Arbeitsblatt: Lesetraining- In vorgeschichtlicher Zeit
Material-Details
Text mit anschliessenden Leseverständnisfragen
Geschichte
Urzeit
4. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
98837
852
4
15.05.2012
Autor/in
Andrea Büsser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
In vorgeschichtlicher Zeit 4. Klasse Name: Viele Tiere sind bestens gegen unterschiedliche Temperaturen ausgerüstet: Sie besitzen zum Beispiel ein Wärme spendendes Fell, einen Pelz, Flügel, Schuppen oder sie haben eine dicke Haut. Viele Tiere haben auch eine Kampfausrüstung, um sich vor ihren Feinden zu schützen: Denk einmal an die scharfen Krallen, spitzen Schnäbel und Zähne, starken und beweglichen Muskeln oder gar an Gift, welches einzelne Tiere zu ihrer Abwehr einsetzen. Weniger gut ist der Mensch ausgerüstet. Er ist nicht so flink wie die meisten Tiere, hat weder scharfe Krallen noch sonstige körpereigene Mittel, um sich zu wehren. Selbst seine Haut ist weich und leicht verwundbar. Schliesslich ist der Mensch auch wechselnden Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Als einziges Lebewesen besitzt er jedoch etwas anderes: ein abstraktes Denkvermögen! Und das macht ihn zum Herrscher über alle anderen Lebewesen auf dieser Erde. Wie schützte sich der Urmensch? Die Naturkräfte konnte er nicht bezähmen, mit ihnen musste er sich abfinden. Aber er verstand es bald, sich mit seinen zwei geschickten Händen und seinem Verstand besser vor ihnen zu schützen. Er begann, sich ein „Haus zu bauen: Die ersten Behausungen dienten vor allem zum Schutz vor Kälte und als Zuflucht vor wilden Tieren. Bald merkten die Urmenschen, dass sie in ihren Zelten auch Nahrung aufbewahren, Waffen herstellen und das Feuer hüten konnten. Zudem boten ihre Zelte Ruhe, um Kinder aufzuziehen. Nach 1 – 2 Jahren sind die meisten jungen Tiere bereits imstande, sich selbst zu verteidigen. Sie können ihre Nahrung selber suchen, sich selbst beschützen und sich mit anderen Tieren ihrer Gattung paaren. Ein Kleinkind kann sich erst sehr viel später selbst versorgen. Es braucht die Pflege der Eltern. Aus diesem Grund war eine Zufluchtsstätte für die Fortdauer der Menschen von zentraler Bedeutung. In den ersten menschlichen Behausungen bildeten sich erste Familien. Aus den ersten Familien entwickelte sich allmählich ein Stamm, aus dem Stamm ein Dorf, aus dem Dorf eine kleinere Stadt.- bis im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende ganze Kulturräume entstanden. Auch in der Schweiz hat man Hinweise auf Steinzeitbehausungen gefunden: Man fand zum Beispiel in drei Höhlen zwischen Säntis- und Pizolgebiet steinzeitliche Feuerstellen, eine grosse Anzahl Schädelknochen von erlegten Höhlenbären sowie einfachste Steinwerkzeuge. Steinzeit 10, ML In vorgeschichtlicher Zeit 4. Klasse Steinzeitlesetraining 10 Viele Tiere sind bestens gegen unterschiedliche Temperaturen ausgerüstet: Sie besitzen zum Beispiel ein Wärme spendendes Fell, einen Pelz, Flügel, Schuppen oder sie haben eine dicke Haut. Viele Tiere haben auch eine Kampfausrüstung, um sich vor ihren Feinden zu schützen: Denk einmal an die scharfen Krallen, spitzen Schnäbel und Zähne, starken und beweglichen Muskeln oder gar an Gift, welches einzelne Tiere zu ihrer Abwehr einsetzen. Weniger gut ist der Mensch ausgerüstet. Er ist nicht so flink wie die meisten Tiere, hat weder scharfe Krallen noch sonstige körpereigene Mittel, um sich zu wehren. Selbst seine Haut ist weich und leicht verwundbar. Schliesslich ist der Mensch auch wechselnden Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Als einziges Lebe- wesen besitzt er jedoch etwas anderes: ein abstraktes Denkvermögen! Und das macht ihn zum Herrscher über alle anderen Lebewesen auf dieser Erde. Wie schützte sich der Urmensch? Die Naturkräfte konnte er nicht bezähmen, mit ihnen musste er sich abfinden. Aber er verstand es bald, sich mit seinen zwei geschickten Händen und seinem Verstand besser vor ihnen zu schützen. Er begann, sich ein „Haus zu bauen: Die ersten Behausungen dienten vor allem zum Schutz vor Kälte und als Zuflucht vor wilden Tieren. Bald merkten die Urmenschen, dass sie in ihren Zelten auch Nahrung aufbewahren, Waffen herstellen und das Feuer hüten konnten. Zudem boten ihre Zelte Ruhe, um Kinder aufzuziehen. Nach 1 – 2 Jahren sind die meisten jungen Tiere bereits imstande, sich selbst zu verteidigen. Sie können ihre Nahrung selber suchen, sich selbst beschützen und sich mit anderen Tieren ihrer Gattung paaren. Ein Kleinkind kann sich erst sehr viel später selbst versorgen. Es braucht die Pflege der Eltern. Aus diesem Grund war eine Zufluchtsstätte für die Fortdauer der Menschen von zentraler Bedeutung. Bei jeder Nummer steht eine richtige und eine falsche Aussage. Schreibe die richtige Lösung auf dein Laufblatt. 