Arbeitsblatt: Die Olympischen Spiele der Antike

Material-Details

Text mit Lückentext
Geschichte
Gemischte Themen
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

85497
1018
3
23.08.2011

Autor/in

Arlette Fischer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Olympischen Spiele der Antike Im Jahr 776 vor Christus beginnt mit den ersten Aufzeichnungen die amtliche Zählung der antiken Spiele. Sie wurden zu Ehren Zeus, des höchsten Gottes der Griechen abgehalten. Man fand bei Ausgrabungen sogar die offiziellen Siegerlisten der damaligen Zeit. Und der erste Name der genannt wurde, war der von Koroibos von Elis – dem Sieger des Kurzstreckenlaufes. Um teilzunehmen, musste man vier Voraussetzungen erfüllen: Der Teilnehmer musste Grieche sein. Er musste männlich sein. Frauen waren weder als Zuschauer (Ausnahme: unverheiratete Mädchen) noch als Athletinnen zugelassen. Er musste unbescholten, also durfte nicht vorbestraft sein. Und er musste einen vorhergehenden Leistungs und Eignungstest in der Stadt Elis geschafft haben. Zehn Monate vor Beginn der Wettkämpfe wurde in Elis ein Trainingslager eingerichtet. Die Athleten mussten dieses mindestens 30 Tage vor Beginn der Spiele bezogen haben. In Olympia dann gab es auch Trainingsräume, Bäder, Herbergen und eine Bibliothek für die Sportler. Sogar eine spezielle Sportnahrung für Leichtathleten war damals schon erfunden. Sie bestand u.a. aus Gerstenbrot, Weizenbrei und getrockneten Früchten. Bei den Wettkämpfen wurden weder Zeiten noch Entfernungen gemessen, denn es zählte einzig und allein, der Erste zu werden. Die Sieger wurden mit einem Palmzweig, einem Stirnband und einem Kranz aus Zweigen vom kotinos kallistephanos geehrt. Dieser wilde Ölbaum mit seinen heiligen Kränzen stand in der Nähe des Zeustempels. Das Stirnband und den Kopfkranz durften sie anschliessend mit nach Hause nehmen. Es wird von einigen Athleten berichtet, dass sie lieber sterben wollten als Zweiter bei den Olympischen Spielen zu werden. Die Sieger bei den Wettkämpfen wurden danach in ihrer Heimatstadt wie Helden gefeiert. Sie wurden privilegiert durch Steuerbefreiung, Geldprämien, Geschenke, bürgerliche Ehrenrechte oder grosse Begräbnisse. Lange Zeit gab es als einzige Sportart dort nur einen Wettlauf über die Distanz des Stadions (192,27 Meter). Der Sieger entzündete das Feuer auf dem Altar vor dem Zeustempel dies galt als besondere Ehrung. Später kamen weitere Sportarten dazu: • Die gymnastischen Wettbewerbe umfassen diejenigen Sportarten der Antike, bei denen die Athleten (athletes) nackt antraten (gymnos nackt). Dies waren Leicht und Schwerathletik. • Beim antiken Fünfkampf erstmals olympisch 708 v. Chr. handelte es sich um eine Kombination von fünf Wettbewerben, die an einem Nachmittag abgehalten wurden. Dies waren: Diskos: antikes Diskuswerfen, Halma: Weitsprung mit Sprunggewichten (wahrscheinlich Fünfsprung), Akontion: antikes Speerwerfen, Dromos: antiker Stadionlauf, Pale: Ringkampf • Zur Schwerathletik gehörten die Ring und Faustkämpfe sowie die Disziplin Pankration, eine Kombination der beiden ersten Kämpfe. Es soll weder Pausen noch Zeitlimits gegeben haben. Beim Pankration durften bis auf Beissen und Bohren in den Augen alle Techniken angewendet werden. Die Entscheidungen fielen durch K.o. oder durch Handsignal des Aufgebenden. • Die Pferdesportwettbewerbe (hippische Agone) wurden im Hippodrom neben der Altis ausgetragen. Geritten wurde ohne Sattel und Steigbügel. Die Gespanne bei den Wagenrennen wurden meist von Sklaven gelenkt. Den Siegesruhm erntete allerdings der „Herr oder der Rennstallbesitzer. Neben den Wettkämpfen gab es dann auch Theateraufführungen und Unterhaltungen zwischen Buden mit Volksfestcharakter wie Darbietungen von Trompetern und Jongleuren. Das Heiligtum Olympia (im 2. Jahrhundert nach Christus) Schneide die Einzelbilder aus und setze das Puzzle auf einem separaten Blatt zusammen! Male das Bild anschliessend noch bunt aus! Ergänze den Lückentext mit den Begriffen: „Gästehäuser, Tempel des Zeus, Palästra, Stadion, Pferderennbahn! Ordne diese den Bildnummern zu! Schreibe ihn korrekt unter das Puzzle Alle Wettbewerbe fanden im und auf der statt. und Gymnasion dienten dem Training. Der bildete den Mittelpunkt Olympias. Dort wurden die Opferfeiern zu Ehren des Gottes abgehalten. Verschiedene entstanden erst in römischer Zeit.