Arbeitsblatt: Kosmetik

Material-Details

Hautsache
Diverses / Fächerübergreifend
Gemischte Themen
9. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

84689
835
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07.08.2011

Autor/in

Susanne Wälty
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Susanne Wälty Hautsache Die Haut als Spiegel der Seele? Kriegst du auch Pickel, wenn du dich nicht wohl fühlst oder Probleme mit der Verdauung hast? Juckt es dich, wenn du wütend bist und aus der Haut fahren könntest? Zeigt sich immer der gleiche Hautausschlag, wenn du im Stress bist? „Das geht mir unter die Haut, „ich könnte aus der Haut fahren, „ ich fühle mich in meiner Haut wohl, „ich habe eine dicke Haut, „ich bin zu dünnhäutig, „vor Neid erblassen – das sind alltägliche Redewendungen, die sehr viel Wahres in sich bergen. Schon der Volksmund weiss, welche intensive Beziehung zwischen unserer äusseren Hülle und der Psyche und dem Befinden besteht. Fühlen wir uns gesund oder sind wir zufrieden mit unserem Leben, so zeigt sich das meist auch durch eine gut durchblutete und rosige Haut. Quälen uns hingegen Sorgen und Kummer oder sind wir übernächtigt und im Stress, so ist die Haut fahl, grau und schlaff. Dann nützen auch alle teuren Crèmes und Wässerchen nichts. Das Wechselspiel von Körper und Seele zeigt sich eben besonders deutlich auf unserer Haut. Ein Blick in den Spiegel und wir wissen wie es um uns steht! Die Haut ist das flächengrösste Organ unseres Körpers, aber auch eines der sensibelsten. Über die Haut atmen wir, nehmen Stoffe auf und geben Stoffe ab. Die Haut enthält ausserdem ein Netzwerk von Nerven und energetischen Lebensbahnen, die fortwährend senden und empfangen. Die Haut fühlt Berührungen, Zärtlichkeit, Lust, Schmerz, Kälte und vieles mehr. Sie leitet die Sinneseindrücke von aussen nach innen weiter. Umgekehrt können wir über unsere Haut auch Gefühle ausdrücken. 1 Susanne Wälty Neurodermitis und Psoriasis sind klassische Beispiele für die engen Wechselwirkungen. Bei diesen Erkrankungen werden vor allem in psychischen Stresssituationen starke Schübe ausgelöst. Aber auch Organstörungen zeigen sich auf der Haut. Sind Leber und Niere beispielsweise überlastet, so wird die Haut zunehmend als drittes Ausscheidungsorgan eingesetzt und der Organismus lagert Abfallprodukte im Hautgewebe ab, welche schliesslich zu Hautreizungen und Unreinheiten führen können. Unzulänglichkeiten und Stress im Alltag, emotionale und psychische Konflikte, die wir nicht verarbeiten können, schlagen uns auf den Magen und rauben uns den gesunden Appetit oder bringen uns um den erholsamen und regenerierenden Schlaf. Dies alles widerspiegelt sich auf unserer Haut – Hautveränderungen vermitteln wortlose Botschaften. Also doch: Die Haut ist ein Spiegel unserer Seele und unseres Wohlbefindens! Ernährung, Stress, Zufriedenheit oder Freude, die Haut zeigt, wie wir uns fühlen und reagiert auf die Lebensgewohnheiten eines Menschen. Eine positive Lebenseinstellung, harmonische Beziehungen und eine gesunde Lebensführung ist deshalb die beste Voraussetzung für eine gesunde, schöne und strahlende haut von innen. Dazu gehört auch eine vitalstoffreiche, möglichst natürliche und unveränderte Nahrung mit genügend Flüssigkeit, damit die Haut von innen ausreichend ernährt werden kann. Von aussen muss die Haut geschützt und gepflegt werden. Verwenden wir dazu Produkte aus möglichst naturnahen Stoffen, welche die Haut atmen und leben lassen! Sie lebt, sie fühlt und sie atmet. Feinste und zarteste Reize nimmt sie wahr. Sie ist höchst sensibel aber auch stark und widerstandsfähig und trotzt auch grossen Belastungen. Sie schützt, wärmt oder kühlt. Sie spiegelt die Seele und kann sich wunderbar anfühlen. Die Haut ist ein Meisterwerk. Sie gilt es zu schützen und zu nähren! 2