Arbeitsblatt: soloturn
Material-Details
solothurn
Geschichte
Anderes Thema
10. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
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11.08.2011
Autor/in
Sara (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Geschichtsprobe 27.05.2011 1. Solothurn in der Reformation • Wie ist der Kanton gegliedert??(politisch) Der Kanton SO ist in 10 Bezirke unterteilt: Bucheggberg Dorneck Gäu Gösgen Lebern Olten Solothurn Thal Thierstein Wasseramt Je 2 Bezirke bilden eine Amtei. • Wie ist der Kanton entstanden? Solothurn war ein Dorf, ein Vicus. Der älteste Nachweis für den Namen(salodurum) waren die Weiheinschrift des Postenchefs, Legionär Magapilius Restio. 870 hat Solothurn die erste Nennung des St.-Ursen-Stiftes. Das Kloster des heiligen Ursus wird zu den bedeutendsten Reichsklöstern gezählt • Was war Solothurn bevor es zum Kanton wurde? Ein Stadtstaat • Wie zeigt sich die schwankende Haltung des Solothurner Rats zur Reformation?(Bsp.) • Man durfte in der Barfüsserkirche ihre Predigt halten Was sind die markanten Daten im Leben Niklaus Wengis? Stammte aus dem Dorf Wengi, südlich von Schnottwil 1386 liessen sie sich in Solothurn nieder 1451 erreichte er das Schultheissamt und wurde berühmt, weil er 1466 der Stadt das Spital gestiftet hatte.(ältere) Der Jüngere wurde 1485 geboren Beruf Gastwirt Er wurde Grossrat, Kleiner Rat und Landvogt der inneren Vogtei Kriegstetten. 1532 wurde er Schultheiss 30. Oktober 1533 planen Reformierte einen Anschlag. Wengi lässt das Uhrwerk am Zeitglockenturm abstellen, um Zeit zu gewinnen Da Katholiken jetzt in vorteilhafter Position sind, sagen die Reformierten, sie wollen nur ein Gotteshaus. Wengi: das soll der Rat entscheiden. • Dann wolle sie auf den Ratsbeschluss abwarten Die Reformierten gingen Richtung Vorstadt und brachen die Brücke ab. Katholiken wollen die Vorstadt beschiessen Wengi sagte zu den Katholiken wenn ihr schiessen wollt, dann bin ich der erste der abgeschossen wird. Dann beruhigten sich alle wieder Obwohl der Rat das Schiessen verbietet, wurde ein Kanonenschuss gegen das Spital abgefeuert. Wengi sagte, dass man sie nicht angreife, wenn sie ihre Bollwerke niederrissen. Als ihnen die Berner diese Nachricht überbringen wollten, war die Vorstadt leer. Wegen der starken Bedrohung und des Friedens willen hatten sich die Reformierten auf bernisches Gebiet zurückgezogen. 14 später beschloss der Rat alle Ausgezogenen heimkehren zu lassen, doch aber man sollte ganz katholisch werden. Schultheiss Wengi hatte ein Blutvergiessen verhindert. Die Reformierten verhinderten vielleicht schlimmeres, weil sie nachgaben und auszogen. Was waren die Gründe, dass Kanton SO katholisch blieb? Die Mehrheit war katholisch. Der frz. König, Ambassador war katholisch. Solothurn wollte die Abgrenzung von ihren Nachbarn(Bern, Basel-reformiert). Ein Anführer für die Reformation gab es in SO nicht. Solddienst war sicher auch ein Grund, Solothurn wollte damit nicht aufhören. Die Wiederentdeckung des Grabes des thebäischen Blutzeugen bestärkte viele Solothurner im alten Glauben. Bei der Abstimmung waren 18 Gemeinden für ref. 20 für kath. Und 10 für den Entscheid des Rats. Da in der Stadt ein Drittel der Einwohner neugläubig sinnten, forderte dies vom Rat zweierlei: eine eigene Kirche mit einem Prediger und eine Disputation(Streitgespräch), die entscheiden sollte, welcher Glaube Geltung haben sollte. Da Bern auch wollte, dass SO reformiert wird, eröffnete man die Barfüsserkirche für die neugläubigen, und erlaubte dem Berchtold Haller während eines Monats in der Stadt zu predigen. Tags darauf entdeckten Frauen auf der Grabdecke des Märtyrers helle Tropfen, was sofort als Warnung vor der Reformation war. Deshalb blieb Reformation in So erfolglos. Der Kappelersieg war sicher auch ein Grund. Denn Zwingli starb dabei. Zum Schluss war der Entscheid, dass Solothurn katholisch blieb, ausser Bucheggberg wo Bern die Hochgerichtsbarkeit besass und deshalb auch den Glauben bestimmte. 