Arbeitsblatt: Baumwollernte

Material-Details

Materialkunde Baumwolle
Werken / Handarbeit
Gemischte Themen
4. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

75873
1359
5
01.02.2011

Autor/in

Susanne Ochsner

8706 Meilen

Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Baumwolle Die Baumwoll-Ernte Ungefähr fünf Monate dauert es, bis aus dem Baumwollsamen ein Strauch gewachsen ist, der blüht, Früchte trägt und schliesslich aus den reifen Fruchtkapseln die Baumwolle, das so genannte weisse Gold, herausquellen lässt. Jetzt könnte die Ernte von Hand beginnen, so wie es Jahrhunderte lang in mühseliger Arbeit geschah. Heute wird die Baumwolle jedoch in den meisten Ländern maschinell geerntet. Bei der maschinellen Ernte stören die Blätter: sie geraten mit in die Pflückmaschine und verschmutzen die weissen Wattebäusche. Ein Flugzeug besprüht das Feld mit einem Entlaubungsmittel, das leider giftig ist. Das Entlaubungsmittel trocknet die Pflanzen aus. Nach kurzer Zeit werfen sie ihr Laub ab und stehen nun völlig kahl da. Das grüne Feld hat sich in ein weisses Meer verwandelt. Nun kann die Baumwollernte beginnen; trockenes Wetter ist dazu unbedingt notwendig! Mit Stahlfingern, die sich drehen, pflückte die Maschine die reife Baumwolle von den Sträuchern. Tag und Nacht ist sie im Einsatz, damit die Ernte eingeholt ist, bevor es womöglich regnet. Jedes Mal, wenn der Pflückkorb voll ist, kippt die Maschine die geerntete Baumwolle in den riesigen Behälter der Pressmaschine. Sie presst die Baumwolle zu einem grossen „Baumwollballen zusammen. Die Baumwollballen werden dann auf Lastwagen geladen und zur Entkörnungsfabrik gefahren. Dort kommt die Baumwolle in die Entkörunungsmaschine, die die Fasern von den Samen und Kapselresten trennt. Ein Teil der Samen wird für die nächste Aussaat verwendet. Aus Baumwollsamen wird auch ein hochwertiges Öl gewonnen. Die weiche, weisse Rohbaumwolle wird in der Fabrik zu grossen Ballen zusammen gepresst und verpackt. Jeder Ballen wiegt ungefähr vierhundert Kilogramm. Nun werden die Ballen in die Spinnereien aller Länder verschickt, wo die Baumwollfasern zu Fäden versponnen werden.