Arbeitsblatt: Handzeichnung
Material-Details
Arbeitsblatt zum Thema Handzeichnung
Bildnerisches Gestalten
Grafik
11. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
69731
1299
5
21.10.2010
Autor/in
claudia stranghöner
Land: Deutschland
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Stichpunkte zum Thema Handzeichnung Anfertigen von Skizzen Die Skizze (ital.: schizzo) ist der Versuch der Darstellung einer Idee, auch ein Entwurf, ein Konzept, ein erster Überblick. In der bildenden Kunst ist sie oft Grundlage für ein späteres Werk, eine Vorzeichnung, die nicht detailliert oder ausgearbeitet sein muss. Die Skizze dient als schnelle Gedächtnisstütze und als einfache Ausdrucksmöglichkeit, bei der es nicht auf Genauigkeit, sondern die markante Darstellung einer Idee ankommt. Folgende Kriterien sind bei der Anfertigung von Skizzen von Bedeutung: • Erfasssen von Proportionen • Beobachtung wesentlicher Charakteristika des Gegenstandes • und bildnerische Wirksamkeit der ausgewählten Ansichten Anfertigen von Zeichenstudien Eine Zeichenstudie ist eine intensivere zeichnerische Auseinandersetzung mit der Darstellung eines Gegenstandes, Körpers, Details, Folgende Kriterien sind bei der Anfertigung von Studien von Bedeutung: • • • • • Möglichst vielseitige verwendungen graphischer Strukturen Differenzierte bildnerische Darstellung Erreichung einer wirksamen Plastizität Wirksame Art der Darstellung von Eigen und Schlagschatten Illusionistische Nachahmung der Textur Linearer Stil und malerischer Stil (Heinrich Wölflin) Zwei unterschiedliche Weltanschauungen (Heinrich Wölflin) Holbein, Renaissance, 16. Jahrhundert Rembrandt, Barock, 17. Jahrhundert Sehweise in Linien Sehweise in Masse Sinn und Schönheit der Dinge awerden in den Umrissen gesucht Die Gesamtheit soll wirken. Darstellung der Fläche (Licht/Schatten), gebrochene Linien Tastbild Sehbild Die Dinge werden so wiedergegeben wie sie sind Objektiver Blick Die Dinge werden so wiedergegeben wie sie scheinen Subjektiver Blick Konturzeichnung Langsames Herantasten an die Form. Nur die Konturlinien werden in lockerem Zeichenstil festgehalten z.B. Zeichnung Holbein z.B. Zeichnung Rembrandt Unterschiedliches Interesse an der Welt. Beide Ansichten sind imstande ein vollkommenes Bild des Sichtbaren zu geben! Tonwerte Die Umsetzung von Farben in Tonwerte ist eine Übersetzung der jeweiligen Farbe in einen bestimmten Grauton der gesamten Skala von Grautönen zwischen Schwarz und Weiß. Diese Grautöne werden in der Zeichnung Tonwerte genannt. Jede Farbe hat einen bestimmten Tonwert. Modulation mit Licht und Schatten Bildgegenstände werden plastisch hervorgehoben. (Seit der Antike und wieder in der Renaissance) Die Körperhaftigkeit wird in der Malerei und in der Zeichnung durch Licht und Schatten Modulation erzeugt. Die Striche werden beim Eigenschatten dem Formenverlauf angepasst. Außenschatten werden in Kern und Halbschatten unterschieden. Entwicklung eines persönlichen Zeichenstils Durch regelmäßiges Zeichnen kann jeder seinen ganz persönlichen »Zeichenstil« entwickeln, der sich durch Aufdruck, Schraffurtechnik, Lockerheit, .etc unterscheidet. Umgangssprachlich sagt man auch: » Jemand hat einen guten Stil«, wenn der Zeichner sehr sicher und eigenständig zeichnet