Arbeitsblatt: Prüfung Kanton Zürich
Material-Details
Prüfung MSt
Geographie
Gemischte Themen
klassenübergreifend
4 Seiten
Statistik
98323
1145
2
04.05.2012
Autor/in
LESLEY TOAL
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
M&U Prüfung Thema: Kanton Zürich Name: Aufgabe 1 Beschrifte die beiliegende Karte mit 14 Ortschaften. Aufgabe 2 a) Erkläre, warum die meisten Gletscher in der Schweiz immer kleiner werden. Benutze dabei die Begriffe Nährgebiet, Zehrgebiet und Firnlinie. b) Wie entsteht eine Moräne? Aufgabe 3 Erkläre mit einer Zeichnung und 2-3 Sätzen, warum Weinbauern im Weinland ihre Reben an Hängen anlegen. Aufgabe 4 Kreuze bei den folgenden Teilaufgaben zum Thema Weinbau an, ob sie richtig oder falsch sind. Richtig Falsch Um süsse Trauben zu erhalten, brauchen die Rebstöcke viel Sonne. Damit die Trauben nicht kaputt gehen, ist es wichtig, dass sie im Sommer keine Temperaturen über 30C (sprich Grad Celsius) haben. Damit die Trauben gut gedeihen, sollten sie nicht zu viel Regen abbekommen. Im Weinland hat es eigentlich nicht genügend Sonne für die Reben. Durch die Wahl des Standortes können die Bauern diesen Mangel beheben. Aufgabe 5 Das Züricher Oberland war früher für die Textilindustrie bekannt. Fülle folgenden Lückentext aus dem Büchlein „Zürcher Oberland aus: Die Oberländer Bauern konnten ihren Lebensunterhalt nicht allein mit Landwirtschaft bestreiten. Der karge Boden gab zu wenig her, sie mussten deshalb für einen Nebenverdienst sorgen. Die Oberländer pflanzten unter anderem Hanf und Flachs an. Die Produkte daraus waren nicht nur für den eigenen Verbrauch gedacht, sondern vor allem für den Verkauf. Es gab also im Oberland eine „Textilindustrie, lange bevor Textilmaschinen und Fabriken gebaut wurden. Um 1750 brachten Händler aus dem Orient und Indien erstmals Baumwollstoffe nach Europa. Der Erfolg dieser Gewebe war gross und entsprechend auch die Nachfrage nach den neuen Stoffen. Die Möglichkeit als Heimarbeiter Geld zu verdienen, lockte sogar viele Leute aus dem Unterland ins Oberland. 1767 erfand ein Engländer einen Spinnstuhl, mit welchem 8 Faserbänder gleichzeitig zu Garn versponnen werden konnten. Diese Erfindung hatte grossen Einfluss auf die Schweiz und die Heimarbeiter im Zürcher Oberland. Der Preis für handgesponnenes Garn fiel drastisch nach unten, die Kaufleute zahlten fast nichts mehr für die Arbeit der Heimspinner. Die Folge war, dass viele Arbeiter arbeitslos wurden. Ein paar aufeinanderfolgende schlechte Ernten in der Landwirtschaft machten das Unglück vollkommen: Das wenige Getreide wurde teuer. Das führte zu einer grossen Hungersnot, welche vor allem die arme Bevölkerung traf und Hunderten das Leben kostete. Nach 1800 entstanden rasch viele Fabriken. Die Spinnmaschinen wurden anfangs noch von Hand betrieben. Bald diente als Antriebskraft das Wasser der Flüsse: An der Töss, an der Jona und an der Kempt schossen Fabriken wie Pilze aus dem Boden.