Arbeitsblatt: Projekt Familiengeschichte

Material-Details

Die SchülerInnen sollen als Einstieg in das Fach Geschichte selbst zu "Historikern" werden und ihre eigene Familiengeschichte erforschen. Als Ergebnis gestalten sie einen Stammbaum und führen ein Interview mit ihren Eltern und ihren Grosseltern.
Geschichte
Anderes Thema
6. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

85012
693
9
13.08.2011

Autor/in

Wanda (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Einführung in die Geschichte – August 2011 Deine Familiengeschichte Wir haben gesehen, dass alles eine Geschichte hat: Das Universum, die Schweiz, die Schule, alle Menschen, Tiere und selbst Gegenstände. Nun wirst du selbst zum Geschichtsforscher und findest etwas über deine Familiengeschichte heraus. Arbeitsauftrag: Du wirst zwei unterschiedliche „Produkte zu deiner Familiengeschichte gestalten: 1. Familienstammbaum: Stelle fest (wenn möglich), wann deine Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern geboren wurden. Wie viele Jahre liegen zwischen ihren Geburtsjahren? Gestalte einen schönen Stammbaum (oder eine Ahnentafel) deiner Familie (evtl. mit Fotos, Zeichnungen, etc.). Sei kreativ! Dein Stammbaum sollte auf ein Blatt A2 passen (Zwei A3-Blätter), damit wir die Plakate im Zimmer aufhängen können. (Blätter werden dir zur Verfügung gestellt). 2. Interview: Überlege dir zuerst, was du gerne über früher wissen möchtest. Gibt es etwas, das dich besonders interessiert? Was weisst du überhaupt über das Leben deiner Vorfahren? Schreibe dir möglichst viele Fragen auf. (Frage sie zum Beispiel, wie sie lebten, als sie so alt waren wie du. Welche Kleider haben sie getragen? Wie war es in der Schule? Was haben sie in der Freizeit unternommen? Was ist heute besser/schlechter als früher?) Führe das Interview nun durch- mach dir fortlaufend Notizen, oder noch besser, nimm das Interview auf, dann kannst du es immer wieder hören. Du kannst deine Ergebnisse auf verschiedene Arten festhalten (von Hand oder mit dem Computer): • • • Du schreibst einen Bericht über deine Gespräche und die wichtigsten Ergebnisse deiner Befragung. Du schreibst das Interview 1:1 auf (also deine Fragen und die Antworten, die gegeben wurden). Du kannst auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen darstellen (zum Beispiel wie war die Schule zur Zeit deiner Grosseltern, deiner Eltern und heute). In jedem Fall sollst du zuletzt noch einen kurzen Text schreiben, in dem du folgende Fragen beantwortest: • • • Wie hat dir diese Arbeit gefallen? Was waren die Schwierigkeiten? Was hat dir diese Arbeit gebracht? Was hast du Neues erfahren? Die beiden Produkte geben zusammen eine Note! Kriterien, die bewertet werden, sind: • • • • • • • Sorgfalt (schön gearbeitet, nicht zerknittert, schön geschrieben) Richtigkeit (stimmt der Aufbau des Stammbaums/ der Ahnentafel?) Kreativität (Idee) Aufwand (du hast viel Zeit für diese Arbeit, fange früh genug an) Gesamteindruck Selbständige Arbeit (die Eltern sind „Informanten, du gestaltest deine Arbeit selbst!) Texte (gute und vielfältige Interviewfragen, Umsetzung in einen Bericht. Übermässig(!) viele Rechtschreibfehler geben einen kleinen Abzug beim Gesamteindruck.) Es gibt KEINEN Abzug, wenn du nicht alle deine Verwandten und ihre Lebensdaten ausfindig machen kannst! Es geht mehr um den Aufbau des Stammbaums als um einen möglichst langen Stammbaum. Falls du leider keine Grosseltern mehr hast, dann kennst du vielleicht andere ältere Personen, die du befragen kannst (Nachbarin, Grosseltern von FreundInnen etc.).