Arbeitsblatt: Die olympischen Winterspiele

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Biologie
Gemischte Themen
8. Schuljahr
1 Seiten

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23.08.2011

Autor/in

Arlette Fischer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Olympischen Winterspiele Der Sport entwickelte sich immer vielfältiger, und die Wintersportdisziplinen waren im Programm der Olympischen Spiele kaum noch unterzubringen. So war es bald nicht mehr möglich, alle Sportarten zu einem grossen Fest zu vereinen. Nach anfänglicher Ablehnung gestattete das IOC (International Olympic Committee) schliesslich die Ausrichtung eigenständiger Olympischer Winterspiele. Nachträglich wurde die 1924 in Chamonix (Frankreich) stattfindende „Internationale Wintersportwoche als erste offizielle Olympische Winterspiele anerkannt. In Vancouver werden die Winterspiele nun schon zum 21. Mal ausgetragen. Zunächst fanden sie immer im Winter vor den jeweiligen Sommerspielen statt. Erst mit den Winterspielen von Lillehammer 1994 wurde ein neuer ZweiJahresRhythmus eingeführt, in dem Winterspiele nun jeweils in den Zwischenjahren der Sommerspiele liegen. Seit 1924 hat sich viel verändert. Die Anzahl der teilnehmenden Nationen und Sportler sowie die der Wettbewerbe hat gewaltig zugenommen. An der Wintersportwoche in Chamonix waren lediglich 17 Nationen mit weniger als 300 Aktiven, darunter 13 Frauen, vertreten. Nur in den fünf Sportarten Bobsport, Eishockey, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Nordischer Skisport wurden damals insgesamt 14 Wettbewerbe durchgeführt. In Vancouver werden über 85 Nationen erwartet. Die etwa 2.500 teilnehmenden Athleten kämpfen in 15 verschiedenen Sportarten und Disziplinen bei 86 Wettbewerben um die Medaillen. Auch die Technik in den einzelnen Disziplinen hat sich stark verändert. Ob der Sprungstil beim Skispringen oder die Skiabfahrtstechnik, neue Figuren und Sprünge beim Eiskunstlauf, unterschiedliche Langlaufstile – die Sportarten haben sich auch mithilfe der Sportwissenschaft weiterentwickelt. Ausserdem kommen hochtechnologische Sportgeräte zum Einsatz: Im Windkanal entwickelte Rennschlitten und Bobs, modernste Skibindungen, windschnittige Anzüge, eigens entwickelte Klappschlittschuhe, deren Entwicklung und Herstellung oft extrem teuer sind. Trotz modernster Technik und aktueller Forschungsergebnisse bleiben gerade die Winterspiele an die Bedingungen der Natur gebunden. Die Wetterverhältnisse haben weiterhin einen grossen Einfluss auf die Sportarten im Freien. Wechselnde Temperaturen, aufkommender Wind oder einsetzender Schneefall haben schon manchem Wettbewerb eine überraschende Wende gegeben. Sofern es kalt genug ist, kann zumindest Schnee mithilfe von Schneekanonen künstlich hergestellt werden. Versuche noch mehr über die ersten Olympischen Winterspiele zu erfahren! Schau in Büchern, Lexika und im Internet nach! Besorge dir Bildmaterial und gestalte ein Plakat! Bei den ersten Olympischen Winterspielen brauchte der Finne Clas Thunberg beim 5000m Rennen im Eisschnelllauf 8 Minuten und 39 Sekunden. Der Amerikaner Chad Hedrick benötigte 2006 in Turin lediglich rund 6 Minuten und 15 Sekunden für die gleiche Strecke. Wie gross ist der Zeitunterschied? Kannst du dir erklären, warum Chad Hedrick so viel schneller war?