Arbeitsblatt: Renaissance
Material-Details
Einstiegsttext mit 3 kleinen Fragen
Geschichte
Anderes Thema
7. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
85367
1332
2
19.08.2011
Autor/in
delfin8 (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die Zeit der Renaissance Blühende Städte in Italien Venedig, eine Stadt im Meer Venedig entstand, weil die römische Bevölkerung von der Küste auf die verlassenen Inseln flohen, aus Angst vor den Hunnen (Reitervolk aus Asien). Sie rammten Pfähle in den Sand und schütteten Körbe voll Erde und Steine dazwischen um Häuser darauf zu bauen. In jahrhundertlanger Arbeit erhob sich eine Stadt aus den Fluten. Frage 1: Die Venezianer waren gezwungen Handel zu betreiben. Warum? Tausend Jahre später, im Jahre 1422, war Venedig zu einer bedeutenden Handels- und Seemacht geworden und zeigte mit Stolz ihren Reichtum. Florenz und sein Wollgewerbe Auch Florenz war eine grosse und reiche Stadt Norditaliens. Da man aber eher im Landesinnern war konnte man keinen Seehandel betreiben. Florenz lebte vor allem vom Wollgewerbe. Der Wäscher kaufte einen Sack Rohwolle von einem Schafhirten und reinigte sie vom Schmutz und verkaufte sie dem Kämmler. Dieser ordnete die einzelnen Haare mit einem Kamm und bereitete sie zum Spinnen vor. Der Spinner drehte daraus den Faden und gab es dem Weber, der daraus ein Tuch wob. Der Walker verfilzte die Wolle um eine dichte Oberfläche zu bilden und schliesslich verlieh der Färber dem Stoff die gewünschte Farbe. Um 1300 wurde die Art Wolle zu produzieren noch umständlicher. Ein reicher Kaufmann kaufte die Rohwolle und gab sie dem Wäscher. Dieser reinigte die Wolle und brachte sie wieder dem Kaufmann, der die gereinigte Wolle dem Kämmler gab und danach dann dem Spinner, dem Weber, dem Walker und dem Färber. Um 1340 woben in Florenz rund 30 000 Arbeiter für 200 Kaufleute jährlich etwa 75 000 Ballen Tuch. Die Produktion stieg so stark an, dass sie die Tücher bald über die Alpen nach Deutschland, Frankreich, in die Schweiz und weitere Länder brachten. Frage 2: Zu dieser Zeit verschwand der Tauschhandel immer mehr! Wieso wohl? Menschen in der Zeit der Renaissance Cosimo de Medici Nur die 3000 reichsten Bürger hatten das Wahlrecht. Die Florentiner Truppen erlitten in teuren Kriegen mehrere Niederlagen und immer mehr Leute verurteilten zunehmend die Kriege. Unter diesen Leuten war auch der reichste Mann der Stadt, Cosimo de Medici, und weil sich der Anführer der Armee Rinaldo Albizzi von ihm bedroht fühlte, musste Cosimo die Stadt verlassen. Ein Jahr später hatten die Anhänger Cosimos die Oberhand gewonnen und er konnte zurückkehren nach Florenz, wo er zum wichtigsten Mann wurde. Er war kurze Zeit auch Stadtoberhaupt und auch noch nach seiner Amtszeit holten viele Politiker bei ihm Rat. Obwohl er seinen Gegnern gegenüber sehr hart war, machte er viel gutes für seine Stadt. Er liess ein Kloster mit Bibliothek bauen und bezahlte ein Krankenhaus für Arme und Reiche. Aufgabe 3: Was hat wohl Cosimo Medici getan? von früh bis spät für seine Banken und Geschäftshäuser gearbeitet er züchtete Schafe seine Reben geschnitten mit Gelehrten und Schriftsteller über ihre Werke diskutiert er studierte Mathematik er lernte Latein und Griechisch