Arbeitsblatt: Abfall
Material-Details
Text über das Abfallproblem
Lebenskunde
Gemischte Themen
klassenübergreifend
2 Seiten
Statistik
81989
566
6
26.05.2011
Autor/in
educa (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Abfall Recycling Es ist fast unmöglich zu leben, ohne Abfall zu machen: Isst du einen Apfel, bleibt der Stiel übrig, bei der Banane ist es die Schale. Trinken wir Milch, ist es die Plastikflasche oder die Kartonverpackung, beim Süssgetränk die Aludose oder die PET-Flasche. Elektronische Geräte sind in Styropor verpackt, damit sie nicht kaputt gehen. Beim Einkaufen braucht man noch eine Plastiktasche für die Lebensmittel. Das Schweizer Fernsehen brachte die Nachrichtensendung ‚ 10vor10 am 4. August 2009 zum The ma ‚Weggeworfene Lebens mittel. In diese Fernsehbeitrag ging es um Nahrungs mittel. Das ist nur ein kleiner Teil, was wir m Leben brauchen. Vieles wird in dieser Sendung aber als gutes Beispiel ür Abfall allge ein gezeigt. Du wirst nun einige Beispiele aus der Sendung lesen önnen: Wer um fünf vor halb sieben am Abend in einen Laden geht, hat m er noch die Qual der Wahl. Selten sind die To maten ausverkauft oder die Brotgestelle leer. Für dich als Käufer ist das natürlich toll, aber für die Umwelt hat es auch Schattenseiten. Jeden Tag werden Tonnen von Lebens mitteln weggeworfen, weil das Ablaufdatum abläuft. Nicht nur in Läden werden Esswaren weggesch missen, sondern auch bei dir zuhause. Ein Verkäufer eines Ladens erklärt: „Wenn du eine To mate kaufst, schaust du, ob sie auch wirklich sch ön ist. Wenn sie nicht ehr so sch ön ist und zum Beispiel eine Quetschung hat, kann ich sie nicht e hr verkaufen. Der Laden wirft sie also weg. Was wir also nicht verkaufen önnen, neh en wir weg. o op und Migros geben solche Esswaren ar men Leuten. ‚ Tischlein de ck dich ist eine Organisation, die dann solche nicht e hr allzu sch öne Esswaren erhält. Diese freuen sich dann sehr über solche Lebens mittel, die sonst m Abfallcontainer gelandet wären. Trotzde fallen bei diesen Läden pro Jahr 15 000 Tonnen Lebens mittel (Früchte, Ge müse, Brot) im Abfall. Ein Teil dieses Abfalls wird zu Biogas vergärt. 11 Lastwagen fahren dann mit diese Treibstoff. Nur ein kleiner Teil davon, etwas 120 Tonnen, geht in die Verbrennungsanlagen. Es sind vor alle Produkte, die sehr aufwendig verpackt sind oder viel Plastik haben. Diese Produkte kann man nicht in die Vergärungsanlagen geben. Esswaren landen m Müll. Die Läden versuchen ö glichst wenig wegzuwerfen. Doch die Leute zuhause werfen leider noch m er sehr viel weg. Was wir zu viel einkaufen, wandert in den Abfall. Pro Jahr werfen die Schweizer 765 000 Tonnen organische Abfälle (Esswaren) weg. Das ist e hr als ein Viertel des gesa mten Abfalls. Würden wir diesen Abfall in VierzigtönnerLastwagen abfüllen, bräuchte es ungefähr 19 000 solche Lastwagen, um ihn zu transportieren. Aneinandergereiht erg äben diese Lastwagen eine Strecke von 286 m. Die Wagenkolonne reichte von Basel bis nach hiasso (TI). Das BAFU (Bundesa mt für Umwelt) findet es schli m, dass so viele Lebens mittel achtlos im Abfall landen. Sie finden: „Wir sind sehr reich in der Schweiz, haben ein gutes Leben und gen ügend Esswaren. Wir essen viel Fleisch. Viele Lebens mittel, die wir essen, holen wir aus anderen ändern. Diese Transportwege sind ebenfalls nicht gut für die Umwelt. Abfall Recycling Abfall entsteht Wie du oben gelesen hast, ist es leider nicht ö glich, kein Abfall zu machen. Man önnte noch viel ehr Beispiele aufzählen, wo wir überall Abfall machen. Das Bundesamt für Umwelt schreibt: Früher oder später landet jedes Produkt m Müll. Bei Wort ‚ bfall denken wir verständlicherweise eistens zuerst an Dinge aus unsere täglichen Leben. Diesen Abfall, den wir zuhause und in unseren Quartieren machen, nennt man Siedlungsabfall oder Siedlungskehricht. Im Internet findest du folgende Erklärung zum Abfall: Unter Abfall bzw. Müll (schweizerisch auch: Kehricht, österreichisch auch: Mist) versteht man nicht ehr ben ötigte Überreste im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschliesst. h mische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet. Abfall kann man auch als falsches Material bezeichnen, welches zur falschen Zeit am falschen Ort war. Anstelle von Abfall würde man besser das Wort Wertstoff verwenden.