Arbeitsblatt: Spielideen Ich bin ICH
Material-Details
diverse spiele und aktionen aus der Literatur zum Thema ICH
Bewegung / Sport
Gemischte Themen
Vorschule / Grundstufe
5 Seiten
Statistik
85912
1046
5
01.09.2011
Autor/in
doreen Mazur
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Spielideen ICH BIN ICH Dein Gesicht1 Einem Kind werden die Augen verbunden. Ein ausgewähltes Kind stellt sich vor dieses und lässt sich das Gesicht abtasten. Das tastende Kind nennt, was es spürt: lockige Haare, feine Haut, grosse Augen. Kann auch als Wettkampf gestaltet werden: Pro genannte Eigenschaft wird ein Glasstein vergeben (Zeit stoppen). Wer hat heute die meisten Steine ergattert? Mein Name 2 Hausaufgabe: Warum habt ihr gerade diesen Namen? Die Kinder werden aufgefordert, zu Hause nachzufragen. Es finde eine Gesprächsrunde statt: Woher kommt der Name? Wieso haben die Eltern ihn gewählt? Gibt es eine Geschichte dazu? Heisst jemand aus der Verwandtschaft/ Bekanntschaft so? Wie viele kennst du, die auch so heissen? Meine Stimme3 Ein paar Sätze mit jedem Kind einzeln aufnehmen (z.B. Audacity): etwas lustiges, eine Botschaft, eine kleine Geschichte, einen Witz. Jetzt in Anwesenheit von allen abspielen. Wem gehört die Stimme? Ist sie hell, dunkel, leise, laut, heiser, schrill, zart, mächtig? Gefällt mir meine eigene Stimme? Hätte ich gedacht, dass sie so klingt? Pro Durchführung nur einige abspielen, da es sonst zu lang dauert. 1 Mildner, 1998, S. 19 Mildner, 1998, S. 15 3 Mildner, 1998, S. 19 2 Erweiterung: Im Freispiel Aufnahmemöglichkeit zur Verfügung stellen. Die Kinder können nun zu Zweit mit ihrer und der fremden Stimme experimentieren. Mimik4 Ein Kind erhält drei bis vier Gesichtskarten und macht eines dieser Gesichter nach. Die Karten liegen nun vor allen. Welche Karte ist es? Abb. 4: Gesichterkarten Kleines Mäuschen piep einmal Ein Kreisspiel. Ein Kind geht vor die Tür (dreht sich kurz weg). 3 Kinder werden ausgewählt, eines bestimmt und diese gehen in die Mitte des Kreises und werden mit einem grossen Tuch bedeckt. Das Kind kommt zurück und die Spielleitung sagt: „Kleines Mäuschen piep einmal. Welches Kind hat gepiept? Variante als Kimspiel: Ein Kind hält sich die Augen zu, während sich ein anderes unter einer Decke versteckt. Wer fehlt? Hilfen fürs Erraten: Beschreiben, wie das Kind aussieht; das Kind unter der Decke ist. 4 Mildner, 1998, S. 25 Schattenspiele Ähnlich wie Pantomime dienen Schattenspiele allgemein dazu, dem Publikum eine Szene vorzuspielen oder einen Begriff zu erklären, ohne dazu die Sprache zu benutzen. Mit Schattenspielen können lustige Effekte erzielt werden. Gerade diejenigen Kinder, die sich nicht trauen öffentlich aufzutreten fällt es vielleicht leichter, hinter einer Leinwand zu spielen. Zusätzlich muss durch die fehlende Mimik eine Möglichkeit gefunden werden, sich darzustellen. Material: ein grosses weisses Tuch oder einen Vorhang aus sehr dünnem Material, ein starker Scheinwerfer, der das Tuch von hinten anstrahlen kann Wer bin ich 3 Kinder gehen hinter Tuch vor einer Lichtquelle. Die anderen erraten, um wessen Schattenbild