Arbeitsblatt: Gestaltungsreihe zum Thema Baum
Material-Details
Kurze Gestaltungsreihe zum Thema Baum mit Grob/Feinzielen, Ablauf und Gestaltungsaufträgen. Für Unterstufe geeignet.
Bildnerisches Gestalten
Gemischte Themen
3. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
73723
1018
3
05.01.2011
Autor/in
roems (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Gestaltungsreihe zum Thema „Der Baum Grobziele Vergleichend und differenziert beobachten Aufmerksam betrachten und alle Sinne aktivieren Anschliessend an gezielte Beobachtungen sich mit zunehmend differenzierten Grundformen der kindlichen Bildsprache ausdrücken Spielerisch Gestaltungsmittel ausprobieren und variieren Von eigenen Arbeitsabläufen und –ergebnissen erzählen Feinziele Tastbare Merkmale des Baumes: hart/weich, feucht/trocken, grob/fein Darstellung als Einzelobjekt und in einfacher Anordnung Umgang mit Wasserfarbe, Bleistift Werke anderer Kinder und Künstler begutachten Formen des Baumes kennen: Proportionen, Symmetrien, Beziehungen zwischen Formen Grobplanung der Lektionsreihe Kombiniertes Schema von Peter Wanzenried Ablauf Gestaltungsaufträge, Lernprozesse Kurze PräkonzeptErhebung Die Kinder skizzieren spontan, frei aus ihren Vorstellungen einen Baum Gemeinsam gehen wir in den Wald oder in eine Gegend, die reich an Bäume ist. Zu zweit oder allein suchen sich die Kinder einen Lieblingsbaum Die Kinder probieren die Frottage aus. Danach zeichen sie ihren Baum ab und sammeln Baumgegenstände Wieder im Schulzimmer werden Gegenstände begutachtet. Skizzen vorgestellt, verglichen, diskutiert. Die LP erklärt den Kindern die Technik der Frottage. Die Kinder zeichen „ihren Baum ab. Sammel von Ästen, Blättern, Rinde PostkozeptErhebung Die Kinder fertigen nun ein Bild mit Wasserfabe an. Experimentelles Vorgehen und Entdecken. Ins Lerntagebuch wird schriftlich Die LP lenkt die Aufmerksamkeit auf folgende Details: Was macht ein Baum aus? Was ist speziell? Was für Baumarten haben wir gefunden? Die Kinder skizzieren mit neue erlernten Beobachtungen und Wissen nochmal einen Baum. PusteBaum: Ein Pinsel, eine Wasserfarbe und ein Strohhalm werden den Kindern gegeben. Wie gestalten sie so einen Baum? Was machen sie mit den Materialien? (offener Auftrag) Bewusstwerden des festgehalten wie sich die 2 Skizzen unterscheiden. Was macht das Kind nun anders? Jedes Kind erhält ein aufmunterndes Feedback. Die Werke der Kinder werden präsentiert und reflektiert. Zum Abschluss folgt eine Bildbetrachtung des Künstlers gestalterischen Lernprozesses. Die Kinder erkennen: Die Künstler haben wie wir gearbeitet. Sie sind stolz es ihnen gleichgemacht zu haben ohne je vorher eines ihrer Bilder betrachtet zu haben. Durch echte Begegnungen mit „dem Baum entwickeln die Kinder ihre innere Wahrnehmung die sich auf das gestalterische Produkt auswirkt. Durch das Skizzieren arbeiten die Kinder ohne der „ich kann das nicht zeichnenEinstellung. Ihr Vorgehen wird spontaner, ungezwungner. Durch Fragen werden die Beobachtungen der Kinder auf Details des Baumes gelenkt. Statt Vorgaben Das muss so sein!), Erkenntnisse. Durch den offenen Auftrag (Pustebaum) sind die Kinder frei, ihre kreative Vorstellungen des Baumes umzusetzen. Durch Bildbetrachtungen von Werken berühmter Künstler am Schluss geraten die Kinder nicht in Versuchung „Werke zu Kopieren. Sie erleben sich selbst als kompetente Bildbetrachter und Künstler.