Arbeitsblatt: Gut getarnt

Material-Details

Arbeitsauftrag im Bereich Grafik
Bildnerisches Gestalten
Grafik
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

98564
1297
15
09.05.2012

Autor/in

Claudia Wittmer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Bild und Kunst GUT GETARNT Tiere benutzen eine Tarnung, um sich vor ihren Feinden zu schützen oder um besser jagen zu können. Die Tricks beim Tarnen und Täuschen dienen dazu, andere Lebewesen in die Irre zu führen und das eigene Überleben zu sichern. Es gibt verschiedene Arten der Tarnung: Manche Tiere färben sich schwarz (Melanismus) oder sie passen sich ihrer Umgebung in Form und Farbe an (Mimese), so wie das Chamäleon. Es gibt auch Tierarten, die andere Tiere oder Pflanzen nachahmen (Mimikry), so zum Beispiel das Wandelnde Blatt. Andere Tiere verstecken sich, unter anderem viele Wüstentiere, die sich zum Beispiel in den Sand eingraben. Wiederum andere Tiere verkleiden sich, um anderen Tieren Gefährlichkeit vorzutäuschen. So haben manche Tiere, vor allem Schmetterlinge, Augen auf ihrem Körper, um bei Feinden den Eindruck zu erwecken, sie hätten es mit einem viel größeren Tier zu tun. Große, kräftige Tiere haben eine Tarnung natürlich weniger nötig als kleine, schwache und solche, die sich nicht schnell von der Stelle bewegen können. Es gibt viele Beispiele für die Tarnungstricks der Tiere. Einige davon folgen nun: • Tintenfische sind im Meer besonderen Gefahren ausgesetzt, da sie sich ja ungeschützt (ohne Schale oder ähnliches) bewegen. Sie haben eine ganz besondere Fähigkeit zur Tarnung entwickelt, die ihnen auch bei der Jagd sehr nützlich ist. Sie können innerhalb kurzer Zeit die Färbung ihrer Umgebung annehmen. • Der Schlangenaal ahmt in seiner Erscheinung die giftige Gelblippenseeschlange nach. • Der Feldhase ist ein Meister der Tarnung. Sein Ruhelager ist eine Grube (Sasse), die er sich auf den Äckern gräbt. Nähert sich dieser Grube ein Feind, so verharrt er bewegungslos und bleibt so meistens unbemerkt. • Pinguine tarnen sich mit ihrem schwarzweißen Frack: für ihre natürlichen Feinde ist ihr weißer Bauch im Meer von unten kaum sichtbar und der schwarze Rücken hebt sich von oben gesehen kaum vom dunklen Meeresboden ab. • Die wahren Meisterinnen der Täuschung sind die Gespenstschrecken, die sich im Laufe ihrer Entwicklung perfekt an ihre Umgebung angepasst haben: Das sogenannte Wandelnde Blatt sieht wie ein Blatt aus. So gut getarnt können Feinde es gar nicht erst finden. Ähnlich verhält sich die Stabheuschrecke, die versucht, kleine Zweige nachzuahmen, um ihre Gegner zu verwirren. Auch die Spannerraupe sieht aus wie ein dünner Zweig. • Der Polarfuchs ist ebenfalls perfekt an seine Umgebung angepasst: Er wechselt seine Haarfarbe je nach Jahreszeit: mal hell, mal dunkel. So fällt er zum Beispiel mit weißem Fellkleid im Schnee nicht auf. Quelle: Foto 1: Mit freundlicher Genehmigung von Roland Weißheimer (2004) Foto 2: Medienwerkstatt Fotos 3 und 4: Mit freundlicher Genehmigung von www.naturfotosammlung.de (2004) Bild und Kunst Arbeitsauftrag: Du entscheidest dich für ein Tier und sammelst Bildmaterial und Informationen zu seinem Lebensraum. Wie kannst du dieses Tier seiner Umgebung anpassen, damit es perfekt getarnt ist? Lässt du es schneien oder versteckst du es vielleicht teilweise hinter einem Baum? Wie musst du eventuell das Tier selber anpassen, damit die Tarnung gelingt? Du erstellst anschliessend ein Konzept für deine Arbeit und eine Aufteilung in Arbeitsschritte. Ein möglicher Ablauf könnte folgendermassen lauten: Tier mit Bleistift skizzieren, Hintergrund entwerfen, mit verdünnter Tinte den Hintergrund unterschiedlich bemalen, das Tier mit schwarzer Tinte strukturieren, Hintergrund der Struktur anpassen, Details hervorheben. Konzept mit Skizze bitte kurz mit mir besprechen und Rückmeldungen einholen. Rahmenbedingungen: Material: Unterschiedliche Bleistifte, Tinte und Feder, verdünnte Tinte, Kohle, Neocolor (schwarz, grau, weiss), Fineliner oder Stabilo. Kombinationen sind möglich! Zeit: 3 Doppellektionen Bewertung: Siehe ausgehändigte Kopie.