Arbeitsblatt: Vorlesen
Material-Details
Kriterien für gutes Vorlesen
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
83220
1046
12
23.06.2011
Autor/in
Martina Quiblier
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Das Vorlesen Die Atmung, der Stimmbogen Der persönliche Atemrhythmus ist für die Gliederung des Sprechens entscheidend. Die Einatmungsmuskulatur überwiegt mengenmässig wesentlich die Ausatmungsmuskulatur. Gerade in Stresssituationen (beim Vorlesen) kann das dazu führen, dass der Körper mehr Ein- als Ausatmen möchte. Die Atemnot, die so entstehen kann, ist also häufig eine „Ausatmungsnot. Was kann man dagegen machen? Bewusst ausatmen Etwas Wasser trinken vor dem Vorlesen Sich schon beim Üben auf die Atmung konzentrieren. Pausen während des Vorlesens dienen nicht nur um zu atmen, durch sie kann Spannung erzeugt werden. Die Satzzeichen Die Satzzeichen geben einem Text die notwendige Struktur. Damit der Zuhörer einen Text gut verstehen kann, ist es notwendig, dass man alle Satzzeichen beim Vorlesen beachtet. Was bedeuten die verschiedenen Satzzeichen für den Vorleser? , ! Mit der Stimme heruntergehen; Pause Stimme anheben; Pause Stimme wird etwas lauter und bestimmter Die Lautstärke Die Lautstärke wird vor allem verwendet um Gefühle und Emotionen zu zeigen. Wenn also jemand wütend ist, spricht er eher lauter als eine Person die traurig ist. Das Tempo Als Vorleser eines Textes kann man aber auch mit dem Tempo spielen. Wichtig ist jedoch, dass der Zuhörer einen immer verstehen kann. Gerade beim Vorlesen ist man häufig etwas nervös und man liest unbewusst viel zu schnell. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich schon beim Üben eines Textes darauf achtet, in einem guten Tempo zu sprechen. Spannend zu Zuhören wird der gelesene Text, wenn mit dem Tempo variiert wird: Langsam Schnell Langeweile, Flütern, geheimnisvoll. Verfolgungsjagd, Stressituation. Den Inhalt verstehen Liest man einen Text vor, so ist es wichtig, dass man ihn selber auch versteht. Mann sollte sich beim Vorbereiten immer Zeit nehmen um nachzudenken, was der Text überhaupt aussagen will. So fällt es einem auch einfacher die anderen Punke richtig anzuwenden. Eine Hilfe stellen dabei die 6 „W-Fragen dar: Wer.Darsteller/ -innen Beispiel: Personen, Tiere, Pflanzen, Gegenstände WoSchauplatz, Raum Bsp.: im Freien, in einem Gebäude, in der Luft. WannZeit Bsp.: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, morgens, abends, in der Nacht, um 16.00 Uhr. Was.Aktivität/ Aktion, Handeln Bsp.: schreiben, streiten, sprechen. Weshalb.Gründe Ursachen für das Handeln Bsp.: Unzufriedenheit, Rachegelüste. Wozu.Ziel, was will die Figur erreichen Bsp.: Erfolg, Bestätigung, Reichtum, Liebe Zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten fürs Hörspiel: -Titel nennen Geräusche oder Musik einbringen Die verschiedenen Charakteren müssen durch ihre unterschiedlichen Stimmen erkannt werden können! Zum Beispiel durch hohe (Sopran), mittlere (Mezzo-Sopran oder Alt) oder tiefe (Tenor, Bass) Stimmlage. Die Personen dürfen auch Macken haben, die zu ihnen passen und sie von den anderen abheben, z.B. lispeln, stottern, nuscheln, murmeln, flüstern, äh-sagen, den Schluckauf haben, rülpsen, sich verhaspeln, niessen oder husten bei einer Erkältung. fühlt euch in die jeweilige Situation ein, stellt euch vor, de Geschichte passiert euch gerade jetzt! Dadurch wirkt der Text authentischer. Zum Schluss die Autoren und Leser/-innen nennen