Arbeitsblatt: Dürre

Material-Details

Arbeitsblätter (Texte und Aufträge)
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
7. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

83517
545
4
30.06.2011

Autor/in

Claudia Blaser


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Naturkatastrophen Dürre Naturkatastrophen Dürre Naturkatastrophen Dürre Dürre – ein vielschichtiges Problem? Naturkatastrophen Dürre Dürre Schweiz Die Schweiz ist keine Wüstenlandschaft, doch vor allem die Landwirtschaft leidet in besonders trockenen Sommern unter Wasserknappheit. Doch nicht nur die Bauern, auch ältere Menschen leiden unter ausgeprägten Hitzeperioden. Durch den Klimawandel werden diese Probleme noch verschärft. Ohne Wasser kein Leben Sei es zu trocken oder zu nass – die Menschheit hängt vom Wasser ab. Überschwemmungen reihen sich an Dürreperioden, das Wetter wird immer extremer. Auch die Schweiz spürt die Auswirkungen der Klimaveränderung. In extrem trockenen und heissen Sommern, wie 2003 und 2006, wurde der Mangel an Wasser zum akuten Problem. Kein Wasser für die Bauern Die Schweiz verfügt dank ihrer Berge und Gletscher über grosse Wasserreserven. Konflikte sind aber trotzdem vorprogrammiert: Gewerbe, deren Produktion vom Wasser abhängen, liefern sich hitzige Debatten um das wertvolle Nass. Skigebiete errichten künstliche Seen, um den gesammelten Wasservorrat im Winter durch die Schneekanonen auf die Piste zu jagen. Energiewerke benötigen die Kraft des Wassers zur Stromproduktion und Kühlung. Da bleibt kaum noch Wasser für die Bewässerungsanlagen der Bauern übrig. Temperatur steigt weiter Besonders ältere Menschen kommen mit der Hitze nicht zurecht. Sie schwitzen weniger und verspüren weniger Durst. Dies wirkt sich auf Herz, Kreislauf und den Wasserhaushalt aus. Im Hitzesommer 2003 verloren deshalb in der Schweiz rund 1000 Menschen mehr ihr Leben als in den Vergleichsmonaten der Vorjahre. Eine Verbesserung der Situation ist nicht zu erwarten: Experten prognostizieren für die Schweiz einen durchschnittlichen Temperaturanstieg von 23 Grad bis 2050. Doch nicht alle leiden unter der Hitze. Schweizer Winzer werden dank dem heissen Klima international konkurrenzfähiger und produzieren Weinsorten, die bisher den warmen südlichen Regionen vorenthalten blieben.