Arbeitsblatt: Mythos Coca Cola
Material-Details
Chemische und Historische Werdegang von berühmtesten Getränke des Welt. Ausserdem geht es auch um Mythos und Legenden von Coke.
Chemie
Gemischte Themen
9. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
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15.03.2011
Autor/in
Nuri Dr. Abacilar
Land: Deutschland
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Mythos Coca Cola Allgemeines zum Thema Cola: Am 8. Mai 1886 stellte der Apotheker Dr. John S. Pemperton in Atlanta einen Sirup her, der mit Sodawasser vermischt, zunächst gegen Kopfschmerzen, Müdigkeit sowie Abgeschlagenheit gedacht war. Auf der Suche nach einem Allheilmittel stellte Pemperton aus Wasser, Zucker, Kola-Nüssen, Coca-Strauchblättern und einigen bis heute offiziell geheim gehaltenen (natürlichen) Aromastoffen Coca-Cola her. Einen unbeschreiblichen Siegeszug trat Coca-Cola in über 160 Länder der Welt an und ist heute das bekannteste und meistgetrunkene Erfrischungsgetränk auf der Welt. Inhaltstoffe und Verwendung: Zu 99% besteht Coca-Cola aus Wasser und Zucker (Zuckeranteil: 11-12%) zudem enthält sie ca. 16 mg 100ml Koffeein sowie Extrakte von Kolanüssen, bitteren Pomeranzen, Johannisbrotbaum und Ingweressenz, Kohlensäure, Wasser, brauner Karamellzucker (Zuckerkulör 150) als Farbstoff, natürliche Aromen und Säuerungsmittel Orthophosphorsäure (E 338) (der pH-Wert der Cola liegt deshalb bei 2,7). Einzelanalyse ergeben: 100 Colagetränke enthalten ungefähr: Energie 46,4 Kcal Wasser 88,0 Kohlenhydrate: 11,0 Natrium 7,0 mg Kalium 1,0 mg Calcium 4,0 mg Magnesium 1,0 mg Phosphor 15,0 mg Vitamine keine Wahrscheinlich verdankt Coca-Cola seine munter machende Wirkung eher dem 11% Zuckeranteil als seinem Koffeingehalt, denn dieser ist in Kaffee drei- bis viermal so groß. Das Kokain aus den Coca-Strauchblättern wird heutzutage extrahiert. Nur die Aromastoffe aus den Coca-Strauchblättern und den Kola-Nüssen runden mit braunem Karamellzucker, Kohlensäure und Orthophosphorsäure den Geschmack der Coca-Cola ab. Die Orthophosphorsäure überdeckt den Zuckergeschmack, dient der Konservierung und verstärkt zudem das Durstgefühl. Weiterhin wird der Phosphorsäure nachgesagt, sie könne Fleisch zersetzen. Ähnliche Beobachtungen können jedoch auch bei Mineralwasser gemacht werden, weil im kohlensauren Milieu u.a. dem Fleisch Stickstoff entzogen wird. Widerlegt werden konnte noch nicht, dass Phosphate bei Kindern das hyperkinetische Syndrom hervorrufen. Allseits bekannt ist, dass Coca-Cola auch heute noch bei Durchfallerkrankungen als Medizin angewendet wird. So verwundert es auch nicht, dass Coca-Cola in vielen Ländern als Desinfektionsmittel auf offenen Wunden verwendet wird. Weniger bekannt hingegen ist, dass Einige Coca-Cola als Verhütungsmittel nach dem Geschlechtsverkehr zum Abtöten der Spermien gebrauchen. Das sind aber alles Tipps, die aus Sicht von Medizinern keinesfalls zur Nachahmung zu empfehlen sind.