei Speichermöglichkeiten. Speichern Speichern unter Hast Du einen Text neu erstellt und willst ihm einen Namen und einen bestimmten Speicherort geben, so musst Du speichern wählen. Hast du einen Text bearbeitet und willst ihn unter dem gleichen Namen und am gleichen Ort ablegen, kannst du ebenfalls speichern wählen. Beide Funktionen kannst du auch über das Icon Speichern wählen. Hast du einen Text verändert und willst die alte Version beibehalten und die geänderte Version zusätzlich abspeichern, so wählst du speichern unter. Im ersten und letzten Fall öffnet sich ein Fenster in dem du einen Speicherort und einen Dateinamen eingeben musst. Wenn du die passende Stelle und den Dateinamen ausgewählt hast, kannst du auch „Speichern klicken und das Dokument wird abgespeichert. Ein paar Dinge sind dabei noch wichtig: • Der Name einer Datei sollte nicht zu lang aber eindeutig sein. • Vermeide Leerzeichen und Sonderzeichen, wie !;/() u.ä., aber – (Bindestrich) und (tief gesetzter Strich) sind in Ordnung. • Und nochmals: den Speicherort genau überlegen und kontrollieren. (Moderne Programme speichern automatisch unter „C:\Benutzer\Eigene Dateien). • Es ist sinnvoll, auch unter „Eigene Dateien Unterverzeichnisse anzulegen. Das erleichtert die Übersicht. • An der Endung hinter dem Punkt (engl. „dot) erkennt man, was für eine Datei es ist. Diese Endung musst du nicht eingeben, das Programm macht das (in der Regel) automatisch. Das sind ein paar Beispiele für Endungen: xxxxxx.doc xxxxxx.docx xxxxxx.odt xxxxxx.xls xxxxxx.jpg Textdatei aus Word Textdatei aus Word97 und neuer Textdatei aus LibreOffice oder Word Exceldatei Grafikdatei 3.2 Standardsoftware: Office – Programme 3.2.1 Textverarbeitung Die Textverarbeitung ist das wohl am meisten verwendete Programm auf einem Computer. Es gibt Dutzende von solchen Programmen. Das bekannteste ist wohl WORD von Microsoft, daneben verwenden wir das nicht weniger gute, aber unentgeltliche Programm LibreOffice. Prinzipiell funktionieren alle Textverarbeitungsprogramme ähnlich. Oben im Programmfenster sind Icons angebracht, die die verschiedenen Funktionen beinhalten: Word 2010 LibreOffice 3.5 Die Bildchen versuchen darzustellen, wozu sie zu gebrauchen sind. Zusätzlich sind die Funktionen dann auch unter den Begriffen ganz oben zu finden (wenigstens in WORD bis 2003 und in LibreOffice) Darunter ist das leere Feld, das dem zu beschreibenden leeren Blatt Papier entspricht. 3.2.1.1 Formatieren eines Textes Einen Text formatieren heisst, einem Text ein bestimmtes Aussehen eine bestimmte Form geben. Dazu musst du den Text, den du formatieren willst, zuerst markieren: 1. Gehe mit dem Cursor an den Anfang des Textes. 2. Drücke die linke Maustaste (Zeigefinger) und halte sie fest. 3. Ziehe die Maus bis an das Ende des Textes und lasse dann los. (Die Markierung wird sichtbar.) 4. Wenn Du gleich alles markieren willst, drücke Strg A gleichzeitig. 5. Wenn Du nur ein Wort markieren willst, doppelklicke auf das entsprechende Wort. Dann kannst du den markierten Text formatieren. Dazu benützt du entweder einen Klick auf die rechte Maustaste (dann öffnet sich ein entsprechendes Fenster), verwendest die icons im Kopf des Programmfensters oder du wählst den Reiter „Format 3.2.1.2 Einfügen von Bildern Eine recht häufige Anwendung ist das Einfügen von Bildern in einen Text. Bevor du ein Bild einfügen kannst, muss das Bild irgendwo auf deinem Computer vorhanden sein. Du kannst es im Internet suchen und dann abspeichern. Die einfachste Lösung ist: Dein Bild liegt auf dem Desktop und dein Textprogramm ist im verkleinerten Fenster geöffnet, so dass du das „Blatt Papier und das Bild siehst. Dann kannst du das Bild einfach mit der Maus aufs leere Papier ziehen. Oder du wählst den Reiter „Einfügen, wählst dann „Bild oder „Grafik (WORD 2010) und im sich öffnenden Fenster das entsprechende, gewünschte Bild. Jedes eingefügte Bild kannst du vergrößern oder verkleinern: 1. Klicke das Bild an, es erscheint eine Umrandung als Zeichen der Markierung. 2. Setze den Cursor auf einen der Eckpunkte und ziehe das Bild mit gedrückter linker Taste auf die gewünschte Grösse. 3. Wenn du die Seitenverhältnisse beibehalten willst, musst beim Ziehen der Ecken zusätzlich die SHIFT-Taste drücken (Grossschreibtaste) Du willst ein Bild in einen Text einbetten: 1. