Arbeitsblatt: Alltagsfrage
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Lebenskunde
Anderes Thema
5. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
84734
552
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08.08.2011
Autor/in
Rahel Augsburger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Warum müssen wir weinen und wie funktioniert es? Poing, poing, poing – hart wie Stein prallt etwas auf die Stirn von Niklas. Er konnte den Tennisball nicht rechtzeitig abfangen, den ihm Tom zugeworfen hatte. Aua, das tut weh, denkt Niklas und schon kullern ihm Tränen über die Wangen. Niklas weint vor Schmerz, sein Freund Tom weint manchmal wegen schlechter Schulnoten und seine Freundin Anna, weil sie ihr Lieblingsarmband verloren hat. Nicht jeder weint aus dem selben Grund. Aber die meisten weinen, weil sie traurig sind und es ihnen nicht gut geht. Weinen kann man leise oder laut, manchmal ist es auch nur ein Schluchzen. Egal, wie und warum wir es tun: Weinen müssen wir alle mal. Und zwar ziemlich oft. Jeden Tag vergiessen die Menschen zum Beispiel in Deutschland so viele Tränen, dass man 40 Badewannen füllen könnte. Aber wo kommen die Tränen her? Dies Tränendrüse liegt über dem Auge unter dem Knochen versteckt, der um unsere Augen herum ist. Tag und Nacht wird dort wie in einer Fabrik, Tränenflüssigkeit produziert, egal ob wir weinen oder nicht. Wenn uns eine Mücke ins Auge fliegt, oder wir Zwiebeln schneiden laufen uns die Tränen aus den Augen. In diesen Fällen haben sie eine ganz bestimmte Aufgabe: Tränen sollen unsere Augen säubern. Damit uns aber nicht ständig die Tränen kommen, gibt es den Tränen-Nasen-Gang, über den das überflüssige „Wischwasser in den Rachen läuft. Wenn wir vor Schmerz oder Traurigkeit weinen müssen, bilden die Tränendrüsen noch mehr Flüssigeit, die aus viel Wasser, etwas Salz und wenig Eiweissen besteht. Das schafft dann der beste Abflusskanal nicht mehr. Die Tränen treten also „über die Ufer und kullern die Wangen herunter. Für die Augen ist das Weinen wie Waschtag, denn sie werden mal so richtig durchgespült und sauber gemacht.