1a) Junge Tiere sind meist nach 1 – 2 Jahren selbständig und können sich auch verteidigen. 1b) Ein Kleinkind ist weniger lang als 1 – 2 Jahre auf den Schutz seiner Eltern angewiesen. 2a) Die Urmenschen begannen, zu ihrem Schutz vor Kälte und vor wilden Tieren „Häuser zu bauen. 2b) Die Urmenschen errichteten erste Behausungen ausschliesslich für ihre Werkzeuge. 3a) Der Mensch ist flinker als die meisten Tiere. 3b) Der Mensch ist langsamer als die meisten Tiere. 4a) Der Mensch ist körperlich besser zu seiner Verteidigung ausgerüstet als Tiere. 4b) Tiere besitzen mehr natürliche Waffen zu ihrer Verteidigung als Menschen. 5a) Der Mensch besitzt als einziges Lebewesen ein abstraktes Denkvermögen. 5b) Einzelne Tiere besitzen wie wir Menschen ein abstraktes Denkvermögen. 6a) Die Urzeitbehausungen boten Ruhe zur Kindererziehung und –pflege. 6b) Die urzeitlichen Kinder lebten am liebsten in der freien Natur. 7a) Menschen können sich mit langen Fingernägeln problemlos gegen alle wilden Tiere schützen. 7b) Einige Tiere haben zu ihrer Verteidigung scharfe Krallen. Lesetraining Steinzeit 10, ML In vorgeschichtlicher Zeit 4. Klasse Steinzeitlesetraining 10 Viele Tiere sind bestens gegen unterschiedliche Temperaturen ausgerüstet: Sie besitzen zum Beispiel ein Wärme spendendes Fell, einen Pelz, Flügel, Schuppen oder sie haben eine dicke Haut. Viele Tiere haben auch eine Kampfausrüstung, um sich vor ihren Feinden zu schützen: Denk einmal an die scharfen Krallen, spitzen Schnäbel und Zähne, starken und beweglichen Muskeln oder gar an Gift, welches einzelne Tiere zu ihrer Abwehr einsetzen. Weniger gut ist der Mensch ausgerüstet. Er ist nicht so flink wie die meisten Tiere, hat weder scharfe Krallen noch sonstige körpereigene Mittel, um sich zu wehren. Selbst seine Haut ist weich und leicht verwundbar. Schliesslich ist der Mensch auch wechselnden Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Als einziges Lebe- wesen besitzt er jedoch etwas anderes: ein abstraktes Denkvermögen! Und das macht ihn zum Herrscher über alle anderen Lebewesen auf dieser Erde. Wie schützte sich der Urmensch? Die Naturkräfte konnte er nicht bezähmen, mit ihnen musste er sich abfinden. Aber er verstand es bald, sich mit seinen zwei geschickten Händen und seinem Verstand besser vor ihnen zu schützen. Er begann, sich ein „Haus zu bauen: Die ersten Behausungen dienten vor allem zum Schutz vor Kälte und als Zuflucht vor wilden Tieren. Bald merkten die Urmenschen, dass sie in ihren Zelten auch Nahrung aufbewahren, Waffen herstellen und das Feuer hüten konnten. Zudem boten ihre Zelte Ruhe, um Kinder aufzuziehen. Nach 1 – 2 Jahren sind die meisten jungen Tiere bereits imstande, sich selbst zu verteidigen. Sie können ihre Nahrung selber suchen, sich selbst beschützen und sich mit anderen Tieren ihrer Gattung paaren. Ein Kleinkind kann sich erst sehr viel später selbst versorgen. Es braucht die Pflege der Eltern. Aus diesem Grund war eine Zufluchtsstätte für die Fortdauer der Menschen von zentraler Bedeutung. Bei jeder Nummer steht eine richtige und eine falsche Aussage. Die richtige Lösung ist rot gedruckt. 1a) Junge Tiere sind meist nach 1 – 2 Jahren selbständig und können sich auch verteidigen. 1b) Ein Kleinkind ist weniger lang als 1 – 2 Jahre auf den Schutz seiner Eltern angewiesen. 2a) Die Urmenschen begannen, zu ihrem Schutz vor Kälte und vor wilden Tieren „Häuser zu bauen. 2b) Die Urmenschen errichteten erste Behausungen ausschliesslich für ihre Werkzeuge. 3a) Der Mensch ist flinker als die meisten Tiere. 3b) Der Mensch ist langsamer als die meisten Tiere. 4a) Der Mensch ist körperlich besser zu seiner Verteidigung ausgerüstet als Tiere. 4b) Tiere besitzen mehr natürliche Waffen zu ihrer Verteidigung als Menschen. 5a) Der Mensch besitzt als einziges Lebewesen ein abstraktes Denkvermögen. 5b) Einzelne Tiere besitzen wie wir Menschen ein abstraktes Denkvermögen. 6a) Die Urzeitbehausungen boten Ruhe zur Kindererziehung und –pflege. 6b) Die urzeitlichen Kinder lebten am liebsten in der freien Natur. 7a) Menschen können sich mit langen Fingernägeln problemlos gegen alle wilden Tiere schützen. 7b) Einige Tiere haben zu ihrer Verteidigung scharfe Krallen. Lesetraining Steinzeit 10, ML