es sich handelt. Verrückte Schattenbilder Mit dem Schatten können lustige Formen und Wesen auf den Boden oder an die Wand gezaubert werden. Versuche, gemeinsam mit zwei anderen Kindern eine lustige Schattenfigur darzustellen. Handschatten Dazu brauch es etwas Übung. Zum Einsteigen können Bildtafeln bereitgestellt werden. Hund Reh Vogel Strauss/ Ente Wolf Abb. 5: Handschattenbilder Schattenprofil5 Ein weisses Zeichenpapier an Tafel hängen, das Kind im Profil davor aufstellen. Mit dem Hellraumprojektor das Schattenprofil auf das weisse Blatt projizieren und den Umriss des Kopfes nachfahren. Ideen 1: diese Silhouette ausschneiden und auf schwarzes Papier kleben. 5 Schmidiger, 2006, S. 14 Idee 2: der Kontur entlang Löcher mit der Stopfnadel stechen („stüpfen) und diese dann mit Wolle nähen. Schattentheater Schattentheater kann durch die Kinder direkt aber auch durch extra gestaltete Figuren (z.B. lebensgrosse Figuren, Stabfiguren) dargeboten werden. Es geht darum, eine längere Geschichte bzw. Szene vorzuspielen, welche frei erfunden aber auch allgemein bekannte (z.B. Märchen, Bilderbücher) sein kann. Hier kann wahlweise Sprache eingesetzt werden. Portraitfotos Memory Fotohälften Aus Fotografien (Portrait) von Kindern ein Memory herstellen (4x4cm), indem in jedem Feld eine Hälfte des Gesichtes zu sehen ist. Bei grossen Klassen 2 Sätze aus allen Kindern herstellen. Abb. 6: Beispiel Memorybilder Puzzle Aus den Portraitfotos (vgl. Memory) Puzzle verschiedener Niveaus herstellen. Idee: Einzelportraits, Gruppenportraits, Collagen aus mehreren Kinderportraits Diese können mit und ohne Vorlage zusammengesetzt werden. Wer bin ich?6 Jedes Kind zieht aus einem Korb ein verdecktes Passfoto. Dieses wird nun an seiner Stirn angebracht (auf Papierstirnband kleben). Nun muss jedes reihum durch geschickte Fragen raten wer es ist. Z.B. Kann ich schnell rennen? So lange die Antwort Ja ist, darf es weiterfragen. Bei Nein darf das nächste Kind raten. Geeignet für Kleingruppen (max. 5). 6 Mildner, 1998, S. 25 Kettenprofil7 Eine Zeichnung eines Gesichtes im Profil auf sehr dicken Karton (10 15 cm) zeichnen. Dabei die Partie von Stirn bis Kinn aussparen (Abstand horizontal 6 cm). Bei Stirn und Kinn je ein möglichst kleines Loch mit der Ahle bohren. Eine Kette mit möglichst feinen Gliedern durch die beiden Löcher ziehen und Kettenenden auf der Rückseite des Kartons mit Klebestreifen fixieren. Nun können von den Kindern verschiedene Gesichtsprofile gestaltet werden (schütteln, mit Fingern direkt legen). Abb. 7: Anleitung Kettenprofil Männchen legen In einem Korb liegen verschiedene geometrische Körper: • Schlaghölzchen und Rasselbüchsen Zylinder • Bälle und Perlen Kugel • Ziegel, Bauklötze, Schachteln, Dominosteine Quader/ Würfel • Plastikeier oval • Kegel, Halbkugeln Wer eine Ähnlichkeit mit einem unserer Körperteile erkennt, darf diesen geometrischen Körper auf ein Tuch daneben legen und dies benennen. „Der Kopf ist wie dieser Ball. Die Kindergartenlehrperson sagt, wie die Körper heissen. Wenn einiges heraus gefundne wurde, darf man Männchen legen. 7 Schmidiger, 2006, S. 14