Arbeitsblatt: Hydren
Material-Details
Kurze Erläuterung zu Hydren auf der Zellebene.
Biologie
Zellbiologie / Cytologie
11. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
68207
873
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26.09.2010
Autor/in
Kathrin Eastline
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Hohltiere Ein Hohltier besteht meistens aus 2 Gewebeschichten, einer äusseren (Ektoderm) und einer Inneren (Endoderm) und einer Mittellamelle zwischen den beiden Schichten. Im Ektoderm sitzen die Nesselkapseln, im Endoderm können manchmal einzellige Grünalgen eingelagert sein, die in Symbiose mit dem Polyp leben. Bei den Entodermzellen lassen sich zwei Typen unterscheiden: unbegeisselte Drüsenzellen sondern Verdauungssaft in den Magenraum ab. Dort findet die extrazelluläre Vorverdauung der Nahrung statt, wodurch sie in kleine Teile zerlegt wird. Diese werden anschließend von begeisselten Fresszellen aufgenommen und endverdaut. Die Fresszellen werden auch Nährmuskelzellen genannt, da sie an der Seite, mit der sie der Stützschicht aufsitzen, Muskelfasern enthalten. Die Endprodukte der Verdauung werden von hier an die übrigen Zellen des Körpers weitergegeben. Im Ektoderm fallen die Nesselzellen auf. Sie sind eine Besonderheit des Süsswasserpolypen und seiner Verwandtschaft. Schlanke Sinneszellen sind für chemische und mechanische Reize besonders empfindlich. Sie stehen mit den langen, faserförmigen Fortsätzen der Nervenzellen in Verbindung und dienen der Weiterleitung von Reizen hin zu Muskelfasern, deren Verkürzung sie veranlassen können. Die in Längsrichtung angeordneten Muskelfasern der Hautmuskelzellen stehen senkrecht zu den im Entoderm gelegenen Muskelfasern und ermöglichen im Zusammenspiel die hohe Beweglichkeit von Hydra. Zwischen den Zellen des Ektoderms liegen Ersatzzellen. Sie dienen sowohl dem Ersatz abgestorbener Zellen, als auch der Regeneration, d.h. der Neubildung verloren gegangener Körperteile sowie der ungeschlechtlichen Vermehrung durch Bildung von Knospen. Die Nervenzellen liegen in der Stützschicht und bilden ein Nervennetz, das sich über den ganzen Körper erstreckt.