Arbeitsblatt: Beobachuntsblatt Tempo-Teufel

Material-Details

Beobachtungsblatt für den Film auf MySchool zum Film Tempo-Teufel von SF.tv
Lebenskunde
Anderes Thema
11. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

97854
1024
1
24.04.2012

Autor/in

Tvrtko Brzovic
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Arbeitsauftrag: Raser – Folgen eines Unfalls Thema: Risiko und Sicherheit Im folgenden Film sehen Sie, welche Auswirkungen überhöhte Geschwindigkeit und das Missachten von Verkehrsregeln haben kann. Ziel dabei ist es, dass Sie diese erkennen und sich darüber Gedanken machen, wie Sie zu diesem Thema und Verhalten stehen. Machen Sie sich während des Filmes Notizen zu den Fragen. Im Anschluss haben Sie noch kurz Zeit diese zu ergänzen. Beobachtungsfragen: 1. Wie kam es zur Frontalkollision? 2. Wofür wurde Florian schuldig gesprochen? Wie lautete die Strafe? 3. Welche physischen und psychischen Verletzungen erlitt Florian? 4. Inwieweit wird Florians Leben durch den Unfall jetzt und in der Zukunft beeinträchtigt? 5. Was empfinden Rita und Rainer Unterholzer gegenüber Florian, ein Jahr nachdem ihre Eltern bei der Frontalkollision getötet wurden? 6. Wie geht Florian mit der Tatsache um, dass durch sein Verhalten zwei Menschen getötet wurden? Nach dem Film: 7. Was empfinden Sie gegenüber Florian? 8. Wie würden Sie sich an seiner Stelle verhalten? 9. Wie würden Sie sich an der Stelle von Rita und Rainer Unterholzer verhalten? 10. Welche Strafe erachten Sie in diesem Fall für angemessen? Beobachtungsfragen: 1. Wie kam es zur Frontalkollision? Florian überholte zweit Autos und prallte Frontal in ein korrekt entgegenkommendes Fahrzeug. Laut Augenzeugen ist Florian auf der Unfallstrecke durch aggressives, schnelles Verhalten aufgefallen. 2. Wofür wurde Florian schuldig gesprochen? Wie lautete die Strafe? Mehrfache fahrlässige Tötung, 75 Tag auf 2 Jahre bedingt, 750 Franken Busse, Übernahme der Kosten von 1000 Fr. für Leichentransport, Bergung, Gericht. 3. Welche physischen und psychischen Verletzungen erlitt Florian? Er schwebte drei Wochen zwischen Leben und Tod. Viele Knochen waren zertrümmert, er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und einen offenen Schädelbruch. In über 30 Operationen wurde er im wahrsten Sinne des Wortes von den Chirurgen wieder zusammengeflickt. Ferner litt er unter Angststörungen und Depressionen. Seine Wahrnehmung und sein Reaktionsvermögen waren beeinträchtigt. 4. Inwieweit wird Florians Leben durch den Unfall jetzt und in der Zukunft beeinträchtigt? Die rechte Hand wird ihre Funktion nie mehr voll übernehmen können. Sein Gleichgewicht ist durch das rechte Bein gestört. Verschiedene Knochenbruchstellen sind mit Metallplatten und Schrauben fixiert. Er wird nie mehr Ski fahren können. Er wird sich nie gross sportlich betätigen können. Grosse körperliche Anstrengungen sind nicht möglich. Er muss seinen geliebten Beruf Lastwagenchauffeur an den Nagel hängen. Vielleicht kann er eine Ausbildung im Bereich Feinelektronik absolvieren und in einer geschützten Werkstatt arbeiten. Später vielleicht schafft er den Sprung in den freien Markt. Am liebsten wäre er aber mit dem Auto unterwegs und hätte Kontakt zu immer wieder anderen Leuten. 5. Was empfinden Rita und Rainer Unterholzer gegenüber Florian, ein Jahr nachdem ihre Eltern bei der Frontalkollision getötet wurden? Rita: Sie spürt Wut, sie wünscht ihm nichts Böses, ganz vergeben kann sie ihm nicht. Rainer: Er hat keine Wut auf ihn, er wird ihn auch nicht in einer dunk-len Ecke zusammenschlagen, er schliesst in Frieden mit dem Vorfall ab und lässt ihn ziehen. 6. Wie geht Florian mit der Tatsache um, dass durch sein Verhalten zwei Menschen getötet wurden? Er möchte sich bei den Angehörigen dafür entschuldigen, dass er einen Teil ihrer Familie aus dem Leben gerissen hat. Er sagt sich aber auch: «. weil wenns hat passieren sollen, wärs auch anderswo passiert ., . man kanns nicht im Voraus wissen, was auch gut so ist, sonst wäre das Leben nicht mehr interessant .»