2. Glaubenskämpfe in Europa • Die Reformation in Westeuropa Ulrich Zwingli reformierte in der Schweiz die Kirche. In der Lehre des Abendmahls waren Luther und Zwingli verschiedener Meinung, denn für Zwingli war es nur eine Erinnerungsfeier. Jean Calvin, ref. fand Anhänger in der Westschweiz, Genf, in Teilen Frankreichs, in Schottland, in Den Niederlanden und in der Pfalz. Calvin und Luther waren sehr unterschiedlicher Meinung. Luther betonte die Autorität der weltlichen Obrigkeit und Calvin das Widerstandsrecht gegen die weltliche Macht. In England führte König Heinrich der 8. Im Jahre 1534 die Reformation ein. Da Scheidung in der katholischen Kirche untersagt war, führte er die anglikanische Kirche ein. Das Parlament unterstützte dies. Typisch für die neue Kirche ist, dass sie zwittrig ist. Also sie trägt sowohl katholische als auch reformierte Züge. Der Aufbau ist katholisch und die Lehre ist protestantisch. Calvinisten sind nicht zu Frieden mit der der anglikanischer Kirche, deshalb radikaler Calvinismus (Puritaner). • Das Wiedererstarken der katholischen Kirche Der spanische Ritter Ignatius von Loyola gründete im Jahre 1534 die Jesuitenorden. Das Ziel war die Stärkung des katholischen Glaubens. Viele KS gehen auf ältere Jesuitenkollegien zurück. (Habsburg getrennt in zwei: Österreich und Spanien) • Spanien Philipp der 2. Philipp war der Nachfolger Karls der 5. In Spanien und seine Nebenländern. Innenpolitisch wollte er eine feste Einheit. Aussenpolitisch strebte er die Vorherrschaft in Europa an, der er durch einen Seesieg über die Türken und die Vereinigung Portugals mit Spanien nahe kam. Er scheiterte am Widerstand der protestantischen Niederlande, Englands und Frankreichs. Die wirtschaftlichen Verhältnisse stiegen herab, wegen den zahlreichen Kriege und der Schädigung des Handels durch die Inquisition. Spanien erlebte eine grosse Kulturblüte. Siglo de oro: Jahrhundert das goldene Zeitalter, Literatur, Kunst, Malerei) • Niederlande Philipp wollte auch in Niederlande, die zu Spanien gehörten die Einheit des Glaubens wiederherstellen. Widerstand war von den reformierten Niederländer. Das Ergebnis des Freiheitskampfs 1581 war die Unabhängigkeit der nördlichen Niederlande. Niederlande waren eine führende Wirtschaftsmacht Europas. • England Elisabeth war die Tochter vom Heinrich der 8. aus zweiter Ehe. Maria Stuart bestritt das Recht Elisabeths auf den englischen Königsthron. Deshalb liess Elisabeth sie hinrichten • Frankreich Die Folgen der Reformation waren Bürgerkriege in FR. In den frz. Glaubenskriegen stehen sich Hugenotten und Katholiken gegenüber. Die Katholiken werden von Spanien unterstützt und die Hugenotten von England. Heinrich von Navarra(Bourbone) wechselt den Glauben. Von katholisch zu reformiert/protestantisch. Der neue König wäre Heinrich. Aus politischen Erregungen kehrt er zum kath. Glauben zurück. Edikt von Nantes: Frankreich bleibt katholisch. TROIS TRES KATHOLIQUE.Frankreich duldet eine protestantische(hugenottische) Minderheit mit Sonderheit. Die Position des Königs wird verstärkt. Frankreich erwirbt seine erste Kolonie in Kanada im 16. Jh. PARIS VONT BIEN UNE MESSE: Paris ist eine Messe wert. • Motive in den Glaubenskriegen Glaubenswechsel Verteidigung des eigenen Glaubens- religiöse Motive König, Macht- politische Motive Freiheit bewahren, Unabhängigkeit (Bsp. Niederlande)