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Bild (es bekommt „Randpunkte) 2. Wähle „Bild oder „Grafik formatieren 3. Klicke den Reiter „Umlauf oder „Layout an und wähle aus. Hinter dem Text bedeutet: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx vor dem Text bedeutet: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Beim Umlauf hier. fliesst der Text um die Grafik herum. So wie in diesem Beispiel 3.2.1.3 Gestaltung von Titel Dies ist ein Titel In LibreOffice wählst du in der Zeichnen – Leiste (ganz unten) „Fontwork Gallery, wählst ein Muster aus und gestaltest damit eine Überschrift. In WORD 2010 wählst du „WordArt ganz oben in der Leiste im Bereich Einfügen und gestaltest mit den sich öffnenden Fenstern den Titel. 4. Das Internet Das Internet ist ein riesiges Netzwerk von miteinander verbundenen Computern. Alle Informationen, die von diesen Computern dem Netz zur Verfügung gestellt werden, können von allen anderen Computern auch benutzt werden. Im sogenannten Internet gibt es vor allem zwei Dienste, die von vielen Leuten gerne benutzt werden: Die Anzeige von Webseiten und das Schreiben von eMails. 4.1 Browser Für das Lesen von Webseiten brauchst du ein Computerprogramm. Man nennt diese Programme „Browser. Die bekanntesten und am weitesten verbreiteten sind Internet Explorer Firefox Google Chrome Safari Opera Diese Browser können die Webseiten anzeigen. Diese sind in einer besonderen Programmsprache geschrieben, in HTML. Die verschiedenen Browser unterschieden sich in der Technik und im Aussehen. Das Prinzip ist aber immer gleich und man findet sich recht schnell auch bei einem anderen Browser zu Recht. Wir verwenden den Firefox und deshalb findest du hier auch die Erklärung mit den Bildern dieses Browsers. Tableiste Adressfeld Suchfeld Lesezeichen Tableiste Für jedes geöffnete Fenster wird ein Reiter eröffnet. Mit dem Pluszeichen können weitere Fenster geöffnet werden. Adressfeld Hier kannst du eine Webadresse (www.xyz.ch) eingeben. Ganz hinten im Adressfeld sind drei Zeichen: Mit dem Stern kannst du ein Lesezeichen setzen. Mit dem kleinen Feld kannst du die letzten Seiten noch einmal aufrufen. Mit dem runden Pfeil kannst du die aktuelle Seite noch einmal laden. Wenn die Seite geladen wird, steht dort ein Kreuz, mit dem das Laden abgebrochen werden kann. Suchfeld In diesem Feld kann eine Suchmaschine eingestellt werden, mit der man dann auf die Suche im Internet gehen kann. 4.1.1 Suchmaschinen Stell dir vor, du stehst in einer Bibliothek mit mehreren Millionen Büchern und möchtest irgend etwas in einem der Bücher nachschlagen. Zum Beispiel möchtest du wissen, wie der Gemeindeammann von Schlossrued heisst. Du weisst, dass das in irgendeinem der Bücher steht, du hast aber keine Ahnung in welchem. Genau so geht es dir mit den Informationen im Internet. Damit du das gewünschte finden kannst, gibt es sogenannte Suchmaschinen. Diese machen nichts anderes, als den ganzen Tag durchs Web surfen und alle Wörter, sie sie finden in ein riesig grosses Inhaltsverzeichnis zu übernehmen. Es gibt viele, ganz verschiedene Suchmaschinen. Die zur Zeit wohl bekannteste ist „Google: Im Eingabefeld kannst du einen oder mehrere Begriffe eingeben. Dann drückst du auf die Eingabetaste und Google bietet dir sofort eine ganze Menge von Begriffen an. Wenn du zum Beispiel „Schlossrued Gemeindeammann eingibst, zeigt Google in 0,35 Sekunden etwa 1940 Webseiten an. Das bedeutet, dass auf diesen 1640 Seiten die Wörter Gemeindeammann und Schlossrued vorkommen. Die Webseiten sind dann darunter nach Genauigkeit der Treffer geordnet. Man sucht sich hier einen Titel aus und klickt sich auf die entsprechende Webseite. FürKinder und Jugendliche gibt es spezialisierte Suchmaschinen, die Texte finden, die für Kinder besonders geeignet sind und auch für Kinder und Jugendliche verständlich sind. blindekuh.de wasistwas.de helles-koepfchen.de spielstrasse.de Wenn du eine Seite im Internet gefunden hast, die dir eine Antwort auf deine Frage gibt, dann denk daran: Nicht alles muss wirklich wahr sein! Nur weil etwas im Internet steht, muss es noch lange nicht wahr sein. Achte genau darauf, auf welcher Seite etwas steht und versuche, deine Information auch auf einer zweiten Seite zu überprüfen. pkw2012