Arbeitsblatt: Kommunikation
Material-Details
Definition von Kommunikation, Erklärung der 4 verschiedenen Ebenen des Sendens und Empfangens von Kommunikation
Lebenskunde
Kommunikation / Medien
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
76292
1035
2
09.02.2011
Autor/in
Lisa Kunz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Kommunikation RL 2A/2B Definition: Kommunikation ist die wichtigste Verbindung zwischen Lebewesen. Sie ist die Brücke von Mensch zu Mensch. Wir können nicht NICHT kommunizieren. Kommunikation ist, wenn • einer einem anderen etwas vermitteln will und so glaubt er in passenden Worten und anderen Zeichen formuliert, • ein anderer das so versteht, wie es in seine Gedanken- und Erlebenswelt passt und • beide davon ausgehen, dass jeder die formulierten Zeichen richtig verstanden hat. Kommunikation stammt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen; gemeinsam machen, vereinigen. Damit ist eine Sozialhandlung gemeint, in die mehrere Menschen einbezogen sind. Kommunikation wird als eine wesentliche Handlung angesehen, in der Sozialität und Gemeinschaften entstehen. Dies lässt sich auch allgemein auf Lebewesen übertragen. Kommunikation wird häufig als „Austausch von Informationen beschrieben. „Austausch meint hier Gegenseitigkeit, „Information ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, so dass sie nicht weiter problematisch erscheint. Für die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wäre zu aufwendig, die eigene Kommunikation ständig zu hinterfragen. Erst bei Missverständnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation schwierig. Grundsätzlich kann gesagt werden: Ein Sender sendet eine Nachricht. Eine Empfänger empfängt eine Nachricht. Sender Empfänger Nachricht Sender und Empfänger Wie eine Nachricht formuliert wird, bzw. gesendet wird und wie eine Nachricht empfangen, bzw. verstanden wird lässt sich in vier verschiedene Ebenen aufteilen. Der Sender verfasst eine Nachricht auf der: Sachebene, oder: worüber ich informiere Selbstoffenbarungsebene, oder: was ich von mir selbst zeige Beziehungsebene, oder: was ich von dir halte und wie wir zueinander stehen Appell, oder: wozu ich dich veranlassen möchte Die Ampel ist grün DU, DA VORNE Ich habs eilig IST GRÜN Gib Gas! Du brauchst meine Hilfe, meinen Ratschlag Der Empfänger versteht eine Nachricht auf vier Ebenen oder mit hauptsächlich einem von vier Ohren. Das Sachohr: Wie ist der Sachverhalt zu verstehen? Das Selbstoffenbarungsohr: Wie geht es dem heute? So einer bist du also. Das Beziehungsohr: Wie redet der eigentlich mit mir? Wer glaubt er, vor sich zu haben? Das Appellohr: Wie nur kann ich dir helfen? Was soll ich tun, denken, fühlen auf Grund seiner Meinung Da ist was Grünes Mir schmeckt das nicht Mal das WAS IST DAS GRÜNE Lass nächstes IN DER SUPPE? Grüne weg Du bist eine miese Köchin Kommunikationsfähigkeit Kommunikation erscheint auf den ersten Blick als etwas ganz Einfaches. Die Tücken aber liegen im Detail. Darauf solltest du achten: Was ich sage Durch stimmliche, aber auch sprachliche Unzulänglichkeiten kann das, was ich sagen möchte, falsch oder gar nicht verstanden werden. Was ich meine Ich verberge meine wahre Absicht hinter einer Sachaussage, die das eigentlich Gemeinte nur undeutlich oder gar nicht wiedergibt. Was der andere hört Einstellungen des anderen, akustische oder sonstige Einflüsse sorgen oft dafür, dass der Gesprächspartner etwas ganz anderes aufnimmt. Was der andere glaubt, dass ich sagen will Jeder ist ein bisschen voreingenommen. Der Gesprächspartner hört quasi hinter das Gesagte und interpretiert hinein, was ich seiner Meinung nach eigentlich sagen wollte. Wie ich es sage Der Ton macht die Musik, und er verändert auch die Bedeutung unseres Gesagten. Hierbei spielt die Körpersprache eine entscheidende Rolle. Nicht jeder versteht Ironie, und nicht immer kommt sie gut an.