Arbeitsblatt: Geburt
Material-Details
Gebuurtsriten in verschiedenen Religionen
Lebenskunde
Feste / Traditionen
4. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
69200
1338
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14.10.2010
Autor/in
Nadine Heer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Judentum Die Mädchen bekommen am ersten Samstag nach der Geburt in der Synagoge ihren Namen und einen Segensspruch Die Knaben werden am achten Tag nach der Geburt beschnitten und bekommen ihren Namen. Die meisten Kinder bekommen einen hebräischen Namen. Christentum Die meisten Kinder werden kurz nach der Geburt getauft. Jedes Kind erhält dabei auch einen „Götti und eine „Gotte. Das sind Menschen, die das Kind im Leben unterstützen sollen. Der Pfarrer oder der Priester malt dafür mit Wasser dreimal ein Kreuz auf die Stirn und sagt: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Das heisst, dass der Der Pfarrer oder der Priester Gott gebeten hat, auf das Kind aufzupassen. Islam Wenige Minuten nach der Geburt gibt der Vater dem Kind Honig und flüstert ihm Worte aus dem Koran ins Ohr. Weil das Kind den Honig mag, soll es diese Worte in guter Erinnerung behalten. Danach wird das Kind gebadet und seine Augen werden mit Kohl geschminkt. Die Nabelschnur wird vergraben. Am 7. Tag wird dem Kind der Kopf rasiert und die Knaben werden beschnitten. Für jedes Kind wird eine Dattelpalme gepflanzt. Manche Kinder bekommen einen der 99 Namen Allahs. Hinduismus Wenn eine Frau im 7. Oder 8. Monat schwanger ist, kommen andere Mütter zu ihr und geben ihr Armreife aus Silber, Gold und Glas. Die sollen die Mutter und das Kind beschützen und Unheil verhindern. Viele Frauen gehen für die Geburt in das Haus ihrer Mutter. Einige Wochen nach der Geburt kommt ein Priester und führt ein Reinigungsritual durch. Der Priester berechnet auch das Horoskop des Kindes. Im Horoskop kann er verschiedene Buchstaben lesen. Diese Buchstaben müssen dann im Namen des Kindes vorkommen. Wenn der Vater das Kind tauft gibt es ein Fest zu Hause oder im Tempel. Danach feiert man einen Gottesdienst. Viele Mütter zeichnen ihrem Kind irgendwo einen schwarzen Fleck, weil der das Kind beschützen soll. Buddhismus Im Buddhismus ist es ganz wichtig, alles Lebende zu achten und sich darum zu kümmern. Deshalb wird das Baby ganz besonders liebevoll behandelt und gepflegt. Manchmal kommen Mönche nach Hause und segnen das Baby.