Arbeitsblatt: Suchtmittel

Material-Details

Grobplanung 5 Lektionen
Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
Gesundheit
9. Schuljahr
12 Seiten

Statistik

73738
1135
12
05.01.2011

Autor/in

Melanie Zemp
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Berufspraktikum Grobplanung Lebenskunde Melanie Zemp Hünenbergring 18 6006 Luzern Inhaltsverzeichnis 1. Übersicht 2 2. Bezug zum Lehrplan 3 3. Sachanalyse 4 4. Begründungsanalyse 5 5. Grobplanung 6 6. Literaturverzeichnis 7 2 1. Übersicht Klasse Ort Zeitraum Fach Thema Anzahl Lektionen 3. Sek Sarnen 10.01.11 – 11.02.11 Lebenskunde Gesundheitsförderung heute Sucht Genuss Gruppenarbeit 5 3 2. Bezug zum Lehrplan Bereich Persönlichkeit und Gemeinschaft Eigenverantwortung übernehmen Abhängigkeit, Manipulation, Suchtformen, Drogen, Gesundheit, Wohlbefinden Grobziel 9: Sucht von Genuss unterscheiden und Gefahren erkennen. • Alkohol, Nikotin, Drogen, Medikamentensucht, Esssucht, Bulimie, Magersucht, Spielsucht, Fernsehsucht, Musiksucht • Suchtursachen, Gefahren, Legalität • • 1 Suchtmittel, Suchttätigkeiten, Suchtverhalten Suchtmittelwerbung1 Vgl. Lehrplan Lebenskunde, S.12. 4 3. Sachanalyse Ein Genussmittel sind Stoffe die dem Menschen bei der Einnahme oder Anwendung ein angenehmes Gefühl bereiten. Sie können anregen und munter machen, aber auch beruhigen und Unruhe beseitigen. Häufige Genussmittel sind Alkohol, Kaffee, Tabak, Tee und Schokolade. Ein Genussmittel kann zum Suchtmittel werden, wenn es übermässig konsumiert wird und körperlich oder psychisch abhängig macht. Im Allgemeinen wird zwischen legalen und illegalen Suchtmitteln unterschieden: Legale Suchtmittel sind jene, deren Besitz, Konsum und Handel nicht verboten ist. Darunter fallen Alkohol, Tabak und rezeptfreie Medikamente. Ein regelmässiger Konsum kann eine Abhängigkeit hervorrufen. Oft endet diese Abhängigkeit in körperlichen Schäden wie z.B. Lungenkrebs als Folge von regelmässigem Nikotinkonsum. Die legalen suchtmittel lassen sich auch unter dem Begriff Genussgifte zusammenfassen. Illegale Suchtmittel sind jene, die im Betäubungsmittelgesetz eingetragen sind und ein hohes Sucht- und Missbrauchspotential haben. Sie können entweder generell verboten sein oder vom Arzt verschrieben werden müssen. Zu den illegalen Suchtmitteln zählen Hasch, Heroin oder Kokain. Sucht hat viele Ursachen und kann zu körperlichen und psychischen Folgen führen. Eine Beratungsstelle kann helfen, einen Entzug zu machen und Hilfe zu finden.2 2 Vgl. www.suchtmittel.de 5 4. Begründungsanalyse Gegenwartsbedeutung Die SuS sine in einem Alter, wo sie mit Genuss- und Suchtmitteln in Kontakt stehen. Der erste Alkohol und die ersten Rauscherfahrungen sind zentral im Leben der Jugendlichen. Viele Jugendliche rauchen und lösen sich zunehmend vom Elternhaus ab. Sie verbringen mehr Zeit mit ihren Peers und haben ein starkes Bedürfnis Neues kennen zu lernen. Eine Aufklärung und Präventation ist unumgänglich und erforderlich. Da sich die SuS in der Schule in einem Umfeld befinden, wo sie sich mit Gleichgesinnten treffen, ist es die passende Gelegenheit das Thema in der Lebenskunde zu behandeln. Zukunftsbedeutung Die SuS werden in ihrem Leben viele neue Kontakte schliessen und verschiedene Menschen treffen, die unterschiedlich im Leben stehen und verschiedene Erfahrungen mit Drogen gemacht haben. Einige Menschen sind suchtabhängig und versuchen andere von einem Genuss bzw. Suchtmittel zu überzeugen. Damit die SuS mitreden und selber entscheiden können, ist eine frühe Präventation sinnvoll. Exemplarische Bedeutung Im Rahmen der Lebenskunde ist es nicht möglich alle Genuss- bzw. Suchtmittel zu behandeln. Eine Auswahl zu treffen macht daher Sinn. Suchtverhalten hat bei vielen Drogen die gleichen Merkmale. Ursachen und Folgen haben viele Gemeinsamkeiten und stehen daher exemplarisch für andere Drogen. 6 5. Grobplanung Thema Inhalt(e) 1 Einführung ins Thema (11.01.11 • Die SuS analysieren ihr eigenes Genussund Suchtverhalten 2 • (18.01.11 • Lernziel(e) • • Unterschied zwischen Genuss- und Suchtmittel Kennenlernen von Genuss- und Drogenmitteln Wann ist man süchtig? Ursachen und Folgen von Sucht • 3 Suchtberatung (25.01.11 • Wo hole ich Hilfe? • Wie kann die Suchtberatung helfen? • Beratungsgrundsätze • Evt. Besuch einer Suchtberatungsstelle • • • 4 (1.02.11) Gruppenarbeit – Präsentation eines Genuss- bzw. Suchtmittels vorbereiten • • • • • • • • 5 (8.02.11) Gruppenarbeit Präsentation eines Genuss- bzw. Suchtmittels vorbereiten • • Methodisch-Didaktisches Organisatorisches Die SuS sind sich ihrer eigenen Gesundheit bewusst Die SuS können ihr eigenes Genuss- und Suchtverhalten analysieren • Die SuS kennen den Unterschied zwischen Genuss- und Suchtmittel Die SuS können Genuss- und Suchtmittel aufzählen Die SuS wissen wann man süchtig ist Die SuS können die Ursachen und Folgen einer Sucht aufzählen Die SuS wissen wo sie Hilfe holen können Die SuS wissen wie sie sich selber und andern helfen können Die SuS kennen die wichtigsten Beratungsgrundsätze Die SuS erhalten Einblick in die Arbeit eines Suchtberaters/ einer Suchtberaterin Die SuS setzen sich intensiv mit einem Genuss- bzw. Suchtmittel auseinander Die SuS arbeiten mit andern zusammen Theorieinput und Basiswissen Hintergrundwi aufbauen ssen, AB, Filme etc. Die SuS setzen sich intensiv mit einem Geuss- bzw. Suchtmittel auseinander Die SuS arbeiten mit andern zusammen Die SuS arbeiten selbstsändig Internet, Bücher vorhanden • • • • • Die SuS fürs Thema sensibilisieren Anknüpfen an die Lebenswelt der SuS Den SuS Vertrauen schenken Lernen vor Ort? Praktische Handlungsansätze Hillfreiche, nützliche Tipps geben Tests, Austausch, Journals zur Persönlichkeitsauswertung Anfrage wegen Besuch einer Suchtberatungsstelle Adressen heraussuchen Die SuS arbeitenselbstständig Internet, Bücher vorhanden 7 6. Literaturverzeichnis EDK. Lehrplan Geografie.(2005). (besucht am 21.10.2010). Suchtmittel De. (besucht am 21.10.2010) 8